50 über 50 - Gesund und entspannt älter werden

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Transkript

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00:00:04: Hallo und herzlich willkommen bei Fünfzig über Fünfzig, dem Podcast für die zweite Lebenshälfte und gesundes Älterwerden.

00:00:10: Hier geht es nicht um Optimierung – nicht um Leistungsdruck oder das perfekte Bild nach außen sondern um das was entsteht wenn wir anfangen genauer hin zu hören auf unseren Körper unsere Bedürfnisse aber auch auf die leisen Zweifel die uns manchmal begleiten Denn gerade unser Körper ist oft der Ort, an dem sich so vieles bündelt.

00:00:30: Erwartungen, Kontrolle, Kritik – aber eben auch Kraft, Erfahrung und Verbindung!

00:00:35: In dieser Folge spreche ich mit Alexa von Hayden, Gründerin von Soul Sports.

00:00:40: Wenn man sie sieht könnte man denken Klarheit, Energie, Stärke einfach da Aber wir schauen gemeinsam genauer hin.

00:00:47: Was davon ist gewachsen?

00:00:49: Was war ein Prozess und wo beginnt echte Verbindung zum eigenen Körper, jenseits von Leistung und Vergleich?

00:00:55: Wir sprechen darüber wie sich das Körperbild im Laufe eines Lebens verändern kann über Phasen in denen Bewegungen vielleicht mehr mit Kontrolle zu tun hatte als mit Freude.

00:01:05: Und darüber was es bedeutet heute anders mit sich selbst umzugehen – ehrlicher weicher und gleichzeitig klarer!

00:01:11: Und es geht um die Frage Wie merkt man eigentlich dass man gut mit sich umgeht?

00:01:16: Außerdem sprechen wir über Soul Sports, ihr Baby und darüber was passiert wenn Bewegung nicht mehr nur etwas ist das wir machen sondern etwas dass uns wirklich nähert.

00:01:26: Wenn wir aufhören uns zu vergleichen und anfangen uns wirklich zu spüren dieses Gesprächs eine Einladung vielleicht den eigenen Körper ein kleines bisschen weniger kritisch zu sehen Und ein kleins bisschen mehr als das was er isst einen Ort an dem Leben stattfindet.

00:01:42: schön dass du da bist.

00:01:45: Bist du gerade eher im aktiven Modus oder so im hohem Modus?

00:01:51: Absolut aktiv.

00:01:52: Ich bin total fröhlich gut gelaunt, ich bin heute schon eine Menge gelaufen und habe gut gegessen.

00:01:59: also ich bin absolut unternehmungslustig würde ich sagen.

00:02:03: Wunderbar

00:02:03: gute Voraussetzung!

00:02:06: Ich finde auch wenn man sich bei Instagram so deine Sachen anschaut man sieht immer so viel Klarheit und so viel Energie Tatendrang und Entschlusskraft, umsetzungsfreude.

00:02:19: Wie viel davon ist wirklich dein Alltag?

00:02:23: Und wie viel davon musst du dir auch so richtig vornehmen, um das

00:02:26: umzusetzen?".

00:02:28: Sehr schöne Frage!

00:02:30: Tatsächlich nehme ich mir das jeden Tag vor – ich habe mich irgendwann für diesen Lifestyle, wenn man es so nennen kann, entschieden dass sich das Maximum aus meinem Tag rausholen möchte in meinem Sinne Und zwar so, dass ich am Ende des Tages nicht erleichtert bin.

00:02:46: Dass der Tag vorbei ist wie das früher war sondern glücklich einschlafen und dankbar mit mindestens drei schönen Sachen auf meiner Liste.

00:02:55: Dafür tue ich eine Menge.

00:02:57: Das stimmt!

00:02:58: Wie sieht denn so ein Tag aus bei dir?

00:03:02: Also erstmal Familie bzw.

00:03:04: Schulkind.

00:03:05: also ich stehe relativ früh auf schon um sechs.

00:03:07: Ich habe für mich festgestellt, dass sich auf jeden Fall morgens eher langsam in die Gänge kommen.

00:03:12: Und wenn ich morgens schon mit so einem Stress aufwache und Stress gerate, dass das nicht so optimal ist auch nicht für meinen Kind.

00:03:19: also wir stehen früh auf machen einen Frühstück in Ruhe dann bringe ich mein Kind in die Schule und dann Ich bin im Homeoffice.

00:03:26: Also ich habe keinen Arbeitsweg oder hab kein Büro wo ich hin muss.

00:03:30: Dann gehe ich nicht sofort wie früher an den Rechner und check meine E-Mail Sondern ich mache was für mich und das ist meistens entweder eine kleine Sportroutine oder ich mache einen Spaziergang um den See.

00:03:41: Und so startet mein Tag und viele fragen sich, glaub' ich immer, arbeitet diese Frau eigentlich auch?

00:03:46: Aber ich hab das halt für mich umgedreht!

00:03:48: Früher habe ich Sport gemacht wenn ich mit der Arbeit fertig war, wenn ich da noch Zeit hatte... ...und heute mach' ich's vor der Arbeit und gehe dann mit einem viel besseren Gefühl und viel mehr Klarheit auch in meinen

00:03:59: Tag.".

00:04:03: Ja, dann gehe ich tatsächlich in mein Homeoffice und da liegt meine To-do-Liste.

00:04:07: Die war früher seitenlang und ich hatte wenig mit meiner To-Do-List zu tun.

00:04:12: also ich wusste immer was da steht.

00:04:13: aber ich habe irgendwie keine Verbindungen mit diesen Aufgaben gefunden.

00:04:18: Ich hab' immer alles Last Minute erledigt.

00:04:20: heute habe ich drei To-dos pro Tag Und wenn ich die erledigte Nehm ich mir maximal noch ein weiteres vor und ansonsten mache ich um fünfzehn Uhr Feierabend.

00:04:30: Und wenn du... Herrlich, herzlichen Glück von Schranke!

00:04:33: Aber wenn Du jetzt mehr zu tun hast wie regelst Du das dann?

00:04:37: Ich bin äh bisschen visotätrisch spielen.

00:04:40: Ich versuche es einfach so mittlerweile auch meinen Kalender zu planen, Monat zwei so in mir die Kalender nicht so voll zu hauen und vor allen Dingen nicht mehr So wie ich das früher auch gemacht habe, zu allem Jahr zu sagen.

00:04:52: Vor allen Dingen nicht nur zu Geld-Jobs.

00:04:56: Monetär getrieben gearbeitet also weiten Job reinkam habe ich irgendwie versucht das möglich zu machen.

00:05:02: heute überlege ich mir hab ich überhaupt die Kapazitäten in dieser Woche diesen Job gutzumachen und bringt der mir wirklich was als ich plane meine wochen und monate wirklich mittlerweile ziemlich minutiös im vor raus weil ich auch eben weiß es gibt dann so schöne einladung.

00:05:16: wie zu dir den podcast.

00:05:18: Und die möchte ich irgendwie mit einer klaren Rübe antreten und nicht vollkommen gestresst.

00:05:24: Ich muss eigentlich die ganze Zeit noch andere Sachen fertig machen, weil ich glaube das würde sich negativ auch auf solche Termine übertragen.

00:05:32: Ich kann dich dann gar nicht bewusst wahrnehmen und verliere auch so das Gefühl für die wirklich auch positiven Dinge passieren.

00:05:39: Also ich knall mir meine Termine nicht so voll und guck wirklich, wie sieht meine Woche aus?

00:05:44: Damit dich nicht am Ende der Woche vollkommen gestresst und fertig bin sondern gut gearbeitet hab.

00:05:52: Und um fünf Uhr machst du Feierabend

00:05:54: um... Roundabout!

00:05:55: Ja, round about.

00:05:57: Aber es ist ja schön.

00:05:59: Also finde ich auf jeden Fall toll.

00:06:00: Du nimmst dir dann wahrscheinlich bewusst Zeit für deine Tochter, für deine Familie.

00:06:04: Genau, ich wurde dann mein Kind von der Schule ab.

00:06:06: Ich habe eine Tochter Und ich hab irgendwann auch gemerkt, dass wenn wir beide zu Hause sind, mein Mann und ich.

00:06:13: Meine Tochter sitzt irgendwo und wir sind beide am Handy.

00:06:16: Und meine Tochter hat uns in vielen Momenten nicht als erreichbar erlebt.

00:06:21: Das versuche ich bewusst dagegenzusteuern, indem ich einfach versuche mir die Mittage wirklich freizuhalten.

00:06:28: Sie entweder zu ihren Hobbys begleite oder mit ihr bewusst was mache.

00:06:33: habe ich auch das Gefühl, dass ich noch ein bisschen was von meinem Kind am Tag habe.

00:06:37: Was auch unglaublich wichtig für mich ist, weil ich irgendwann auch gecheckt habe wie schnell die groß wird und jetzt hat sie vielleicht noch so acht Jahre Bock auf mich und dann isst ihr weg!

00:06:48: Und diese Zeit will ich jetzt auch bewusst mit ihr genießen und nutzen und deshalb halte ich mir auch bewusst so gut es geht die Nachmittage frei.

00:06:55: natürlich gibt's auch immer wieder Tage wo ich dann irgendwie nochmal irgendwie um fünf die E-Mails nochmal kurz checke oder Ich brauche eine Freigabe, also das ist natürlich dann auch flexibel.

00:07:06: Aber ich versuch schon so ne Kernarbeitszeit mittags Vormittag zu haben und den Nachmittag so gut es geht in Ruhe mit mehr Freizeit.

00:07:17: Das klingt total schön!

00:07:18: Also das heißt du hast deine Prioritäten einfach umgestellt?

00:07:23: Ja genau aber auch was dazu natürlich auch führt dass sich meine Jobs auch bewusster aus wähle.

00:07:31: Ich hatte immer wahnsinnige Angst, Jobs abzusagen weil ich ärztens gedacht habe die melden sich wie nie wieder und ich kann mir das nicht leisten, nein zu sagen.

00:07:39: es stimmt aber nicht!

00:07:40: Weil im Endeffekt hatte ich durch dieses Stressgefühl was ich dadurch erzeugt habe indem ich mehrere Jobs angenommen hab oder meine Familie zu kurz kam im Endefekt den doppelten Stress.

00:07:51: insofern versuche ich da wirklich kluge Entscheidungen zu treffen und habe die Erfahrung gemacht dass das gegenüber oft viel Flexibler ist, als man denkt.

00:08:01: Also ... Man kann Termine verschieben.

00:08:04: Wenn ich Nein sag', ist mir zu wenig Geld, kommt vielleicht noch mal ein Gegenangebot.

00:08:09: Ich bin da auch so'n bisschen mutiger geworden in Sachen Nein sagen oder auch meine Bedingungen

00:08:13: einzufordern.".

00:08:14: Okay und am Ende quasi gleicht sich das dann wieder aus.

00:08:17: weniger Jobs aber die du hast nimmst du nur unter den Bedingung an, die du halt für dich brauchst

00:08:23: um?

00:08:24: Dieses

00:08:24: Modell fahren zu können.

00:08:25: Genau, um dieses Modellfahren zu können und damit es mir Spaß macht!

00:08:30: Und das funktioniert dann auch?

00:08:31: Also du arbeitest weniger und hast dabei im Grunde das gleiche Geld.

00:08:35: Ich würde sagen ich arbeite bewusster.

00:08:37: also diese Jobs die ich mache sind nicht weniger aufwendig aber ich arbeide einfach bewusst mit meinen Kräften und bin auch sehr viel selbstbewusster in dem Einfordern von dem Honorar was sich dafür angemessen finde.

00:08:51: und dann funktioniert das super für mich.

00:08:54: Und was machst du da für Erfahrungen?

00:08:56: Also kommt das beim Gegenüber einfach nur seriös und Selbstwurst an.

00:09:01: oder sagen dann viele auch.

00:09:03: Okay, nee.

00:09:04: Dann arbeiten wir mit jemand anderem zusammen?

00:09:06: Ich glaube es gibt natürlich in Agenturen oder gibt's immer Vorgaben, Budgetvorgaben aber da ist immer noch Luft nach oben und ich habe mich oft früher nicht getraut das einfach mal zu hinterfragen weil ich nicht unhöflich sein wollte oder nicht als zickig gelten wollte schon gar nicht als gierig Aber ich hab oft Kompromisse gemacht zu meinen Lasten.

00:09:25: also entweder hat die Zeit nicht gestimmt Es war viel zu kurzfristig.

00:09:29: Ich hatte früher auch so ein bisschen probleme brutto netto.

00:09:33: Ach ja, das hört sich gut an.

00:09:35: Ja klar machen wir.

00:09:36: und im Endeffekt wenn man dann sich das mal durchrechnet wie viel Aufwand man da hat oder was man vielleicht auch dann familiär zurückstecken muss weil irgendwie dass Kind in der Zeit betreut werden muss oder der Partner auf einen anderen Job verzichten muss um dir den Rücken frei zu halten.

00:09:51: Da dachte ich immer so.

00:09:53: also irgendwie ist das unausgeglichen und dann habe ich einfach angefangen nicht härter zu verhandeln sondern einfach mehr in meinem Sinne Wie eine Agentin für mich selber.

00:10:05: Okay, und wie bist du da hingekommen?

00:10:08: Na ja, weil ich glaube das fällt viel total schwer...

00:10:10: Das ist mir auch schwer zu fallen!

00:10:12: Ich glaube tatsächlich dass was mit meiner Erfahrung einfach zu tun hat über zwanzig Jahre in diesem Job Und irgendwann dieses Gefühl nicht mehr haben zu wollen Der Bauch ist irgendwie unzufrieden man macht es aber trotzdem Weil so habe ich den Spaß an dem Job verloren weil immer nur dass sich dachte so Hey, Kohl ist jetzt nicht so toll aber er ist ein guter Kunde.

00:10:34: Aber die Zeit ist voll stressig.

00:10:36: also ich hatte immer irgendwie Trödel und ich musste für mich da einen neuen Weg finden und einfach was ich von meinte dass man zu hinterfragen.

00:10:44: geht es nicht auch anders?

00:10:46: Und das habe ich sehr höflich gemacht und macht das immer wirklich auch sanft und nicht so durch die Tür ne?

00:10:51: Also ich frage einfach ganz nett Gibt es eine andere Möglichkeit, können wir das mit einer anderen Zeit machen?

00:10:57: Ich muss die Hälfte ans Finanzamt angeben.

00:11:00: Können wir nochmal das Honorar ein bisschen erhöhen?

00:11:03: Einfach fragen!

00:11:04: Wenn man nicht fragt habe ich die Erfahrung gemacht dann kommt man ja auch nie irgendwie Feedback was vielleicht... Erstens, weil mir zu einer Erkenntnis führt oder natürlich auch die Agenturen wissen ja auch manchmal gar nicht unter welchen Bedingungen man arbeitet.

00:11:18: Und insofern die Kommunikation da so ein bisschen aufzubrechen und einfach... Ich bin einfach super ehrlich!

00:11:23: Ich sage Leute es ist zu kurzfristig ich habe einen Kind oder es sind Schulferien schaffe ich nicht oder was ich vorhin meinte ich muss die Hälfte als Finanzamt abgeben.

00:11:31: Leute das funktioniert einfach für mich nicht.

00:11:34: plötzlich öffnen sich Türen.

00:11:37: Okay, das hören bestimmt jetzt viele gerne und trauen sich deswegen... Ich hoffe

00:11:41: es!

00:11:42: Vielleicht auch mal einfach mehr zu sich zustehen?

00:11:44: Ja, Zeit und Geld sind auf jeden Fall zwei Faktoren, die müssen für dich funktionieren also für mich und auch für dich.

00:11:51: Sonst kriegt man irgendwann so wie ich einen inneren Widerstand und dieses Gefühl wollte ich auflösen.

00:11:57: Ich wollte wirklich morgens gerne in mein Homeoffice und Bock haben.

00:12:02: Ich hab eigentlich nur zwei Stunden Zeit und oh Gott, oh Gott.

00:12:06: Also dieses Stressgefühl das kann ich nicht mehr so gut.

00:12:11: Was heißt es kannst du nicht mehr?

00:12:13: Wir sind dann gleich beim Thema Peris Menophausen vielleicht auch.

00:12:17: Also daran denke ich natürlich immer sofort weil ich das ja auch merke dass meine Kapazitäten andere sind als noch vor zehn Jahren.

00:12:24: also ich glaube dieses Bewussterwerden und Dinge für sich sortieren hat einfach eine ganz logische... Konsequenz, die aus dem körperlichen herauskommt.

00:12:34: oder wie ist das bei dir?

00:12:35: Ja ich wollte das auch lange nicht wahrhaben.

00:12:37: Also diese Erkenntnis zu haben dass man nicht mehr so belastbar ist und dass es jetzt kein Fehler ist oder dass das irgendwie was damit zu tun, dass man generell abbaut oder so.

00:12:47: Ich glaube vielleicht muss man's einfach umformulieren oder ich für mich um formulieren nicht in dem Sinne ich bin nicht nur weniger belast bar sondern das System funktioniert für mich auch nicht mehr.

00:12:57: also das war sich als junge frau gemacht habe als Journalistin Zehn Stunden am Rechner sitzen und nachts arbeiten, um dann irgendwie den Text am nächsten Morgen abgeben zu können.

00:13:09: Und wenn der nur hundert Euro das Honorar war egal weil man hat ja die Titelgeschichte quasi oder war einem guten Heft mit dabei.

00:13:18: Das würde ich heute natürlich nicht mehr machen können.

00:13:21: Ja, vielleicht ist es auch ein Segen zu erkennen dass man eine andere System braucht und die Kondition in seinem Sinne ändern muss weil... Man hat ja noch ein paar Jahre vor sich.

00:13:31: also das ist ja jetzt bin ich sieben vierzig das heißt fünfzwanzig Jahre oder dreißig Jahre werde ich bestimmt noch arbeiten.

00:13:39: unter welchen Bedingungen kann das stattfinden?

00:13:42: Und wie macht mir das auch Spaß?

00:13:44: Das ist die Frage für mich gewesen und dann war halt auch logisch, dass ich das mit Gesundheit kombinieren muss.

00:13:52: Also so, dass sich mich wohlfühle, dass mein Stressgefühl weniger ist und es aber auch monetär sich auszahlt weil ich nicht mehr so viel leisten kann.

00:14:01: Es bedeutet aber nicht, dass meine Arbeit weniger bezahlt werden darf.

00:14:04: Weil im Gegenteil... Ich weiß ja wie gut ich bin.

00:14:09: der große Wert oder meine Arbeit ist einfach auch die Erfahrung, die da drin steckt.

00:14:14: Ich bin ja keine Anfängerin mehr!

00:14:16: Also ich weiß was mein Wert ist den zu verhandeln, was ich vorhin gerade gesagt habe und dann hau' ich noch mit dem Mehrwertsteuer oben drauf.

00:14:25: also es muss einfach für mich funktionieren.

00:14:28: genau und da bin ich mittlerweile ganz selbstbewusst.

00:14:31: Ich würde ganz gerne zu deinem neuen Baby kommen.

00:14:33: Soul Sports, weil du hast ja im Grunde das was du jetzt für deinen Leben beschrieben hast.

00:14:37: Hast du auch mit deiner Sportroutine so gemacht und da neu gegründet?

00:14:41: Vielleicht magst du mal erzählen was Soul Sports ist?

00:14:44: Soul Sports is, würd ich sagen eine Fitness- und Wellnisplattform.

00:14:50: So könnte man es jetzt einfach erstmal im Netz beschreiben.

00:14:53: Ich habe aber für mich irgendwann erkannt dass ich ne Sportroutine brauche die eben nicht Bauchbeinpo beinhaltet, also nicht nur die Ästhetik sondern Bauchbeine Seele.

00:15:05: Also die mich mental auch abholt, die mich motiviert aber auch gleichzeitig dafür sorgt dass all das was ich in meinem Alltag erlebe und in dieser crazy Welt, die um uns rum ist, dass sich das irgendwie verarbeitet kriege.

00:15:21: Und ich hatte das Gefühl, dass die meisten Fitness-Angebote vor allem die Ästhetik bedienen.

00:15:28: Also dass wir irgendwie schreadet und snatched und shaped sind aber dass mir das Intellektuelle oder diese emotionale Ansprache oft gefehlt hat.

00:15:39: Ich für meinen Teil habe irgendwann begriffen, dass Sport eben nicht nur mein Körper formt sondern auch mein Inneres Und ich hatte eine zentrale Erfahrung.

00:15:49: Also, ich mache auch seit twenty-fünf Jahren Yoga.

00:15:51: Ich habe das wirklich... Hatte eigentlich schon immer auch ne ganz gute Routine, ne?

00:15:55: Also machen ja die meisten von uns gehen zweimal, zwei-, dreimal in Studio in der Woche und sind da irgendwie fleißig mit dabei.

00:16:03: Dann hat mich eine Freundin aber gefragt ob ich mit zu nem Pilates Teacher Training kommen will.

00:16:07: und ich war so was soll ich denn da?

00:16:09: also Okay, ja komm ich mit und das dachte aber eher so es wäre sowieso ein Workshop für mich oder so ein Deep Dive in Pilates.

00:16:18: Und ich hatte auch voll Bock weil ich vor allen Dingen online Sport gemacht habe.

00:16:21: immer also nie... Ich wohne halt auf dem Land, ich wohne nicht mehr in Berlin sondern bisschen außerhalb und ich hatte also voll Lust auch auf so fünf Tage irgendwie mit anderen wie so ein Retreat.

00:16:32: alle da waren Yoga-Lehrer und wollten unbedingt Pilates unterrichten Und ich war die ganze Zeit so, nee also ich bin es hier so just verfahren.

00:16:39: Ich werde niemals unterrichten haha.

00:16:42: und dann habe ich diesen Kurs gemacht.

00:16:43: und kurz vor der Prüfung als war mit Prüfungen das war schon auch eine ernste Sache ist mein Schwager gestorben und ich wollte alles abbrechen und sofort nach Hause fahren und meine Familie hat gesagt ne macht es zu Ende und kommen wenn du fertig bist und dann bin ich in diese prüfung rein haben mich auf die Matte gesetzt und es hat boom gemacht plötzlich, ich war so zentriert und bei mir.

00:17:05: Ich habe dieses Powerhouse-Prinzip angewendet und hab dann gemerkt wie die innere Kraft sich aufs Äußere übertragen hat.

00:17:12: Und da hab' ich gemerkt, ey das muss mal einer in einem Kurs vermitteln!

00:17:16: Da entstand die Idee zu Soul Sports und ich hab diese Prüfung zum Ende gemacht und bin dann zu meiner Schwester gefahren und hab geholfen ihren Mann zu beerdigen.

00:17:24: Das war einfach für mich so ein Moment wo ich gemerkte Bewassbewegungen wirklich auslösen kann helfen kann und das möchte ich unbedingt mit Zoosports transportieren, also weg von diesem reinen Ästhetikding hin zu einer ganzheitlichen Art zu trainieren.

00:17:43: Werbung!

00:17:45: Ihr kennt das vielleicht – alles verändert sich in den Wechseljahren.

00:17:48: Hitzeballungen, Stimmungsschwankungen aber ein Thema über das kaum jemand spricht ist Scheidendrockenheit und doch betrifft sie mehr als jede zweite Frau über forty-fünf.

00:17:59: Die Haut von Vagina und Vulva wird dünner, sensibler, trockener.

00:18:03: Das führt zu Juckreizbrennen, Schmerzen beim Sex oder im Alltag.

00:18:07: Hier besonders zu empfehlen – Kadehydrobefeuchtungsovola!

00:18:12: Die Ovola enthalten höher Leronsäure- und Jojoba Öl, sind hormonefrei, vegan, sanft zur Vaginalhaut und bieten intensive Befeuchtungen mit dem Plus an Pflege.

00:18:23: Ideal für Frauen in und nach dem Wechseljahren.

00:18:26: Und vor allem auch für Frauen nach einer Krebstherapie, etwa bei Brustkrebs.

00:18:31: Einfach abends einen Obolum vaginal einführen und die Vaginalhaut intensiv befeuchten und fliegen!

00:18:37: Für stärkere Beschwerden bei Scheidendrockenheit, insbesondere nach einer Chemotherapie eignen sich die Befeuchtungsovola in Kombination mit der Befeuchtscreme für den äußeren Intimbereich.

00:18:48: Kein Parfum?

00:18:49: Keine Farbstoffe!

00:18:50: Keine Konservierungsmittel – nur das was die sensible Intimhaut jetzt wirklich braucht.

00:18:56: Kadehydro?

00:18:57: Befeichtung, die begeistert.

00:18:58: Kompromisslos und gut.

00:19:00: Mehr Infos zu den Kadehydrobefeuchtungsovola und zur ganzen Pflegeserie findet ihr wie immer in den Show notes.

00:19:07: Ich bedanke mich bei Dr.

00:19:08: Kade für die Unterstützung dieser Episode meines Podcasts Werbung Ende.

00:19:16: Ich finde das wahnsinnig spannend den Fokus sozusagen wegzunehmen vom Körperbild, dass er in unserer Gesellschaft total vergiftet ist und sich zu konzentrieren auf die mentale Stärke.

00:19:29: Vielleicht kannst du noch ein bisschen tiefer da reingehen und erklären wie es funktioniert?

00:19:34: Warum das so ist, warum das diesen Effekt hat?

00:19:37: Ja, also erstmal muss man sagen was du auch gesagt hast mit dem Vergiftet das stimmt und wir kommen ja aus so einer Generation.

00:19:43: Also ich spreche jetzt für mich.

00:19:45: Ich bin aufgewachsen mit den Topmodels ne?

00:19:47: Also meine Teenagerzeit war voll mit Supermodels.

00:19:51: Da war Kate Moss da war Claudia Schiffer Und da war ich Und es war wirklich, finde ich schon tough.

00:19:58: Aber die heutige Jugend wächst ja noch mit viel krasseren Vorbildern auf ne?

00:20:02: Also da ist Kim Kardashian oder Kylie Jenner oder künstlicher Intelligenz, die irgendwie Bilder kreieren, die niemals der Realität entsprechen... Und ich habe auch als Journalistin das lange mitbedient, dieses Schönheitsideal.

00:20:17: Also früher war die Zeitung ja voll mit wer abgenommen hat, wer zugenommen hat und dann pünktlich zum Jahresbeginn detoxen jetzt aber wirklich hier mal ran an den Speck oder kurz vor dem Sommerferien die Kohlesuppendiät.

00:20:34: acht Pfund verlieren in drei Tagen so ungefähr.

00:20:36: also was für ein Irrsinn da immer erzählt wo du nicht habt vielleicht auch unterschätzt wie tief das sitzt.

00:20:43: Nicht nur bei mir, auch bei anderen und wie sehr wir eigentlich ein Body-Shaming aufgewachsen sind.

00:20:50: Das haben wir früher oder ich habe das früher nicht hinterfragt.

00:20:53: Das ist mir erst in den letzten Jahren eigentlich bewusst geworden und für mich konnte diesem Ideal nie entsprechen.

00:21:01: also egal was sich gemacht hat.

00:21:02: Ich sah nie aus wie Claudia Schiffer Angst vor Essen, also Angst zum Beispiel auch vor Kohlenhydraten.

00:21:10: Und ich wusste mir irgendwann nicht anders zu helfen als mit den Finger in den Heiz zu stecken und dann habe ich gekotzt.

00:21:15: nach jedem Familienessen wo es irgendwie Kartoffeln braune Soße Fleisch und dann Alkohol gab hab' ich den Finger im Heiz gesteckt.

00:21:25: und das habe ich auch noch lange gemacht als ich auch schon Mutter war.

00:21:28: Und irgendwann, du kennst diese Momente bestimmt Hängt das Kind an der Tür klopf Mama, Mama und ich hing da gerade über dem Klo mit der Kotze an meiner Hand und dachte Das muss aufhören.

00:21:40: Das muss sofort aufhörn.

00:21:41: Ich will nicht dass meine Tochter mich erstens so sieht Und ich will auch nicht dass sie das jemals macht.

00:21:47: also was lebe ich meiner Tochter eigentlich vor?

00:21:50: Und das loszuwerden das geht nicht mit Nasaftko oder einem Detox oder nem Retreat.

00:21:56: das ist wirklich.

00:21:57: Man muss diese Glauben setzen und das, was in unseren Köpfen ist.

00:22:01: Erst mal wirklich anerkennen, dass da ist!

00:22:04: Das ist ein Riesen-Monster.

00:22:06: Und mir war bewusst, dass ich nicht möchte, dass meine Tochter das hat.

00:22:10: Das wollte ich nicht.

00:22:11: Das ist so ein tolles Mädchen und die ist so unbekümmert.

00:22:14: Die ist wunderschön und ich wollte einfach diesen Kreis durchbrechen.

00:22:21: Wie mache ich das?

00:22:23: Ich wusste auch erst keinen Rat wie ich es machen kann... Und ich glaube aber, dann bin ich auf diesen Trichter gekommen was ich vorhin meinte mit dieser Pilatesausbildung.

00:22:33: Ich habe gemerkt was ich innerlich für Kräfte mobilisieren kann Und ich mache zum Beispiel auch Eisbaden, also ich setze mich mit Freunden ins eiskalte Wasser und da merkt man auch die DNA von uns Menschen ist noch Steinzeitmensch.

00:22:46: Aber unser Lifestyle ist komplett verkehrt für dieses System.

00:22:50: Das heißt Ich bin aber nicht falsch so wie gerade was ich beim Job erzählt habe.

00:22:55: Ich bin nicht falsch.

00:22:56: das System ist falsch indem ich mich bewege.

00:22:59: Also zB Wie wir Belohnung gelernt haben?

00:23:02: Wir fragen wir dürfen an Shoppen gehen oder eine große ein großes Stück Kuh Essen oder wenn wir traurig sind.

00:23:09: British Zones ist auf dem Sofa eine große Packung Eis, das ist immer so.

00:23:14: unser Belohnungssystem ist Zucker, Konsum und ich habe irgendwann für mich gemerkt irgendwo ist ein Haken irgendwo stimmt es nicht und bin dann rangegangen und hab einfach angefangen umzudrehen.

00:23:27: also hat mir die Zeit für mich morgens genommen nicht erst abends wenn ich alles erledigt habe.

00:23:31: Ich habe mich konsequent in den Mittelpunkt gestellt Und habe zum Beispiel angefangen morgens zu frühstücken, was ich früher nicht gemacht hab.

00:23:39: Ich habe morgens immer schon angefangen darüber mir Gedanken zu machen wie viel Kalorien ich jetzt am Tag esse oder ob ich gute Entscheidungen treffe und ich dachte immer es ist eine gute Entscheidung wenn ich morgens nichts esse weil dann kann ich im Laufe des Tages mehr essen.

00:23:53: das ist aber so wie mit leerem Tank auf die Autobahn zu fahren.

00:23:56: also ich habe angefangen wirklich zu gucken.

00:23:58: was braucht dieses System Alexa dieser Mensch damit sie mit viel Energie und Lebensfreunde diesen Tag angeht.

00:24:06: Und nicht mehr konsequent sich die ganze Zeit ums Essen dreht, das musste für mich aufhören.

00:24:12: Das habe ich auch geschafft durch die Kombination... Ich bin zuerst dran!

00:24:17: Ich bewege mich und ich ess was.

00:24:20: Dann gehe ich in meinen Tag rein.

00:24:22: Hast du auch eine Therapie gemacht?

00:24:24: Ja, aber das war schon davor.

00:24:27: Also ich würde sagen, dass ist wirklich bei mir so ein bisschen auch ausgelöst dadurch, dass ich meine Tochter gesehen habe.

00:24:33: Das hat mir so mein Spiegelbild vor das Gesicht gehalten.

00:24:37: also ich dachte die nächste Generation, das gebe ich nicht weiter Ich gebe diesen Scheiß einfach nicht weiter!

00:24:44: Ich will ihr was anderes vorleben.

00:24:45: und die hat jetzt eine Mutter, die halt dauernd auf der Matte ist und die mit viel Freude und Liebe Essen zubereitet.

00:24:55: Und die wirklich den Tisch steckt, dass alle sitzen.

00:24:59: Die sagt bitte ist auf, lass uns quatschen beim Essen... Ich pflege auch eine S-Kultur zusammen mit der Familie und nicht so wie das vielleicht in anderen Haushalten oft war, dass die Mutter immer auf die Diät ist.

00:25:12: Ich bin zum Beispiel auch mit den ganzen Müttern bei uns, die waren immer auf Brigitte-Diät oder haben Punkte gezählt.

00:25:18: Also ich finde, das kann man jungen Frauen einfach nicht mehr weitergeben!

00:25:22: Ja und denn Jungs auch nicht.

00:25:23: also mein Sohn sagte auch irgendwie Ich fand es mir, Mama jetzt ist doch bitte mal ein Eis.

00:25:28: Das schmeckt so gut!

00:25:29: Du verpasst so viel.

00:25:31: und da dachte ich auch.

00:25:33: Ja das

00:25:34: ist einfach zu krass man kann das nicht machen.

00:25:38: Es ist zu krass, vor allen Dingen auch Angst vor Essen zu haben.

00:25:42: Also das war für mich auch so ein Moment wo ich auch dachte da ich nehme mir auch so viel Genuss und so lebe viel Lebensfreude.

00:25:49: Das Ding es ist total einfach das aufzuberechen.

00:25:52: Es sagt einem nur keiner weil man damit kein Geld verdienen kann die wollen immer ihre Pillen verkaufen oder ihre Kuren oder irgendeine Kapsel.

00:26:00: wir alle Ich bin da selber auch, kann mich davon nicht frei machen.

00:26:04: Wie oft ich schon gedacht habe, ah ja das ist es jetzt!

00:26:06: Damit werde ich dünn oder damit hab' ich's endgültig gelöst.

00:26:10: Das is alles Bullshit.

00:26:12: Man muss wirklich so wie ich das mache und deshalb zeige ich das auch jeden Tag auf Instagram.

00:26:17: Ich gehe jeden tag auf die Matte Aber ich mach' nicht neunzig Minuten Body Pump Und liegt danach in der Ecke Sondern ich mach mir eine Viertelstunde zwanzig Minuten Und das reicht.

00:26:29: Das ist der Anfang für eine Reihe von weiteren guten Entscheidungen, die ich dann im Laufe dieses Tages treffe, weil ich dann schon dieses Gefühl einmal für mich verinnerlicht habe.

00:26:40: was tut mir heute wirklich gut und Ich hab so viel Austausch auch mit Frauen.

00:26:46: Alle wissen, was sie machen müssen.

00:26:48: Es gibt unglaublich viel Wissen!

00:26:50: Jede Frau mit der du sprichst kennt sich gut mit Essen aus – mit Nährstoffen und Ergänzungsmitteln.

00:26:56: Alle wissen eigentlich wie der Hase läuft.

00:26:59: Und trotzdem woran die meisten Leute immer wieder scheitern ist die Motivation und diese Routine für sich aufzubauen.

00:27:05: Dann kommt der Urlaub oder dann kommt eine stressige Zeit Und dann brechen die wieder ein, weil dann diese Belohnungssysteme wiedergreifen.

00:27:13: Die wir gelernt haben in unserer Jugend und Kindheit nach dem Motto Ich bräuchte erst mal Wein oder ich brauche die Schokolade.

00:27:22: Und dann ist immer wieder dieses Gefühl was alle Frauen teilen.

00:27:25: Ich habe es wieder nicht geschafft.

00:27:27: Ich hab wieder versagt.

00:27:29: Das ist das, was einfach so bis auf die Knochen einen Immer wieder traurig macht.

00:27:36: Ich wollte unbedingt mich daraus befreien und ich glaube, dass ich das sehr erfolgreich mache.

00:27:42: Aber – und ich sage wie es ist – es ist jeden Tag Arbeit!

00:27:46: Man ist niemals fertig, es ist echt eine Lifestyle-Entscheidung.

00:27:49: also man muss sich jeden Tag neu dafür zu entscheiden.

00:27:53: Aber der Körper ist auch super dankbar.

00:27:55: Also, wenn man anfängt sich gut zu behandeln, dann kriegt man auch total gutes Feedback vom Körper und dann ist das wie so ein Tanz.

00:28:03: Dann greift ein Rädchen in das andere und es läuft!

00:28:07: Ich kann mir das gar nicht mehr vorstellen, das anders zu

00:28:09: machen.".

00:28:10: Wie fühlt sich denn dieses gute Feedback von Körper an?

00:28:14: Stefanie, das ist verrückt... ich wollte immer diesen Körper haben den ich jetzt habe.

00:28:20: Ich habe wirklich, ich bin in der besten Form meines Lebens und kann manchmal selber nicht glauben welchen Spiel schaue.

00:28:27: Dass ich das geschafft habe zwar über einen ganz anderen Weg eben nicht diese krasse Crash Diät Und nicht irgendwie mit Personal Trainer und siebzig Stunden im Fitnessstudio sondern Mit meinem Soul Sports.

00:28:40: Und das Feedback vom Körper ist einfach, es ist okay.

00:28:44: Ich habe Waffenstillstand mit mir selber geschlossen!

00:28:46: Ich sehe mich nicht mehr nur als Problemzone sondern ich seh in den Spiegel und sehe eine wunderschöne sexy gesunde glückliche Frau.

00:28:58: Ja vielleicht würde man jetzt auch denken Boah ist die eingebildet?

00:29:01: Bin ich nicht!

00:29:02: Ich bin einfach total glücklich und das Gefühl will ich unbedingt auch teilen.

00:29:06: Ich hoffe dass das ansteckend wird.

00:29:11: Ja.

00:29:15: Das würde ich mir auch wünschen, das von mir sagen zu können.

00:29:18: Du hast jetzt den Körper, den du dir vor zehn Jahren zum Beispiel gewünscht hättest und du bist durch und durch zufrieden mit dir und du hast nicht mehr diesen diesen Frust, den ich jetzt zum Beispiel hab.

00:29:34: Dass ich jeden Tag denke, ich bin zu dick und nicht gut genug.

00:29:38: Es reicht nicht!

00:29:39: Ich muss mehr machen... ...ich bin falsch oder so.

00:29:42: Das hast du gar nicht mehr?

00:29:43: Habe ich gar nichts mehr.

00:29:45: Okay krass.

00:29:46: Ja, ich find's selber krass wenn du das sagst wie du über dich redest.

00:29:50: es tut mir somit weh weil ich genau weiß ne ich komme aus der Genau aus der gleichen Ecke ja Und was ich vorhin meinte Die Lösung liegt direkt vor dir.

00:30:00: Das ist so krass, wirklich!

00:30:02: Es ist kein Geheimnis, ne?

00:30:03: Also es gibt keinen Knopf, den man drücken kann und dann plötzlich ist das so... also es hätte ich mir vielleicht auch früher gewünscht.

00:30:11: Was brauche ich denn um endlich glücklich zu sein?

00:30:13: Früher habe ich auch immer gedacht, okay, mich eine Chanel-Tasche hat, dann bin ich glücklich oder so.

00:30:17: Einer dieser Quatsch, die man erzählt bekommt aber wirklich dieses sich selber an dem Mittelpunkt stellen und dafür sorgen dass es einem gut geht Durch Bewegung, durch eine gute Ernährung.

00:30:30: Durch rausgehen, Stimuli suchen... Also seine Freunde treffen sage ich immer als auch total wichtig.

00:30:37: um Block laufen in der Galerie gehen irgendwie Input für die Seele zu bekommen Das spielt alles so mit rein.

00:30:45: Ich glaube wir sind oft auch echt isoliert und alleine unterwegs Und merken gar nicht was um uns rum Alles Schönes passiert Und sitzen dann abends alleine in unserem Bett und sind irgendwie diese Unruhe, dieses Unzufriedenheitsgefühl.

00:31:00: Das sind aber lauter kleine Einzelteile die zusammenkommen durch diese konsequente Routine, durch die Ernährung, durch dieses Suchen von, das nennt man doch Glimmer also das Gegenteil von Trigger, diese Glimmersuche... Wirklich schön, wenn man das über eine Zeit lang hinweg macht stellt sich das ein.

00:31:20: Der Kopf fängt an das Denken zu ändern und das überträgt sich auch auf den Körper.

00:31:25: Und wenn man diese Sportroutine zum Beispiel auch macht, man merkt dass die Übungen niemals einfacher werden aber man stärker wird.

00:31:34: Das ist einfach ein Gefühl was mich zum Beispiel super heimacht zu merken.

00:31:39: Auf einmal meine Arme machen die diese Übung die vorher nicht ging.

00:31:43: also es ja so Auch wenn nicht sofort was passiert, aber über die Zeit passiert doch eine ganze Menge.

00:31:50: Und das ist das, was ich vorhin meinte.

00:31:52: Es wird nicht innerhalb von drei Wochen sein?

00:31:54: Vielleicht brauchst du auch ein halbes Jahr!

00:31:56: Aber dann macht's Pengpaf-Puff!

00:32:02: Und was machst Du, wenn Du jetzt keine Lust hast

00:32:05: morgens?!

00:32:06: Ich habe immer Lust, das ist das Ding.

00:32:08: Plötzlich hat man immer Lust.

00:32:09: es gibt nie... ich hab kein Schweinhund!

00:32:12: Ich habe eher so ein kleines Häschen.

00:32:14: was sagt

00:32:15: los?

00:32:16: ja was machen wir heute?

00:32:17: Ich bin wirklich ein positiv geladenes Teilchen dadurch dass sich diese Routine für mich etabliert habe.

00:32:24: da ist es für mich wie Zähne putzen oder wie aufs Klo gehen.

00:32:26: mein Körper braucht diese Bewegung und ich weiß ja auch Es ist eine Viertelstunde oder zwanzig Minuten.

00:32:34: Früher saß man da irgendwie am Handy, wie schnell sind zwanzig Minuten verdödelt?

00:32:38: Weil man irgendwo im Zara Sale irgendeine Jeans noch sucht.

00:32:42: Die es dann doch nicht mehr gibt oder bei anderen Leuten guckt wo die im Urlaub sind und irgendwie schlechte Laune bekommt.

00:32:49: diese Viertelstunde zwanzich Minuten ist so schnell eingetütet Und deshalb ich denke überhaupt nicht mehr drüber nach.

00:32:56: Ich ziehe morgens schon meine Sportklamotten an.

00:32:58: mach das Dann habe ich den Haken Spitzenlaune.

00:33:02: Das klingt total

00:33:04: gut!

00:33:04: Ja,

00:33:05: ich finde manchmal ist es so bei dir wirkt das nicht so.

00:33:08: aber manchmal wirkt es bei Instagram bei anderen Leuten so dass sie sagen so Ich habe jetzt einen anderen Ansatz und ich mache das nicht mehr für meinen Körper sondern ich mach das für meine Gesundheit.

00:33:19: sagen mir jetzt mal im Allgemeinen Und das ist ja auch ein toller Ansatz.

00:33:23: Manchmal kommt's mir aber so vor Dass am Ende dann doch das körperliche Ergebnis zählt der Look.

00:33:30: Siehst du das auch so?

00:33:32: Also ich kann mich davon auf keinen Fall frei machen.

00:33:34: Aber das ist, glaube ich... Was ich dieses Gefühl, was ich vorhin beschrieben habe, dass sich in den Spiegelkuchen und Waffen stillstand mit mir geschlossen hat.

00:33:42: Dass ich in den Spielkuchen zufrieden bin!

00:33:45: Das ist mein Gefühl.

00:33:46: Ich mache das nicht, damit irgendein Mann mich gut findet oder damit andere sagen wow die sieht ja toll aus ich finde mich selber spitze und vielleicht ist es dass der Unterschied, dass wir auch aufhören zum Beispiel für so ein männlich geprägtes Bild zu trainieren oder uns so darzustellen.

00:34:03: Das versuche ich ja zum Beispiel nicht so zu machen.

00:34:05: ne?

00:34:06: Klar, bin ich stolz auf meine Bauchmuskeln.

00:34:08: Aber ich entziehen nehme mich jetzt ja nicht als sexy Pilateshase oder so.

00:34:13: Wer das braucht?

00:34:14: Ich finde das vollkommen fein!

00:34:16: Natürlich spielt die Optik immer eine große Rolle im Fitness- und Sportbereich.

00:34:22: Ich glaube aber... Das ist individuell für mich.

00:34:26: Wäre es intellektuell vielleicht zu wenig?

00:34:28: Ich brauche auch ein bisschen Futter für meinen Kopf Und möchte das auch in meinen Kursen zum Beispiel, die ich gebe auch transportieren.

00:34:37: Also ein bisschen mehr Wissen auch vermitteln für den Körper und dass der Look eigentlich nur so ein beiläufiges Ergebnis ist, dafür wenn man weiß welche Muskeln man gerade trainiert oder welche muskeln man bearbeitet, ne?

00:34:54: Dass das eigentlich ja in den Hintergrund gerät und nicht so wie machen jetzt hier die Übung?

00:35:04: Ich sage ganz oft, konzentriert euch nicht darauf wie es aussieht sondern wie sich anfühlt.

00:35:09: Und das ist vielleicht auch der Unterschied.

00:35:11: aber ja klar.

00:35:14: also ich würde elügen wenn ich sagen würde dass dass ich mich auch gucke wenn andere irgendwie posten wie ihre körper aussehen.

00:35:21: aber ich bin da mittlerweile vielleicht auch ein bisschen.

00:35:25: wie soll ich sagen Beziehe das nicht mehr so auf mich.

00:35:27: Weißt du, dass ich mich im Vergleich sehe mit anderen?

00:35:29: Das tue ich zum Beispiel auch gar nicht mehr.

00:35:31: Aber ich finde es total schwer diesen Frieden damit zu finden weil wenn ich jetzt mal wieder bei einem Ernährungsprogramm mit mache und dann drei Monate total konsequent bin ja klar habe ich dann fünf sechs Kilo weniger aber ich halte es z.B.

00:35:47: nicht dreihundertfünfundsechzig Tage

00:35:49: durch.

00:35:50: Jetzt mache ich regelmäßig Check-ups und es weiter, und ich weiß dass mein Körper super gesund ist so!

00:35:57: Und der braucht anscheinend dieses Gewicht wie ich jetzt hier sitze um optimal funktionieren zu können.

00:36:03: ja

00:36:04: und Ich finde das so krank und so absurd Dass das nicht an Nummer eins steht dass sich trotzdem denke Okay, fein.

00:36:13: Haken dran!

00:36:14: Aber es muss ja weitergehen und es muss weiter optimiert werden.

00:36:19: Vielleicht auch auf die Gefahr hin, dass der Körper dann einfach nicht mehr so gut funktioniert weil er gar nicht all das bekommt was er braucht.

00:36:27: Kennst du dieses Gefühl?

00:36:29: Den Optimierungswahn meinst du?

00:36:32: Ja kenne ich schon auf jeden Fall.

00:36:34: Es ist natürlich alles verführerisch.

00:36:35: heute gibt's ja auch irgendwie ne Apps oder diese ganzen Programme, die wir natürlich in unserer Bubble auch ständig vor die Nase gehalten bekommen.

00:36:44: Ich habe nur glaube ich auch zum Beispiel gesehen als mein Schwager gestorben ist der mit vierzig an Krebs gestorbt ist es per se ein Privileg einen gesunden Körper zu haben also das was wir machen.

00:36:57: da kommen viele Leute niemals hin Und ich habe einfach auch gedacht, ich muss auch einfach mal dankbar dafür sein, dass ich überhaupt gesund bin und das ich mir das aussuchen kann was ich möchte.

00:37:08: Natürlich ist es cool, dass wir so viel in unserem Körper heutzutage wissen und dass wirsoviel optimieren können.

00:37:15: aber die Grundlage dafür... muss immer wieder dieses Gefühl sein, was ich vorhin beschrieben habe.

00:37:22: Gehe ich abends ins Bett und bin glücklich oder gehe ich abens ins Bett?

00:37:26: Und denke so wie du das anscheinend oft hast!

00:37:29: Ich hab wieder gar nicht alles richtig gemacht oder es war wieder ein Nicht-hundert Prozent.

00:37:34: Hundert Prozent wird's nie geben Und das ist vielleicht auch dieser Waffensstillstand, den ich geschlossen habe.

00:37:40: Ich hab auch Tage also an Weihnachten wenn ich zum Beispiel bei der Oma meines Mannes eingeladen bin.

00:37:45: Denkst du die kocht low carb?

00:37:46: Natürlich nicht!

00:37:50: Da sitze ich aber nicht so wie früher und denke oh Gott da sind die Schnittchen.

00:37:54: Ich habe vorher irgendwie mein Ding gegessen, ich habe mich bewegt und dann ist sowas auch voll drin.

00:38:00: Also ein Puffer kann man sich ja zum Beispiel auch immer schaffen oder man weiß dann, wie man sowas ausgleicht.

00:38:06: Oder eben auch dass es niemals hundert Prozent perfekt sein wird an allen Tagen.

00:38:12: Das bedeutet aber nicht das der ganze Rest auch scheiße ist.

00:38:16: Ich bin ja auch mal so fatalistisch gewesen Wenn eine Sache nicht gestimmt habe, hab ich immer gedacht jetzt muss ich wieder komplett von vorne anfangen.

00:38:24: Du fängst nie komplett von vorn an.

00:38:28: Und auch was du sagst mit diesem Optimierung vielleicht muss man sich noch mal vor Augen halten, wo bin ich gerade und was wünsche ich mir?

00:38:37: Und dann maximal drei Sachen bestimmen die gerade zentral sind.

00:38:42: Also für mich war das zum Beispiel... Für dieses Jahr jetzt zum Beispiel Ich will Spaß haben!

00:38:48: Ich will noch ein bisschen mehr Muskeln in den Schultern aufbauen und ich will mehr Mobilitätstraining haben.

00:38:55: also Mobility-Training nennt man das und darauf konzentriere ich mich.

00:38:59: Ich kann ja gar nicht alles bedienen und alles machen.

00:39:03: Also ich such mir da auch so meine Kirschen aus, die zu mir passen.

00:39:07: Und dann bleibe ich erst mal und lass mich nicht verunsichern, wenn andere was Krasses machen.

00:39:12: Sondern guck erstmal, was ist für mich jetzt gerade wichtig?

00:39:17: Und wo will ich weiterkommen?

00:39:19: Ich glaube, da ist jeder Körper total individuell!

00:39:22: Was ist denn das Feedback von den Frauen?

00:39:25: Kriegst du sie mit dir arbeiten?

00:39:29: Das ist auch erst einmal sehr emotional... Weil die eben alles wissen und das schon so lange machen.

00:39:36: Also, die sind schon auch so lang in diesem Game Und haben aber diesen Punkt nicht den ich hatte.

00:39:42: also die wollen alle wissen wie hast du das gemacht?

00:39:47: Wann hat's bei dir klick gemacht?

00:39:49: und dann kommt natürlich Die stunde der wahrheit wo ich halt sage ihr müsst euch ab jetzt dafür entscheiden für euch und dass ihr das so macht.

00:39:56: es ist keine cool Kein detox Wochenende und kein retreat Und dann sind die relativ motiviert und schnell dabei.

00:40:06: Ich mache jetzt auch immer einmal im Monat so ein Soil Sports Flow richtig vor Ort, da gibt es inzwischen schon einen kleinen Klüngelkreis, die immer kommen... ...und ich hoffe und weiß auch dass sie nicht wegen mir kommen sondern wegen dem was ich da mach und was ich erzähle.

00:40:22: Und weil ich das positiv auflade, weil ich sage Leute ihr habt schon alles richtig gemacht, weil ihr hier seid!

00:40:29: Ich mache die Übungen positiv, ich erkläre was im Körper passiert.

00:40:33: Ich versuche zu motivieren und vor allen Dingen auch die Leute anzustecken dass sie das in ihren Alltag weiter tragen und vor allem Frauen sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen was den meisten unheimlich schwer fällt das für sich einzufordern weil Familie ist natürlich auch wichtig Haushalt ist auch wichtig Job is auch wichtig aber all das findet nicht statt, wenn wir nicht stattfinden.

00:41:00: Und insofern bin ich da sehr engagiert und freue mich je mehr Leute da zu mir

00:41:05: kommen.".

00:41:07: Was sind deine Pläne mit Soul Sports?

00:41:11: Ich möchte auf jeden Fall diese Plattform weiter ausbauen.

00:41:14: Ich habe natürlich viele Anfragen, ob ich auch Online-Videos mache.

00:41:17: Aber ich muss erst mal im Warenleben eine gute Pilateslehrerin werden und selber das alles drauf haben, bevor ich da irgendwie auf die Menschheit losgelassen werde.

00:41:31: Da erkläre ich ganz viel von meinen Grundlagen, das ist sozusagen mein Manifest über was wir heute auch gesprochen haben.

00:41:38: Meine ganze Geschichte und wie ich eben das für mich aufgedröselt habe von diesem Körperideal der neunziger Jahre hin zu dem Wohlgefühl, was ich jetzt mit Ende vierzig hab.

00:41:52: Und ja, ich möchte einfach auch eine Community aufbauen.

00:41:55: Ich bin seit acht Jahren allein im Homeoffice und mir war halt auch einem Punkt klar, dass ich entweder anfange mit dem Locher zu reden oder ich muss halt unter Leute.

00:42:05: Das ist für mich ein Soesports, mich mit anderen Frauen auszutauschen – und ich finde das in meinen Kursen besonders schön weil oft geht man ja auch anonym in so Kurse rein raus und weiß gar nicht wer die Frau neben einem auf der Matte ist!

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00:42:27: Wenn Frauen sich auch davon lösen aus einer Konkurrenz?

00:42:31: Was kann die Frau neben mir auf der Mathe bewertigt?

00:42:35: Dann ist es, glaube ich wirklich ein großer Schritt zur Heilung für uns alle was den Frieden mit dem eigenen Körper anbelangt.

00:42:44: Namaste.

00:42:45: Vielen Dank für dein Besuch, Alexa.

00:42:47: Vielen dank für deine wichtige Arbeit, die du da machst.

00:42:50: Ich danke dir, dass du mich eingeladen hast.

00:42:52: Gerne!

00:42:55: Wenn du bis hierhin zugehört hast, dann danke ich dir wirklich von Herzen.

00:42:59: Dieser Podcast lebt von Zeit und Aufmerksamkeit und davon das wir uns gegenseitig zuhören.

00:43:05: Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat, dann freue ich mich riesig wenn du dem Podcast abonnierst eine Bewertung da lässt oder ihn mit jemandem teilst für den er gerade wichtig sein könnte.

00:43:16: Du findest mich auch auf Instagram, dort teile ich Gedanken, Einblicke und Themen die hier im Podcast weitergehen.

00:43:23: Und wenn du tiefer einsteigen möchtest – in meinem Buch So alt war ich noch nie – findest du viele der Fragen, Gefühle und Perspektiven wieder, die wir hier besprechen!

00:43:32: Danke dass du da bist und bis zur nächsten Folge.

Über diesen Podcast

Hallo bei 50über50! In diesem Podcast geht es um die zweite Lebenshälfte. Hier hörst du persönliche Geschichten und Gespräche mit ExpertInnen rund um die großen Themen des Älterwerdens.

von und mit Stephanie Hielscher

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