00:00:03: Willkommen bei die bessere Hälfte.
00:00:05: Wir werden immer älter, schon heute ist jede zweite Person in Deutschland älther als forty-fünf.
00:00:11: Und das ist eine ziemlich gute Nachricht!
00:00:14: Denn Älterwerden wollen wir schließlich alle.
00:00:16: Die Frage ist nur wie wollen wir älTER werden?
00:00:20: In diesem Podcast geht es um alles was uns in der zweiten Lebenshefte beschäftigt.
00:00:24: Um Beziehungen und Freundschaften,
00:00:26: Körper,
00:00:27: Gesundheit Arbeit Geld Liebe Neu-Anfänge Sinn Und um die vielen Möglichkeiten, die diese Lebensphase mit sich bringt.
00:00:35: Denn viele Menschen erleben das älter werden Obwohl es so ein schlechtes Image hat als Gewinn.
00:00:40: Wir werden freier wissen besser wer wir sind und was wir wollen.
00:00:44: Natürlich sprechen wir aber auch über das was schwierig ist Vor allem aber darüber, wie wir diese Lebensphase aktiv so gestalten können.
00:00:51: Dass wir gerne älter werden!
00:00:54: Ich bin Stephanie Hieltscher und meine bessere Hälfte ist heute Milka Lof Fernandez.
00:01:00: Heute geht es um Freude Und ich finde, das ist ein Thema, dass zwischen all den Dingen um die wir uns kümmern manchmal erstaunlich weit nach hinten rutscht.
00:01:09: Wir wollen gesund bleiben unsere Beziehungen pflegen unseren Alltag auf die Reihe bekommen aber wann fragen wir uns eigentlich macht mir mein Leben gerade Freude?
00:01:19: Milka kennt auch die Zeiten in denen diese Freude fehlte.
00:01:22: mit sechzehn erlebte sie ihre erste Depression.
00:01:25: Heute beschäftigt sie sich damit, wie Freude uns Orientierung geben kann.
00:01:29: Gerade dann wenn das was lange gepasst hat plötzlich nicht mehr stimmt.
00:01:33: Wir sprechen darüber wie wir merken dass wir nur noch funktionieren.
00:01:37: Was passiert wenn mir aufhören es allen recht machen zu wollen und warum uns manches dass wir jahrelang für erstrebenswert gehalten haben irgendwann erstaunlich wenig gibt?
00:01:47: Vielleicht ist die lebensmitte ja auch ein guter moment um sich wieder eine ziemlich einfache frage zu erlauben worauf habe ich eigentlich lust?
00:01:55: Schön, dass du da bist.
00:01:56: Liebe Milker!
00:01:58: Schön, dass wir uns wiedersehen.
00:02:00: Ja das finde ich auch.
00:02:00: Das finde ich richtig schön!
00:02:01: Ich habe dich ein bisschen vermisst muss ich sagen.
00:02:03: Wie schön!
00:02:04: Auch dein Gespür für Style?
00:02:07: Ich finde es so...ich find du siehst so großartig aus.
00:02:10: Oh
00:02:10: vielen Dank!
00:02:11: Ja vor allen Dingen ist...und das ja auch wieder...das sind immer alles...du trägst immer so Sachen die möchte ich mir sofort anfassen.
00:02:18: Wirklich?!
00:02:18: Ja ich möchte dich immer anfassen!
00:02:20: Kein Zurück!
00:02:20: Naja ich fass dich nachher.
00:02:21: Trust me I'm gonna touch you later.
00:02:23: Okay, klar ich besteh
00:02:25: darauf.
00:02:26: Einverstanden Ja, so.
00:02:28: Sehr schön!
00:02:29: Voll schön, dass du da bist.
00:02:30: Wir hatten ja schon ein schönes Gespräch in München zusammen live und das haben wir nicht rekordet.
00:02:34: deswegen holen wir es jetzt nach.
00:02:36: Das finde ich total super.
00:02:37: Finde ich auch.
00:02:38: Du hast mir so ein großartiges Buch geschrieben Agent of Joy und du beschäftigst dich viel mit Freude.
00:02:45: Wann hast du heute Freude gehabt auf deiner blöden verzögerten Bahnfahrt?
00:02:50: Wo kannst du nah die Freude sehen?
00:02:52: Als ich endlich vor dem... Als ich endlich vor dem Hauptbahnhof stand und kurz pupsen konnte.
00:03:04: Und hast du damit die anderen auch erfreuten, mussten sie lachen oder so leise gemacht?
00:03:07: Nein das haben wir nicht gehört
00:03:08: aber ich habe es leise gebracht!
00:03:10: Aber das war so angenehm.
00:03:11: Ich habe wirklich die ganze Zeit während der Bahn fahren gedacht Boah bin ich jetzt so gemein und lasse hinfahren oder fahre ich mit ihm bis nach Berlin?
00:03:21: und dann hab' ich mich für Letzteres entschieden weil ähm... Bin ja nett Aber dann war ich echt froh, als der raus war.
00:03:30: Okay!
00:03:30: Das ist ein schöner Freudenmoment auf jeden Fall.
00:03:32: Ja genau da war auch niemand anders sonst für nötig?
00:03:36: Nur
00:03:36: für dich.
00:03:36: Das war nur für mich.
00:03:37: Hätte
00:03:38: ich
00:03:38: auch nie erzählen brauchen, wäre immer noch teuer gewesen.
00:03:42: Aber ihr freut mich doch
00:03:43: auch, das ist doch schön die Freude
00:03:44: dann weiter zu geben.
00:03:47: Freude kann so einfach
00:03:49: sein.
00:03:50: Wie kaffst du dazu dass du das Buch geschrieben hast?
00:03:53: Ich sollte im Buch über Selbstwert schreiben.
00:03:56: Und je länger ich da dran geschrieben habe, desto mulmiger wurde mein Gefühl in meinem Magen.
00:04:00: Weil ich irgendwie gedacht hab selbstwert was für ne Faas?
00:04:03: Irgendeiner erzählt zu Leuten irgendwas über Selbstwerte und wenn sie den dann quasi manifestieren gehen Sie mit Selbstwert ins Büro machen die nächste Gehaltsverhandlung und kriegen eine übergeschrittener so weil man wäre dann too much.
00:04:20: also wirklich mit Selbstwert durchs Leben zu gehen, finde ich ist als Frau schwierig.
00:04:29: Das wird sabotiert.
00:04:31: so und weil ich mir vorgenommen habe ein Buch zu schreiben über mich als Frau für Frauen über Frauen in einer bestimmten Lebensphase kam mir das so mühselig und oberflächlich vor und auch so ein bisschen gemein.
00:04:55: Und dann dachte ich, naja es ist ja nicht so dass wir keinen Selbstwert brauchen.
00:05:01: Es ist ja auch nicht so das er uns im Prinzip fehlt oder dass wir eine Sehnsucht nach ihm haben.
00:05:07: Ich sage nicht, dass er uns fehlt weil wir haben einen Selbstwert.
00:05:10: Wir haben nur manchmal den Kontakt zu unserem inneren Selbstwert verloren sondern es ist einfach so der uns jedes mal aufs Neue wieder madig gemacht wird bis wir glauben, dass wir keinen Selbstwert haben.
00:05:26: Und was?
00:05:27: Wie kann ich es schaffen in meinem Leben oder meinem Leben wieder zu glauben so und dann habe ich überlegt und überlegt.
00:05:37: Was ist das nicht?
00:05:39: Wie geht das?
00:05:39: Und wie kann es vor allen Dingen auch ein bisschen leicht sein?
00:05:42: Weil muss ja nicht immer alles schwer sein.
00:05:44: Dann kann der gleich Wort Freude... Ja!
00:05:49: Natürlich, mit Freude.
00:05:50: Und dann hab ich überlegt und hab gedacht, ey... Freude ist die größte innere Autorität, die wir besitzen!
00:05:59: You can't fuck with Joy!
00:06:02: So, that's like ... Wenn meine Freude echt ist, kann mir keiner nehmen.
00:06:07: Die kann mir keine ausreden, das merk' ich sofort.
00:06:12: Und wenn sie mir was wert ist?
00:06:17: Dann geh' ich dafür Und ich bin, weil sie so schön ist auch total gewillt dafür zu gehen.
00:06:25: Dann dachte ich hey Freude ist die größte Form des Widerstandes, die wir haben und über Freude musst du schreiben.
00:06:33: Und so ist das Buch entstanden.
00:06:35: dann habe ich über freude nachgedacht über freud Ja, alles mir über Freude durchgelesen.
00:06:44: Das war so lustig, ne?
00:06:45: Weil es einfach so... Je mehr ich das gemacht habe, desto mehr Sinn hat's gemacht und da hab' ich irgendwie ja so Freude.
00:06:51: Freude ist mein Thema, finde ich gut!
00:06:53: Und bist du dann in der Recherche mit den vielen Lesen und nachdenken, bist du denn auch immer freudiger und fröhlicher geworden dadurch dass das dann so einen Platz in deinem Leben eingenommen hat?
00:07:04: Ich bin dann immer Alles geworden also gar nicht mal.
00:07:07: Es waren gar nicht mal nur Freude, ne?
00:07:09: Aber es war dadurch, dass ich mich mit Freude beschäftigt habe, hab' ich so viel... ...hab' ich auch allen anderen Gefühlen
00:07:17: die
00:07:18: auf dem Weg dahin durch sie oder durch ihre Abwesenheit da sind und hochkommen.
00:07:25: Soviel Raum einräumen können weil's einfach so logisch war, wenn ich etwas als ungerecht empfunden habe sauer geworden bin.
00:07:38: So, ne?
00:07:39: Weil diese Autorität und diese Ausrichtung zur Freude, die macht einfach bestimmtes Verhalten so klar!
00:07:47: Und ich fand das...und das war ich toll.
00:07:52: Deswegen ja, ich habe mehr Freude gewonnen natürlich.
00:07:57: Da war ich aber auch schon vorher dran.
00:07:58: Aber was ich vor allen Dingen interessant fand, war dass Gefühle und Emotionalität an sich so nachvollziehbar geworden ist.
00:08:09: Du bist ja ein bisschen anders ins Leben gestartet als mit einem riesigen Sack Freude, ne?
00:08:16: Du schreibst ja auch in dem Buch das du schon sehr früh Depressionen gehabt hast als Kind und Jugendliche.
00:08:23: Magst du mal ein bisschen davon erzählen?
00:08:26: Also mögen nicht aber ich mach das schon.
00:08:30: Also irgendwann mit zwölf, wenn ich mich zurück erinnere.
00:08:35: Damals als ich so klein war habe ich das natürlich noch nicht selbst gecheckt aber... Ich war sicher zwölft Jahre alt und ich weiß noch wie ich an der Bahnheit der Stelle saß und die Bahn einfach an mir vorbeigefahren ist.
00:08:49: also ne?
00:08:49: Die hat angehalten.
00:08:51: Es war nach der Schule.
00:08:52: Ich sollte nach Hause fahren und ich saß da und hab in den U-Bahn Schacht geguckt Und dann kamen die Bahnen und alle Leute stiegen ein.
00:09:03: Ich hab mich halt keinen Zentimeter bewegt!
00:09:06: Und ich habe so gemerkt, ich kann nicht... ...ich kann da jetzt nicht einstellen.
00:09:11: Und ich hab auch gesehen irgendwie wie weiter vorne andere Freunde von mir eingestiegen sind.. ..und ich hab irgendwie gedacht zu ja, die waren soweit weg für mich.
00:09:19: Das war alles so sowei weg.
00:09:22: Dann gingen die Türen zu und die Bahn fuhr ab und ich guckte weiter ins Dunkel und dachte, das war komisch.
00:09:34: hat es echt eine Weile gedauert, dass ich mich dann auch wieder zusammenreißen konnte und quasi weiter in die Bahn und weitermachen.
00:09:41: Aber das war so das erste Mal, als ich gemerkt habe, du startest jetzt gerade in so ne Leere rein!
00:09:48: Und was kommt denn da eigentlich?
00:09:50: Was solltet alles hier?
00:09:51: Warum machst du
00:09:52: das?!
00:09:54: Das war nicht tiefe Traurigkeit oder große Verzweiflung oder sonst irgendwas.
00:10:00: Es war einfach nur völlig dumpf... und leer.
00:10:08: Ich glaub, das war das erste Mal an das ich mich so erinnern konnte oder erinneren kann heute.
00:10:16: Rückblickend weiß ich ... Das waren die Vorläufer von diesen depressiven Gedankenschüben, die ich dann immer wieder bekommen hab.
00:10:25: Ich bin nicht die ganze Zeit total depressiv gewesen, sondern es waren immer wieder so depressive Phasen.
00:10:32: Dann ging's wieder ein bisschen besser.
00:10:36: Wie hoch die Ausschläge gewesen sind, so hat man das dann halt auch gesehen oder eben nicht.
00:10:44: Später kann da noch eine Essstörung dazu was das Ganze sicherlich nicht verbessert hat.
00:10:49: im Gegenteil.
00:10:51: also wer schon einmal nicht genug gegessen hat der weiß dass man halt auch echt schlecht drauf ist und schwach und alles was dazugehört.
00:11:01: Und das habe ich jetzt sehr, sehr euphemistisch irgendwie erzählt.
00:11:04: Aber der Punkt war halt einfach es ging mir echt fasenweise gar nicht gut so und gleichzeitig habe mich aber mich auseinander gesetzt oder mich irgendwie getrunken gesehen, mich aueinander zu setzen mit mir natürlich und ein großes Problem war dabei dass immer isoliert betrachtet worden bin.
00:11:34: Also bis vor sehr kurzem war das auch so.
00:11:42: die Auffassung nach dem Motto okay, dass ist die Person und diese Person hat ein Problem und dieses Problem muss diese Person lösen.
00:11:50: Dass ich aber funktioniert habe und das sehr gut in den System, in dem ich eingebettet Und zwar weil ich diese Störungen und Krankheiten, Krankheitsbilder hatten.
00:12:05: Und dass das Symptome waren für die Störung und Krankheits Bilder, die in dem System schon drin gewesen sind... Das hat mir niemand erklärt!
00:12:14: Und das wäre so ein Punkt gewesen wo ich heute weiß, dass wenn ich das gewusst hätte, hätte zumindest mein Selbstwert nicht so sehr darunter gelitten.
00:12:27: Als du das mit der Bahn, irgendwie das echt ein total eindrückliches Bild.
00:12:32: Hast du das geteilt?
00:12:33: Mit deinen Eltern oder mit Erwachsenen und Freunden?
00:12:36: Nee, ich hab sehr alte Eltern die mich sehr lieben muss man dazu sagen.
00:12:43: aber halt auch auf ihre Art und Weise.
00:12:45: Die sind wirklich eine ganz andere Generation.
00:12:48: Mein Vater ist zweiunddreißig geboren meine Mama ist siebenunddreißig geborene.
00:12:52: Ich kann nicht behaupten dass die mich nicht modern erzogen haben dafür, dass die so auch... ja also auch so alt gewesen sind.
00:13:03: Die haben schon durchaus auch ihre eigene Erziehung hinterfragt aber einige Sachen haben sie halt einfach irgendwie genauso mitgemacht.
00:13:12: Das heißt, mit meinem Vater habe ich eine ganze Zeit wirklich gar nicht geredet.
00:13:17: Der hat das irgendwie nicht gut ver- Knust irgendwie, dass ich groß geworden bin.
00:13:23: So sein kleines Baby und meine Mutter hat so ein bisschen so eine Straußenvogel-Ding.
00:13:33: Also wenn es so ein Problem gibt dann hofft sie immer das der liebe Gott das klärt.
00:13:39: Okay.
00:13:40: Voll doof!
00:13:41: Ja weil ja irgendwie Selbstverantwortung ist schon auch was Schönes.
00:13:47: Ich habe wirklich nichts gegen Leute seitgläubig zu mir Passt, ja.
00:13:52: Aber der liebe Gott hat nicht wirklich viel für mich getan.
00:13:56: So I don't know you know i'm still alive.
00:13:58: aber dass dieses Jahr... Gott wird schon richten das glaube ich nicht.
00:14:04: Man muss es halt selber machen und wenn man glaubig ist dann eben mit Gottes Hilfe, aber trotzdem musst du's selbst tun.
00:14:10: Ja,
00:14:10: aber der Ausdrucker ist wirklich auf Krölle.
00:14:12: ist sie dios kre!
00:14:14: Wenn Gott will Ich so nehm nicht, wenn Gott will das du ... Na Gott hat die Arme bein'e Augen, Ohrenstimme alles Mögliche gegeben.
00:14:22: So you do it!
00:14:23: Weißt Du?
00:14:24: Nicht wenn Gott Will und dieser Ausdruck, der hat mich immer so ... Der hat den Triggert mich in der Tat ein bisschen.
00:14:32: Ja, das kann ich verstehen... Es ist ja oft so dass Menschen also klar die Pubertät ist natürlich auch eine sensible Phase aber ganz viele Menschen haben in der Lebensmitte auch irgendwie noch mal so einen psychischen Schiff.
00:14:48: War das bei dir auch so?
00:14:51: Ja,
00:15:00: total.
00:15:01: Nee es war wirklich so.
00:15:03: In der Zeit sind wir von Amsterdam nach München gezogen und ich weiß noch wie ich einmal Desk gestanden hab, bin und ich habe so ein Stehetisch.
00:15:14: Und dann hab' ich da gearbeitet... ...und dann hab ich in die Rechner reingeguckt und gemerkt, Scheiße!
00:15:24: Also normalerweise sagen wir so, ich bin nicht mit ADHS oder sonst irgendwas diagnostiziert.
00:15:31: Ich war noch nie beim Arzt, keine Ahnung was.
00:15:36: Psychologen die sagen wie du bist noch nicht diagnostiziert.
00:15:40: I don't know, so like mmh.
00:15:41: Aber egal ich weiß noch wie ich da vorstand und weil das tut eigentlich nichts zur Sache aber es macht's vielleicht irgendwie ordentlich ein Und Ich hab in den Rechner gestartet und ich hatte diese ganzen Taps offen die ich normalerweise auch immer offen habe die irgendwie auch immer funktionieren Und ich konnte meine Gedanken nicht mehr einsammeln, die sind so richtig weggaloppiert und dann war es so brain fogmäßig.
00:16:03: Dann kamen diese Decke aus Langsamkeit und ich habe echt gedacht, so werde ich jetzt irgendwie dumm oder ... vergesslich, oder sind das Vorstufen von Alzheimer?
00:16:15: Ich weiß nicht.
00:16:15: Ich glaube ich muss zum Arzt.
00:16:16: Also das ist gerade ganz ganz ganz blöd und ich wirklich total fertig.
00:16:21: also dieser Umzug normalerweise... ich bin schon wirklich oft umgezogen in meinem Leben aber dieser Umzug der hat mich gefickt!
00:16:28: Das war nicht cool.
00:16:31: Boah, ich war so kaputt und das war meine zweite Pubertät und da habe ich immer auch gemerkt so oh nee Hilfe jetzt kommen wieder so ein bisschen.. also jetzt kommen echt dunkle Gedanken wieder hoch Und jetzt bin ich ja mittlerweile zum Glück auch so trainiert und sensibel irgendwie mit mir.
00:16:52: Was ich fühle, dass ich durchaus selbst mit Gefühl da herangehen kann und sagen kann okay warte mal das guckst du jetzt an woher kommt das was sind die Sachen?
00:17:03: und so weiter.
00:17:04: So bin ich dann auf das Thema Periminopause gekommen und habe wirklich nicht gewusst... dass eines der ersten Symptome wirklich auch diese mentalen, also eine mentale Art sind.
00:17:18: Hätte man mir das mal gesagt?
00:17:20: Ja deswegen sprechen wir ja alle laut darüber, damit das anderen Frauen erspart bleibt.
00:17:25: Wenn wir jetzt nochmal die Freude nehmen wenn du sagst in so einer depressiven Phase oder wenn du auch merkst deinen Körper schifftet sich um die Perimenopause kommt Wenn alles irgendwie gerade blöd und kacke ist, ne?
00:17:38: Wie darf ich denn dann die Freude einladen, dass sie wieder kommt.
00:17:43: Naja ... Die Freude ist eigentlich wie so ein guter Kompass oder so ein Nordstern,
00:17:48: ne?!
00:17:51: Ich weiß ja, wie das ist wenn ich mich freue!
00:17:54: Das war auch als ich sehr, sehr depressiv war und in der Klinik gewesen bin.
00:17:57: Dann habe ich irgendwann mal hatte ich so eine Erinnerung es hochgekommen weil ich dachte ja auch so Wie ist das eigentlich?
00:18:06: Ich bin nicht traurig, ich bin nicht froh.
00:18:09: Ich bin nichts!
00:18:11: Kann ich überhaupt noch fühlen.
00:18:13: und dann kann so eine Erinnerung hoch von mir wie ich in einem Baum sitze.
00:18:17: Und ich sitze einfach in diesem Baum und irgendwie ... Das Leben ist schön.
00:18:21: Es war total... War eigentlich ein Kacktag an dem Tag wo ich im Baum gesessen bin mit acht.
00:18:26: Irgendwie alle Freunde haben mich geditcht.
00:18:29: Ich konnte nix machen.
00:18:30: es war brutal langweilig zu einem Baum gegangen, zu dem wir öfter gegangen sind.
00:18:37: Da sind wir drauf geklettert und der war irgendwie so ganz chillaxed.
00:18:41: Irgendwie da musste man sich nicht großartig drin bewegen.
00:18:43: Das heißt den habe ich genutzt und es war so ein Frühsommertag.
00:18:46: alle Blätter waren irgendwie knallsaftig grün Und ich sitze da drinnen und hänge ab eigentlich nur und ich weiß diesen diese Gefühl noch was ich da dran hatte allen.
00:18:57: das war gut.
00:18:58: Ich war richtig froh.
00:18:59: Ich fand das geil.
00:19:01: Ich fand das geil, da dran rumklettern zu können.
00:19:07: Und daran habe ich mich erinnert.
00:19:08: und der Punkt ist diese Erinnerung dass die Erinnerungen so stark war Dass ich mich dahin zurück gesehen habe Ich so, okay, warte mal.
00:19:18: Das ist ja in dir drin... ich finde ja Sehnsucht ist ja was ganz Tolles.
00:19:21: Sehmsucht denkt mir immer so naja gut ok wenn ich mich sehe dann muss es er ist es irgendwo.
00:19:25: wenn ich einen Wunsch habe das ist irgendwo ich werde das nie erreichen.
00:19:28: Bullshit!
00:19:29: Ist ja schon in dir.
00:19:30: diese Sehensucht bedeutet du hast irgendetwas in dir wo dein Leben hin möchte und ich finde dass funktioniert wie so ein Nordstern?
00:19:38: Wie so ein Polarstern zu dem man an dem man sich orientieren kann.
00:19:44: Dann habe ich geguckt, was steht denn im Weg?
00:19:51: Was ist es eigentlich?
00:19:52: Warum geht's mir nicht so?
00:19:54: und dann hab' ich einige Sachen wirklich festmachen können.
00:19:59: Ich hab das auch sehr genau definieren können.
00:20:03: Ja warum mache ich denn solche Sachen wie Klettern nicht zum Beispiel Wenn es das Klettern ist, was dir so gefällt.
00:20:12: Warum?
00:20:14: In dem Fall war's dann so ... Das war Skifahren an der, da schreibe ich auch im Buch ganz witzigerweise lustig drüber.
00:20:21: Das
00:20:22: war Ski-Fans und Ding.
00:20:22: Weil mein Mann ist Südtirol, er fährt sehr gerne Skis.
00:20:25: Und ich hab immer irgendwie alles mitgemacht, Er so machen wollte und das sind auch schöne Sachen, dass ich mal in meinem Leben Skifahren würde.
00:20:36: Das hätte ich damals mit acht irgendwie nicht erzählen können, obwohl doch hätte ich es dir geglaubt aber dann spielte halt irgendwann nicht mehr.
00:20:44: Und dann habe Ich das alles gemacht und Es ist irgendwie Alles möglich und Dann Ist es toll nicht ein bezaubernde kinder.
00:20:49: und Als ich hab Eigentlich nichts worüber ich mich beschweren Kann.
00:20:52: Aber Trotzdem gab's so Sachen wo ich dachte Ja Obwohl du dich jetzt per se nicht beschweren kannst, kannst du auch nicht sagen dass es gut ist.
00:21:03: Das sind... Ist ein tolles Leben aber das ist nicht komplett dein Leben!
00:21:07: Du hast eigentlich mitgemacht.
00:21:10: Aber da ist nicht viel von deinem Stempel irgendwie drin und ich so... Spannend!
00:21:15: Das heißt in dem Moment hat mir meine Freude schon gesagt wer ich bin ohne dass ich dann dass genau definieren konnte.
00:21:24: Aber dann war das so ein bisschen wie Ton und ich musste ein bisschen ran rummodellieren und gucken, um probieren.
00:21:31: Weißt du?
00:21:32: So ging jetzt nicht von heute auf morgen aber es gibt durchaus sehr starke Anker und dieses Tonegefäß heißt God Great Bones.
00:21:44: Aber ich bin immer noch ein bisschen dabei.
00:21:46: Also ist nicht so was ich gleich denke ja jetzt.
00:21:51: Ich trinke seit ungefähr anderthalb Jahren keinen normalen Kaffee mehr.
00:21:54: Das war tatsächlich eine bewusste Entscheidung, weil ich gemerkt habe, dass mir Koffeinen gerade in der Perimino-Pause einfach nicht mehr gut tut.
00:22:02: Ein Schlaf ist mir inzwischen heilig geworden und ich merke einfach wie sehr ein gutes Nervensystem meinen Alltag
00:22:08: beeinflusst.".
00:22:09: Was ich allerdings schmerzlich vermisst habe, war der Geschmack von Kaffee.
00:22:13: Mein Mann und ich starten nämlich schon seit vielen Jahren jeden Morgen ganz in Ruhe mit einer Tasse Kaffe auf dem Sofa an den Tag.
00:22:20: Dieses kleine Ritual liebe ich!
00:22:22: Seit ich auf Koffein verzichtet habe, saß ich dort meistens mit einer Taste heißem Wasser.
00:22:27: Das war völlig okay für eine ganze Weile Aber nach etwa einem Jahr hab' ich gemerkt Ich vermisse einfach diesen leckeren Kaffeeschmack.
00:22:35: Vor etwa einem halben Jahr bin ich deshalb auf entkoffinierten Café umgestiegen.
00:22:40: Ich habe mich durch ziemlich viele Supermarktmarken probiert, aber so richtig glücklich war ich mit keiner!
00:22:45: Irgendwas hat immer gefehlt und dann hab' ich no coffee
00:22:48: entdeckt.".
00:22:49: Das war tatsächlich der erste entkoffeinierte Kaffee bei dem ich dachte, genauso soll Kaffeeschmecken….
00:22:55: Und mir schmeckt er wirklich wie ein ganz normaler guter Kaffee, nur eben ohne Koffein.
00:23:00: Das Beste ist ich kann ihn morgens genießen, manchmal auch nachmittags noch eine Tasse trinken und muss mir keine Gedanken darüber machen dass sich abends schlechter schlafe oder unnötig unruhig werde!
00:23:11: Außerdem ist No-Coffee biozertifiziert und genau das passt einfach zu der Art, wie ich heute leben möchte.
00:23:17: Bewusst da ohne auf Genuss verzichten zu müssen!
00:23:20: Falls ihr selbst neugierig geworden seid mit dem Coach Stephanie Fünfzehn bekommt ihr dauerhaft fünfzehn Prozent Rapat – den Link findet ihr wie immer in den Shownotes.
00:23:30: Danke an meinen Werbepartner No-coffee für die Unterstützung dieses Podcasts.
00:23:39: Und wie hast du das konkret gemacht?
00:23:41: Ich finde, wenn man vor so einer großen Aufgabe steht.
00:23:43: Also wieder herauszufinden wer man eigentlich ist und wo die Freude ist und was man dafür tun kann um sie sozusagen ins Leben zu holen... Das ist ja nicht... ich muss noch zweihundertfünfzig Gramm Butter einkaufen also das ist ja einfach eine komplexe Aufgabe.
00:24:00: Kannst du mal ein bisschen runterbrechen, wie du es konkret angegangen bist und welche Schritte du so gegangen bist?
00:24:05: Du stellst tolle Fragen ganz konkret nicht alles auf einmal so, ne?
00:24:12: Ich glaube also Freude hat so viele verschiedene Facetten.
00:24:19: Ich glaube eine Sache sind zum Beispiel Ziele.
00:24:23: Ziele sind ganz wichtig auch wenn sie mit deiner eigenen Freude gar nichts zu tun haben oder mit dem was du eigentlich irgendwie erreichen möchtest.
00:24:33: zb habe ich mir dann im letzten Jahr Vorletztes Jahr war das dann, hab ich mir vorgenommen Marathon zu laufen.
00:24:41: Ich laufe ganz gern.
00:24:42: Das ist jetzt nicht so ... dass ich irgendwie denke, ich bin super-sportlich und berserk überlaufen oder sonst irgendwas.
00:24:50: Aber ich genieße den Akt des Laufensseins.
00:24:55: Also es sind Laufendseins!
00:24:57: Ja genau, Laufendsseins, das ist gut.
00:25:00: Ich konnte damals noch nicht richtig festmachen warum aber ich dachte irgendwie ganz cool.
00:25:04: Und dachte irgendwann Warum laufe ich eigentlich kein Marathon?
00:25:11: So, ich könnte doch einfach mal länger laufen.
00:25:13: Natürlich bin ich nicht länger gelaufen weil ich habe zwei Kinder und dann ein bisschen lange weg und so.
00:25:19: Aber warum?
00:25:21: Was ist das Problem wenn ich länger weg bin?
00:25:23: Ich meine jetzt sind sie schon größer oder so.
00:25:26: aber selbst wenn ich hab mich immer total gestresst wenn ich mal einen längeren Lauf gemacht habe dass ich wieder nach Hause komme.
00:25:38: Die waren ja nie alleine.
00:25:40: Es war jetzt nicht so, dass ich zwei oder drei jährige Kinder alleine gelassen hätte, sondern erstens sind sie mittlerweile groß und können durchaus mal eine Stunde allein zu Hause sein was echt gar kein Problem ist bei pre-teenagern.
00:25:56: Und dann gibt es auch noch einen Vater.
00:25:59: Ja das ist schon krass diese Verpflichtung und die einen von dieser Freude abhält.
00:26:03: Witzigerweise zur selben Zeit als die noch klein waren Hatte mein Mann die Idee, dass er einen Flugschein machen möchte.
00:26:11: Es gibt nichts langwierigeres und zeitaufwendigeres als so ein Kackflugschein... Also das nächste wäre Golfen!
00:26:20: Ich nehme mal richtig Zeit.
00:26:21: Ich
00:26:21: gehe mal Golfen, denke ich auch.
00:26:23: Oder Radfahren.
00:26:25: Die ganzen Typen, die dann irgendwie in so Ratler klamotten mit Bikes für so fünfzehntausend fucking Euro?
00:26:36: Die Original, that's a fucking tuition for a year.
00:26:40: Weißt du?
00:26:41: Die dann einfach mal Fahrradfahren gehen zum Eisladen und zurück.
00:26:46: Und das ist ja auch... Ich würde niemals auf die Idee Triathlon zu machen, kenne ich ja nicht weil alleine dieses Fahrrad fahren sind ja Minimum immer zweieinhalb Stunden oder so.
00:26:56: Ja nee!
00:26:57: Komm ich nicht drauf.
00:26:59: Und mich plagt das schlechte Gewissen!
00:27:00: Das heißt, witzige Weise und das ist jetzt so eine riesengroße Runde habe ich dann gesagt Marathon.
00:27:06: Und gar nicht mal so wie weil ich abnehmen wollte besser laufen wollte schneller werden wollte Marathon unter vier Stunden oder sonst irgendetwas.
00:27:14: Ich hab mir einfach gesagt ich nehme mir diese Zeit um einfach laufend mit mir zu sein.
00:27:23: und Dann war ich unterwegs und hab ganz viel nachgedacht.
00:27:29: Und nebenbei habe ich ein Ziel erreicht, was Out of Reach gewesen ist für mich.
00:27:34: Das macht etwas mit dem Selbstbewusstsein nicht nur das auf den Weg dahin sondern halt auch eben dieses Ziel erreichen.
00:27:42: Plötzlich ... Weißt du?
00:27:43: Es war so geil!
00:27:44: Dann waren Berlin-Marathon alle Kotzenabweil voll warm und Dings und ich so, ey, ich hab keinen Stress, ich muss keine Zeit mehr...
00:27:51: Ich hab
00:27:52: kein Stress, weiß dass ich das schaffe.
00:27:56: Ich hab schon härtere Sachen geschafft.
00:27:58: Und das ist das Zweite, was ich irgendwie immer sage.
00:28:01: Dieses...ich steh nicht auf Affirmationen.
00:28:05: Ich weiß nicht warum funktionieren für mich nicht.
00:28:06: Ich bin stark!
00:28:07: Ich bin mutig!
00:28:09: Wenn ich Schiss habe und wenn ich mich gerade total schlecht und klein und dumm fühle, dann funktioniert es nicht.
00:28:16: Was aber für mich funktioniert sind, ist dieser Gedanke von ...Ich hab das schon mal geschafft.
00:28:25: war schon mal stark.
00:28:27: Ich war schonmal mutig und die Erinnerung ist
00:28:32: unglaublich
00:28:33: mächtig für mich, als ich zum Beispiel das Casting für Viva gemacht habe.
00:28:39: Das war Big!
00:28:40: Das war... ja, ich weiß nicht, siebzehn oder so?
00:28:44: Ich war voll klein, da waren voll viele Leute, die waren alle fremd und ich bin alleine hingefahren, weil alleine ist Casting gemacht, hab' ich nicht alleine dahin gestellt habe ich alleine meine erste Live-Sendung gemacht.
00:28:56: Ich
00:28:56: war
00:28:56: ganz oft schon sehr mutig, auch wenn sich das in dem Moment nicht für mich so angefühlt hat.
00:29:03: Aber ich hab es gemacht und daran kann ich mich erinnern.
00:29:06: Ich kann auch heute wieder mutig sein!
00:29:09: Und das ist das was ich sage.
00:29:11: Ich glaube nicht dass wir uns zu Todecoaching müssen, ich glaube dass wir ganz viele
00:29:18: Erfahrungen
00:29:19: machen müssen.
00:29:20: So zusammen auch gerne.
00:29:22: Also ich finde so Communities, wo das funktioniert.
00:29:25: Wo man sich gegenseitig darin ermutigt.
00:29:29: Die sind dabei unglaublich wertvoll.
00:29:32: Naja und das Gleiche ist ja mit der Freude wie mit dem Baum in denen du saßt.
00:29:35: Man muss sich dran erinnern und dann... Ja!
00:29:38: Und es für dich dieser innere Kompass?
00:29:40: Ist der jetzt mit... Wie alt bist du?
00:29:42: Mitte vierzig?
00:29:43: Ja nur mal.
00:29:44: Wie alt bin ich?
00:29:45: Sechsundvierzig?
00:29:45: Sechsenvierzzig, ja.
00:29:47: Ist es für Dich ein anderer als mit acht?
00:29:52: Der hat heute eine andere Selbstverständlichkeit.
00:29:59: Also, heute verstehe ich ihn besser!
00:30:03: Und damals war es so vielleicht intuitiver?
00:30:06: Ja ganz sicher.
00:30:07: Ich glaube Kinder haben eine sehr intuitive Selbstverständlichkeit die man aber auch leider total gut untergraben kann weil Kindern wird gesagt naja okay Erwachsene sind halt die Autoritäten wir müssen uns alles an denen abgucken.
00:30:24: So und so funktioniert die Welt.
00:30:27: Und dann siehst du dir, passt die nicht mit deinem Inneren erleben zusammen ... Dann bricht irgendetwas in dir.
00:30:36: Aber du kannst nicht wirklich festmachen, woran du zerbrochen bist?
00:30:42: Wenn du dich ein paar Mal schon wieder zusammen gepflegt hast wie das halt auch so passiert in so einem Leben.
00:30:47: In meinem Fall dann irgendwann mit forty-six und vielleicht auch wird es mir noch öfter passieren ist da eine andere Selbstverständlichkeit.
00:30:56: Ich bin halt sicherlich nicht unbeschädigt, aber I know why und how to wie ich mich wieder zusammensetzen kann und
00:31:13: muss.".
00:31:16: Also das heißt, du hast dann quasi wie so die Gebrauchsanweisung für dich und den Zustand, den du gerne in deinem Leben erreichen möchtest.
00:31:23: Den hast du dir quasi erarbeitet?
00:31:26: Genau!
00:31:27: Aber nur für mich ne?
00:31:28: Ja, das ist halt super individuell.
00:31:30: Eben.
00:31:31: Ich maße mir auch nicht an zu sagen, dass ich weiß, wie es geht.
00:31:35: Wir gehauen jetzt keine drei Tipps raus, die allgemein gültig sind.
00:31:40: So, I hate tips.
00:31:41: Es gibt Sachen die funktionieren super!
00:31:43: Ich glaube sie funktionieren bei vielen Leuten super.
00:31:45: aber ich glaub auch nicht... also ich glaub' auch nicht dass das immer der heilige Kral ist und dann muss man ja auch weißte, dann weißt du ja nicht wie das Leben aussieht.
00:31:53: Also ich mache mal so gerne ganz einfache Sachen.
00:31:57: So leg dich auf den Boden.
00:32:00: Leg dich auf dem Boden.
00:32:01: das erdet ungemein finde ich geil.
00:32:02: mach einfach nix wenn da richtig alles richtig richtig richtig scheiße isst.
00:32:07: Leg dich auf den Boden, aufs Gras.
00:32:09: Auf dem Teppich!
00:32:10: Aufm Steinboden... ...aufm Frisch, äh, lieb ich ja?
00:32:13: Frisch gewischtem...wischten auf so frisch gewischte Paket.
00:32:17: Viel sehr gut.
00:32:18: Gerade wenn es so warm ist, echt lecker.
00:32:20: Sie sind frisch gemachtes Bett.
00:32:21: Das ist ja, das ist wirklich,
00:32:22: ich finde das total super.
00:32:24: Im Sommer ist das echt mein Go-to deswegen wischig.
00:32:28: Schassewischen, aber deswegen wuschig.
00:32:31: So und dann liegt da einfach So, und dann guck mal was passiert.
00:32:35: Aber ich glaube das unser eigener Körper uns so viel über uns erzählt... ...und wir ihm nur gut zuhören müssen, dann geht da schon!
00:32:49: Und dann gibt es Leute die brauchen mehr Hilfe oder einfach mehr G-Unterstützung.
00:32:59: Die brauchen weniger.
00:33:00: aber ich maße mich nicht an.
00:33:01: zur Wissen irgendwie.
00:33:06: Du sagst, dass Freude der Kompass ist.
00:33:08: Also im Grunde zu einem zufriedenen Leben wenn ich das richtig verstehe.
00:33:12: Jetzt muss ich sagen habe ich manchmal so das Gefühl, wenn ich nach meiner eigenen Freude gehe und du hast es mit dem Laufen eben auch schon beschrieben Irgendwie fühlt sich das oft ein bisschen verantwortungslos anderen Dingen und anderen Menschen gegenüber an.
00:33:27: gleichzeitig denke ich aber Eigentlich ist es ja das Verantwortungsvollste, was du machen kannst.
00:33:32: Weil du dich dann so auffüllst, dass du wieder verfügbar bist auch für andere Aufgaben anderen Menschen in der Umwelt und so weiter.
00:33:40: Was denkst denn du dazu?
00:33:42: Genau dasselbe!
00:33:43: Also eben gerade als du das gesagt hast habe ich auch gleich gedacht Ja und so.
00:33:50: na also da war gleich so ein Impuls zu sagen ja und es ist das Widerständigste was du tun kannst was mit am meisten, wo du der Welt am meisten Mehrwert gibst.
00:34:02: Weil ich glaube das da, wo unsere Freude sitzt, da sitzt halt auch echt am meisten authentische Energie und mit authentischer Energie kommen wir am weitesten!
00:34:13: Und wenn wir unsere authentischen Energien etwas reingeben, was uns Freude macht dann ist da einfach ein ganz anderer Drive so... Wir als Frauen sind allerdings irgendwie total darauf gepohlt, glaube ich unsere Freude in Sachen reinzugeben die gar nicht unser sind.
00:34:35: Und das ist dieses schlechte Gewissen, diese Schuldgefühl oder dieses Scham für die eigene Freude.
00:34:40: und ich habe das als meine Mama... ...als mein Vater gestorben.
00:34:44: Mein Vater war sehr dement und sehr pflegebedürftig über viele Jahre.
00:34:50: Meine Mutter hat das im Wesentlichen gemacht.
00:34:52: Die haben am Ende bei uns gewohnt, aber meine Mutter hat sich eigentlich um meinen Vater gekümmert und sie hat auch sehr lange sein Leben gelebt, muss man auch so sagen.
00:35:01: Also die hatte einfach erst mal mit uns, dann hat sie irgendwie uns großgemacht ... Ich kenne nicht anders!
00:35:07: Meine Mama war immer da... Und ich weiß noch wie mich das irritiert hat bis genervt hat richtig sauer gemacht hat, dass die immer da war und ich wusste nie warum.
00:35:21: Und dann ist mein Vater gestorben... ...und dann war die Frage was willst du eigentlich Mama?
00:35:28: Und jetzt?
00:35:28: Like what are you gonna do now?
00:35:30: Ja jetzt mach' ich irgendwie ja, dann mache ich irgendwie deine Kinder gut!
00:35:33: Dann kam meine Tochter irgendwie gerade auf die Welt ähm.. Meine zweite das Ding war nur... Meine Mutter war halt auch schon selbst echt alt ne?
00:35:41: Also das war...ja sie konnte noch ein bisschen in Anführungsstrichen helfen aber Eigentlich war das schon eher anders oben so, ne?
00:35:49: Also ... Das Kind hat ihr geholfen.
00:35:52: Und die hat sich einfach den ganzen Tag oder ihr ganzes Leben nur gekümmert und die wusste nicht mehr was sie will.
00:36:01: Die wusste nichts!
00:36:03: Wenn du die fragst irgendwie, was macht dir Freude?
00:36:06: Dann ist es so in eine Shopping-Mall gehen.
00:36:09: Es ist der Maximum auf, was sie so kommen würde.
00:36:14: Ja.
00:36:15: Man vergisst sich halt.
00:36:17: Man vergißt sich brutal und das macht was mit dem Raum.
00:36:23: Das ist sehr konvinient für wenige, aber eben für sehr wenige nur.
00:36:28: Aber auf der anderen Seite finde ich wenn du es mit so Leuten zu tun hast fühle ich mich so... Ich nehme aber auch die Schwingungen irgendwie mal extrem auf.
00:36:36: Fühle ich mir schon wieder verantwortlich?
00:36:41: für das Wohlbefinden dieser Person.
00:36:43: Weil ich ja merke, dass da ein Defizit ist und dann denke ich, okay, ich muss hier was ausgleichen.
00:36:50: Weißt du, was ich meine?
00:36:51: Ja
00:36:51: und jetzt muss ich fies grinsen!
00:36:52: Ja guess
00:36:53: what?!
00:36:54: So guess what I did the whole time.
00:36:59: Was hab' ich denn als ihre Tochter die ganze Zeit irgendwie
00:37:02: gemacht?
00:37:02: Warum hat mich das denn so getriggert?
00:37:05: Ja weil am Ende war das mein Job Am Ende war das mein Job darauf zu achten, dass es alles irgendwie gut wird.
00:37:10: Und das ist kacke!
00:37:14: Das heißt ich habe damit die Suppe wieder ausgelöffelt... ...die andere Leute verbrauchen haben nur weil sie nicht auf sich selbst geachtet haben.
00:37:27: Jetzt hab' ich's verstanden.
00:37:29: Warum es nicht egoistisch ist?
00:37:31: Es ist nämlich alles andere als egoistisch.
00:37:33: Egoistisch ist es eigentlich, sich da reinfallen zu lassen und in diese Aufopferung zu gehen usw.
00:37:39: Da steckt ja auch das Wort Opfer drin!
00:37:41: Also ich mache mich zum Opfer der Umstände, ich diene allen anderen... Also ich meine unsere normale Fürsorgepflicht und auch, dass man mehr macht.
00:37:50: Und die Dinge an denen man Freude hat und so das ist ja alles überhaupt gar keine Frage.
00:37:54: also es heißt nicht entweder oder Ich lass jetzt hier den Löffel fallen und die Kinder können gucken muss was zu essen herkriegen und wie sie ihre Brotbox für die Schule.
00:38:03: Das ist natürlich sowieso klar.
00:38:05: Aber man geht ja so oft da drüber Weißt du?
00:38:08: Dann nimmst Du noch den Job als Schulsprecher Eltern Vertreter bliebler Blub an Habe ich übrigens auch abgelegt.
00:38:15: Ganz toll!
00:38:15: Ich bin jetzt gerade zu einem Schulfest gegangen und habe nichts essen mitgebracht.
00:38:20: Ich fand
00:38:20: es toll, ich hab einfach nur gegessen was da
00:38:22: war.
00:38:24: Und du wirst dann aber schon auch schief angeguckt?
00:38:29: Also das wird halt eigentlich anders erwartet...
00:38:32: Das ist auch schwer disruptiv.
00:38:34: Das musst du auch erst mal aushalten.
00:38:36: also
00:38:36: das
00:38:36: ist wirklich schwer disruptif.
00:38:37: und vor allen Dingen die Arbeit, die du nicht machst.
00:38:41: Weil du sie den ganzen Tag gemacht hast?
00:38:43: Die mussten jetzt plötzlich andere machen und sich auf ausgeruht haben, dass du die Arbeit machst, weißt du?
00:38:48: Dass dir das aber nicht gut tut ... Das ist denen ja eigentlich egal bis es dann soweit ist.
00:38:54: Und dann hast du irgendwas, keine Ahnung was, dann kriegst du Krebs-Autoimmunkrankheit oder sonst irgendetwas.
00:38:59: Dann wird gesagt oh ja Gott!
00:39:01: Sie hat sich ja so aufopfernd um alle gekümmert.
00:39:04: Weißt du?
00:39:04: like aufgeopfert und dann misste weg.
00:39:07: Und was machen dann die anderen?
00:39:09: Dann ist ja das Loch, also du kannst auch früher anfangen das Loch aufzureißen und den irgendwie quasi mitführen wie du bist beizubringen wie es geht.
00:39:18: Ja
00:39:18: genau!
00:39:21: Es ist schon schwierig und es ist irgendwie eine Gradwarnung auch glaube ich für uns selbst.
00:39:25: Ich finde es auch selbst nicht einfach daraus zu kommen aber es kann nicht unsere Aufgabe sein und genau das ist auch so ein Teil der Überindividualisierung unserer Gesellschaft.
00:39:41: Was es so schwierig macht, weil dadurch das immer mehr auf immer weniger Schultern verteilt werden kann und wird ist für diese Schultern immer schwieriger zu tragen egal wie die Last aussieht.
00:39:59: Die Schultern, also auf denen gesellschaftliche Last verteilt wird sind meistens weiblich Und das ist schwierig und dass es nur, weil wir so konzisioniert sind.
00:40:12: Aufopferung selbst aufopferungen sorry aber also irgendwie original.
00:40:18: wenn so ein Typ mir von seiner Selbstaufopferungs erzählt dann denke ich immer ja hast du hier gemacht?
00:40:25: Oh bis heute wieder hast du Überstunde über Stunde zwei alleine ziehen die Mutter über stunden drei Ja weil sonst kein Essen auf den Tisch und danach noch Und ist aber auch noch Eltern-Sprecherin und so weiter.
00:40:38: Und sofort, weißt du?
00:40:39: Hey Dude!
00:40:41: Ja es gibt auch Männer die über ihre Grenzen gehen
00:40:44: usw.,
00:40:44: dass sich überhaupt nicht gegeneinander irgendwie aufwiegen.
00:40:48: Aber Du hast natürlich recht das wir das von klein auf ja im Runde auch so gelernt haben.
00:40:53: Dann kriegen wir zum zweiten Geburtstag die Babypuppe geschenkt um die wir uns schon kümmern müssen.
00:41:00: Meiner hat sogar geschrien wenn die... Hunger hatte.
00:41:03: Echt war?
00:41:04: Ja, und jetzt auch in die Windel gemacht, die ich dann wechseln musste!
00:41:07: Und das fandst du
00:41:08: gut?!
00:41:08: Ja, ich fand es toll.
00:41:09: Es war pure Joy... aber maybe Toxic.
00:41:18: Ich sage, manche Leute haben mir jetzt vorgeworfen, dass ich keine Kinder mögen würde.
00:41:24: Das stimmt ja so nicht.
00:41:26: Was?
00:41:27: Das stimmt nicht.
00:41:29: Also ich mag Kinder.
00:41:33: Ähm, ich bin aber sicherlich irgendwie nicht ... Ich bin eine beschissen Mutter.
00:41:38: Kann man auch sagen?
00:41:39: Also ich bin ... Wie so das denn?
00:41:42: Eissack!
00:41:43: Zum Beispiel kann ja schon mal ... Das fängt alleine schon damit an, dass ich dich backen kann, weißt du?
00:41:47: Aber
00:41:47: das hat nichts mit Mutterkranktien zu tun.
00:41:48: Ja gut, aber das ist
00:41:49: wirklich ... Ich hab ... Dass sich meine Kinder nirgendwo vergessen haben bisher.
00:41:56: Meine Mutter hat mich vergessen
00:41:58: ganz
00:41:58: oft.
00:42:00: Wie oft stand ich irgendwo?
00:42:00: Ich bin so oft verloren gegangen.
00:42:02: wenn meine Mutter einfach so ihr Ding gemacht hat.
00:42:04: Und das war auch so interessant, weil sie hat nämlich einfach irgendwie immer ihr Ding gemacht?
00:42:09: Mhm.
00:42:09: Aber ... Sie war irgendwie immer da... Also es war so ein totaler Widerspruch aber ich kann mich echt an mindestens drei oder vier Soincidents irgendwie erinnern wo ich einfach Verloren gegangen bin.
00:42:24: Dann stand ich, also es war auch unglücklich und waren die Achtziger und doof aber das ist ja jetzt irgendwie auch nicht schlimm ist.
00:42:31: Aber ich habe mich wirklich erinnert so beim C&A.
00:42:36: Scheiße!
00:42:36: I was gone.
00:42:37: Aber das war auch ein bisschen muss man dazu sagen bei meiner Mutter einfach so'n Typ ist dass sie ähm... like Die macht dann ihr Ding irgendwie dann doch?
00:42:47: Und ich bin halt auch so ein Typ und ich mach dann halt auch mein Ding.
00:42:51: Es war nicht das selbe Ding.
00:42:53: Vielleicht hat sie ja auch Overload, wenn es sich immer so doll gekümmert hat... Ja
00:42:57: muss man aussehen ne?
00:42:58: Die war eine migrantische Frau irgendwie in den Achtzigern in Deutschland, die hat mit mir Deutsch gelernt.
00:43:05: Ich war ihre Deutschlehrerin und sie kann echt gut Deutsch, muss man sagen.
00:43:10: Du
00:43:10: bist bestimmt auch eine gute Mutter!
00:43:14: Also ja, ich bin eine gute Mother aber Also doch, ich halte mich selbst.
00:43:19: Ich mag mich selbst als Mutter.
00:43:23: Aber ich bin sicherlich nicht so eine gute Mutter wie das andere Leute jetzt sagen würden.
00:43:27: Also wenn... Ich benutze Schimpfworte und sag dann gleichzeitig, wenn ich das sage, ist das eine Sache.
00:43:39: Wenn du das sagst, hört sich nicht gut an!
00:43:45: Also ich bleibe da, wenn es irgendwie unangenehm wird.
00:43:48: Gestern hat meine Tochter sich irgendwie uns ausgesperrt und alle ... Aua!
00:43:53: Das war ganz schlimm.
00:43:54: Und ich hab die angeguckt und ich so, er hatte natürlich eine erste Reaktion, war so f**k Abendessenzeit.
00:44:01: Wir wollten eigentlich gleich nach Hause.
00:44:02: Ich wollte doch nur dass wir zweite Reaktionen waren.
00:44:05: so Gott ist arme Kind weil das hat der so leid getan.
00:44:08: Ich bin halt irgendwie schon sehr empathisch mit meinen Kindern.
00:44:13: Versucht den irgendwie auch ich.
00:44:15: so ja wer nichts macht dem wird auch nicht passieren.
00:44:18: Wie oft habe ich mich ausgesperrt?
00:44:20: nur leider gab es darf damals gab's keine sichernstür das war nicht so schlimm.
00:44:23: aber
00:44:24: So wie oft hab ich mich?
00:44:26: Ausgesperrt shit happens mmh, so wird und da habe ich irgendwie gedacht so ja jetzt Total gut gemarnt, weil sie es wirklich innerlich daran zerbrochen.
00:44:36: Aber dann hat sie am Ende, hat sie sogar gesagt naja soll ich jetzt irgendwie das Geld für den Schlüsseldienst von meinem Taschengeld zahlen und nicht so.
00:44:44: wow.
00:44:46: Ich finde das super.
00:44:47: how you own up to shit.
00:44:49: Also wie du die Verantwortung dafür übernehmen möchtest find ich total klasse.
00:44:54: aber brauchst du nicht?
00:44:55: Weil... Ist jetzt so passiert, irgendwie passiert dir hoffentlich nie wieder.
00:45:00: Aber wenn es noch mal passiert, dann kommen wir darauf zurück.
00:45:05: Aber ich bin nicht bei jedem Elternabend und ich nehme auch nicht jede Verantwortung an.
00:45:08: Ich ... Bin die Erste, die sagt hey weißte das sind so... Ich vergesse meine Kinder erinnern mich an ihre Termine.
00:45:18: So!
00:45:19: Ich vergess ist die Brotbox einzupacken solche Sachen also im Alltag.
00:45:24: manchmal bin ich froh dass meine Kinder mitdenken.
00:45:29: Und gleichzeitig denke ich, hey das ist ja voll gut, dass sie gleich lernen mitzudenken weil es nicht so selbstverständlich ist, dass die Mama das macht.
00:45:37: So eben und da sind nicht die Punkte auf die es ankommt.
00:45:40: I hope so?
00:45:41: Ja
00:45:41: dann bin ich mir total sicher!
00:45:44: Also ich mein am Ende des Tages... Jetzt sind Sie mit gefangen, jetzt sind Sie da ne?
00:45:53: Ich wollte mal fragen Was denkst du, ist irgendwie eine gute Idee Freude einzuladen in das Leben?
00:45:59: Weil ich kann mir erzählen.
00:46:00: Ich war letzte Woche bei meiner Kosmetikerin, liebe Grüße Nicole und die ist ganz toll!
00:46:08: Man setzt sich vorher erst mal so hin und dann spricht man und ich war fertig, ich war so überarbeitet und so... Und ich war nicht mehr und bin froh dass es jetzt Ferien gibt.
00:46:18: Dann meint sie so Stephanie Wie ist das denn?
00:46:22: Was war denn deine Superpower als Kind, hat sie so gefragt.
00:46:26: Und er dachte, boah, da ist ja eine geile Frage.
00:46:28: und ich sagte, Ich glaube Alban sein!
00:46:32: Und dann meinte sie sich Ja, dann macht das jetzt mal wieder so.
00:46:36: Und der dachte dich Das ist schön weil
00:46:38: das
00:46:39: lädt voll die Freude in mein Leben ein.
00:46:43: Das finde ich eigentlich voll gut.
00:46:44: Das kann man sich doch mal fragen.
00:46:45: oder
00:46:46: was die super power war als kind.
00:46:49: Ja, so eine Erinnerung.
00:46:50: Ich finde ja auch das deine Kosmetikerin braucht mehr Geld, oder?
00:46:57: Ja!
00:46:58: Die hat auch therapeutische Fähigkeiten auf jeden Fall.
00:47:00: Ohne Scheiß also der Wahnsinn und ich find' auch dieses Ding mit dem Albern sein ist für mich auch volles spannend.
00:47:05: Richtig
00:47:06: toll, ja.
00:47:10: Ja, ich glaub manchmal müssen wir mehr so rumspielen mit dem was wir haben.
00:47:18: Dafür bleibt oft sehr wenig Zeit.
00:47:22: Aber es gibt geile, kleine Sneaky Wege.
00:47:26: Wie zum Beispiel diese Frage?
00:47:29: Ein zweiter Sneaky Weg ist Freude einladen geht ganz schnell mit Freunde einladend.
00:47:38: Einfachster Weg das passt.
00:47:39: also ich weiß nicht wie's dir geht Aber bei mir fällt das ganz oft hinten rüber, weil Alltag und so viele Sachen zu tun.
00:47:47: Und Dings- und Ablauf usw.
00:47:49: und so fort.
00:47:50: Und irgendjemand hat dann immer... aber ich finde es total wichtig dass regelmäßig Menschen bei mir sind Zuhause oder ich beim Menschen.
00:48:05: Das ist ein echter Zusatzeffort und ich merke bei ganz vielen, dass der echt hinten überfällt.
00:48:13: Aber das ist total wichtig.
00:48:15: Und es ist eine Aktivität, ne?
00:48:18: Also da muss man sich auch... Da muss man ein bisschen für Arakan und arbeiten.
00:48:23: aber Freunde einladen ist wichtig vor allen Dingen für Frauen oder sich treffen also sich irgendwo treffen was ich mache immer diese diese Joy Walk so geführte Spaziergänge zu verschiedenen Themen rundum.
00:48:38: Selbstwert und Periminopause, Minupause, Körperlichkeit und so.
00:48:44: Und dann gibt es immer ein Thema.
00:48:46: jetzt irgendwie... Jetzt gehen wir nur Sub fahren also nur so
00:48:51: auf
00:48:52: dem See, irgendwie total treffen wir uns und gehen das Huppen dieses Wochenende und das ist total geil!
00:48:58: Das sind so Sachen.
00:48:59: ich war noch nie auf einem Sub.
00:49:01: Total kacke aussehen und ich weiß ganz genau das erste, was ich in die WhatsApp-Nachricht geschrieben habe oder schreiben wollte.
00:49:07: Ich hab's noch nicht geschrieben weil mein Handy ist kaputt aber gut... Das Erste was ich reinschreiben wollte war Leute and don't worry about your Bikini rollen.
00:49:17: Weißt du?
00:49:17: Because
00:49:19: haben wir alle.
00:49:20: Haben wir alle Who cares?
00:49:22: Also das wird total lustig und ich glaube sich mehr darauf einzulassen, dass etwas auch Spaß machen kann.
00:49:33: Neue Sachen auch ausprobieren?
00:49:35: Du fällst bestimmt direkt rein!
00:49:37: Soll so.
00:49:39: Sehr gut Es war mir eine Freude, dass du hier warst.
00:49:42: Wir schicken ganz viel Freude an die Hörerinnen und Höreraus.
00:49:46: Ich freue mich auf dich bald wiederzusehen
00:49:49: Und ich feier euch und ich feiere dich sowieso.
00:49:51: Ja ich dich auch.
00:49:55: Vielen Dank an Falk Andreas, Alexander Stößlein, Osama Hai Yaya Pablo Lütkenhaus, Anna Busmann und das Team von Mitvergnügen für die Arbeit an diesem Podcast.
00:50:06: Wir hören uns nächste Woche wieder!
00:50:07: Bis dann.