50 über 50 - Gesund und entspannt älter werden

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Transkript

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00:00:04: Hallo und herzlich willkommen bei «Fünfzig über Fünfzig», dem Podcast für die zweite Lebenshälfte und gesundes Älterwerden.

00:00:11: Es gibt diesen Einsatz, den viele von uns kennen!

00:00:13: Du musst dich entscheiden – für ein Weg, eine Richtung, für eine Version von dir.

00:00:19: Meine heutige Gästin stellt genau das in

00:00:22: Frage.

00:00:23: Birgit Amelung ist Gründerin der Hörklapp- und Autorin des Buches Der Multifokuseffekt.

00:00:29: Darin beschreibt sie eine

00:00:30: andere

00:00:30: Art auf unser Leben zu schauen Nicht als etwas das wir klar fokussieren und reduzieren müssen, sondern als etwas was gleichzeitig wachsen sich verändern.

00:00:39: Und auch widersprüchlich sein darf!

00:00:41: Wir sprechen darüber warum Fokus ursprünglich gar kein Leistungsbegriff war, weshalb so viele Menschen heute unter einem diffusendauer Stress stehen... ...und was passiert wenn wir aufhören uns ständig entscheiden zu wollen?

00:00:54: Es geht um Werte, um Lebensphasen, um Kreativität Und um die Frage, wie wir in

00:01:00: einer Welt

00:01:00: voller Ablenkung überhaupt noch bei uns bleiben können.

00:01:04: Und vielleicht auch darum ob wir unser Leben nicht neu denken dürfen.

00:01:07: weniger entweder oder

00:01:09: mehr

00:01:10: und!

00:01:11: Ich freue mich sehr dass sie heute hier ist Birgit Amelung.

00:01:18: Warum haben so viele Menschen das Gefühl sich im Leben für eine Sache entscheiden zu müssen?

00:01:24: Ich glaube, wir haben ja – wenn wir mal an unser Fokusverständnis denken – gelernt oder das Bild was wir so von, wenn wir jetzt über Fokus sprechen haben.

00:01:31: Das Fokus ja sehr eng verknüpft ist mit eine Sache machen, Tunnelblick, Disziplin auch etwas sehr lineares tatsächlich und es stammt noch ein bisschen aus dem Industriezeitalter wo ja auch Arbeit sehr linear war.

00:01:44: also zu sagen Wir machen eine Sache und wenn wir auch in Sofabrikarbeit oder sowas denken Eine Sache wird produziert und das kommt am Ende dabei raus Und das hat sich ja sehr verändert.

00:01:53: Also wir haben ja keine linearen Leben mehr, würde ich sagen.

00:01:58: Wir leben ja mittlerweile in verschiedenen Rollen, verschiedene Verantwortlichkeiten, teilweise auch in verschiedenen Identitäten was ja total schön ist dass wir uns da auch mehr ausleben dürfen und können.

00:02:07: und deswegen glaube ich braucht es vielleicht ein bisschen so ein neues Verständnis von Fokus und tatsächlich vielleicht auch eine Perspektive das Fokus ja auch etwas dynamisches Flexibles sein kann sich anpassen kann an unsere neue Lebensrealität.

00:02:22: Und was ich tatsächlich entdeckt habe, als ich recherchiert hab von meinem Buch und da geht man erstmal klassisch rein in woher kommt überhaupt dieses Wort Fokus her.

00:02:29: Ja es war so eine der ersten Recherchen die ich gemacht hatte.

00:02:32: Und Fokus stammt ja vom lateinischen Fokus mit C geschrieben, was so viel bedeutet wie der Herd oder die Feuerstelle?

00:02:38: Und das fand ich super spannend weil ich irgendwie gesagt hast du ein schönes Bild!

00:02:42: Weil dass ist ja am Ende der Ort im Haus, wo das Leben stattfindet.

00:02:45: Oder auch früher schon, wo Begegnung ist, wo Austausch ist, Wo verschiedene Themen irgendwie zueinander kommen.

00:02:52: Und hab ich gedacht, okay wie wär's denn wenn wir Fokus mal so betrachten und es gar nicht immer nur darum geht dass wir jetzt irgendwie eine Sache machen müssen oder uns entscheiden müssen sondern vielleicht können wir ja auch das als etwas sehr lebendiges Betrachten viel mehr als ein Art Lebenskompass.

00:03:06: Was glaubst du denn was passiert?

00:03:08: Wenn man gerade das nicht tut?

00:03:09: also wenn man nichts sagt so Das ist jetzt mein Fokus und ich richte alles auf diesen Punkt aus Sondern wenn man sich öffnet.

00:03:16: Ja also das hat ganz viele Auswirkungen.

00:03:19: Also ich glaube die Frage Wie können wir denn grundsätzlich erfüllter, gesünder leben?

00:03:26: Und da ist es ja erstmal so dass wir uns doch vielleicht auch fragen können was ist denn für uns im Leben von Wert.

00:03:31: Was ist uns dann wichtig?

00:03:33: und da ist ja oft auch nicht nur eine Sache dabei sondern wenn man ein bisschen tiefer reingeht sind das ja oft mehrere Themen oder mehrere Lebensbereiche, die wir vielleicht mehr auch noch leben möchten.

00:03:43: Und Klasse ist das ja oft so, die sage ich mal Job und Familie.

00:03:46: So dieses Vereinbarkeitsthema.

00:03:47: aber wenn man mal ein bisschen gucken gibt es da ja oft noch viel mehr.

00:03:49: Ich glaube es gibt schon viele Menschen, die doch gewisse Lebensbereichen sehr vernachlässigen.

00:03:54: seines Beziehung- oder Freundschaften sei es die eigene Gesundheit, sei es selbst verwirklich um Kreativität, Weiterbildung, Spiritualität was auch immer's ist kann ja super individuell sein.

00:04:05: Wenn wir eben anfangen, uns darüber bewusst zu werden was uns wirklich wichtig ist und dafür vielleicht auch anfangen Systemen zu finden das mehr in unser Leben zu integrieren.

00:04:13: Und auch Lebensbereiche miteinander zu verknüpfen können wir zum einen natürlich wesentlich Irgendwo erfüllter und glücklicher sein, weil wir unsere Werte natürlich auch erfüllt sehen.

00:04:21: Und wir werden aber auch resilienter!

00:04:23: Das ist nämlich super spannend, weil man denkt ja vielleicht erst mal ein Paradox, so nach dem Motto wer mehr macht oder noch mehr sich reinlädt, es stressresilient hat.

00:04:31: Aber das ist tatsächlich so... Es gibt super interessante Studien zum Thema Mikrostress von der US-amerikanischen Autorin und einem Professor Karen Dillen und Rob Cross Und die haben nämlich festgestellt, dass Menschen, die ein sogenanntes multidimensionales Leben führen.

00:04:48: Das heißt, die mehrere Lebensbereiche miteinander verknüpfen und viel integrieren in ihr Leben weniger anfällig für diesen Mikrostress sind.

00:04:58: Dieser Stress sind wir oft nicht so als Stress wahrnehmen, aber der uns doch den ganzen Tag begleitet.

00:05:03: Also die eine WhatsApp-Nachricht, die irgendwie reinkommt, während wir im Meeting sitzen und die uns dann irgendwie doch beschäftigt?

00:05:07: Vielleicht die kleine Auseinandersetzung morgens mit dem Partner... Die uns dann aber doch irgendwie ein ungutes Gefühl den ganzen tag noch gibt.

00:05:13: oder vielleicht die Nachricht von einer Freundin, die so ein bisschen kryptisch ist, wenn sie denken, ist da was los wie soll ich das jetzt verstehen?

00:05:19: Das ist so Mikrostress!

00:05:21: Und das aktiviert aber nonstop unser Nervensystem Viele Themen in unserem Leben haben die uns auch erfüllen und die wir ausführen, dann ist es ja so dass diese sich gegenseitig irgendwie ausgleichen und relativieren.

00:05:35: Das heißt wenn der eine Bereich vielleicht gerade ein bisschen wackelt kann uns der andere Bereich wieder ganz viel Kraft geben.

00:05:40: das heißt da können wir wieder eine ganze neue kraft rausziehen Und wir werden somit resilienter und widerstandsfähiger und natürlich damit auch irgendwie erfüllter weil wir eben auch das Gefühl haben dass wir all das was uns wichtig ist eben auch verfolgen oder ausleben können.

00:05:54: Also

00:05:54: das heißt praktisch gesehen, wenn ich jetzt eine kryptische Nachricht von meiner Freundin bekomme konzentriere ich mich jetzt vielleicht auf die Vorbereitung eines Interviews und schalte das andere aus und dadurch geht es mir dann sozusagen besser.

00:06:09: Ja, also das ist natürlich jetzt in dem Moment dann die Aktion.

00:06:12: Also was können wir ganz gezielt gegen Mikrostress tun?

00:06:15: Das ist zum Beispiel genau eine Sache.

00:06:16: wenn ich gerade im Deep-Working-Modus zum Beispiel bin kann ich ja entscheiden was mich gerade erreicht oder nicht.

00:06:22: Da sind wir eher beim Beispiel Notifications

00:06:24: etc.,

00:06:24: schalte ich mal ein Handy an oder aus.

00:06:26: Das ist so eine Sache.

00:06:27: aber es geht da eher um das große Ganze zu sehen dass sich allgemein haben wir alle Mikrostresse, er begleitet uns ja in unserem Leben Aber wir sind eben vielleicht dem nicht so ausgesetzt, wenn wir auch noch andere Bereiche haben die uns dann vielleicht ablenken können davon.

00:06:44: Also beispielsweise auch im Job.

00:06:46: ich ärgere mich vielleicht auch über die Mail eines Kollegen oder einer Kollegin.

00:06:49: Könnte mich jetzt für euch den ganzen Tag begleiten?

00:06:51: Ich grabe mich da total rein und bin da irgendwie tagelang sauer oder aber... Geht zum Sport, treff ne Freundin.

00:06:59: Hol meine Kinder von der Kita abmach mit denen irgendwas oder mach vielleicht abends noch eine Weiterbildung und hab das dann eigentlich schon wieder vergessen.

00:07:05: also es heißt die Gewichtung ist nicht mehr so stark weil ich eben andere Themen habe die mich auch begeistern berühren die verfolge und deswegen bin ich einfach insgesamt sozusagen widerstandsfähiger gegen diese Mikrostressmomente.

00:07:19: Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass ich auch reingehen könnte und mit meinem Kollegen ein kleines Gespräch führen könnte.

00:07:25: Und dann wäre dieser Stress, der ja selbst wenn ich mich ablenke, unterschwellig irgendwie noch da ist vielleicht behoben oder?

00:07:32: Also ich glaube das eine schließe das andere überhaupt nicht aus.

00:07:34: also ich glaube, dass wir trotzdem irgendwie in den Dialog gehen und Dinge ansprechen oder sowas ist glaube ich super wichtig!

00:07:40: Es geht hier auch nicht darum, was uns unbedingt ablenken oder etwas übertünchen sondern aber grundsätzlich so ausgefüllt sind mit verschiedenen Bereichen oder Themen, dass wir halt sagen, wir können auch mal bewusst in den Switch gehen und vielleicht aus einer negativen Stimmung oder negativer Gedanken heraus und jetzt was anderes machen.

00:07:59: Und uns einfach insgesamt im Leben erfüllter Resilienter fühlen ja eigentlich zufriedener sind weil wir eben das Gefühl haben wir leben unsere Werte mehr aus.

00:08:11: Also ich glaube, das ist eher so ein Gesamtbild.

00:08:13: Wie lasse ich mich dann überhaupt erst stressen?

00:08:15: Oder kann ich vielleicht diese E-Mail auch ein bisschen verbuchen unter ... Ach, oder sie hatte heute nicht einen guten Tag und alles okay.

00:08:23: Spreche ich vielleicht morgen an oder ärgert mich das so sehr weil ich einfach nicht so resilient bin in dem Moment.

00:08:30: Mhm.

00:08:30: Magst du vielleicht mal erzählen wie es vielleicht vor deiner Beschäftigung mit dem Thema Fokus in deinem Leben so war?

00:08:38: Fokus?

00:08:38: Ja,

00:08:39: sehr gerne.

00:08:40: Weil das ist tatsächlich auch so ein bisschen wie es zu dem Buch gekommen ist.

00:08:44: Also ich muss sagen dass Fokus für mich lange ein echt großer Pain Point war weil Ich immer dachte ich kann mich ja nicht fokussieren aber ich sollte es tun.

00:08:52: also ich habe immer Menschen bewundert die so Fokussiert an einem Thema arbeiten und scheinbar das eine so ganz stringent verfolgen Und hab irgendwie immer gedacht vor ich schaffte es irgendwie nicht und ich weiß noch hatte viele Jahre auf meinem Visionboard.

00:09:04: Ich treff mich zwischen den Jahren mit Freundinnen, da basteln mir ein Visionboard, so eine kleine Tradition und ich hatte ganz oft Fokus stehen als Ziel.

00:09:13: Dieses Jahr brauche ich endlich mal Fokus weil ich oft zwischen meinen Themen mich zerrissen gefühlt habe oder auch immer nicht wusste genau wie soll ich das jetzt gewichten?

00:09:22: und so weiter.

00:09:22: aber ich hab doch viele Sachen die mich interessieren und ich machen möchte.

00:09:26: Und dann kam irgendwann dieser Aha-Moment bei mir wo ich wirklich dachte ne Moment Mal Ich liebe mein Leben eigentlich so, wie es ist.

00:09:34: Irgendwie bunt, dynamisch vielfältig und ich finde das irgendwie cool so.

00:09:37: Und mir macht's Spaß!

00:09:38: Und klar, es ist viel.

00:09:39: Das will ich auch überhaupt nicht irgendwie abmoderieren oder so.

00:09:41: Es ist Vieles aber am Ende erfüllt es mich auch und ich möchte gerne all diese Sachen tun.

00:09:45: Und ich möchte auch gerne nicht nur einen Job haben sondern mehrere Projekte verfolgen als dann der Verlag auf mich zukam und grundsätzlich dieses Thema Fokus in den Raum geworfen hat und gesagt hat ja können sie sich vorstellen Buch über Fokus zu schreiben hab ich da wirklich einen Moment drüber nachgedacht und gedacht, okay.

00:10:02: Ich soll jetzt ein Buch über Fokus schreiben?

00:10:04: Also ich hab wirklich gedacht so ... Das ist vielleicht nicht die richtige Besetzung.

00:10:08: Dann hab ich aber gedacht ne Moment mal, weil das Thema auch sofort mit mir resoniert hat auf der anderen Seite.

00:10:14: Weil ich dachte, vielleicht ist das genau als die Geschichte.

00:10:16: Und dann habe ich den geschrieben, ich schreibe total gerne über Fokuss.

00:10:19: Aber es wird sicherlich nicht der zigste Produktivitätsradgeber.

00:10:22: Wenn ich mich diesem Thema annäher von einer ganz anderen Perspektive, und dann möchte ich sozusagen das Multifull kursierte Leben gerne in den Vordergrund stellen und mal gucken, ob wir nicht Fokus von einer anderen Perspektive angehen können.

00:10:35: Und dann sind die da halt total mitgegangen, waren da super offen, fand das total spannend... ...und dann habe ich halt ein Exposé geschrieben und bin dadurch natürlich selber auch nochmal mehr an das Thema eingetaucht.. ..und hab' dann eben auch Thesen wie die eben von Dylan & Cross gefunden, die das nochmal so n bisschen stützen.

00:10:49: oder dann eben dieses Wortfokus was bedeutet es eigentlich Bändigkeit etc.

00:10:54: Ja, und fand das dann irgendwie super spannend da selber nochmal eine ganz andere Fokusperspektive einzunehmen.

00:10:58: Da noch mal tiefer zu gehen und ja auch Menschen vielleicht zu inspirieren?

00:11:02: Ich sage immer so ein bisschen mit der fülle Freundschaft zu schließen!

00:11:05: Ja, ich... Das ist ne ganz tolle Inspiration.

00:11:07: also mir kommt es auch sehr entgegen weil ich bin auch so'n Multifokustyp der eigentlich dafür also immer so n bisschen schlechtes Gewissen deswegen hat, weil ich denke oh würde ich mich mal auf Eine Sache so ganz doll konzentrieren, dann könnte das ja noch viel größer sein und so.

00:11:22: Aber es entspricht einfach gar nicht meinem Naturell.

00:11:24: Also

00:11:25: ich brauche auch diese Nebenschauplätze und dass ich mal hier ein neues Projekt anstoße und da eine Weiterbildung mache.

00:11:30: Und natürlich geht vielleicht für andere Dinge ein bisschen Zeit verloren aber das macht mein Leben natürlich bunter!

00:11:38: Interessanter.

00:11:39: Bist du wahrscheinlich ein spezieller Fokustyp?

00:11:41: Es gibt ja auch spezielle Fokustypen und das ist nämlich auch super interessant, weil Fokus am Ende was superindividuelles ist und dass es auch etwas, was mich an dem klassischen Fokusverständnis oder Einordnung so ein bisschen stört, dass es ja fast schon so ein Framework ist, was uns für alle zu gelten scheint.

00:11:57: Jetzt konzentriere ich auf eine Sache und sozusagen was ist die Nummer eins auf der Tuduliste?

00:12:02: und ich finde, das ist halt viel mehr als das am Ende.

00:12:05: Du hast im Buch so eine ganz schöne Episode geschrieben, wo du auf einem Lego Workshop wartest.

00:12:11: Vielleicht magst du die mal erzählen?

00:12:13: Ja!

00:12:14: Das ist auch wirklich eine schöne Erfahrung, die ich sehr tief verinnerlicht habe und nämlich bis heute begleitet.

00:12:18: Und zwar hab' ich während der Corona-Zeit an einem Onlineworkshop teilgenommen, wo wir mit Lego Series Play – das ist eine Strategie- und Kreativmethode mit einem Coach sozusagen unsere Lebensvision mal bauen sollten.

00:12:32: Also ich glaube die Frage war so ein bisschen, wo siehst du dich irgendwie in fünf Jahren?

00:12:35: Also diese klassische Frage.

00:12:38: Wir hatten dann vorab diese Legosteine zugeschickt bekommen.

00:12:40: Das sind auch spezielle Steine also nicht das was wir aus den Kinderzimmern kennen sondern sozusagen Sets die extra dafür gebaut wurden oder entwickelt worden sind.

00:12:47: besser gesagt und es ist halt super intuitiv!

00:12:52: Es ist nichts vorgefertigt sondern fängt einfach an als DJ gebaut.

00:12:59: Das war ein total schönes Bild, das mich auch wirklich super lange begleitet hat was noch viele Jahre auf meinem Schreibtestand weil ich sozusagen so mit den Steinen beweglich machen konnte.

00:13:09: die verschiedenen Stränger da war natürlich einmal Beruf aber auch Familie und die Steine standen dann eben für verschiedene Lebensbereiche Und ich war sozusagen so als DJ in der Mitte dieses Bild, ich habe ja meinen Remix in der Hand.

00:13:25: Also wie kann ich eigentlich mein Leben remixen und sozusagen meinen ganz individuellen Lebensremix kreieren?

00:13:33: Und das finde auch ein super, super schönes Bild.

00:13:34: tatsächlich für Multi-Focus weil es am Ende ja so ein bisschen darum geht... Ja, den eigenen Focus Remix sage ich mal zu finden und auch zu entscheiden welchen Regler drehe ich denn jetzt gerade nach oben.

00:13:45: Welchen drehe er nach unten was darf grade auch parallel laufen?

00:13:48: wo kann der Beat ein bisschen leiser werden?

00:13:50: Und wenn wir das auch nochmal uns überlegen wenn wir jetzt alles gleichzeitig hochdrehen ist es ja eine völlige Übersteuerung also würden wahrscheinlich in einem Club oder bei dem Konzert alle nur noch rausrennen.

00:13:59: aber es geht hier um die Um die Balance, um die Dramaturgie.

00:14:04: Dann geht der Beat wieder los und es wird wieder leiser, die Spannung sozusagen.

00:14:08: Und ich finde das ist auch so wie wir unseren Fokus-Mix individuell für unser Leben steuern können.

00:14:14: Voll das gute Bild!

00:14:17: Ich mag's auch total und dieses Bild hat mich... Also inspiriert mich, wie gesagt bis heute.

00:14:21: Ich habe es auch im Hochauf genommen und das hat mich sogar so weit inspiriert.

00:14:25: oder diese Erfahrung dass ich danach selber eine Ausbildung nochmal zur Lego Series Play Facilitator gemacht hab.

00:14:29: Dass bis heute selber Anwände auch in Beratung mit Kunden oder für Strategien und Innovationsentwicklung und so weil es halt ja diese Bilder erzeugt und zu mir das wirklich auch noch mal aufgezeigt hat, dass sich eben mein eigenes Leben mixen kann so wie ich's halt eigentlich möchte am Ende und ich selber in der Hand hab.

00:14:48: Es ist dafür wichtig, dass du weißt was für ein Fokustyp du bist?

00:14:53: Also es hilft auf jeden Fall.

00:14:54: Ich glaube es gibt verschiedene Elemente die da für wichtig sind.

00:14:57: also alles angefangen habe ich ja auch schon kurz angesprochen ist glaube ich so dieses Thema Werte überhaupt zu wissen.

00:15:03: was ist mir überhaupt wichtig das das überhaupt als Kompass mal dienen darf und danach auch Entscheidungen zu treffen.

00:15:09: Und das Thema Fokustypen ist aber auch super spannend, was du ansprichst.

00:15:11: Weil da gibt es tatsächlich fünf verschiedene, die ich so im Buch vorstelle oder rauskristallisiert habe – auch aus verschiedenen Recherchen-, Analysen-, Studien- und Beobachtungen, was in meinem eigenen Umfeld tatsächlich – und da ist es halt auch, dass es halt total Unterschiede gibt.

00:15:24: Also wie du dich zum Beispiel gerade beschrieben hast bist du wahrscheinlich würde ich sagen eine Scannerpersönlichkeit oder auch ne Neogeneralistin.

00:15:31: Das heißt, das sind Menschen... also ich bin auch ne Neo-Generalistin und als ich dieses Buch dazu das erste Mal gelesen hab… Weil ich wirklich so okay danke, endlich gibt es für Menschen wie mich einen Begriff.

00:15:41: Und das sind halt einfach Menschen die wirklich auch den Kontrast brauchen, die davon zähren und die verschiedene Projekte in ihrem Leben gerne haben, die viele Ideen haben, sie sehr kreativ sind, die das ausleben müssen sozusagen und die könnten gar nicht nur im Bereich tätig sein, das würde sich auch nicht erfüllen.

00:15:58: bei den Neogeneralisten oder der Generalistin ist es so, dass die noch mal dazu irgendwie auch wahnsinnig vernetzdenken.

00:16:03: Also immer sich diese Frage stellen wie gehört das jetzt hier alles zusammen und so ganz arg Verbindungen schaffen zwischen Themen, zwischen Menschen dadurch auf ganz neue Ideen kommen?

00:16:14: Und die Scannerpersönlichkeiten sind aber Menschen, die richtig viel auf die Straße bringen und Sachen anschieben und ja in der Lage sind mehrere Sachen gleichzeitig zu verfolgen.

00:16:22: Da gibt's natürlich überall Hürden Aber dem stehen dann eben zum Beispiel Taucher oder Taucherinnen gegenüber.

00:16:28: Das sind Menschen, die ganz bewusst eine ganz tiefe Expertise haben in einem Thema sich da total reinfuchsen für die das auch eher stressig ist wenn sie jetzt irgendwie sich in andere Themen reinfuchen müssen.

00:16:41: Das interessiert ihr eigentlich überhaupt nicht?

00:16:42: Es sind auch Menschen die sich gerne mal so in den Raum und Zeit verlieren, mal das Essen vergessen weil sie irgendwie so im Thema drin sind Und die dann auch wenn z.B.

00:16:50: irgendeine Anfrage aus dem anderen Bereich kommt, eher sagen würden an ihr Danke.

00:16:53: oder hat jemand anders die Expertise?

00:16:54: Lass mal dass ich bleibe hier so in meinem Spiel fällt was sie natürlich zu absoluten Experten und Expertin ihres Faches macht.

00:17:02: aber da ist natürlich auch manchmal ein bisschen die Gefahr das sie vielleicht nicht ganz so flexibel reagieren oder sich in ihrem eigenen Tunnel verlieren.

00:17:10: Dann gibt es noch Navigatoren und Navigatorinnen.

00:17:13: das sind so die Projektmanagement Typen sag' ich mal die eher im Außen Navigieren, steuern.

00:17:20: Sich selber gar nicht so in den Fokus setzen tatsächlich sondern eher für andere Managen machen tun das auch super gut unter Kontrolle haben aber sich selber da manchmal ein bisschen darüber verlieren.

00:17:30: und dann gibt es eben noch Sprinter und Sprinterinnen.

00:17:32: das sind ja wie der Name schon sagt Menschen die so extrem sprints arbeiten also so extrem Phasen haben.

00:17:37: als ich eine Freundin von mir die hat einen Catering-Unternehmen Die arbeitet an so den Sommer durch twenty four seven jedes Wochenende noch ne Hochzeit oder ein Event Und dann haut die erst mal nach Bali ab, sechs Wochen und sagt okay tschau ich will sie mir nie mehr sprechen.

00:17:49: Und ich glaube wir kennen alle so Menschen auch in unserem Umfeld von diesen verschiedenen Fokustypen.

00:17:54: Ich glaube schon ist das total hilft zu verstehen wie zicke ich.

00:17:59: Wir sind natürlich auch irgendwo Mischtypen und dann auch irgendwie anzunehmen dass wir halt so funktionieren wie du es gerade schon beschrieben hast.

00:18:05: Das nimmt ja schonmal viel Druck raus auf.

00:18:07: Ja ja total!

00:18:08: Auf jeden Fall Werbung.

00:18:12: Du willst Haut, die nicht nur gut aussieht sondern wirklich gesund ist?

00:18:16: Von innen heraus?

00:18:17: Dann hör kurz zu.

00:18:19: Der Collagen-Aktivator von Avea geht einen anderen Weg als klassische Collagenprodukte.

00:18:25: Statt Collagen einfach nur zuzuführen aktiviert er die körpereigene Produktion genau da wo es wirklich wirkt.

00:18:32: Aveya

00:18:32: ist ein longevity Startup aus der Schweiz mit dem Anspruch hochwertige sauberes Supplements auf Basis neuster Wissenschaft zugänglich zu machen.

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00:18:57: Dein Körper bekommt also genau die Bausteine, die er braucht um selbst Collagen zu bilden – für Ergebnisse, die wirklich bleiben!

00:19:05: Dazu kommen Vitamin C aus Acreola, Alpha-Ketu-Glutarat und Astaxantin.

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00:19:32: Den Code und alle Infos findest du auch noch mal ganz easy in den Show-Notes.

00:19:36: Danke an meinen Werbepartner Avea für die Unterstützung dieses Podcasts!

00:19:41: Werbung Ende Zum Thema Druck, du schreibst ja das Fokus ursprünglich gar kein Leistungsbegriff war.

00:19:50: Kannst Du dazu mal sagen?

00:19:52: also was ist da passiert dass sich das irgendwie so umgedreht hat in unserer Gesellschaft?

00:19:56: weil ich finde Fokus steht schon irgendwie jetzt mit Leistungen auch mit Druck und ja, aber vor allem eben mit Leistung zusammen.

00:20:04: Weil man so seine ganzen Kräfte bündelt eben auf diesen einen Punkt.

00:20:07: Ja genau also das habe ich ja vorhin schon ein bisschen angesprochen.

00:20:11: Das ist nämlich deswegen ursprünglich kein Leitzungsbegriff weil es ursprügend was ganz anderes bedeutet.

00:20:15: Nämlich diese dieser Härte oder die Feuerstelle, die Lebendigkeit eigentlich, die Verbindung.

00:20:19: Und das fand ich halt super spannend, weil das ist überhaupt nicht das, dass wir mit Fokus verbinden.

00:20:23: Fokus bedeutet halt in der Optik auch unter Fokus verstehen oder wie es halt besetzt ist, diese Schafstellung.

00:20:32: Also diese Fokussierungen alles bündelt sich alle Strahlen richten sich sozusagen auf einen Bereich.

00:20:37: also wenn wir das aus der Optik betrachten, Fokus scharf stellen Brille und so weiter.

00:20:42: Und wie gesagt, wenn wir überlegen, wie sich das entwickelt hat.

00:20:46: Wie wir auch im Zuge der Industrialisierung

00:20:48: usw.,

00:20:49: wie auch Arbeit, wie wir Arbeit gesehen haben... Das ist eben da sehr um Effizienzproduktivität, Disziplin.

00:20:56: Da kommen wir in den Bereich Führung und so weiter rein.

00:21:00: Sehr linear sozusagen.

00:21:02: was gebe ich rein?

00:21:03: Was kommt hinten raus?

00:21:04: Also sehr nach Leistungen Ergebnis auch Arbeit beurteilt habe.

00:21:11: total verändert und ich glaube da sind wir einfach gerade in einem sehr großen wandel.

00:21:15: Und ich finde das zeigt auch deutlich, dass warum so viele menschen auch einen wirklichen struggle mit fokus haben oder auch grade hyper forma die oft denken sie können sich nicht fokussieren weil sie eben irgendwie denken Sie müssten ja jetzt so eigentlich diese eine sache das könnte ja noch besser noch größer werden die aber eigentlich in ihrer kraft sind indem sie viele bereiche parallel managen und es auch gut schaffen.

00:21:36: Das finde ich super spannend.

00:21:38: Aber durch diesen Wandel, den wir gerade sind und natürlich auch noch mal befeuert, dass sich unsere Verständnis von Rollen verändert hat oder sich zu verändern, jetzt kommt noch KI dazu.

00:21:50: Wir gehen damit um.

00:21:51: wie kann KI unseren Fokus verstärken?

00:21:54: Oder uns noch mehr ablenken?

00:21:56: Auch alles so Fragen, die total spannend finden.

00:21:59: dass wir uns mit Fokus einfach nochmal anders beschäftigen sollten.

00:22:02: Schreibts

00:22:02: ja im Buraar über KI und über Fokus, also was würdest du sagen?

00:22:05: können wir von der KI uns nutzbar machen für unseren persönlichen Fokus?

00:22:12: Ja ich glaube die KI kann absolut fokussverstärker sein wenn wir sie klug nutzen.

00:22:17: Also

00:22:18: ich sag mal wirklich so als Sparrings Partner Assistentin sozusagen Also sowohl im Arbeitsbereich, weil sie natürlich Dinge schärfen kann.

00:22:29: Weil sie vor allem Dinge extrem beschleunigen kann.

00:22:33: Dinge, wovor wir früher länger gebraucht haben können wir mit der KI in kürzerer Zeit jetzt bewerkstelligen.

00:22:38: Das heißt bleibt wieder Raum für andere Sachen.

00:22:41: Ich finde aber auch dass wir sie durchaus im Privatleben nutzen können um gewisse Sachen zu optimieren.

00:22:49: Und ich komme aber gleich noch darauf, dass es auch super wichtig ist immer dieses Hinterfragen auch nochmal.

00:22:52: Also sie auch nicht blind zu nutzen.

00:22:54: kann man ein Beispiel nennen.

00:22:56: letztes Jahr im Sommer wir kamen irgendwie aus dem drei-böchigen Italien Urlaub.

00:22:58: Wir haben super viel leckeres Essen gegessen in Südtiro sehr viel Pizza auch gern mal einen Rotwein und so und wir sind dann halt zurückgefahren auf der Autobahn beim Mann und Ich und haben irgendwie gesagt okay jetzt möchten wir aber mal wieder uns gesünder ernähren und ein bisschen Detox machen.

00:23:13: und ich habe dann diese Autofahrt genutzt Teile dieser Autofahrt um, es war glaube ich dann vielleicht eine Stunde die wir dann wirklich hin und her mit der KI sozusagen rumgesponnen haben.

00:23:22: Und hat mir von der KI für die nächsten Wochen mal einen Essensplan erstellen lassen für unsere ganze Familie mit den gewissen Anforderungen und Einkaufslister

00:23:30: etc.,

00:23:30: etc.

00:23:32: Um sozusagen ja da wieder so ein bisschen gesünder nach dem Sommer rein zu starten.

00:23:36: Mit dieser Liste konnte ich amnächst nachher in Supermarkt gehen und konnte das dann auch so umsetzen habe noch neue Inspirationen für Rezepte bekommen.

00:23:42: Und wenn wir das jetzt mal übertragen, Fokus Thema Gesundheit, Thema Energiemanagement.

00:23:48: Was ist mir wichtig im Leben?

00:23:49: Für mich ist Gesundheit ein sehr großer Wert kann ich damit verstärken.

00:23:54: in dem Moment ohne dass sich irgendwie ewig recherchieren muss und so weiter hat eine Einkaufsliste und kann es dadurch gut in der Alltag implementieren.

00:23:59: Das ist jetzt mal so ein einfaches Beispiel.

00:24:02: Bleibt mehr Zeit für unseren Multi-Folk.

00:24:05: Genau, aber tatsächlich!

00:24:07: Es ist manchmal so einfach und ich finde dafür können wir KI absolut nutzen.

00:24:12: Auch da gilt natürlich, desto besser wir briefen, das kommt dann am Ende auch raus.

00:24:16: und was ich halt super wichtig finde immer noch mal zu überprüfen ist dass jetzt Valide stimmt die Quelle also wirklich dieses auch kritisch zu hinterfragen nochmal.

00:24:26: Das finde ich bei KI-Notzungen grundsätzlich super wichtig und ich glaube da ist es, kannst du dann auch wieder abrutschen in einen, verlieren wir da vielleicht auch manchmal unseren Fokus weil wir uns sozusagen ablenken lassen oder dann in so ein Rabbit Hole kommen.

00:24:42: bei KI Notzungen wenn auf einmal ganz woanders sind das wo wir eigentlich mal starten wollten und wo's dann glaub ich schon noch mal wichtig ist nochmal den eigenen Intellekt die eigene Intelligenz den eigenen Fokus auch wieder einszusetzen.

00:24:52: Ja, der riesiges Thema.

00:24:54: Also ich merke das manchmal auch wenn ich denke okay... Ich brauche jetzt irgendwie eine schnelle Interviewvorbereitung oder ich brauche schnell ein Thema zusammengefasst für einen Instagram-Post oder so.

00:25:04: Klar habe ich da schon mal KI genutzt aber ich finde es... fragwürdig, weil ich komme mir eigentlich wie ein Betrüger vor.

00:25:10: Weil diese Abkürzung... also klar habe ich dann wieder Kapazitäten für was anderes und natürlich weiß ich auch wie ich prompte.

00:25:17: das heißt ich stecke da Arbeit rein, dass heißt ich arbeite mit dieser neuen Technologie zusammen und ich überprüfe auch was hinten raus kommt und natürlich hat es dann auch mit mir zu tun und geht trotzdem durch meine Hände und so.

00:25:29: aber trotzdem muss ich sagen, das geht mir eigentlich fast zu schnell.

00:25:34: Ja, also ich meine Entwicklung ist auch krass für mich was KI angeht.

00:25:37: Also ich finde auch das ist schon auch jetzt... Ich habe gerade gestern interessanterweise einen Workshop Storytelling und KI für den Kunden gegeben mit einem sehr großen Team und die waren noch alle auf ganz unterschiedlichen Leveln sozusagen von der KI-Nutzung und wo ich einfach wieder gemerkt hab wie einige Menschen sich da echt Schwärme tun überhaupt den Zugang zu finden andere das schon nutzen und dann aber genau dieses Hinterfragen prüfen Erst immer selber denken.

00:26:02: Ich glaube, das ist auch so ein ganz wichtiger Faktor den wir oft vergessen mittlerweile oder den... Also nicht die KI für dich denken lassen sondern sie kann das unterstützen, schärfen, die nochmal Impulse geben aber erst mal immer selber Gedanken machen und reingehen weil sobald es von der KI einmal vorgegeben wurde kommen wir doch nicht mehr von weg.

00:26:20: Ah ja okay

00:26:22: also das ist noch mal so einen Punkt.

00:26:24: Aber das ist natürlich auch total schwer.

00:26:27: Weil wenn du die Erfahrung gemacht hast, dass am Ende das was die KI sagt gut aufbereitet, gute Kommunikationsstrategien angewendet werden und und und, dass viele Sachen irgendwie einfach stimmen dabei bist du natürlich auch voll schnell einfach dein Thema einzugeben um die KI machen zu lassen weißt du?

00:26:44: Ja

00:26:44: ja ja voll!

00:26:45: Ja.

00:26:46: aber ich glaube da gilt es dann eben auch weil ich muss sagen ich nutze schon viel KI auch im Arbeitsalltag trotzdem sind die Ergebnisse auch oft nicht zufriedenstellend.

00:26:55: Das

00:26:55: stimmt, ja!

00:26:57: Also manchmal auch so nicht zu friedenstellen dass ich sogar abbreche und wirklich sozusagen selber nochmal ganz anders rangehe oder es dann auch komplett selber mache also beispielsweise bei LinkedIn-Posts oder sowas... Und dann aber wiederum habe ich auch festgestellt, dass du mehr, desto präziser ich bin, destso mehr sie natürlich auch mitlernt, destlo besser können auch die Ergebnisse sein Dann ist es am Ende manchmal auch so eine Mischung aus, das passiert ja immer erst auf meinen ersten Gedanken und Inspirationen.

00:27:27: Und dann gucke ich an okay was macht sie gibt's da vielleicht nochmal einen Impuls?

00:27:30: Und dann das noch mal nachzuschärfen oder nochmal eigene.

00:27:33: aber man sieht und liest es ja auch schnell wenn es ja super generisch Das stimmt.

00:27:39: Und das ist aber ein Riesenthema unserer Zeit, also was natürlich jetzt auf uns zukommt.

00:27:43: deswegen habe ich auch im Buch so dieses ganze Thema Digitalisierung KI auch im Hinblick auf Fokus nochmal behandelt weil es natürlich auch trotzdem noch mal Fokus erfordert im Sinne davon dass etwas Neues was ja trotzdem jetzt einzieht was einfach in Teil unserer Zeit nimmt und wo wir aber auch finde ich selber eine also unsere Verantwortung selber an die Führung zu gehen.

00:28:06: Also auch wie führen wir den KI?

00:28:08: Wie führen wir denn das, was auf uns einprasselt an Informationen sozusagen.

00:28:13: Was mache ich damit?

00:28:14: Wie verarbeitet ist es dann weiter?

00:28:15: und ich finde da haben wir echt eine Verantwortung.

00:28:17: Und was macht es mit dem Fokus wenn ich KI nutze?

00:28:21: Einerseits kann es den Fokus eben verstärken vielleicht dass sich gewisse Dinge die mir wichtig sind denen nicht vielleicht sonst zu wenig Zeit einräume oder kann KI vielleicht unterstützen weil ich dadurch Impulse bekomme und so weiter, wo ich hätte sonst mühsam recherchieren müssen oder erst mal irgendwo hingehen müssen.

00:28:40: Und es kann aber eben auch uns irgendwie ablenken oder in eine Richtung bringen, wo vielleicht gar nicht mehr selber fokussiert bei der Sache bin sondern dann ja auch die Verantwortung abgebe an die KI und einfach sozusagen weiterverarbeite, was ich da so vorgesetzt bekomme.

00:29:03: Und das finde ich immer so eigentlich wie bei jedem Thema auch da das Ziel auch vor Augen zu haben, auch bei KI-Nutzung zu sagen, Was ist denn jetzt hier?

00:29:10: Was soll denn rauskommen?

00:29:11: Was ist dann jetzt mein Fokus?

00:29:12: und wirklich immer noch mal kritisch auch zu hinterfragen?

00:29:15: Das Thema KI schließt mir jetzt hier mal ab!

00:29:17: Ist ja nochmal ein

00:29:20: eigenes... Es

00:29:21: ist ein ganz

00:29:22: eigenes Thema für sich und ich glaube einfach insgesamt Das ist das, auch wenn man so dieses Deep Literacy versus Scroll Literacy sich anschaut.

00:29:31: Also es wird immer wichtiger sozusagen in die Eigenverantwortung zu gehen.

00:29:36: wie gehe ich mit diesen Inhalten um?

00:29:38: Wie gebe ich sie weiter?

00:29:39: was mache ich damit?

00:29:41: lieber da nochmal eine Schleife und eine Runde zu drehen und dass sozusagen mit unserem eigenen Verstand Mit dem eigenen Fokus und nicht sozusagen einfach blind irgendwas zu übernehmen oder weiterzuverarbeiten auch so glaube ich die Aufgabe, die wir unseren Kindern mitgeben werden müssen und uns bewusst abgrenzen.

00:29:58: Also überhaupt welche Inhalte möchte ich jetzt gerade konsumieren?

00:30:02: Was lasse ich überhaupt an mich heran was nicht gilt auch für Social Media & Co.

00:30:06: Und damit auch unseren Fokus unsere Gehirnleistung auf eine gewisse Art und Weise tatsächlich zu schützen Weil das auch nachgewiesener Maßen eben so ist, wenn ich z.B.

00:30:16: ständig unter diesem Mikrostress oder Dauerstimulation bin kann mein Gehirn schrumpfen sozusagen und die Gehirneleistung kann nachlassen.

00:30:24: Das heißt, wir sind da in der Verantwortung zu sagen wie können wir unser Nervensystem unserer Gehirnen wirklich schützen indem wir auch kuratieren welche Impulse wir annehmen?

00:30:39: Und was auf uns einprasselt und was nicht und uns nämlich einfach so ausliefern?

00:30:43: Ich finde es schon spannend, also was blende ich sozusagen aus?

00:30:48: Wo lege ich meinen Fokus hin damit das mir in dem Moment sozusagen besser geht oder ich wieder produktiv sein kann.

00:30:54: Oder Platz für Emotionen ist oder wie auch immer?

00:30:58: aber ich denke so all das was reinkommt geht ja dadurch dass sich den fokus verlagere trotzdem nicht weg.

00:31:04: ist es trotzdem in meinem System weiß ich meine Ja

00:31:08: du kannst ja schon ein bisschen früher einsteigen und überlegen, was kommt denn überhaupt rein?

00:31:13: Also ich bin ja wirklich so.

00:31:15: Ich weiß auch, ich bin da auch knallhart!

00:31:17: Ich habe schon Sprachlachrichten von Menschen bekommen die ich mir einfach bis heute nicht angehört hab.

00:31:23: Weil ich einfach schon wusste dass der Inhalt mich nicht... Sachen, die davor passen, was auch immer.

00:31:29: also das erinnert mich nicht weiterbringt, mir kein gutes Gefühl gibt dass ich vielleicht auch jetzt gerade einfach nicht das aufnehmen möchte.

00:31:37: Ich kann mich dann immer noch entscheiden, das irgendwann später mal abzuhören.

00:31:39: Es ist nur so ein Beispiel.

00:31:40: Was?

00:31:41: Das finde ich krass!

00:31:42: Das könnte ich nie.

00:31:43: Ah ja doch also... Wie

00:31:44: machst du das

00:31:45: denn?!

00:31:46: Also ich find man kann ja auch andere Menschen als Filter benutzen im Sinne von also fragen ob sie damit okay werden.

00:31:53: Ich hab' das gelernt in einer Phase wo ich mich mit meiner ehemaligen Firma, meiner ehemeiligen Mitgeschäftsführerin auseinandersetzen musste zum Teil auf rechtlicher Ebene.

00:32:02: Und dann sind da irgendwie Anwaltsschreiben auf einen eingeprasselt und am Anfang habe ich das einfach alles aufgenommen, aufgenommen war total nervös.

00:32:10: Ich wusste schon Gott wenn die E-Mail kam hab' ich schon hektische Flecken und bin schon in Schwitzen gekommen und Bauchschmerzen bekommen.

00:32:15: Und irgendwann habe ich gesagt okay stopp möchte nicht mehr will ich nicht mehr weil wer entscheidet denn dass ich jetzt am Samstagabend mir diese E-mail durchlesen muss?

00:32:25: also warum muss sich das denn überhaupt in dem Moment so annehmen?

00:32:28: Und da habe ich dann angefangen, meinen Mann sozusagen als Filter zu nutzen und hab gesagt, pass mal auf.

00:32:33: Wenn die sie immer reinkommen, kannst du die erst mal lesen?

00:32:35: Und dann sagst du mir, gibts dir mehr einfach in deinen Worten wieder, sagst ja einfach wie der Inhalt ist sozusagen und verpackst das einmal für mich so dass ich irgendwie auf dem Stand bin aber mir das nicht selber reinziehen muss.

00:32:46: Das hat echt gut funktioniert weil ich dadurch einfach mich selber ein bisschen geschützt habt tatsächlich auch meine mentale Verfassung schützen konnte Und natürlich und dann auch mit einem gewissen Abstand, drei Tage später, sondern nochmal beim anderen Gefühl vielleicht mir dann die E-Mail durchlesen konnte.

00:33:01: oder manchmal war es gar nicht nötig.

00:33:02: Weil manchmal war's auch Quatsch, Wiederholung, Bullshit was da drin stand.

00:33:05: Da brauchste du nicht zu lesen!

00:33:08: Und lass jetzt mal übertragen Jahre später... Eine Option habe ich auch schon gehabt, dass sich doofe Sprachnachrichten an einer Freundin geschickt hat.

00:33:16: Kannst du die einmal für mich anhören?

00:33:19: Und dann brauchst du dir nicht anzuhören.

00:33:22: das kurz der Inhalt so.

00:33:23: Das ist jetzt so eine Methodik.

00:33:26: Ich sage auch nicht, dass ich das grundsätzlich bei einem mache aber ich will damit einfach nur sagen Auch hier haben wir es ja in der Hand was uns erreicht.

00:33:33: Und das kann von der E-Mail angefangen, von den Notifications... Ich kriege zum Beispiel auch keinerlei Notifications!

00:33:38: Von keiner App mehr auf dem Handy.

00:33:40: Ich entscheide selber wann ich mein WhatsApp öffne?

00:33:43: Wann ich meinen Instagram öffnen?

00:33:44: Ob ich da jetzt gerade... Ich mach natürlich trotzdem mehrfach am Tag aber es ist nicht so dass ich die ganze Zeit bing, bing ... weil das lenkt jedes mal ab.

00:33:52: also wir haben jedes Mal auch wenn wir uns grad an der Aufgabe widmen und da kommt nur so ein Piepton rein.

00:33:57: Wir gucken eine Minute aufs Handy habe ich diese sogenannten Task-Switching-Kost, heißt das.

00:34:01: Das heißt es kostet mich dreiundzwanzig Minuten um wieder in die alte Aufgabe reinzukommen und dass ist für unser Gehirn wahnsinnig anstrengend, kostet super viel Energie und damit sind wir dann mehr beschäftigt als uns mit den Aufgaben zu beschäftigen, die uns eigentlich gerade Freude machen nämlich vielleicht das coole Konzept oder mit unserem Kind grade den Legoturm zu bauen oder irgendwie in der Sportstunde zu sein oder mit meiner Freundin im Gespräch zu sein und weil wir dann irgendwie darauf unsere Energie verwenden.

00:34:26: und das möchte ich einfach nicht.

00:34:27: Und das können wir ja irgendwie steuern und

00:34:28: entscheiden.".

00:34:29: Also

00:34:29: finde ich total cool, ich hätte zum Beispiel immer Angst dass sich irgendwas Wichtiges verpasse!

00:34:34: Ich habe wenig Notifications aber WhatsApp und Telefon und so weiter, da meldet sich irgendwie das Telefon dann natürlich schon...

00:34:40: Ja gut klar wenn jemand anruft, das hab' ich jetzt auch nicht.

00:34:43: Aber ich kann auch mal ein paar Stunden mein Handy ausstellen oder so habe ich auch kein Problem mit.

00:34:49: Es ist natürlich dann Ja, persönlich.

00:34:52: Wie geht man damit um?

00:34:53: Aber das ist schon etwas, was ich für mich so umgesetzt hab.

00:34:58: mehr und mehr zu sagen... Ich entscheide irgendwie, was an mich herankommt und was nicht.

00:35:04: Super!

00:35:04: Klingt total gesund.

00:35:06: Kann ich mir mal eine Scheibe von

00:35:07: abschneiden?!

00:35:10: Wir kümmern uns damit auch wirklich um unsere mentale Gesundheit und um unseren Fokus und unsere Energie.

00:35:17: Weil es uns dann auf wiederer Mehrraum gibt für andere Dinge.

00:35:21: Also ich glaube, das ist super wichtig.

00:35:23: Es wird ja auch wie gesagt immer mehr und deswegen ist KIA nochmal on top, wo wir eben schon drüber gesprochen haben jetzt auch noch mal ein Thema, wo ihr auch nochmal Impulse bekommen, uns auch nochmal mit auseinandersetzen müsst und auch da deswegen zu schauen, wie nutze sich das für mich oder auch eben nicht?

00:35:37: Weil ich es vielleicht auch nicht brauche oder nicht möchte oder was auch immer.

00:35:40: Und du hast ja eben schon diese Gleichzeitigkeit und diese Switching-Kosten angesprochen.

00:35:44: Das heißt Multitasking ist auch eher so eine Illusion die es nicht richtig gibt.

00:35:50: Genau, es ist mir auch noch mal superwichtig zu betonen.

00:35:51: Multifocus bedeutet nicht multitasking.

00:35:54: Also multitasking ist ja wirklich die Sache... Wir machen mehrere Dinge gleichzeitig und das ist einfach faktisch so dass wir das gar nicht können.

00:36:03: Dass unser Gehirn nicht drauf ausgelegt.

00:36:04: Das kommt ja auch aus der Computerwelt dieser Begriff multitasking weil ein Computer tatsächlich mehrere Befehle gleichzeitig ausführen kann.

00:36:11: Der kann das halt mit seinen Chips etc.. Und wir können das aber nicht!

00:36:15: Unser Gehirnt kann das nicht und deswegen führt multitasking, also wir machen wirklich Parallelsachen.

00:36:21: Habe ich auch mal eine Zeit lang gemacht?

00:36:23: Also ich hatte da auch wirklich dieses ständige Hin- und Her-Springen immer ablenken lassen und irgendwie das Gefühl haben Ich kann dann ein Telefonat führen parallel noch die E-Mail beantworten und aber auch noch irgendwie in Gedanken beim Nachmittag sein wie wenn ich meine Tochter zum Schwimmen bringe oder so funktioniert einfach nicht.

00:36:39: Und bei Multifocus geht es ja wirklich darum zu sagen, wie kann ich die Lebensbereiche, die mir wichtig sind intelligent und gesund miteinander verbinden und steuern?

00:36:49: Also mehr dieses Regler denken.

00:36:51: Mhm.

00:36:51: So, wenn da eine oben ist muss der Faktor aber dann der andere auch mal kurz runtergehen, ne?

00:36:55: Es können halt nicht alle gleichzeitig oben sein!

00:36:57: Ja.

00:36:58: Und würdest du sagen das Multifokus was is', was man hat oder nicht hat oder kann man lernen?

00:37:05: Ich glaube auf jeden Fall, dass man eine Haltung dazu entwickeln kann.

00:37:09: Es ist ja in dem Sinne kein Skill wo ich sage das kannst du jetzt studieren lernen etc.

00:37:17: Ich glaube es geht eher so ein bisschen darum in die Akzeptanz zu kommen.

00:37:22: Genau erstmal okay volles Leben, ich nehme das erst mal an und dann sozusagen zu schauen was sind meine Werte?

00:37:28: Was für einen Fokustyp bin ich eigentlich?

00:37:30: und ich glaube ein ganz wichtiger Faktor Wenn ich den Lust habe auf ein multifokussiertes Leben und sage, da ist doch vielleicht noch mehr.

00:37:36: Und ich hab eigentlich Lust, den und dem Bereich stärker zu verfolgen.

00:37:40: Ich fühle mich immer so überrannt und möchte gerne in die eigene Selbstführung kommen, wäre der erste Schritt sich da überhaupt mal Raum fürzunehmen.

00:37:49: Weil das ist das, was wir viel zu wenig machen uns überhaupt Zeit zu nehmen und unsere Frage zu stellen, was ist denn jetzt gerade dran?

00:37:56: Was jetzt gerade daran ist diese Woche kann nächste Woche schon wieder anders aussehen, Also wenn wir uns diesen Raum erlauben und uns da mal die Zeit nehmen, das kann auch einfach mal die halbe Stunde Sonntags auf der Couch sein mit einem Stift und Zettel in der Hand.

00:38:10: Ist das schon sozusagen so der erste Schritt?

00:38:11: Weil ich mir einfach mal kurz bewusst darüber werde was mir eigentlich gerade wichtig ist, was für mich grad dran ist worauf ich Lust hab, was vielleicht auch weniger sein darf und nicht einfach nur im Hamsterrad-Modus funktioniere sondern mehr in die Aktion kommen und nicht in die Reaktion.

00:38:29: Also das heißt, ich verstehe jetzt Selbstführung als Begriff so.

00:38:32: Dass sich im Grunde selbst entscheide wo meine Prioritäten und wo meine Aufgaben gerade liegen Und rauskomme aus der Reaktion auf Reize die von außen kommen.

00:38:43: Jetzt will der das von mir?

00:38:44: Jetzt ruft er an!

00:38:45: Jetzt soll ich mir dieses lustige YouTube Video angucken.

00:38:49: Ja, muss ich irgendwie XYZ noch machen?

00:38:52: Genau.

00:38:52: Jetzt

00:38:52: will der Chef das und die Kinder wollen das und alle gehen doch jetzt irgendwie ins Schwimmkurs.

00:38:58: Deswegen muss ich mich da ja auch sofort für anmelden also so ein bisschen diesen ganzen sich vom Außen lenken zu lassen.

00:39:05: Da mal kurz innehalten, mal kurz im Moment mal!

00:39:08: Was ist denn für mein alles, was ist dann für mich eigentlich gerade wichtig und dran?

00:39:11: Was funktioniert vielleicht auch für uns.

00:39:13: Man ist ja am Ende nicht alleine, man hat doch ein kleines Ökosystem um sich herum, ob man jetzt Partnerschaftsfamilie, enge Freunde, aber mal angefangen bei einem selbst überhaupt diese Fragen zu stellen.

00:39:25: Und das versteht man quasi unter Selbstführung.

00:39:27: Sich selbst die Orientierung zu geben und sich nicht vorschreiben zu lassen...

00:39:32: Also damit fängt Selbstführungen an!

00:39:33: Und wie geht's dann weiter?

00:39:38: Also ich behandle in meinem Buch auch unter anderem Strategien der Selbstführung.

00:39:42: Da wird jetzt aber schon ein bisschen tiefer, aber ich versuche das mal hier so ein bisschen anzureißen.

00:39:46: Da gibt es natürlich auch gewisse Mechanismen.

00:39:50: Wie kann ich in die Selbstführungen kommen?

00:39:52: Zum einen ist das mal die eigenen Gedanken bewusst zu lenken.

00:39:56: Das fängt mal an mit so klassisch so diesem positive Self-Talk.

00:39:59: Haben wir ja auch schon öfter gehört, dass da Psychologie wenn man einfach nur morgens vom Spiegel und sich selber mal ein Kompliment macht oder sowas.

00:40:05: Er wegkommt von negativen Gedanken hinzu, was ist denn jetzt eigentlich gerade in dem Moment?

00:40:11: Ist doch vielleicht auch gar nicht so schlimm wie es gerade scheint.

00:40:14: Was ist denn da, was kann ich daraus machen?

00:40:17: Das weitere ist, sich selbst zu belohnen!

00:40:20: Das heißt auch wirklich zu sagen, das habe ich jetzt gut gemacht.

00:40:24: Dafür gönne ich mir jetzt was oder ich kaufe mir etwas Kleines?

00:40:27: Oder ich hab jetzt weiß nicht klassisch irgendwie die Sporteinheit gemacht.

00:40:31: Jetzt gönn' ich mir nach dem schönen, weiß nicht Latte Macchiato, Macho Latte, also so als kleines Beispiel.

00:40:36: und das dritte ist bewusst Dinge zu machen, die einem gut tun.

00:40:40: Also die man gerne macht hier, auf die man richtig Lust hat.

00:40:43: Das heißt ganz bewusst mal zu überlegen wie kann ich solche Momente auch in meinen Tag einbauen zum Beispiel Also zu sagen, daraus zähre ich.

00:40:51: Das gibt mir irgendwie Kraft und das ganz bewusst einzubauen Und damit komme ich schon ein Stück weit mehr an die Selbstführung.

00:40:58: Okay Was bedeutet für dich ein stimmiges Leben?

00:41:04: Schöne Frage.

00:41:06: Stimmiges leben bedeutet für mich ein Leben zu führen was zu mir passt also mein alles zu finden natürlich mit dem Ökosystem um mich herum Im Einklang im besten Fall, aber sich nicht zu sehr von links und rechts beeinflussen zu lassen.

00:41:25: Sondern wirklich zu schauen was ist für mich wichtig?

00:41:31: Was ist jetzt für mich gerade dran?

00:41:33: Und am Ende auch darüber Klarheit zu finden und in guter Energie durch die verschiedensten Lebensbereiche zu navigieren und eben zu schauen... Wann ich meinen Regler voll hochdrehe und voll am Start bin, am Puls bin oder im Beat bin.

00:41:51: Und dann aber auch die Momente zu finden wo es mal leiser werden darf und ich einfach zurückfinde und in die Ruhe finden kann?

00:41:58: Ist Tokis am Ende eher eine Frage von Kontrolle oder Vertrauen?

00:42:03: Also ich würde auf jeden Fall sagen Vertrauen weil Kontrolle ist immer ein Stück weit zwang Und da, wo Zwang ist eigentlich keine Leichtigkeit.

00:42:11: Keine Lebensfreude, keine Authentizität und auch keine Intuition mehr.

00:42:17: Deswegen glaube ich es ist eben so wichtig mit sich selbst in die Klarheit zu gehen.

00:42:25: Was ist mir wichtig?

00:42:26: Worauf möchte ich meinen Fokus legen?

00:42:28: Was sind die Lebensbereiche, die ich verfolgen möchte?

00:42:31: um dann auch mit sich selbst ins Vertrauen zu kommen.

00:42:33: Also, um das Leben so zu führen im gewissen Flow.

00:42:38: Weil am Ende wissen wir alle, das Leben ist nicht immer nur Sonnenschein, Achterbahn auf und ab!

00:42:42: Und wir müssen auch mal damit dienen wenn alles mal auf uns reinprasselt und mal gar nichts gerade cool läuft... ...und wie einfach nur denken, Multi-Focus what the fuck?

00:42:51: Ja also let's be honest ich habe auch diese Momente und ich glaube, umso wichtiger dann aber im Vertrauen wieder zu fokussieren, zu besinnen und dann wieder sozusagen den nächsten Ride nach oben auch wieder gut nehmen zu können.

00:43:06: Wunderbar!

00:43:07: Ich danke dir für dein Besuch.

00:43:09: Danke dass du dir die Zeit genommen hast.

00:43:11: Danke dir!

00:43:11: Danke für das tolle Buch.

00:43:13: Müsst ihr alle lesen?

00:43:14: Ich verlinke es in den Show noch uns.

00:43:15: Danke, dir so schön, dass ich hier sein durfte.

00:43:19: Wenn Du bis hierhin zugehört hast, dann danke ich Dir wirklich von Herzen.

00:43:23: Dieser Podcast lebt von Zeit, von Aufmerksamkeit und davon, dass wir uns gegenseitig zuhören.

00:43:28: Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat, dann freue ich mich riesig wenn du dem Podcast abonnierst.

00:43:34: Eine Bewertung da lässt oder ihn mit jemandem teilst für den er gerade wichtig sein könnte!

00:43:39: Du findest mich auch auf Instagram – dort teile ich Gedanken, Einblicke und Themen die hier im Podcast weitergehen.

00:43:46: Und wenn du tiefer einsteigen möchtest in meinem Buch So alt war ich noch nie Findest du viele der Fragen Gefühle und Perspektiven wieder Die wir hier besprechen.

00:43:56: Danke dass du da bist Und bis zur nächsten Folge.

Über diesen Podcast

Hallo bei 50über50! In diesem Podcast geht es um die zweite Lebenshälfte. Hier hörst du persönliche Geschichten und Gespräche mit ExpertInnen rund um die großen Themen des Älterwerdens.

von und mit Stephanie Hielscher

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