00:00:04: Hallo und herzlich willkommen bei Fünfzig über Fünfzig, dem Podcast für die zweite Lebenshälfte und gesundes Älterwerden.
00:00:11: Mit sechsundvierzig Jahren bekommt Judith Holofernes Sängerin der Band Wir sind Helden, Solo-Künstlerin und Autorin eine Diagnose, die rückblickend vieles erklärt ADHS.
00:00:22: Plötzlich ergeben Gefühle Reaktionen und Musters Sinn, wie sie ihr Leben lang begleitet haben.
00:00:28: In ihrem Buch Hummelhirn beschreibt sie sich selbst als komisches Kind zu viel, zu sensibel, zu laut und zu anders.
00:00:36: Und gleichzeitig immer bemüht nett zu sein sich anzupassen und irgendwie hineinzupassen.
00:00:42: In dieser Folge sprechen wir darüber was passiert wenn genau dieses Funktionieren irgendwann nicht mehr möglich ist Wenn man merkt dass man sich selbst irgendwo auf dem Weg verloren hat.
00:00:52: Wir sprechen über Mitlife, Wechseljahre, People pleasing Spätererkenntnisse und die Erschöpfung ständig jemand sein zu wollen der man vielleicht nie wirklich war.
00:01:01: Es geht um die große Frage, wie viele Frauen in dieser Lebensphase plötzlich beschäftigt.
00:01:06: Wer bin ich eigentlich wenn ich aufhöre nur für andere zu funktionieren?
00:01:10: Und wenn ihr diese Folge genau so fühlt wie Judith und ich dann sind wir ready für eine Fortsetzung!
00:01:16: Aber jetzt erstmal viel Spaß mit Judith Olefernas bei «Fünfzig über Fünfzig».
00:01:23: Ich habe dein Buch so gerne gelesen.
00:01:26: Ja ganz ganz toll.
00:01:27: also Glückwunsch zu diesem super Wichtigen Buch, glaube ich einfach für viele Leute.
00:01:34: Und ja, ich würde ganz gerne mit dir ein bisschen darüber sprechen wie sozusagen vielleicht diese Lebensphase die das empfinden und die Symptome und all das was mit dem Hummelhirn sein sozusagen so mit dazukommt wie sich das vielleicht auch ein bisschen verändert hat Mit dem Alter werden.
00:01:54: Ich fand es tatsächlich total intensiv und überraschend, und irgendwie aber auch genau passend.
00:02:01: Also das Buch über meine Kindheit in genau diesem Alter zu schar.
00:02:07: Ja also so ich habe irgendwie das Gefühl als hätte es sozusagen Jahre übersprungen oder hat weiß ich nicht zusammengefasst abgekürzt von der Auseinandersetzung mit dem Älterwerden.
00:02:22: Oder so ne?
00:02:23: Es hat mir geholfen in der Lebensphase jetzt relativ gründlich anzukommen, weil ich das Gefühl hatte, dass sich irgendwie einen großen Teil meiner Kindheit und meiner Jugend irgendwie so tief angeguckt hat.
00:02:36: Dass es so ganz doll vorbei ist... Ich kann's gar nicht so richtig beschreiben!
00:02:41: Aber es war total schön.
00:02:42: Ich hab das Gefühl jeder sollte das machen.
00:02:45: Also, dass ihr eigentlich denkt genau in unserem Alter in irgendeiner Form sowas Rituelles zu machen um diesen Lebensabschnitt davor auch abzuschießen.
00:02:57: Ich kann dir vorstellen, dass es klingt total sinnvoll und es ist glaube ich auch... Es kommt ja nicht von ungefähr das bei ganz vielen Menschen in der Lebensmitte nochmal Themen hoch kommen die vielleicht überlagert waren also weil man vorher einfach nicht die Zeit oder nicht die Kapazität hatte sich sozusagen damit auseinander zu setzen.
00:03:17: und irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass dieses Aufräumen super super wichtig ist um dann die zweite Lebenshälfte, in die wir jetzt eintreten quasi nochmal mit einer anderen Energie starten zu können.
00:03:31: Und gleichzeitig habe ich gerade gemerkt, dass sozusagen das Wort abschließen vielleicht gar nicht so passt sondern integrieren.
00:03:40: Weißt du also?
00:03:40: Ich hab das Gefühl, dass sich sozusagen dieses kleine Mädchen über das ich geschrieben hab und dann Teenager-Mädchen und so.
00:03:47: Und ich hab weiter gearbeitet als in dem Buch drin ist.
00:03:49: Also ich Mir relativ gründlich dann auch noch die Teenagerzeit da nachher hingeguckt.
00:03:55: Genau, dass ich das Gefühl habe, dass sich das noch mehr integriert hat und so mitnehme.
00:04:00: Weißt du?
00:04:00: Das kleine Mädchen aber so ganz versöhnt!
00:04:03: Wie hast denn Du das geschafft?
00:04:05: also, dass Du Dich so versöhnd
00:04:07: hast?!
00:04:07: Also wie war vielleicht auch dieser Prozess der Auseinandersetzung?
00:04:10: lag das ausschließlich im Schreiben oder hast Du auch therapeutische Begleitung gehabt?
00:04:14: Wie hast Du das alles sortieren können?
00:04:17: Weil es ist ja schon ganz viel... Ich finde manchmal gibt es Verhalten, Zweisen oder Gefühle die in der Jetztzeit auftreten von denen man vielleicht eine unbewusste Ahnung hat dass sie ihren Ursprung woanders irgendwie haben als im jetzigen Moment.
00:04:32: aber das alles so auseinanderzuklamüsern ist vielleicht auch nicht so einfach.
00:04:37: Was ist so klassische Therapie?
00:04:39: Oder eine Therapietherapie habe ich die ganzen Jahre davor von Sieb gemacht Olkarba-Therapie, also ich war schon ganz schön durchtherapiert.
00:04:50: Und habt das Gefühl, dass sozusagen dieses Schreiben das jetzt eher erst mal als Letztat... Also es ist schwierig, weil ich finde immer, man möchte ja nicht, dass es so klingt, als wäre das so therapeutisches Schreiben und dann ist so ein Memoir sozusagen.
00:05:07: So schreibt die andere Leute müssen halt durch.
00:05:10: Es gibt ja schon ... war noch den ganz anderen Aspekt, dass man möchte, dass das unterhaltsames Erz für andere Leute und so.
00:05:16: Sehr gelungen!
00:05:17: Ich habe tatsächlich teilweise zu schreibtherapeutischen Techniken gearbeitet, hab dann aber gar nicht die Texte alle verendet.
00:05:28: Also das brusselt ja relativ auf der bei sie nicht heiteren Seite zu, ne?
00:05:35: Und ich wollte auch, dass sozusagen die Verletzung und so, dass es schon durchwirkt Aber halt nicht so, nicht im Vordergrund ist.
00:05:43: Und ich habe aber Seiten um Seiten geschrieben die viele Wüten da waren und verletzte uns und hab mich quasi hinsetzt mit dem Kind und das verarztet.
00:05:57: Daher dann aber beschlossen dass das jetzt für einen Roman sozusagen zu selbsttherapeutisch ist.
00:06:05: Aber es war trotzdem super nützlich!
00:06:07: Wie hast du dann rausgefunden aus dieser Form, die du zuerst gewählt hast?
00:06:12: Reihen in mir Unterhaltung.
00:06:13: Ich habe das Parallel gemacht!
00:06:15: Das ist ja das Tolle, dass es schreiben ist so unnachgiebig oder vor allem autobluafische Schreiben, weil wenn man stellen kommt und sie noch nicht verstehst, dann kommst du nicht weiter... Das heißt, du kannst auch nichts ausblenden oder nicht so gut.
00:06:32: Weil dann merkst okay die Stelle funktioniert nicht weil ich es nicht verstehe und ich habe im Prinzip parallel an diesem Buch so wie es dann auch geworden ist geschrieben und einfach an Stellen muss schwierig wurde.
00:06:47: Habe ich dann gedacht ok da muss sich jetzt erstmal forschen.
00:06:51: So nach und hab dann absichtlich umgeschaltet auf so einen Schreibenodus von.
00:06:57: Das ist jetzt wirklich nur für mich.
00:06:59: Und natürlich entstehen aber halt dann noch Zeilen, die man nimmt.
00:07:03: Aber diese Freiheit sich zu geben einfach zu sagen weil sie nicht saß in Cafés und hat mit einem Timer einfach irgendwie gesagt alle Gefühle dazu alle Bilder alle Farben alle Sounds alles ne?
00:07:19: Irgendwie.
00:07:20: Natürlich ist das eine gute Sammlung um auch ein schönes Buch zu schreiben Aber vor allem ist es teilweise echt heavy.
00:07:29: Und ich hatte einen Coaching-Parallel und das war sehr nützlich, weil die immer zwischendurch gesagt hat, dass ich unterschätze... Also was für eine Hergulesaufgabe das eigentlich für die Tücher und fürs Herz ist?
00:07:45: Weil ich immer gesagt habe so oh!
00:07:46: Ich bin abends, ich bin abentags so
00:07:48: K.O.,
00:07:49: und sie meinte dann ... Nee, das war meine Freundin Daniela Dröscher beschreibt Ähm, und auch Autobiographie schreiten die meint irgendwann wie viel schreibst du an Tag?
00:07:59: Und ich so naja mit so Pausen halt so irgendwie den ganzen Tag.
00:08:04: Und sie dann meinte hey das kann man nur drei vier Stunden am Tag machen bist du verrückt?
00:08:09: Ja!
00:08:09: So
00:08:09: ne?!
00:08:10: Und ich einfach dachte komisch also mir macht es Spaß aber ich bin halt dann immer so krass ausgedürtbar guckt.
00:08:15: Das habe ich sozusagen im Prozess gelernt.
00:08:18: Und da hast du Scannapan Ein bisschen.
00:08:21: Okay, alles klar?
00:08:23: Naja jede Veränderung braucht viel Zeit und dann ist das Buch halt schon geschrieben wahrscheinlich.
00:08:28: Und sag mal während deiner Therapiezeit hast du da auch so ein Therapietagebuch geführt auf dass du dann zurückgreifen konntest?
00:08:37: Kann ich nicht so sagen weil ich immer Tagebuch schreibe.
00:08:42: Ich habe ja meine alten Tagebücher integriert Das heißt ich hab sozusagen Ja, meine Tagebücher von mit zwölf oder so gelesen.
00:08:55: Ich fand das waren ganz tolle Passagen weil also ich kenne es auch.
00:08:59: Als Kind natürlich Tagebuch geschrieben machts heute wieder eine lange Lücke und diese Einträge die ähneln sich halt so sehr!
00:09:08: Es geht dann irgendwie um Jungs und wie fast der dies auf, wie fast die andere wieder das auf.
00:09:14: Die ganzen Konstellationen ist sehr doof.
00:09:17: Und auch diese Sprache wird ausgedrückt.
00:09:20: Eigentlich wenn man es heute liest ... Man könnte sich ja quasi auch nicht so ernst nehmen oder sich vielleicht sogar schämen für irgendwas was man geschrieben hat weil das halt nicht ... Aber ich fand es so toll wie du das so integriert hast!
00:09:35: Das hat natürlich dann auch wieder damit zu tun dass du Dein Kind oder deine Geschichte von früher einfach jetzt ins Erwachsenenleben integriert auch durch diesen Prozess?
00:09:46: Wie bist du denn da auf der anderen Seite rausgekommen.
00:09:51: Also irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin noch mittendrin und ich glaube dass es bei meinem letzten Buch weil die Träume anderer Leute auch sozusagen noch diesen Veröffentlichungsprozess gebraucht hat um das so richtig zu integrieren also das ist noch dazugehört Und dass ich dann, weiß ich nicht, vielleicht ein halbes Jahr nachdem das Buch draußen war.
00:10:14: Das Gefühl hatte okay... ...das ist jetzt wirklich irgendwie transformiert oder so und es ist eben eher so, dass ich mich darauf freue, weil ich davon ausgehe, dass das so ist.
00:10:25: Also bei die Träume da habe ich jetzt das Gefühl, dass alles worüber ich dargeschrieben hab, weißt du, dass runterkommt von wir sind Helden und Neufindungen Verletzungen auch aus der Zeit und über diese Erschöpfung.
00:10:41: Und Überarbeitung, das ist alles wie so ... Da ist der Zunn da raus.
00:10:48: Weißt du was?
00:10:49: Es ist kein Strom mehr drauf.
00:10:52: Ja!
00:10:52: Das weiß ich nicht, wo ich dann auch.
00:10:57: zum Beispiel wenn ich mit Polen habe, der auch bei Wiesenthelgen war, also wenn man darüber sprecht, hab' ich's Gefühl dass manche Sachen für ihn noch offen sind Oder noch so empfindlicher.
00:11:10: Das sind noch Nervenoffen liegen oder so und ich immer denke, das ist irgendwie vorbei.
00:11:16: Und es ist eher so dass sich bei dem Buch jetzt gespannt bin Was das noch macht Aber vielleicht hat's auch schon ganz viel gemacht.
00:11:26: Schon alleine leistet durch diese Verbindung wie entsteht dadurch dass man das in buch fasst Da ist ja dann die Veröffentlichungsphase auch nicht unwichtig für.
00:11:36: Hat es so was Heilsarmes?
00:11:38: Also wenn ich jetzt zum Beispiel diese Medleys poste auf Insta, weißte wo ich ... Ich hab' Medleies gemacht aus meinen Schulzeugnissen und vielleicht dazusagen, wo ich meine sehr niederschmetternden Zeugnisse quasi zu klein sonst nie mit hauen.
00:11:53: Und das alleine ist natürlich super therapeutisch!
00:11:56: Weil die Dame heißt natürlich wirklich wehgetan haben und ich auch in Wirklichkeit echt auch da dann manchmal mit eben der kleinen Judith so ein bisschen kurz sitzen musste, weil das krasse ist.
00:12:07: ich habe diese Zeugnisse gefunden.
00:12:08: Ich hab mir die angeguckt und auf einen ersten Blick habe ich nur gesehen ha-ha-ha!
00:12:13: Das ist eine AADHS Diagnose.
00:12:17: irgendwie Judith arbeitet nur damit wenn sie Lust hat ablenkbar lenkt die anderen ab macht zu viel Quatsch.
00:12:25: Wenn sie nur wollte dann könnte sich alles so viel besser.
00:12:27: Und das krasseste war aber dass ich die Luten irgendwann zusammengezählt habe, in einem Impuls und es ihn ab.
00:12:34: Ich war eine Zweierschülerin!
00:12:36: Also ich war noch nicht mal schlecht in der Schule und ich hab so krass viel negatives Feedback bekommen weil jedes einzelne also bis auf bald wenige Ausnahmen quasi Lehrerfeedback war fokussiert auf das sich alles noch besser könnte wenn ich nicht so ablenkbar wäre.
00:12:58: Das heißt, schriftlich liest sich das als wäre ich irgendwie versetzungsgefährdet.
00:13:03: Und das ist aber natürlich das was dann ankommt.
00:13:06: und in Wirklichkeit war es natürlich nicht leicht das zu lesen und mich zu erinnern was es mit meinem Selbstwertgefühl gemacht hat und so.
00:13:13: Aber daraus dann diese Medleys zu machen und das zu posten Und dann wiederum wahnsinnig niedliche Kommentare zu kriegen und so lustige.
00:13:22: Weißt du, wo alle Leute in meinem Alter dann wieder drunter posten?
00:13:25: Was sie in ihren Zeugnissen stehen hatten... ...und teilweise was sie jetzt für eine Diagnose haben oder auch nicht.
00:13:33: Alleine das ist einfach wahnsinnigt tröstlich und lustig und zilft natürlich das auf eine ganz andere Art und Weise zu integrieren
00:13:45: dass ich mich dann schon frage, weil natürlich ist das irgendwie lustig.
00:13:50: Aber ... Ich spür da in mir schon auch echt Wut aufkommen!
00:13:54: Wo bleibt die?
00:13:55: Vor vier Nächten hatte ich mal seit langer Zeit wieder so einen Moment, wo ich zwei Stunden wach gelegen bin, weil ich irgendwie ein Wut entbrannten Brief in meinem Kopf formuliert habe an eine erwachsene Person, die ich unfair fand zu einem meiner Kinder.
00:14:15: Und da merke ich, dass das immer noch tief sitzt.
00:14:18: Also, dass sich sehr schwer klarkomme mit gar nicht dem System Schule oder eine Wirklichkeit klingt schon.
00:14:25: Aber es mir zum Beispiel als Mutter immer noch total schwer fällt, das zu akzeptieren dieses Ausgeliefertsein.
00:14:34: Ich perchetze die tollen Lehrer irgendwie meine Kinder haben total aber ich kann wirklich durchdrehen darauf wenn ich's Gefühl habe Da wird mein Kind das Besone oder gar quasi beschiedigt, irgendeinem Selbstwertgefühl.
00:14:51: Da könnte ich mir immer noch alle Haare ausreißen und es hat natürlich damit zu tun, dass das in mir selbst einen da noch total lebendig ist.
00:15:00: Oder weiß ich nicht?
00:15:01: Ich arbeite mich zurzeit ab an Sachen die mir ... Sie meinen, das ist auch sehr typisch für... Neurodivergente-Folks, dass man sowieso mit Ungerechtigkeit nicht so gut klarkommt.
00:15:14: Aber das zu akzeptieren ... Dass es so viele systemische Sachen in der Schule geht von denen, was die quatscht hat!
00:15:24: Also diese nächtlichen Aufstehezeiten und acht Stunden Stillsitzen
00:15:28: usw.,
00:15:28: was ja alle Sachen sind... Die neurotypischen Kindern auch nicht gut bekommen, nur die neurodivergenten Kinder sind halt die wen?
00:15:36: Daran entdorf gehen.
00:15:38: So, ne?
00:15:39: Das ist schwer auszuhalten... Ja ich glaube da geht die Wut dann hin.
00:15:46: Wenn ich das Gefühl habe, ich bin wieder in der Situation als Mutter dass ich dieses System mittragen muss.
00:15:54: Oh Gott sei Dank bald vorbei!
00:15:56: Ja du bist bald durch aber in dem Moment also bleibt der Brief an dieser Nacht oder schreibst Du den und adressierst den auch
00:16:04: brennt tatsächlich an die befremdene Lehrerinnen.
00:16:07: Also, natürlich minus einiges an Emotion schon verfasst her.
00:16:13: Aber es ist ja auch
00:16:14: gut?
00:16:14: Ja!
00:16:15: Lustig ist ich werde jetzt nicht gucken können ob das Buch das verarztet hat weil wahrscheinlich meine Kinder zu früh fertig sind mit der Schule und ich es dann nicht mehr muss.
00:16:24: Es gibt immer irgendwas wo man sich rumschlagen muss.
00:16:27: wahrscheinlich
00:16:28: aber nichts, nichts, nix triggert mich so sehr wie Schule Und genauso begeistert bin ich halt irgendwie von Lehrenden, die versuchen das zu ändern und so.
00:16:43: Es gibt ja tolle Sachen und ich höre jetzt auch immer wieder zum Beispiel über das Buch weil sie nicht angesprochen wird von Leuten deren Kind gerade in der Diagnose ist.
00:16:55: Dann frage ich immer wie es ist denn in der Schule?
00:16:58: Und entweder ein paar Leute haben gesagt, wir haben die Schule gewechselt um auf eine Schule zu gehen, die besser dazu passt.
00:17:05: Das ist ja auch toll!
00:17:07: Die Möglichkeit hätte ich nicht gehabt.
00:17:09: oder sie sagen tatsächlich nö, die Lehre auch in...die ist irgendwie sehr unterstützend und kann damit ganz gut umgehen.
00:17:17: Und andere, ja, säufzen so einen Rollen mit den Augen- oder Weinen.
00:17:21: Ich hab das Gefühl es gibt immer öfter Lichtblicke.
00:17:26: Ich meine, wenn du die Reaktionen jetzt beschreibst... ...ich find's schon auch interessant.
00:17:30: Weil wenigstens kommen dann die Emotionen raus!
00:17:35: Weißt du?
00:17:36: Also weil ja eigentlich bei ADRS oder in einem Umfeld... ...auf wenn man es für die Kinder macht wird ja auch so krass viel maskiert und das ist schön dass das Thema mehr in der Öffentlichkeit ist.
00:17:48: Das ist bestimmt befreiend.
00:17:50: Es ist befreiend, aber das Lustige ist ja auch.
00:17:52: Also gerade wenn man eben neunundvierzig ist und die Diagnose mit sechsundvierzig bekommen hat, da hast du dann natürlich die Einsicht und das Verständnis.
00:18:01: eine Sache und die tief gelernten Muster was anderes so, ne?
00:18:07: Und ich finde es total spannend.
00:18:09: also ich habe jetzt da in meiner Community mit Leuten viel drüber redet, wie sie versuchen zu endmaskieren.
00:18:17: Was es überhaupt ist?
00:18:18: Was das überhaupt bedeutet?
00:18:21: Weil das ja teilweise so tief gelernt ist, dass man den Unterschied gar nicht mehr benennen könnte und ich über ... Ich übe das wirklich in ganz kleinen Sachen.
00:18:32: also sind kleinere Schritte als man glaube ich von außen denkt.
00:18:37: Kannst du das ein bisschen beschreiben?
00:18:39: Also ich erlaube mir komischer zu sein.
00:18:43: Das Lustige ist natürlich, dass dadurch zum Beispiel diese ADHS-Märkmale bestimmt sichtbarer sind für andere.
00:18:54: Das ist gar nicht so leicht auszuhalten.
00:18:56: also man muss dann damit umgehen das dieses Entmaskieren auch tatsächlich bedeutet da so andere Leute einen komischer finden Und man muss halt wirklich sozusagen damit üben, dass man sagt ja ich muss das jetzt so und so machen.
00:19:13: Aber es ist ein dauernder Prozess.
00:19:15: also was weiß ich?
00:19:16: Das sind Sachen wie wenn ich dir jetzt weiterzuhören soll, muss ich jetzt mal aufstehen und irgendwas machen oder in einem Summeinterview oder andere einen sehen kann.
00:19:32: Leuten zu sagen, ich gehe gerade durchmassig in den letzten Wochen gemacht hat.
00:19:37: Eine Person zu sagen und lange zu telefonieren ist für mich unheimlich schwierig weil ich zu wenig Infos von dir kriege.
00:19:47: das macht es für mich sehr anstrengend.
00:19:49: aber wenn ich ein bisschen wenig umlauf geht oder Leute dazu sagen wundert dich nicht wenn du mich rasch bin hörst am Telefon Ich kann das nur wenn ich nebenher aufraten.
00:20:00: Ich hatte eine Songwriting-Session für jemand anderem und lag die meiste Zeit auf dem Boden.
00:20:08: Und habe irgendwie die Beine die Wand hochgesteckt oder beschäftige mich mit meinem Hund, der dabei ist weil die meisten Leute mit ADHS können sich ja besser konzentrieren wenn sie Sachen machen die zum Beispiel in der Schule als klares Anzeichen von Abgelenktheit gewertet werden.
00:20:30: Das ist das große Drama.
00:20:34: Dass man sagen, dass die Leute verstehen müssten es gibt Kinder, die müssen kitzeln um sich besser zu konzentrieren.
00:20:41: Die müssen Humping, um sich bester zu koncentrieren!
00:20:44: Die müssen irgendwas machen was so aussieht als würden sie nicht zuhören.
00:20:47: Zuhören zu können?
00:20:48: Die müssen Kopföhrer auf haben... ...um sich konzentrierend zu können und so.
00:20:53: Und das ist halt einfach immer noch.
00:20:56: Ja, das sitzt so tief dieses wie Konzentration auszusehen hat.
00:21:01: Also ich üb das im Kleinen und hab dann auch das Gefühl, dass ich da schon wirklich tief durchatmen muss.
00:21:10: Dass sich danach alles hat noch so von wegen.
00:21:13: Da war es echt komisch.
00:21:16: Wie fanden dich die Leute da diesen ganzen Self-Talk?
00:21:19: Und ich habe aber das Gefühl ,dass es mir gut bekommt was meine eigenen Kräfte angeht.
00:21:26: Aber ich bin halt in dem Prozess oder ich glaube der größte Batzen, für mich ist zum Beispiel zu kommunizieren wie krass viel ich alleine sein muss.
00:21:38: Und das ist krass und mal für manche Leute glaube ich schwer nachzuvollziehen und es dann den Leuten vermitteln wie man liebt.
00:21:47: ja dass man sagt Ja wenn ich irgendwie fünf Tage unterwegs war und Lesungen gemacht habe Dann bin ich eigentlich fünf Tage danach mindestens quasi katatonisch Und muss eigentlich in einem abgedunkelten Raum alleine, also abgedunkter Raum ist nicht notwendig so lange ich alleine sein kann.
00:22:08: Aber einfach dann... Also dass sich nichts sehr genieße wie unbeobachtet zu sein das überhaupt mal anzuerkennen.
00:22:18: und weil ich glaube das was wir dann gelernt haben ist ja Ich habe dieses Ding als Bedürfnis.
00:22:25: aber was weiß ich denn schon?
00:22:29: Ganz tief, so eine ganz tiefe Verunsicherung hat gegenüber den eigenen Signalen.
00:22:37: Weil man so früh gelernt hat, dass die komisch sind?
00:22:41: Dass man halt denkt zu ich bin müde aber was weiß ich denn schon?
00:22:47: Mir ist kalt aber was weiss ich dann schon?
00:22:49: Ich glaube zum Beispiel unter anderem das ich so viel krank bin weil ich so oft denke mir es kalt Aber was weiß sich denn schon?
00:22:57: oder ich bin eigentlich ein, müsste mich schlafen legen.
00:23:00: Aber was weiß ich denn schon?
00:23:02: Das übe ich und es funktioniert ganz gut aber es finden auch nicht immer dann alle Leute toll.
00:23:08: Ich stell mir vor als Gegenüber dass ich das teufel ende weil Es ist ja sowieso da.
00:23:18: Also weißt du, du fühlst dich ja sowiso so Dann packst Du die Maske drauf Und daraus entsteht dann Verhalten Was finde ich bei dem anderen auch unauthentisch ankommen kann und als Störgefühl.
00:23:33: Und ich glaube, wenn diese Maske weg ist, da finde ich jetzt die Interaktion doch viel leichter!
00:23:39: Ja also ich fand das auch immer... Ich kann total gut mit Leuten umwählen, die gut auf sich aufpassen oder die sehr klar sind.
00:23:50: Ja, ich glaub es schwierig ist ja dass die Leute sozusagen in Real Time zu gucken wie du das raus findest und dann erst mal sagen zu müssen Ich weiß nicht, was es ist.
00:24:00: Aber das, was wir jetzt gerade machen, geht für mich irgendwie nicht mehr.
00:24:04: Und ich hab schon noch viel so innere Stimmen, die sagen, dass müsste aber gehen und das Lustige ist ... Aber trotzdem einfach so eine Stimme, die das D-Diss überspringt.
00:24:28: Die sagt irgendwie es ist anstrengend für dich aber ... Das bedeutet nicht dass du's nicht machen solltest.
00:24:35: Dann die so dem quasi keine Autorität gibt.
00:24:39: Werbung!
00:24:42: Ich möchte euch heute von einer Marke erzählen, die ich in den letzten Wochen wirklich richtig gerne getestet habe.
00:24:48: Cc.
00:24:49: Das ist ein frauengeführtes Unternehmen aus Hamburg und ich mag einfach wofür die Marke steht.
00:24:54: Da geht es nicht nur um schöne Haut, sondern auch um ein positives Miteinander, verantwortungsvolles Arbeiten, Nachhaltigkeit und einen bewussten Umgang mit Ressourcen und Tieren.
00:25:04: Ich finde das spürt man in der gesamten Marke!
00:25:08: Ich habe CC schon seit längerer Zeit immer mal wieder bei meiner Freundin Alexa von Hayden gesehen.
00:25:13: Dadurch hatte ich direkt nochmal mehr Vertrauen und war neugierig die Produkte selbst auszuprobieren.
00:25:18: Ich teste sie jetzt schon seit einigen Wochen und meine Haut fühlt sich einfach nur wohl.
00:25:23: Und irgendwie verstanden!
00:25:25: Kennt ihr das, wenn man Produkte benutzt?
00:25:27: Und die Haut danach einfach entwandt aussieht und sich ausgeglichen anfühlt?
00:25:31: Genau das habe ich gerade mit CC.
00:25:33: Meine Haut bekommt alles was sie braucht, fühlt es sich gut versorgt an und ist total im Balance.
00:25:39: Besonders angetan hat es mir der CC Skin Booster.
00:25:43: Das ist dieses gelbe Serum mit Vitamin C, Niacinamide und Hörleronsäure.
00:25:48: Und ich liebe es wirklich!
00:25:50: Es macht mir und meine Haut einfach richtig gute Laune.
00:25:53: Meine Haut wartet mittlerweile regelrecht auf diesen Pflegeschritt und fühlt sich danach super frisch prall und zufrieden an – wirklich love it.
00:26:01: Generell kombiniert CC hochkonzentrierte Wirkstoffe mit Pflanzenextrakten und Fehlfeuchtigkeitspflege.
00:26:07: Und das merkt man einfach beim Hautgefühl, gerade wenn man sich mehr Glow-Feuchtigkeit und eine ausgeglichene Haut wünscht!
00:26:15: Was ich auch toll finde.
00:26:16: im CC Online Shop könnt ihr kostenlose Proben stellen und euch erstmal selbst ganz in Ruhe durchtesten.
00:26:22: Das finde ich immer sehr hilfreich bevor man sich direkt für etwas entscheidet.
00:26:26: Also, falls eure Haut gerade ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, Balance oder Glow gebrauchen kann, schaut euch CC unbedingt mal an.
00:26:34: In den Show notes findet ihr den Link und einen Code!
00:26:38: Danke an meinen Werbepartner CC für die Unterstützung meines Podcasts.
00:26:43: Werbung Ende.
00:26:46: Das ist aber ja auch total schwer weil ein bisschen recht hat die Stimme ja auch.
00:26:51: also weil du brauchst ja natürlich auch quasi so eine Gesellschaft Und auch selber, wenn du dich ja irgendwie entwickeln willst oder weiss nicht irgendwas erreichen möchtest weiterkommen möchtes und ich meine das jetzt gar nicht im klassischen Leistungstechnischen sind.
00:27:08: Aber du brauchst ja irgendwie auch das was den inneren Schweinehund überwinden lässt und wenn man sich halt immer da nur reinbegeben würde dann würde man ja auch nicht da landen wo man am Ende gerne wäre.
00:27:20: Weißt du, deswegen finde ich diese Differenzierung ehrlich gesagt super schweiger.
00:27:24: Du musst ja im Grunde in jedem Einzelfall kurz mal überlegen und entscheiden gehe ich jetzt da lang oder gehe ich da lang?
00:27:31: Genau!
00:27:32: Und ist das sozusagen mein Ziel für dass sich hier beschließe sagen wir mal einen bestimmten Muskel auszureizen zumindest ne und mich quasi anzustrecken für was was ich wertvoll finde?
00:27:46: oder ist es eben dieser ganz tief gelernte Impuls in Zweifel erstmal zu erfüllen.
00:27:54: Oder so, ne?
00:27:54: Das sind ja zwei sehr unterschiedliche Sachen.
00:27:56: also überhaupt die Ziele anderer Leute und ihr wünsche anderen Leuten von deinen eigenen zu unterscheiden.
00:28:02: Ja das ist dann quasi die Kunst, aber ja es ist total wertvoll!
00:28:08: Und ich hab's gefühlt kann es immer besser?
00:28:11: Ja natürlich, Ness gehört vielleicht auch dazu dass man manchmal in eine andere Richtung geht Und so, und erst mal wieder irgendwie dann sich irgendwann sagen muss, naja gut immer nur auf meinem Sofa sitzen alleine.
00:28:21: Ist ja vielleicht irgendwie auch nicht so ne?
00:28:22: Also natürlich werden auch die Bedürfnisse, die am wenigsten gesehen werden, die werden dann sehr laut.
00:28:30: Ich kenne es von mir das ich da nicht.
00:28:32: Ich muss auf unbegrenzte Zeit allein in Urlaub fahren und ich musste wissen dass ich nicht zurückkommen muss.
00:28:39: Es wird dann ganz groß... Weil ich mir nicht erlaube, an einem Tag wo ich das Gefühl habe so heute genug gemänt zu sagen vielen Dank für mich.
00:28:51: nur noch schnauzehalten und lesen quasi.
00:28:54: Und ich finde zum Beispiel meine Tochter kann es total gut die sagt dann quasi talk to the hand Ich bin gerade nonverbal Die haben ja auch das ganze Vokabular.
00:29:04: Das macht sehr viel einfacher damit zu dienen Wahrscheinlich Fantasien haben von, ich müsste eigentlich drei Monate alleine auf einer Holsterrasse im Wald sitzen.
00:29:17: Wenn ich einfach ab und zu sagen würde, nein danke sozial
00:29:23: vergnügen.".
00:29:24: Total!
00:29:24: Und es ist natürlich in der Generation jetzt auch so dass viel mehr Leute diese Worte haben und diese Grenzen setzen und deswegen ist man dann nicht mehr der Sonderling, den wir gewesen wären in den Achtzigerjahren sozusagen wenn man sich so ausgehört Klammertetsche.
00:29:41: Das ist gut!
00:29:42: Natürlich habe ich auch Freundinnen, mit denen ich das total gut kann.
00:29:46: Also das Schöne ist ja dann wenn man andere neurodivergente Leute um sich rum hat dass es dann so Spaß macht irgendwie gegenseitig Quarbredungen abzusagen oder einfach zu sagen oder sowas keine Lust befaust zu verlassen.
00:30:02: und also ich finde man gibt sich auch gegenseitung erlaubnet seine Meinung zu ändern einen schlechten Tag zu haben.
00:30:08: Das finde ich total toll.
00:30:16: Ich habe eine auffällige Häufung in der Familie und das Thema war schon länger im Raum, tatsächlich war bei vielen Frauen so der Umschaltmoment für mich als ich gemerkt hab dass es bei Frauen so anders aussehen kann weil tatsächlich mir immer Leute gesagt haben du bist ja nicht überaktiv Und du bist doch eher so ruhig und du redest doch gar nicht so viel.
00:30:43: Das Lustige ist, ich erlaub mir das jetzt immer mehr und sehe da... Ich bin doch ein bisschen hyperaktiv!
00:30:49: Ich war immer dieser oder bin dieser unaufmerksame Typ, sagt man ja jetzt, ne?
00:30:54: Man spricht ja nicht mehr von ADS- oder ADHS die früher so mein unaufmärksamer Typ oder Hyperaktivertyp oder Misch gemischt Und es gibt aber eine Theorie, dass Frauen so viel öfter dieser unaufmerksame Typ sind.
00:31:11: Also quasi der verträumte Phenotyp weil das bei Frauen so hart geahndet wird sozusagen also so wahnsinnig ja sanktioniert wird schon als Kinder, dass die über Aktivität vielleicht nur nach innen richten und ich weiß gar nicht euch weiß nicht ob das der letzte Stand der Forschung ist oder sowas resoniert bei mir sehr Und ich experimentiere damit, mir mehr äußere Hyperaktivität zu erlauben.
00:31:41: Weil ich oft zum Beispiel merke dass sich in manchen Situationen das ist ja dann wirklich als würde des Girn einschlafen also so ganz krass müde und ganz große Widerstände, so milchig alles wird und so und dass ich das weniger habe wenn ich mir ein bisschen mehr Hyperaktivity im Körper erlaube und mich dann nicht so weggeben muss.
00:32:07: Also, nicht so stattdessen.
00:32:09: Und wie so ... zerfasst und dissoziieren oder so?
00:32:14: Dass man dann so einfach körperlich nicht mehr da ist.
00:32:18: Richtig!
00:32:20: Das finde ich total spannend.
00:32:22: Auf jeden Fall habe ich mich dann getestet als ich mal wirklich die Symptomenliste sozusagen gelesen hab für diesen unaufmerksamen Typ aufzusehen kann und das war halt eins A. Du
00:32:35: bist ja spät diagnostiziert mit ADHS, das fiel dann zusammen mit deinen Wechseljahren.
00:32:41: Was ist da die Besonderheit in dieser Konstellation?
00:32:45: Es ist so dass die Symptome von ADHS mit dem Abfall der Hormone so drastisch sich zuspitzen können dass tatsächlich viele Frauen deshalb erst in der Lebensmitte diagnostiziert werden, weil es sie und das nicht übertrieben zum Arzt gehen.
00:33:05: Und sagen ich glaube, ich werde gemeldet.
00:33:07: Ach wie krass okay!
00:33:09: Also Demenz ist natürlich eine Ansage,
00:33:11: d.h.,
00:33:12: das Gehirn funktioniert dann anders.
00:33:14: Dass
00:33:14: dieser Brainfog, den die vielen Frauen in einer Pyramin-Pause sowieso haben... Frauen, die schon mit ADHS starten einfach so niederschmetternd sein kann, dass du das Gefühl hast zu verlierst dem Verstand.
00:33:30: Und dass überhaupt diese Symptome offensichtlich bei Frauen mit ADHS irgendwie früher rein schlagen und stärker also mit größeren Einschränkungen oft noch verbunden sind.
00:33:43: Deswegen werden viele Frauen dann überhaupt erst diagnostiziert, weil sie sagen, ich komme nicht mehr klar.
00:33:50: Was ist da los?
00:33:51: Vielleicht werde ich dem ... Wenn ein guten Arzt erwischen, der sagt, warten Sie mal einen Moment und im Prinzip auch so.
00:33:58: Strategie, die man über sein ganzes Leben entwickelt hat, um Frauenbildern zu entsprechen, Mütterbilder zu entsprechend in dem Moment quasi kollabieren.
00:34:10: wo die Hormone wegbrechen, wie das möglich gemacht haben.
00:34:13: Also man kann es einfach gar nicht mehr leisten
00:34:16: was ja nicht so schlecht ist weil man konnte es vorher auch nur mit großer Anstrengung.
00:34:20: aber die Möglichkeit das überhaupt mit weißen Knöcheln noch hinzukriegen bricht dann komplett weg.
00:34:27: deswegen ist es für mich total hilfreich das zu wissen.
00:34:30: also wenn Frauen jetzt in meinem Alter irgendwie denken ich war immer schon ein bisschen so ich habe immer schon bisschen viel verloren Ich wusste schon immer nicht so richtig, wo mein Hausstüssel ist.
00:34:41: Aber irgendwas läuft gerade richtig schief und ich weiß nicht wie ich in die Küche gekommen bin.
00:34:47: Das haben natürlich auch Frauen in der Pirimino-Pause, die kein ADHS haben.
00:34:53: das kann einen einfach doller bischen aber er ist auf jeden Fall ein guter Zeitpunkt da mal hin zu gucken Und ich kann sagen es ist nicht zu spät!
00:35:01: Ich finde es bringt immer noch total viel.
00:35:03: Es ist zwar schmerzhaft sozusagen seine ganze Geschichte dann damit.
00:35:08: Konsum liegt daran zu wissen.
00:35:11: Aber ich finde, es hat trotzdem noch wahnsinnig viel wert das für das Zuwissen was noch kommt.
00:35:19: Und was hat die Diagnose für dich geändert?
00:35:23: Eigentlich hauptsächlich hat mir das Verständnis und ein Ordnung gegeben.
00:35:33: Ich finde das auch so schwierig.
00:35:34: Es wird viel darüber diskutiert, ob das eine Diagnose ist oder nicht überhaupt.
00:35:39: Weil es viele Leute gibt die finde ich zu echt drüber nachdenken, ob dass sozusagen eigentlich erst problematisch wird im Kontext mit Gesellschaft.
00:35:52: Also mit einer Gesellschaft, die nicht darauf ausgerichtet ist und was eigentlich nur quasi eine Besonderheit ist.
00:35:57: Für mich tendiere dahin, es ist aber glaube ich trotzdem wichtig, dass es Diagnosekriterien gibt.
00:36:02: und da Diagnosen gibt Weil man die braucht, um die Unterspitzung herzukriegen.
00:36:08: Die man braucht und weil eben so viele Co-Morbiditäten gibt.
00:36:13: Also es gibt so vieler quasi Spätfolgen aber die halt gar nicht so spät auftreten mit Angststörungen Suchterkrankungen Depressionen körperlichen Symptomen Es gibt sogar Überschneidungen anscheinend irgendwie mit Allergien anderen Stoffwechsel Problemen und so, das sind ja alles eindeutig.
00:36:38: Diagnose?
00:36:40: Die eine Pathologie haben ... Ich bin nicht sicher, ob man die perfekte artgerechte Haltung für sich finden würde.
00:36:49: Ob man da nicht einfach sagen könnte, es ist quasi so eine Besonderheit im Betriebssystem.
00:36:57: Aber das gesagt haben mir hat es unheimlich gut getan.
00:37:01: Also ich glaube, die Klarheit zu haben, ist total richtig!
00:37:05: und super hilfreich.
00:37:08: Und auch das Zugehörigkeitsgefühl, wenn es nur ist, dass man plötzlich denkt, ah deswegen verstehe ich mich so gut mit den ganzen Freunden nicht mehr ausgesucht habe!
00:37:20: Dann ja vielleicht ist dieses mit der artgerechten Haltung, das ist natürlich klingt lustig aber ein bisschen geht's da darum rauszufinden was brauche ich eigentlich?
00:37:31: Wenn ich nicht dagegen gehe Wie ich gestrickt bin.
00:37:35: Und das hat mir krass geholfen, das kommunizieren zu können.
00:37:40: und oft geht es ja gegen sozusagen die landläufige Meinung von dem wie irgendwas am besten anzupacken ist.
00:37:48: Und gerade in so Zeiten mit diesen ganzen Produktivitäts-Podcasten wie man alles nur ganz richtig machen muss oder wenn läuft alles ganz super ist es halt total hilfreich sagen zu können.
00:38:00: Ich verstehe dass das für dich so ist Aber das funktioniert für mich überhaupt nicht.
00:38:07: Du nicht immer zu sagen, ja stimmt wahrscheinlich, sorgte ich nur einen besseren Kalender führen und einmal die Woche eine Wochenplanung.
00:38:16: Keine Ahnung diese ganzen Tools, die auch über mal für drei Monate geil finde.
00:38:20: Und dann passiert irgendwas und dann mach' ich... Dann bin ich drei Wochen krank und habe vergessen dass ich das jemals gemacht hab.
00:38:27: Das kenne ich auch gut!
00:38:30: Das ist echt das Schwerste, das aufrecht zu erhalten.
00:38:33: Gerade wenn man das einmal hatte und dann so rausfällt, dann wieder reinzukommen, ist halt echt höllisch schwer.
00:38:39: Ich
00:38:40: finde es tut gut da auch nur mehr sozusagen dazustehen zu können zu sagen mir ich brauche meine eigenen Systeme oder ich brauch Systeme die für mich gemacht sind wollten die sich damit auskennen.
00:38:52: aber nein danke!
00:38:54: Und hast du da jetzt quasi Hilfe auf dem Weg das rauszufinden?
00:38:58: Was für dich okay?
00:39:00: Also
00:39:00: ich hab mir Coaching, die sogar spezialisiert ist auf Leute mit ADHS und ungeklärten Krankheitsbildern.
00:39:10: Weil das ja mit meinen Tausend Allergien- und Zeug uns auch noch habt.
00:39:14: D.h.,
00:39:14: sie ist auf beides spezialisiert, was nämlich nützlich ist.
00:39:20: Das ist allerdings, sie ist Amerikanerin und Person und so ... Aber das ist superhefreich!
00:39:27: Was lernst du da?
00:39:29: Also eigentlich, wenn ich zusammenfassen würde ... hab ich hauptsächlich gelernt, dass ich immer noch sanfter mit mir sein muss.
00:39:39: Das ist jedes Mal mit der irgendwie Bespreche was mich jetzt wieder plagt und keine Ahnung.
00:39:44: Und wenn wir das dann quasi uns genauer anschauen, sie sagt naja, das ist doch ziemlich krass viel und dann mir irgendwie beibringt.
00:39:54: Es ist sehr stark vereinfacht aber wie?
00:39:58: Ich besser nicht ausgleichen kann, meine Begrenzungen akzeptieren und dann aber auch unterscheiden.
00:40:09: Wofür ich eben diese Extra-Anstrengung?
00:40:13: Auf mich in ihm... Also es ist super spannend!
00:40:17: Voll was glaubst du denn, dass sich etwas anders gelaufen wäre?
00:40:21: vielleicht wenn nur die Diagnose schon als Kind bekommen hättest?
00:40:25: Wenn ich die Diagnose als Kind gekommen hätte
00:40:28: jetzt?!
00:40:33: Hintweich gewesen.
00:40:35: Aber wenn ich die Idee irgendwo sah, als eins der ersten Kinder in den Achzen dann gekommen hätte, who knows?
00:40:41: Weil damals war das ja auch dieses ganze Wissen was es dazu jetzt gibt und was Gott sei Dank eine steile Kurve nach oben nimmt und diese Einwertung ins Unverständnis, der hätte es ja damals trotzdem nicht gegeben.
00:40:56: Also dann wäre das ja quasi... Das, was viele Leute jetzt immer noch fürchten.
00:41:02: Wenn sie sagen, ich will nicht, dass mein Kind eine Diagnose bekommt, weil dann ist das so pathologisiert.
00:41:08: Wo ich denke, ja aber es ist auch nur ne Bisherton-Dolle, das zu pathologisieren und das wäre aber ehrlich gesagt irgendwie nachtiger Nuller am Anfang der Neunziger Jahrhundertprozent so gewesen.
00:41:22: Definitiv!
00:41:23: Dann wäre das einfach nur ein Label dafür gewesen, was man eh schon wusste nämlich, das Kind ist irgendwie komisch Und irgendwie müsste nur eigentlich irgendwie anders sein.
00:41:35: Also hast du quasi wie jetzt auch keinen Kroll?
00:41:39: Oh, den hab ich doch!
00:41:40: Den Krollen habe ich gegenüber den Erwachsenen und die Lehrpersonen damals, die diese Sicherheit hatten dass sie wissen wie ein Kind sein muss um irgendwie ein Bulgaratnis und aber auch gesundes Kind zu sein.
00:42:03: Und ich meine, die gibt es ja auch heute noch.
00:42:06: Weißt du?
00:42:06: Also die, die sich einfach zusicher sind!
00:42:10: Das würde ich mir, glaube ich, auch wünschen.
00:42:13: Eingesichts der Tatsache dass sich das alles ändert und vielleicht sagen wir in zehn Jahren nicht mehr ADHS dazu und finden noch ganz andere Sachen raus oder haben ganz anderes Werkzeug... Aber das war's halt nicht.
00:42:25: Es quasi zeitlos.
00:42:26: stimmt ist, dass es sich lohnt einen sehr weichen und sehr neueren Blick auf Kinder zu haben.
00:42:34: Und zu gucken, was dieses einzelne Kind braucht?
00:42:38: Ja!
00:42:39: Und das eben lernen, neugierende Konzentrationen, Begabungen und so... Sehr unterschiedlich aussehen kann.
00:42:49: Da bin ich sauer also auf die... Und bei mir war es ja dann auch noch so, dass ist im Buch quasi ein bisschen das zweite oder dritte oder vierte Thema Dass sie das dann natürlich auch noch auf den Lebensentwurf meiner Mutter gefühlt haben, dachten okay wenn das Kind eine lesbische Mutter hat und kein Vater irgendwie sichtbar ist.
00:43:09: Und außerdem Elin in einer Kommune was gar nicht gestimmt hat aber natürlich sofort das Bild irgendwie im Kronzberg in einer Commune aufgewachsen ist Dann ist es ja klar dass das Kind komisch ist.
00:43:23: Wow!
00:43:24: Ja naja da kann man schon auch sauer sein.
00:43:26: Nein, das ist halt einfach krass.
00:43:28: Das ist einfach krasser!
00:43:29: Und ich merke eigentlich hilft es ja über Albana Songmetalist zu schreiben aber ich glaube schon dass diese Wut sozusagen als Hauptantrieb mein Leben schon begleitet hat und dass viele der Songs die geschrieben haben zum Beispiel also gerade so früher wir sind Helgen-Songs Und lustigerweise meine Solo-Songs dann auch wieder eben da so ein bisschen angeschlossen, dass die viel mit dieser Wut über ja im Prinzip Konformitätszänge zu tun hatten und das natürlich ein Lebensthema ist.
00:44:11: Und auch eins was ich jetzt natürlich besser verstehe, wo ich nicht mehr nur denke, naja ich bin halt zu freigeistig aufgewachsen, was auch stimmt aber dass diese sagen wir mal Verzweiflung wieder hinter steht sich so dringend anlegen zu müssen.
00:44:27: Mit gesellschaftlichen Erwartungen und so natürlich damit zu tun hat, dass ich seitens Kind sehr wohl versucht habe... ...und aber halt wieder und wieder grandios daran geschreitert bin!
00:44:39: Also ihr wollt ja nicht unbedingt anecken.
00:44:45: Ich hab da nur die Regeln nicht verstanden und das kann glaube schon den einen oder anderen zum
00:44:54: Befeuern Ja, ich bin dankbar für jeden Song von dir.
00:45:00: Das muss ich schon sagen aber es tut mir natürlich leid dass das aus sowas entstehen musste vor allem dann auch ich finde ist ja auch noch mal so ein großes Thema das bucht dieses people pleasing thema weil das da natürlich total hart ist wenn du wenn du sagst du willst eigentlich gar nicht anecken kannst aber im grunde nicht anders.
00:45:22: na weil deine konstitution eben nunmal so ist Das ist ein krasses Spannungsfeld.
00:45:57: Das machen konnte, was mir dann dieses Umfeld auch gegeben hat, was ich gebraucht habe.
00:46:06: Zumindest für eine Weile also das mich befähigt hatten künstlerische Laufbahn einzuschlagen die im Prinzip eine Rettung war für dieses Kind, dass sich da meine ja auch Wahlfamilie gefunden haben.
00:46:20: Ich glaube deshalb war es auch so dringend als ich damit weiß ich nicht vierzehn fünfzehn oder so habe ich halt dieses Feld so für mich entdeckt, mit Bands und so.
00:46:31: Und Musik machen und Musicals und dann Coursing und so... Ich glaube diese Dränglichkeit die damit reinkam hatte halt damit zu tun dass ich gedacht hab da sind die Leute Da kann mein Gehirn Zuhause sein!
00:46:46: Und da sind auch meine Artgenossen was ja auch total stimmt Ja.
00:46:52: und dann irgendwie sich zu erinnern in einem Haus voller Bücher aufgewachsen bin mit einer Mutter, die das sehr ermutigt hat und nicht befremdlich fand.
00:47:03: Wenn ich beim Abendessen gelesen habe... Das ist ja auch sehr schön!
00:47:07: Weil ich glaube viele Leute tragen schwere Schäden davon wenn sie unerkannt alle Hairstrom oder Autisten sind weil eben genau diese positiven Faktoren fehlen Und das sagt man ja oft, dass eine erwachsene Person die dich sieht und unterstützt und irgendwie ermutigt eigentlich reicht um Resilienz zu entwickeln.
00:47:36: Und ich hatte definitiv nicht nur einen.
00:47:39: Ja und das finde ich nämlich also wie du deine Kindheit beschreibst.
00:47:44: Nicht des Innenleben mit den Tagebüchern und so.
00:47:46: aber das Äußere... Ich glaube da hast du krass Glück gehabt weil so wie ich bin sehr konservativ aufgewachsen.
00:47:54: Ich glaube, das war schon einfach das Groh, wie man in den Achtzigern so aufgewachsen ist und es natürlich toll, dass du da jemanden hattest – so nah der dich wirklich gesehen hat!
00:48:06: Ja, es ist ja auch wichtig, wenn man sich jetzt überlegt was wünscht man sich für Kinder?
00:48:11: Jetzt dann klar zu machen, dass man die Personen für ein Kind von anderen Leuten sein kann, ne?
00:48:18: Absolut!
00:48:19: Also sich in die Klarzummern, dass eine Person reicht, ist schon toll
00:48:22: Das ist toll.
00:48:22: Und was wünschst du dir für dich jetzt?
00:48:28: Also ich wünsche mir schon immer noch Erleichterung und dass die Komplexität in meinem Leben noch weiter abnehmen darf.
00:48:40: Ähm, darüber habe ich nicht viel Gedanken gemacht im letzten Jahr weil man immer sagt irgendwie Leute mit ADHS brauchen Struktur.
00:48:50: Ich hab mich immer dagegen gewährt und konnte nicht benennen warum.
00:48:54: Irgendwie stimmt das nicht.
00:48:56: Dann habe ich für mich verstanden, dass es eben nicht die Struktur als wie andere Leute sich das vorstellen.
00:49:03: Also so eine Stringenz und jeder Tag gleich... Aber was ich auf jeden Fall unterschreiben würde ist, ich brauche Einfachheit.
00:49:12: Ich brauche wenig Komplexität und darin große Freiheit ganz komplexe Sachen freiwillig zu machen aber eigentlich etwas eigentlich ein Leben, was relativ schlicht ist von den Anforderungen.
00:49:26: Darin kann ich dann selbst ganz superkomplexe Projekte wie im Buch zu schreiben und aber leisten.
00:49:34: Aber wenn der Alltag zu komplex ist, dann geradet einfach oft noch in Panik.
00:49:40: Und das ist Fase, was ich mir wirklich wünsche, dass es in der nächsten Lebensphase abnimmt auch dadurch, dass die Kinder groß sind Für meine Nerven, ja.
00:49:53: Dann nicht auch noch immer für die Bürokratie und die Arzttermine und das generelle Überleben von anderen Personen min zuständig sind was einfach echter rausfordernd ist finde ich Und dann ja David halt irgendwie ganz kühne Großprojekte starten kann I hope!
00:50:14: Und manchmal... Ich sag' es jetzt einfach mal ins Universum Das ist ein ganz neuer Gedanke.
00:50:21: kann ich jetzt zugeben, dass ich mir manchmal wünsche, dass sich jemand um mich kümmert.
00:50:27: Weil ich das so mir abgewöhnt hab irgendwie weiß ich nicht... ...nicht pflegeleicht zu sein, ne?
00:50:37: Also dass ich so und natürlich auch im Elternsein, es hat ja jetzt nicht nur mit ADHS zu tun oder so, sondern dass man immer die Person ist sie sich kümmert und das zuzugeben.
00:50:49: Dass das wahnsinnig schön wäre wenn sich auch auch irgendwann mal jemand ummich.
00:50:54: Das ist irgendwie neu.
00:50:57: Das sind Schöne Wunsch!
00:51:00: Danke, dass du da warst.
00:51:01: Vielen, vielen Dank!
00:51:05: Wenn Du bis hierhin zugehört hast dann danke ich Dir wirklich von Herzen.
00:51:09: Dieser Podcast lebt von Zeit und Aufmerksamkeit und davon das wir uns gegenseitig zuhören.
00:51:15: Wenn Dir diese Folge etwas gegeben hat dann freue ich mich riesig wenn Du dem Podcast abonnierst eine Bewertung dalest oder ihn mit jemandem teilst für den er gerade wichtig sein könnte.
00:51:26: Du findest mich auch auf Instagram, dort teile ich Gedanken, Einblicke und Themen die hier im Podcast weitergehen.
00:51:32: Und wenn du tiefer einsteigen möchtest – in meinem Buch So alt war ich noch nie – findest du viele der Fragen, Gefühle und Perspektiven wieder, die wir hier besprechen!
00:51:42: Danke dass du da bist und bis zur nächsten Folge.