50 über 50 - Gesund und entspannt älter werden

50 über 50 - Gesund und entspannt älter werden

Transkript

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00:00:04: Hallo und herzlich willkommen bei «Fünfzig über Fünfzig», dem Podcast für die zweite Lebenshälfte um gesundes Älterwerden.

00:00:10: Du bist hier genau richtig, wenn du deine mentale und körperliche Gesundheit im Ältern aktiv stärken möchtest!

00:00:16: Unsere Welt ist laut schnell und oft ziemlich überwältigend.

00:00:20: Reize prasseln auf uns ein, Sicherheiten verändern sich – und vieles was früher selbstverständlich schien fühlt sich plötzlich weniger kontrollierbar an.

00:00:29: Unsere Körper, unsere Konzentration, unsere Rollen im Leben.

00:00:33: Gerade in der zweiten Lebenshälfte merken viele von uns, dass die Strategien von früher nicht mehr so gut greifen.

00:00:39: Warum suchen wir in unsicheren Zeiten so sehr nach Kontrolle?

00:00:42: Und warum setzt uns genau das auf zusätzlich Unterdruck?

00:00:46: Darüber spreche ich heute mit der Psychologin und Professorin Eva Asselmann.

00:00:51: In ihrem aktuellen Buch Too Much geht sie der Frage nach wie emotionale Überforderungen entsteht und wie wir durch Selbstwirksamkeit und kluges Loslassen wieder mehr innere Stärke entwickeln können Was bedeutet, dass alles für uns und wir älter werden?

00:01:05: Wie gehen wir mit nachlassener Konzentrationen, Stress, Biografien und einem zu viel an Gefühlen um.

00:01:11: Und wie gelingt es im Trubel unserer Zeit wieder bei uns selbst anzukommen?

00:01:15: Darüber sprechen wir jetzt!

00:01:17: Viel Freude beim Zuhören!

00:01:21: Eva ich freue mich sehr das du da bist und dein tolles Buch mitgebracht hast Too Much.

00:01:27: Richtig richtig schön und richtig richtig wichtig in unseren heutigen Zeiten.

00:01:32: Du sagst ja, dass es einfach ein zu viel an Informationen in unserer Zeit gibt.

00:01:38: Und ich beschäftige mich... ...in diesem Podcast der viel mit dem Alter werden und mit der zweiten Lebenshälfte.

00:01:44: Siehst du irgendwie einen Unterschied in diesen Zufil?

00:01:47: Also in der Rezeption zwischen jüngeren und älteren Menschen?

00:01:51: Bei ältern Menschen ist das ja einmal so, dass die in einer anderen Zeit aufgewachsen sind.

00:01:55: Wo es diese ganzen digitalen Cues, das Internet dieser Schnelllebigkeit noch nicht gab und ältere Verlangsamen sich tendenziell auch etwas von ihrer Informationsverarbeitung, sprich sie tun sich tendenzial schwerer all das aufzunehmen zu verarbeiten.

00:02:11: Und das greift dann natürlich einander.

00:02:13: so junger Mensch der von Natur aus sehr schnell ist fix in seinen Reaktionen, sehr flexibel und es auch gewohnt ist tagtäglich mit Social Media mit diesen Massen an Informationen umzugehen.

00:02:25: Der kann das tendenzielle natürlich leichter handeln als jemand älter es aus einer anderen Zeit kommt und vielleicht sich dann eher erstagen fühlt von all diesen Informationen.

00:02:35: Kann man dem irgendwie entgegenwirken oder hat das denn nur mit der Prägung zu tun, dass man irgendwie mit anderen Bedingungen aufgewachsen ist?

00:02:43: Ja gleichzeitig ist das auch eine Chance.

00:02:45: Denn ja gerade jüngere Menschen wo das sehr identitätsprägend ist die haben dann auch eher diesen Druck.

00:02:51: ich muss da mithalten Ich muss mich im Internet mit ein vergleichen usw.

00:02:57: Wenn wir älter werden, sind wir in der Regel schon etwas gefasst da.

00:03:00: Wir wissen eher wo wir stehen.

00:03:01: Wir trauen uns auch eher auszuwählen.

00:03:04: Wo mache ich mit?

00:03:05: Wo mache nicht mit?

00:03:06: und uns fällt es dann noch leichter Grenzen zu setzen also zum Beispiel nicht den ganzen Tag am Handy zu hängen Auch weil man das ja früher gar nicht so kannte und dass auch nicht so aufgenommen hat.

00:03:16: diesen Reflex

00:03:18: Wie geht dir selber

00:03:20: ganz unterschiedlich?

00:03:21: Ich denke ich bin jemand, der kann relativ gut priorisieren und auswählen.

00:03:25: Und wenn ich zum Beispiel eine Forschungsantrag arbeite oder so muss sich mich ja über längere Zeiten konzentrieren dann mache ich auch Dinge mal aus.

00:03:33: Ich merke aber auch wenn ich zb sehr sehr müde bin oder gestresst, dann fällt mir das schwerer.

00:03:37: Und genau das ist diese Krugstin.

00:03:40: Wenn wir entspannt sind, dann belastet uns das gar nicht.

00:03:42: Dann sind wir wie Dexter.

00:03:44: Aber problematisch wird es immer dann, wenn wir uns schon unter Druck fühlen Und dann greift dieser Selbstkontrollmechanismus weniger.

00:03:52: Sprich, wir sind dann auch eher geneigt in diese Falle zu tappen den ganzen Tag auf jede E-Mail zu reagieren, dass wir schnell abgelenkt sind und so weiter.

00:04:02: Viele Menschen erleben ja ab fünfzig oder sozusagen ab der Lebensmitte das manche Dinge vielleicht gar nicht mehr so gut steuerbar sind wie vorher ob es jetzt körperlich ist oder kognitiv erleben dann wie so ein Kontrollverlust in manchen oder auf manchen Ebenen.

00:04:21: Was macht es mit uns psychisch?

00:04:23: Wir wissen aus der Psychologie, dass sich der Fokus ändert weg vom Aufbau hin zum Erhalt beziehungsweise hin zu dem was wir noch steuern können.

00:04:34: also mit dem Alter fallen ja nicht nur Dinge weg sondern auch das Lebensende rückt näher, sprich ältere Menschen denken nicht mehr so viel darüber nach.

00:04:43: Wie kann ich jetzt meine Finanzen optimieren oder wie kann ich meine Karriere pushen?

00:04:48: Wie finde ich den Partner die Partnerin?

00:04:50: Sondern es geht eher darum, wie kann Ich die verbleibende Zeit noch nutzen.

00:04:55: Wie Kann ich die schönen Momente in mein Nebenholen?

00:04:57: Wie kann ich mich mit denen Menschen umgeben Die mir wichtig sind mit denen ich auch schöne Momente teilen kann?

00:05:04: das ist eigentlich eine sehr kraftvolle Haltung oder auch Überlegung, weil es ja ganz viel Positives ins Leben holt und uns wegholt von diesem Stress dem Vergleich, dem Druck.

00:05:20: Okay, aber trotzdem ist das bei vielen auch ... eben dieser Verlust der kognitiven und körperlichen Fähigkeiten, eben auch einen totalen Stress auslöst.

00:05:31: Das steht dem natürlich entgegen.

00:05:32: also ich denke mal wenn du dann den Stress überkommen hast in der Lebensphase so gesettelt bist und weiß okay das steht jetzt auf dem Plan und dass ist jetzt dran für mich.

00:05:40: Dann ja kann man damit wahrscheinlich auch irgendwie umgehen und das integrieren.

00:05:44: aber was ist denn in dieser Zwischenphase?

00:05:47: In der man sich vielleicht noch daran gewöhnen muss dass die Dinge jetzt ein bisschen anders laufen als vorher?

00:05:51: Ja, das ist natürlich ein Prozess.

00:05:54: Für viele ist es auch ein Schock wenn sie gewohnt waren ich habe mein Leben dann funktioniert Ich konnte immer setzen auf meinem Körper ich war voll leistungsfähig und jetzt geht das irgendwie nicht so.

00:06:05: gerade Menschen die sich sehr darüber definiert haben über Aussehen Über Leistung über das was Sie darstellen Wenn sie dann plötzlich merken dass sie diese Dinge nicht mehr so steuern können Und dass die auch tendenziell abnehmen das dann vor allem darum loszulassen und das zu akzeptieren.

00:06:23: Also nicht permanent dagegen ankämpfen, klar ist es wichtig dass man versucht möglichst fit zu bleiben Dinge zu erhalten usw Es ein stückweit aber auch zu akzipieren.

00:06:34: ich werde älter und das ist der natürliche lauf der dinge.

00:06:38: Das passiert natürlich nicht von heute auf morgen Dass ich mir sage oh Ich akzeptiere jetzt alles gut Sondern es ist ein Prozess über eine lange lange Zeit.

00:06:49: Du schreibst ja im Buch auch über Nostalgie.

00:06:51: Ich finde, das passt ja an der Stelle eigentlich ganz gut.

00:06:53: Die ereilt uns am meisten wirklich wenn mir schon ein paar Jährchen älter sind.

00:06:59: Welchen Zweck hat denn die Nostalgie?

00:07:01: Was tut sie denn für uns?

00:07:02: Warum ist sie da?

00:07:04: Nostagie meint dass wir vor allen Dingen die schönen Dinge der Vergangenheit erinnern.

00:07:11: Da gibt es ganz viel Forschung zu, dass wir die Vergangenkeit nicht so erinneren wie sie war sondern verzehrt war neben gefiltert besonders schön.

00:07:20: Also wir erinnern uns vielleicht an die Lichtmomente unserer Jugend, den ersten Kurs Die erste Liebe als man das Abitur geschafft hat und so weiter Und so.

00:07:29: Dinge wie die Eltern haben sich scheiden lassen.

00:07:32: Ich hatte tierischen Prüfungsstress ich hatte Liebeskummer usw.

00:07:36: Die Rücken tendenz ja eher in den Hintergrund Schutzprogramm unseres Körpers, damit das Leben korrent und sinnvoll erscheint.

00:07:46: Wenn ich das Gefühl habe die Dinge sind gut verlaufen, die machen alle einen Sinn, die waren erfüllend und zusammenhängt dann ist es ja sehr sinnstiftend.

00:07:57: Das gibt uns meaning also Bedeutung.

00:08:01: Und gerade für ältere Menschen ist das natürlich auch eine Stütze um sich zu erinnern an das, was besonders schön war.

00:08:08: Etwas, was uns nähert auch wenn wir im Alter vielleicht nicht mehr so mobiles sind.

00:08:13: Und wenn mir nochmal auf die Kontrolle zurückkommen, die so ein bisschen ja schwindet in manchen Lebensbereichen im Alter werden, ändert sich denn das Kontrollbedürfnis bei älteren Menschen?

00:08:26: Ist das ein anderes als bei Menschen in der ersten Lebenshälfte?

00:08:30: Ja, auch das müssen wir sehr gut aus der Erforschung dass bei jüngeren Menschen vor allen Dingen die internale Kontrolle bedeutsam ist.

00:08:38: Also dieses Gefühl, ich selbst sitze am Steuer und kann mein Leben lenken wie die Dinge laufen.

00:08:45: Und im Alltag ist das natürlich wenig möglich.

00:08:47: Ich bin da zumindest teilweise fremdbestimmt.

00:08:49: Ich merke vielleicht körperlich, bin nicht mehr so fit wie früher, ich bin vielleicht auch auf Hilfe angewiesen, bin jetzt nicht mehr im Beruf der Macher sondern brenntet und schau eher der jüngere Generation zu Wir mit zunehmendem Alter tendenziell den Fokus auf das was wir noch steuern können.

00:09:08: Lassen dass los.

00:09:09: also diese starke internale Kontrolle die lässt so ein bisschen nach

00:09:15: und du hast in deinem Buch ja ganz viel Hilfestellung quasi, was wird tun können wenn wir merken okay jetzt überkommt es mich oder ich verliere jetzt vielleicht gerade die Kontrolle.

00:09:26: Wenn mein Kontrollbedürfnis jetzt steigt Was ist denn dann vielleicht ne Übungen für den Alltag, die jeder ganz leicht zu Hause machen kann ohne viel Vorkenntnis um wieder ein bisschen ins Vertrauen zu kommen.

00:09:42: Der erste wichtigste Schritt ist erstmal spüren im Moment wie geht es mir eigentlich also in welchen Modus bin ich da?

00:09:49: und diese Verbissenheit auch wahrzunehmen dass da gerade sehr viel Druck ist Anspannung mich das auch stresst und das nicht wegzudrücken oder zu bekämpfen, sondern erst mal anzunehmen.

00:09:59: Weil sonst wird der Druck natürlich noch stärker wenn wir versuchen dagegen anzukämpfen.

00:10:04: Also erstmal diese Akzeptanz.

00:10:05: mich belastet das um.

00:10:07: es ist ein Stück weit auch okay.

00:10:09: Und dann kann ich mir gedanklich zum Beispiel überlegen was genau macht man denn eigentlich Sorgen?

00:10:15: Häufig haben wir ja so abstrakte Worst Case-Szenarien im Kopf ohne die wirklich zur Ende zu denken.

00:10:21: Ich kann mir also überlegen Was könnte in aller schlimmsten Fall passieren Und was wären dann die Konsequenzen?

00:10:27: Was könnte ich dann immer noch

00:10:28: tun?".

00:10:29: Häufig merken wir, dass auch in schlimmen Situationen wir letzten Endes auch noch Handhabe haben und nicht völlig unmächtig ausgeliefert sind.

00:10:38: Dann kann ich mir natürlich überlegen ist das realistisch, was wäre ein Best Case-Scenario?

00:10:43: weil wir ganz oft den Fokus auf Risiken lenken und darüber die positiven Konseqenzen vernachlässigen kann mir also auch überlegen, was könnte gelingen?

00:10:53: Was könnte klappen.

00:10:55: Wie fühle ich mich dann und wie könnte ich das

00:10:57: erreichen?".

00:10:59: Und dann hilft es den Fokus wegzulenken von diesen gedanklichen Szenarien im Kopf die ja häufig Konstrukte in unserem Gehirn sind hin zum hier-und jetzt.

00:11:10: Was kann ich hier und jetzt tun?

00:11:12: Was ist der nächste kleine Schritt, den ich jetzt gehen kann?

00:11:16: Wenn wir das tun einen ganz kleinen Anfang.

00:11:18: Zum Beispiel muss ein ganz großes Papier schreiben, dass ich mich erst mal hinsetze und die Dokumente ordne.

00:11:28: Wenn wir das machen diesen ersten kleinen Schritt gehen signalisiert unser Gehirn Ich kann gehen ich kann Dinge erreichen und dann können wir uns Schritt für Schritt weiterhangeln.

00:11:39: Diese kleinen Mikrosteps nass du im Buch von geschrieben ist auch

00:11:43: bei

00:11:44: Menschen die an der depressiven Störung oder so leiden dass es selbst denen gelingt, diese mini kleinen Schritte zu machen und das sie dann besser in größere Handlungen auch kommen.

00:11:55: dadurch oder?

00:11:56: Genau.

00:11:57: Gerade bei Depression ist es häufig so, dass Menschen so resigniert sind, dass die gar nicht mehr aufstehen morgens und sich sagen, das bringt doch eh alles nicht komplett sinnlos ich kriege auch gar nichts auf die Reihe.

00:12:06: warum soll ich mir das überhaupt antun?

00:12:09: Und da hilft es auch, ganz klein anzufangen.

00:12:12: Ein ganz kleiner Schritt zu gehen.

00:12:14: Weil wir dann in diesen Flow kommen und registrieren... Ich bin handlungsfähig und ich kann schon etwas schaffen.

00:12:21: Ganz häufig nehmen wir uns ja viel zu viel vor und auch ganz abstrakt.

00:12:25: Das schreckt uns ab!

00:12:26: Wir wissen gar nicht was will ich denn eigentlich konkret tun?

00:12:28: Gutes Beispiel Neujahrsvorsätze.

00:12:31: Da sagen sich viele, ich will jetzt fütter werden.

00:12:33: Was heißt das denn?

00:12:34: Was mache ich denn dann am Montagmorgen wenn das neue Jahr angebrochen ist?

00:12:39: Und viel hilfreicher ist es da, sich zu überlegen.

00:12:41: Was ist denn der allererste ganz kleine Schritt den ich mache und was möchte ich konkret tun?

00:12:49: Zum Beispiel Ich mach jeden Morgen eine Minute Sit-ups oder Liegestütze.

00:12:54: Wenn das ganz klein und überschaubar ist dann kommen wir in die Handlung.

00:12:58: Das schreckt uns weniger ab.

00:12:59: Wir haben einen Erfolgserlebnisse und so kann sich so eine positive Kette aufbauen.

00:13:04: Ich komme da was grad auf, was fällt mir ein?

00:13:07: Was auch in deinem Buch steht und zwar diese Intention Behavior Gap von der du schreibst weil das ist ja das.

00:13:16: also wie springe ich über meinen Schatten.

00:13:18: wenn ich eigentlich weiß Wenn ich dies und jenes jetzt tue dann tut mir das gut.

00:13:24: es hat einen positiven Ausgang.

00:13:26: Mir ist das komplett bewusst.

00:13:28: Mir fehlt nur irgendwie der Antrieb wirklich in die Handlung zu kommen.

00:13:32: Wie würdest du sagen, kann man außer mit diesen kleinen Mikrosteps diese Lücke zwischen Erkenntnis und Handlung noch überbrücken?

00:13:43: Also was uns häufig hemmt in der Lücke vom Gedanken hin zur Handlung ist die Angst dass wir uns viel entscheiden könnten.

00:13:51: Dass wir den falschen Schritt gehen Und da hilft es sich zu überlegen Was wäre denn wenn ich gar nicht handle?

00:14:01: Zum Beispiel, angenommen du träumst davon dich nochmal zu verwirklichen mit einem eigenen Business in der fortgeschrittenen Karriere.

00:14:15: Viele machen es nicht weil sie Angst haben.

00:14:17: das könnte schief gehen.

00:14:18: Sie könnten scheitern.

00:14:20: Sie könnten da viele Entscheidungen auf dem Weg treffen und unterschätzen dabei aber die Kosten wenn wir nicht handeln wenn wir stehen bleiben weil auch das Nichthandel natürlich mit Konsequenzen verbunden sind, auch wenn die kleiner und indirekter sind.

00:14:35: Ich könnte dadurch ja eventuell meinen Lebenstraum verpassen und etwas nicht gewagt haben.

00:14:41: Versus ich mach mein Business auf es geht vielleicht auch schief und klappt nicht.

00:14:48: dann könnte ich aber trotzdem ganz viel daraus lernen und aus diesem Traum dann etwas Neues entwickeln.

00:14:54: Und das hilft sehr sich nicht nur zu überlegen, was könnte alles falsch passieren.

00:15:00: Sich nicht nur züberlegen, das könnte alles scheitern, sondern auch zu überliegen, was verpass ich wenn ich nicht handle und Wenn Ich Scheiter oder wenn ich ein Fehler mache auf dem Weg.

00:15:12: wie könnte ich da vielleicht auch draus lernen?

00:15:15: Was kann ich dann tun, was kann ich daraus mitnehmen?

00:15:20: Nehmen wir den Bogen nochmal zurück zu den kognitiven Fähigkeiten, weil im Alter werden... ich bemerke das bei vielen um mich herum.

00:15:27: Ich habe irgendwie Glück!

00:15:29: Bei mir ist es nicht so aber bei vielen spinnet die Konzentrationsfähigkeit.

00:15:33: vielleicht fängt's von mir morgen an?

00:15:35: Ich weiß es nicht.

00:15:36: Aber das wird so relativ deutlich in meinem Umfeld.

00:15:40: Wie kann man denn damit umgehen, ohne sich selbst dafür abzuwerten?

00:15:44: Weil das erlebe ich nämlich auch ganz oft.

00:15:46: Mensch!

00:15:47: Ich kriege jetzt irgendwie alles nicht mehr hin.

00:15:48: Warum kann ich das irgendwie nicht mehr lernen?

00:15:50: Warum fällt es mir so schwer mich zu konzentrieren?

00:15:53: Dann ist irgendwie das Kind schon halb im Brunnen gefallen ehrlich gesagt, weil das Mindset dazu auch so negativ ist.

00:15:59: Ja,

00:16:00: aber das trägt halt unheimlich da... Sobald das der Druck immer höher wird, dass wir uns immer weiter verurteilen abwerten und so eine Negativspirale entsteht.

00:16:09: Was da hilft ist sich zu überlegen wie würde ich denn umgehen wenn das jetzt meine beste Freundin wäre?

00:16:15: Was würde ich dir raten mit auf den Weg geben wie würd ich die Liebe voll begleiten?

00:16:20: Und da würden wir wahrscheinlich nicht sagen Ja Mensch mein Gott warum kriegst du es?

00:16:23: als nicht hin und so weiter sondern wir würden die liebevoll bestärken und auch auf deren Ängste eingehen und diese Haltung die wir freunden oder anderen Menschen, die uns nahestehen entgegenbringen.

00:16:34: Die dürfen wir uns auch selbst entgegeben bringen.

00:16:37: Wir bezeichnen das als Selbstmitgefühl und wissen aus der Forschung dass Menschen sich selbst liebevoll begegnen mit viel Mitgefühl, dass sie stärker sind länger durchhalten gesünder durchs Leben gehen einfach weil die auf viel weniger Energie in diese ganzen Selbsthiebe verschwenden.

00:16:58: Und gerade bei so Übergängen wie ich merke jetzt meine Kräfte lassen nach oder ich kann mich nicht mehr so gut konzentrieren, ist das unheimlich wertvoll wenn ich mir quasi selbst zur Seite stehe und versuche da mit fühlende liebevolle Haltung mir selbst gegenüber auch zu entwickeln.

00:17:17: Und wie entwickelt man die?

00:17:19: Weil ich kenne ehrlich gesagt vielmehr Menschen die negativen Self-Talk in ihrem Kopf irgendwie hören und sich eher kritisch gegenüberstehen und sich in Frage stellen.

00:17:31: Und ich verstehe das, dass es besser ist um mich nicht macht?

00:17:34: Aber wie geht's denn?

00:17:36: Also einmal kann ich ja diesen Perspektivwechsel machen.

00:17:39: was würde ich jetzt meiner besten Freundin sagen welche Haltung würde ich da einnehmen und versuchen das dann auch mit mir selbst zu machen?

00:17:47: Dann was häufig auch passiert ist, dass wir uns sagen nur mir passiert das Ich bin die einzige Person die sich nicht mehr konzentrieren kann und uns dann isoliert fühlen.

00:17:58: Also ich bin die einzige Person, die scheitert.

00:18:00: Das sieht ja auch häufig von außen so aus weil viele andere Menschen mit ihren inneren Struggles gar nicht nach außen gehen.

00:18:05: Die machen das vielleicht mit sich selbst in ihrem stillen Kämmerchen aus und auch das können wir uns vor Augen führen.

00:18:12: Wir sind ja nicht die einzigen, die mit Konzentrationsproblemen beim Alter werden zu kämpfen haben sondern es geht ganz vielen Menschen so Millionen, Milliarden Menschen auf der gesamten Welt und wir sind mit unseren Struggles im Kleinen wie im Großen im Alltag nicht allein.

00:18:30: Und würdest du in dem Fall sagen ja muss man akzeptieren oder es gibt schon Dinge die man auch machen kann um die Konzentrationsfähigkeit, die Lernfähigkeit wieder zu verbessern?

00:18:43: Definitiv so ein Mix würde ich sagen.

00:18:47: erstmal schon eine grundlegende Haltung der Akzeptanz.

00:18:51: gewisse Dinge fallen mir schwerer als sie früher gefallen sind und das darf so sein.

00:18:55: Es ist ein normaler Prozess, ich bin damit nicht alleine, anderen geht es auch so.

00:18:59: Und gleichzeitig natürlich schon dieses Versuchen... Ich ergeb mich hier nicht mal im Schicksal sondern ich versuche aktiv fit zu bleiben und möglichst viel zu erhalten.

00:19:10: und das erreichen wir indem wir weiterhin aktiv bleiben versuchen offen zu bleiben gegenüber Neuem weiter dazuzulernen, neue Dinge anzugehen proaktiv.

00:19:21: So halten wir uns fit und gerade das ist natürlich auch

00:19:24: wichtig.".

00:19:25: Ich mache grade so ein Fernstudium irgendwie neben dem Beruf und ich bekomme ganz viele Zuschriften.

00:19:32: Wie schaffst du das denn mit dem Lernen?

00:19:35: Deswegen fragte ich dir auch noch mal nach Tipps weil wie ich dich jetzt zu verstehe ist im Grunde ja total toll dass die Leute das versuchen, sich zwar nicht so gut konzentrieren können oder es mit dem Lernen nicht ganz so schnell schaffen.

00:19:48: Aber wenn man dran bleibt ist halt trotzdem viel gewonnen.

00:19:52: Total auch im höheren Alter kann man natürlich noch dazu lernen.

00:19:56: das ist so ein typischer Mythos dass nur jungen Menschen gelingt.

00:19:59: wir wissen aber aus der Forschung bereits schon seit zwei Jahrzehnten etwa, dass man sich daneben lang weiterentwickeln kann.

00:20:06: Also man kann immer weiter an sich an der eigenen Persönlichkeit arbeiten und hinzulernen.

00:20:12: Und selbst wenn ich das Gefühl habe, das fällt mir schwerer als es mir früher einmal gefallen ist heißt das ja nicht, dass es unmöglich ist.

00:20:19: also Ich würde da so ein bisschen den Druck rausnehmen von diesem Maximierungs- und Optimierungsgedanken hin zu dem Hey!

00:20:27: Ich bleibe offen und ich probiere neue Dinge aus und würde auch den Schritt denken auf das was noch möglich ist, was ich schon geschafft habe.

00:20:35: Weil ganz häufig versteifen wir uns ja auf Dinge die nicht mehr so gut klappen, die wir besser machen wollen würden.

00:20:42: aber wir können uns auch ganz aktiv das anschauen und was wir noch schaffen, was wir erreicht haben, was wie gelernt haben heute gestern in der letzten Woche.

00:20:51: Okay also einfach den Fokus ein bisschen verschieben

00:20:56: weg von den Fehlern hin zu den Stärken.

00:21:01: Paradoxerweise denken wir ganz viel über unsere Schwächen nach, über vermeintliche Marke, Fehler.

00:21:08: Und versuchen dann ewig daran herum zu doktoren.

00:21:11: Meine Degen ich weiß Ich bin super schlecht im Joggen und dann quäl' ich mich trotzdem jeden Tag raus bis es irgendwann mal klappt.

00:21:20: Sehr viel einfacher und ertragreicher ist es häufig wenn wir den Fokus legen auf unsere Stärken das was wir können.

00:21:27: wie kann ich das denn ausbauen?

00:21:30: Da hilft es sich im ersten Schritt erst mal zu überlegen, was kann ich denn eigentlich besonders gut?

00:21:35: Wofür stehe ich?

00:21:36: Was ist so meine Core-Kompetenz.

00:21:38: Da kann man mal Freunde fragen oder enge Familienmitglieder die schätzen einer meistens deutlich realistischer ein als man selbst weil wir selbst unsere Stärken oft einfach als gegeben wahrnehmen und gar nicht so registrieren.

00:21:55: Und man kann sich auch mal überlegen Was gibt mir denn so richtig viel Energie?

00:21:59: Wo gehe ich total drin auf.

00:22:01: Das habe ich vielleicht auch als Kind schon super gerne gemacht, was mir ganz viel gegeben hat wo ich Raum und Zeit vergessen habe.

00:22:09: das sind häufig auch die Dinge wo wir besonders stark drinnen sind.

00:22:13: Und dann kann ich im zweiten Schritt überlegen Wie kann ich denn diese Kompetenzen noch mehr in meinem Leben holen, wo könnte ich die noch ausbauen oder einsetzen?

00:22:23: Oder wie kann ich mehr Dinge machen im Alltag, die mir und meinen Begabungen entsprechen.

00:22:30: Das hat dann ja auch wieder mit diesem Selbstmitgefühl zu tun und mit so einer Selbstakzeptanz.

00:22:36: also meine Stärken liegen ihm nicht im Joggen obwohl ich das total gerne wollen würde sondern halt einfach voran ist.

00:22:43: Ja

00:22:45: häufig haben wir so einen festgefahren ist, ideal.

00:22:49: Wir sehen dann den perfekten gestalten Körper und denken wir müssten jetzt auch so sein aber weil wir vielleicht körperlich ganz anders gebaut sind und das vielleicht nicht utopisch ist zu erreichen aber nicht der Weg ist er uns selbst glücklich machen würde.

00:23:02: also für viele Menschen wäre es sicherlich theoretisch prinzipiell möglich den Traumbody in Anführungszeichen zu erreichen.

00:23:11: Aber die Frage ist natürlich auch, macht mich das glücklich entspricht?

00:23:14: Das überhaupt?

00:23:14: mir möchte ich so leben.

00:23:16: Zum Beispiel den ganzen Tag achten auf Ernährung, Sport und so weiter.

00:23:20: Und so es mit ganz vielen Dingen, dass wir reflexhaft irgendwelchen Idealen hinterherhecheln, weil wir das tag für tag sehen an der Litfastäule auf dem Handy im Fernsehen.

00:23:31: dann denken Wir sind nur glücklich wenn wir genau diesem ideal entsprechen.

00:23:35: aber ganz häufig ist das nicht der persönliche Weg hin zum zur eigenen Zufriedenheit zum Glücklichsein.

00:23:42: Stell dir mal vor, jemand jagt jetzt diesem Ideal hinterher und ist dann da?

00:23:47: Was passiert denn mit dem wenn er dann merkt, boah ich bin so viel investiert das war ja gar nicht mein Ziel.

00:23:55: Ja häufig auch Lehre und Ernüchterung oder auch eine gewisse Erschöpfung.

00:24:01: Es geht ja vielen so die vielleicht zwei drei Jahre sehr Ernährungs-Fitnessbewusst unterwegs waren, das als Beispiel.

00:24:09: Und dann irgendwann merken, boah ich sehe jetzt zwar super aus aber ich bin innerlich einfach nur total erschöpft weil mir das immer mehr Energie raubt.

00:24:19: also häufig ist es die ernüchternde Erkenntnis dass das alles sehr ja sehr kräftig zehrend ist aber doch nicht zu der Erfüllung führt die man sich instinktiv davon versprochen hatte.

00:24:34: Werbung Ihr kennt das vielleicht.

00:24:38: Alles verändert sich in den Wechseljahren, Hitzeballungen, Stimmungsschwankungen – aber ein Thema über das kaum jemand spricht ist Scheidendrockenheit.

00:24:46: und doch betrifft sie mehr als jede zweite Frau über forty-fünf.

00:24:50: Die Haut von Wagina und Vulva wird dünner, sensibler, trockener!

00:24:54: Das führt zu Juckkreuzbrennen, Schmerzen beim Sex oder im Alltag.

00:24:59: Hier besonders zu empfehlen Kadehydrobefeuchtungsovola.

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00:25:15: Ideal für Frauen in und nach den Wechseljahren – und vor allem auch für Frauen nach einer Krebstherapie etwa bei Brustkrebs!

00:25:22: Einfach abends einen Ovolum vaginal einführen und die Vaginahlhaut intensiv befeuchten und pflegen.

00:25:29: Für stärkere Beschwerden bei Scheidendrockenheit, insbesondere nach einer Chemotherapie eignen sich die Befeuchtungsovola in Kombination mit der Befeuchtscreme für den äußeren Intimbereich.

00:25:39: Kein Parfum?

00:25:41: Keine Farbstoffe!

00:25:42: Keine Konservierungsmittel – nur das was die sensible Intimhaut jetzt wirklich braucht.

00:25:47: Pare Hydro?

00:25:48: Befeichtung, die begeistert.

00:25:50: Kompromisslos gut.

00:25:52: Mehr Infos zu den Kadehydrobefeuchtungsovola und zur ganzen Pflegeserie findet ihr wie immer in den Shownauts.

00:25:58: Ich bedanke mich bei Dr.

00:25:59: Kade für die Unterstützung dieser Episode meines Podcasts!

00:26:05: In dieser Folge habe ich auch noch einen zweiten Werbepartner.

00:26:09: Ich muss euch heute mal kurz mitnehmen, meine ganz persönliche Rückengeschichte.

00:26:13: Mein unterer Rücken ist schon länger so eine kleine Problemzone – erst zwickte dann wird es ein Ziehen und plötzlich Ein Hexenschuss.

00:26:21: Dazu immer wieder Zerrungen im Rückenbereich und ehrlich gesagt, das kommt in letzter Zeit nicht seltener sondern häufiger vor.

00:26:29: Irgendwann habe ich gemerkt okay das ist jetzt auch kein achtes geht schon wieder weg mehr.

00:26:34: Ich muss wirklich etwas tun Nicht erst wenn gar nichts mehr geht Sondern jetzt Und genau deshalb passt der heutige Partner dieser Folge so gut.

00:26:42: Die Episode wird unterstützt von Blackroll.

00:26:44: Blackroll bietet zertifizierte Gesundheitspräventionskurse an, unter anderem den Online-Kurs Ganzkörperkräftigungen für einen gesunden Rücken.

00:26:53: Der Fokus liegt darauf, den Körper ganzheitlich zu stärken – also nicht nur den Rücken isoliert sondern alles was ihnen im Alltag trägt!

00:27:02: Der Kurs ist ideal für alle, die Rückenschmerzen vorbeugen oder lindern möchten.

00:27:07: Ihre Haltung verbessern wollen und unkompliziert von zu Hause austrainieren möchten ohne große Geräte aber mit

00:27:13: Übungen,

00:27:14: die sich wirklich in den Alltag integrieren lassen.

00:27:17: Die Inhalte sind jederzeit abrufbar und der Kurs läuft über acht Wochen.

00:27:21: Durchgeführt wird das Ganze gemeinsam mit der zwölfmaligen Weltmeisterin und zweifachen Olympiasiegerin Magdalena Neuer, dem Black Role-Master Trainer Stefan Schneider.

00:27:31: Und ja – Der Kurs ist für jede Altersgruppe geeignet!

00:27:34: Besonders wichtig?

00:27:36: Der Kurz ist zertifiziert,

00:27:37: d.h.,

00:27:38: gesetzliche Krankenkassen in Deutschland erstatten bei Teilnahme bis zu hundert Prozent der Kosten.

00:27:44: Auf der Kursseite könnt ihr direkt ausrechnen wie hoch euer Eigenanteil ist.

00:27:49: Beim Kauf gibt es außerdem ein gelbes Loopband und den Haltungstrainer Posture kostenlos dazu.

00:27:56: Und mit dem Code «Fünfzig über Fünfzig» bekommt ihr zehn Prozent Rabatt auf alle Produkte im Deutschen- und Schweizer Blackroll Online Shop.

00:28:05: Den Link findet ihr wie immer in den Show Notes, den Code packe ich euch auch da rein!

00:28:09: Und vielleicht geht es euch er ähnlich wie mir?

00:28:12: Dann ist das hier möglicherweise genau der richtige Moment um dem eigenen Rücken endlich Priorität zu geben.

00:28:18: Vielen Dank an meinen Werbepartner, Blackroll.

00:28:22: Wenn wir noch mal zurück zu dem Too Much gehen du hast das ja gerade auch gesagt es kommt aus allen Ecken und allen Richtungen auf uns eingebracht.

00:28:33: also ob jetzt Körperbilder sind oder was auch immer ich fand das ganz interessant mit dem Multitasking Und der Produktivität.

00:28:42: vielleicht kannst du es nochmal erklären?

00:28:43: Was mit uns passiert?

00:28:44: durch das Multitasking?

00:28:47: Also im Alltag sind wir ja sehr häufig unterbrochen, dass wir ja häufig dauerbeschalt werden durch alle möglichen Reize.

00:28:57: Das E-Mail Postfach klingt die ganze Zeit bei neuen Nachrichten reinkommen dann auf dem Handy und dann irgendwelche Newsticker

00:29:05: usw.,

00:29:06: die uns sehr ablenken und rausreißen aus unserem Fokus und das kostet enorm viel Energie weil wir innerlich dann immer switchen müssen.

00:29:16: also angenommen du schreibst gerade einem Text Und dann kommt die immer rein.

00:29:20: Zack, da bist du abgelenkt und musst dich danach ja wieder auf dein Text fokussieren also immer wieder so ein bisschen neu hereinarbeiten.

00:29:28: Und dieser ständige Wechsel wie wir bezeichnen das auch als Witching Costs der kostet unser Gehirn im Schnitt sehr viel Energie wenn das immer wieder hintereinander passiert.

00:29:38: Da gibt es Studien die zum Beispiel zeigen dass Menschen im schnitt bis zu vierzig Prozent weniger effizient sind Wenn sie die ganze Zeit zwischen Aufgaben hin und her wechseln.

00:29:48: Wir haben natürlich in den Momenten das Gefühl, dass wir wahnsinnig aktiv sind.

00:29:52: Weil wir die ganze Zeit mental in Bewegung sind und da auch ganz viel machen.

00:29:56: also es fühlt sich sehr kräfteraubend und damit im ersten moment vielleicht auch produktiv an ist Es aber in Wahrheit nicht weil wer die ganze zeit nur hin und her wechseln ohne die eine sache voran zu bringen.

00:30:09: Sprich wir brauchen mehr diese Fokuszeiten Räume wo wir Reize bewusst reduzieren wo wir uns mal einer Sache widmen und der richtig zu hundert Prozent über längere Zeit am Stück einmal um wieder bei uns selbst, bei der Sache anzukommen.

00:30:27: Dann aber auch um ganz bewusst mal in ein Thema eintauchen zu

00:30:33: können.".

00:30:33: Und hast du da so praktische Tipps für den Alltag?

00:30:36: Weil das kennen wir ja wirklich alle!

00:30:39: Tipp eins ist so eine Grundordnung.

00:30:42: Wenn ich an was arbeiten will, hilft es wenn ich mir einen Umfeld schaffe das erstmal relativ aufgeräumt ist also die Oberflächen clean halte gegen stände Wegräume weil ich dann gleich das Gefühl habe äußerlich herrscht hier Ordnung und innerlich kann ich jetzt auch zur Ruhe kommen als wenn ich hier umringt von Klamotten Büchern Papierstabeln usw.

00:31:05: irgendwo mich niedergelassen habe.

00:31:08: Dann der zweite Tipp ist äußere Reize wirklich reduzieren, das Handy auf lautlos oder auch mal in den Nebenraum legen.

00:31:16: So diese ganzen Push nachrichten, die aktivieren.

00:31:20: Das E-Mail Postfach kann man ja auch mal ausschalten für einige Stunden.

00:31:25: also wirklich alle potenziellen Abdenkungen, die mich von einer Sache distracten.

00:31:30: Die versuchen zu eliminieren und so sagen ich habe jetzt hier zwei Stunden Und so dringend können die Dinge gar nicht sein, sie können jetzt gedroßt auch mal eine Weile warten.

00:31:42: Und dann können wir unseren Fokus auch gezielt trainieren zum Beispiel durch eine Meditation das ich mal versuche auf einen Gegenstand zu schauen über den längeren Zeitraum und mich nur auf diese Schauen zu konzentrieren vielleicht eine Minute oder zwei und immer wenn die Gedanken abschweifen zur anderen Task dass sich dann ganz sanft wieder zurückkehren auf diesen Gegenstand, so können wir auch dieses ganze Mind Wandering reduzieren bzw.

00:32:11: trainieren uns weniger ablenken zu lassen innerlich oder man kann das auch auditiv machen dass du dich mal eine Minute lang oder auch länger zum Beispiel nur auf der Summe des Kühlschanks fokussierst wie hört sich das denn an?

00:32:27: und versuchst alle anderen Sinnesreize die dazwischen kommen für ne Weile zu ignorieren.

00:32:33: Das wäre das erste, was ich abschalten würde.

00:32:36: Ich finde so geräuschempfindlich und wenn sowas ist dann bin ich total abgelenkt.

00:32:43: also in so einer Umgebung könnte zum Beispiel gar nicht arbeiten.

00:32:45: aber da hatte ich in deinem buch auch etwas drüber gelesen dass man die umgebungen natürlich ein bisschen anpassen kann auf die bedürfnisse weil ich glaube ich bin dann in dem fall eher ein introvertierter mensch der eine wirkliche ruhe braucht.

00:32:59: Du schreibst aber auch, dass extrovertierte Menschen was ganz anderes brauchen.

00:33:03: Vielleicht kannst du das noch mal erläutern?

00:33:06: Also es ist generell schon so, dass die meisten Menschen bei so Focuswork, wo man sich auf eine Sache fokussieren muss, schon auch eher Ruhe brauchen.

00:33:16: Aber extravertierte Menschen distracten so Reize weniger.

00:33:21: Also introvertierte Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie mehr Ruhe brauchen, Raum und Zeit für sich um wieder bei sich selbst anzukommen.

00:33:29: Die fühlen sich in Menschenmengen wenn es sehr laut ist, sehr reizintensiv.

00:33:33: da fühlen die sich eher ausgelaut und erschöpft.

00:33:38: Und bei extrovertierten Menschen ist das tendenziell anders herum.

00:33:42: Die lieben das Bad in der Menge, können da richtig gut auftanken.

00:33:45: Genießen es unter Leuten zu sein im Mittelpunkt ganz viel zu sprechen, Gruppen anzuleiten und so weiter.

00:33:52: Bei denen braucht es länger bis sie das Gefühl haben dass die Reize überflutet sind einfach weil die einzelne Reize weniger intensiv verarbeiten.

00:34:02: Sprich wenn die also umgeben sind von ganz vielen Geräuschen, Stimmengewür und so weiter können sie sich tendenziell noch besser auf eine Sache fokussieren.

00:34:11: Die laugt das über längere Strecken weniger aus.

00:34:14: Und gibt es auch... Also kann man auch an manchen Tagen extravertiert oder einen anderen introvertiert sein?

00:34:21: Ja da schwank natürlich auch tendenzielle und ist ein bisschen tagesformabhängig.

00:34:26: Auch als introvertierter Mensch hat man vielleicht Tage wo man mehr outgoing ist und die Party dann doch mal genießt.

00:34:31: Insgesamt sind das aber eher überdauernde, längerfristigere Persönlichkeitsmerkmale.

00:34:37: Sprich introvertierte Menschen tendieren im Schnitt dazu über verschiedene Situationen hinweg, über verschiedene Zeitpunkte auch so zu sein.

00:34:46: Okay, aber es kann sich im Laufe des Lebens dann nochmal ändern?

00:34:51: Genau!

00:34:51: Also Persönlichkeit ist zwar definiert als etwas relativ Stabiles.

00:34:56: Gemeins sind damit aber vor allem kürzere bis mittelfristige Zeiträume wie einige Wochen, Monate vielleicht auch einige Jahre.

00:35:05: Und wir wissen aber dass sich Persönlichkeit schon über längere Zeiträuma also mehrere Jahre oder auch Jahrzehnte wandeln kann.

00:35:12: allerdings sind diese Effekte im Schnitt eher klein.

00:35:15: es ist sehr unwahrscheinlich wenn du ein extrem introvertierter Mensch bist das du dann irgendwann zur super extravertierten Ramptensau mutierst.

00:35:23: Also das mag in Einzelfällen vorkommen Sehr, sehr unwahrscheinlich.

00:35:33: Du schreibst und das fand ich auch sehr interessant dass unser Gehirn uns durch abschalten also durch so ein Abkaps symphonie kann jetzt nichts mehr aufnehmen vor Überforderung Schützt.

00:35:43: passiert das wenn man bisschen älter ist auch schneller?

00:35:47: Ja ja in Das ist sehr unterschiedlich.

00:35:51: es gibt auch andere Menschen die im Feld ist dann schwerer zu filtern.

00:35:56: Also dieses Filtern Abschirm ist ja letzten Endes eine Leistung unseres Gehirns und auch die kann zum Alter hin schwächer werden, dass uns das also zunehmend auslaugt.

00:36:09: Wenn wir das Gefühl haben da ist ganz viel Input.

00:36:13: Ich merke zum Beispiel bei älteren Leuten, dass die Zeit anders wahrgenommen wird oder dass mehr Zeit eingeplant werden muss.

00:36:20: an besonderen Tagen wie zum Beispiel beim Reisen Lieber die Zugbuchung so erfolgt, dass eine Stunde umsteige Zeit ist anstatt zehn Minuten oder so.

00:36:33: Ich finde es ganz interessant zu beobachten weil also eigentlich ändert sich ja an den äußeren Umständen nicht wirklich was und man hat irgendwie sein ganzes Leben lang so gemacht Und dann auf einmal hat man aber ganz andere Bedürfnisse, kannst du das irgendwie erklären?

00:36:49: Das sind verschiedene Effekte die da zusammenkommen.

00:36:51: Einmal ist es so ein Gewohnheitseffekt wenn wir jetzt natürlich als junger Mensch am Tag zehn Meetings hast jeden einzelnen Tag in der Woche gewöhnt du dich an diese engen Taktung und wirst auch geübt darin, so alles ganz schnell zu machen.

00:37:06: Wenn du jetzt als ältere Person zum Beispiel im Rente bist und dann hast du einmal in der Woche den Physiotermin, dann wirkt das auf einmal in einer Relation unheimlich groß.

00:37:15: wo ich muss jetzt in drei Tagen zu dieser Physio geben einfach bei der Referenzrahmen ein anderer ist kennt man vielleicht auch als junger Mensch im Urlaub wenn man da gar nichts zu tun hat und auf einmal wird dann das Duschenmorgens zur Aufgabe oder hat das Gefühl, diese eine Sache ist jetzt unheimlich groß.

00:37:32: Also dieser Einschätzung hängt immer davon ab wie viel wir sonst noch zu tun haben und da ist es gerade im hohen Alter natürlich so dass auch die Kräfte nachlassen.

00:37:42: sprich wenn ich dann umsteigen muss von vom einen ICE in den anderen Dann kostet das alles mehr Energie.

00:37:47: Ich musste den Koffer daraus holen.

00:37:49: vielleicht jemand fragen ob der mir hilft?

00:37:51: Ich muss da irgendwie die Treppe Die Barriere überqueren.

00:37:56: Das können alles große Hürden und potenzielle Hindernisse sein.

00:37:59: Wenn da jetzt niemand ist, der mir hilft mit dem Gepäck oder da ist auf einmal eine Stufe die zu hoch ist wo ich kräftemäßig nicht mehr hochkomme all das sind so Hürde, die man als junger Mensch häufig gar nicht wahrnimmt weil man das ja einfach so mitsch macht im jungen Alter Und die man natürlich einplanen muss und insgesamt verlangsamt sich vieles er gebraucht man auch mehr Zeit.

00:38:24: Ja, ich muss da ganz ehrlich sagen.

00:38:26: Ich glaube mir geht es manchmal auch schon so.

00:38:27: Also jetzt mit dem Zug das würde ich noch hinkriegen.

00:38:29: aber ich merke zum Beispiel dass sich morgens ein bisschen länger braucht um in die Gänge zu kommen.

00:38:36: Das hat sich auf jeden Fall in den letzten fünf Jahren verändert.

00:38:39: also dass ich merken brauche

00:38:41: morgens

00:38:43: irgendwie meine abläufe und so eine gewisse ruhe.

00:38:46: Und das darf natürlich auch mal gestört werden, ich hab ein schulkind zuhause, da ist ja sowieso die ganze Zeit Action.

00:38:52: aber ich hatte das jetzt.

00:38:53: neulich war ich mit einer Freundin da mit der lesung gemacht letztes wochenende.

00:38:58: dann waren wir später im Bett Als gewohnt und dann wollten wir uns um sieben zum Frühstück treffen.

00:39:03: Ja, also ich bin so überpünktlich Ich war dann irgendwie um drei nach sieben da.

00:39:07: es wird mir aber normal nicht passieren.

00:39:09: Ich bin eigentlich immer ein bisschen zu früh Und ich habe dann aber einfach gemerkt morgens in diesem Hotel ist man so Gott das geht mir zu viel zu schnell.

00:39:17: Also ich hätte mehr eigentlich eine halbe stunde früher den wecker stellen müssen.

00:39:21: Also das fängt auch schon bei mir jetzt an.

00:39:24: ja Es ist natürlich einen schleichender Prozess Naja.

00:39:32: Gerade junge Menschen sind halt unheimlich flexibel auch, auch biologisch.

00:39:37: zum Beispiel so eine Stunde Schlaf als junger Mensch.

00:39:40: dann ja am Samstagabend zieht man halt mal um die Häuser trinkt vielleicht noch Alkohol und dann steckt aus der Körper irgendwie weg.

00:39:47: Und je älter wir werden, desto mehr merken wir auch das uns da schlaucht und dass es in der Form nicht mehr möglich ist weil der Körper einfach diese Elastizität ein Stück weit verliert.

00:39:58: Und auch die Prioritäten, die Werte verschieben sich natürlich.

00:40:02: Als junger Mensch ist eine zentrale Aufgabe den Platz im sozialen Gefüge zu finden also zum Beispiel Freunde zu treffen Freundschaften zu pflegen denen oder die Partnerin fürs Leben kennenzulernen.

00:40:14: Ergo zieht man um die Häuser Man stellt sich dar und möchte dazugehören cool sein gemocht werden usw.

00:40:21: Wenn wir älter werden entwickeln wir auch so eine gewisse Gelassenheit, die uns ruhiger werden lässt.

00:40:27: Die ja total entspannt ist.

00:40:30: Ja

00:40:30: also ich würde sagen das ist nicht der Altersverfall, den wir da rein interpretieren sondern es ist ein Stück weit auch diese Ruhe, die wir uns erlauben können.

00:40:41: Wir wissen dann mehr wo wir stehen Wo unser Platz im Leben ist und wo wir eben nicht mehr mithalten müssen.

00:40:47: Und dass auch völlig okay ist

00:40:50: fallen dir noch mehr Vorteile des Eltern während sein?

00:40:54: Ich denke, das ist ein ganz großer Vorteil.

00:40:58: Diese Gelassenheit dass man einfach nicht mehr diesen permanenten Vergleich hat sich klein jetzt sondern mehr weiß So bin ich und so eben auch nicht.

00:41:08: und es ist okay, dass ich so bin Und das entsteht ja nicht im luftlernen Raum Sondern hängt unmittelbar zusammen mit unserem Lebenserfahrung.

00:41:17: Wir reifen einfach mit jeder Erfahrung die wir machen.

00:41:20: Diese Lebenserfahrung ist ein unheimlicher Fundus, schon viele Fehler gemacht zu haben.

00:41:26: So dass wir ja an neue Entscheidungen Herausforderungen anders und erfahrener herangehen.

00:41:34: Es weiß man zum Beispiel auch aus dem Berufsleben.

00:41:37: ältere Mitarbeiter die sind kognitiv vielleicht so in ihrer reinen Reaktionszeit nicht so schnell wie junge Menschen da erreichen übrigens schon den Pig.

00:41:47: mit siebzehn Jahren Also mit siebzehn Jahren sind wir auf dem Höhepunkt unserer kognitiven Leistungsfähigkeit.

00:41:55: Danach geht es schon runter, also ganz, ganz früh und die Leistung fällt aber ja nicht ab.

00:42:00: Warum?

00:42:01: Weil wir Erfahrungen sammeln und auch durch Erfahrung werden wir schneller, wir werden besser Wir werden leistungsfähiger wenn man so will kompensiert ganz viel und diese Erfahrung, die hört ja nicht auf sondern die nimmt immer weiter zu.

00:42:16: Das

00:42:17: heißt mein Gehirn ist mit siebzehn am Pieck meine Erfahrungen sorgen aber dafür dass dieser Verfall der dann im Grunde schon beginnt überhaupt nicht ins Gewicht fällt.

00:42:29: Genau.

00:42:30: Und gibt es irgendwann einen weiteren Punkt wo beides runter kracht?

00:42:33: Gibt es diesen Punkt an dem man wirklich abbaut?

00:42:38: Ja auch die Lebensspanne bei jedem von uns.

00:42:41: also angenehm jeder von uns würde Unendlich alt werden würden wir alle irgendwann kognitiv abbauen und hätten dann auch eine altersbedingte Demenz, dass wir zumindest stark verlangsamt wären oder uns an bestimmte Dinge nicht mehr erinnern würden.

00:42:56: Insgesamt sind Menschen da sehr unterschiedlich.

00:43:01: also es gibt ja Leute die sind mit Fünfzig schon dement ganz früh haben in die klein und andere menschen sie sind mit Über hundert Jahre noch Topfit im Kopf.

00:43:12: Also die Varianz ist da unendlich groß, gerade im hohen Alter.

00:43:17: und wir wissen aber je aktiver und fitter wir bleiben und hier offener, je mehr wir uns also immer wieder mit neuen Dingen konfrontieren versuchen hinzuzunernen desto besser können wir diesem Verfall oder Abbau in Anführungszeichen entgegenwirken.

00:43:34: Ich habe das gerade auch erlebt, als ich bei dieser Lesung war.

00:43:37: Es war total lustig!

00:43:38: Ich muss kurz erzählen.

00:43:39: Ich habe ein Buch geschrieben, das heißt so alt war ich noch nie und es geht aber eigentlich um die Lebensphase zwischen fünfzigundsechzig und auf vielem Frauen gesundheitwechseläre usw.. Und der Saal war dunkel.

00:43:50: Ich bin dann auf die Bühne gekommen hab so ein bisschen über meine Motivation erzählt warum mich das mache und so Und habe dann irgendwann gesagt, ja ich gehe auch in den großen Schritten auf die Fünfzig zu und so.

00:44:04: Auf einmal lachte der ganze Saal und ich dachte Gott was ist denn jetzt los?

00:44:09: Dann guckte ich so gegen's Licht und hab gesehen das waren alles Rentner!

00:44:17: Und ich fand es so interessant, weil also erst mal bin ich natürlich total komisch gefühlt, weil ich dachte okay mein ganzes Konzept hier für den Abend.

00:44:23: Also das interessiert die ja überhaupt gar nicht?

00:44:25: Die sind ja über die Lebensphase schon hinweg und es war auch echt müßig!

00:44:30: Und dann nachher kamen wir aber ganz viele an und waren ganz interessiert an dem Thema und in dieser Stadt, das war eine kleine Stadt gibt's halt so ein Kulturclub und die organisieren im Wechsel mit einer örtlichen Buchhandlung.

00:44:44: Also es ist jede Woche irgendein neues Thema da für die Leute, mit dem sie sich befassen können.

00:44:50: Und das war einfach null meine Zielgruppe – wirklich gar nicht!

00:44:54: Und die sind aber trotzdem gekommen und die waren so topfit und ich habe dann mit denen einen Austausch gehabt weil ich eigentlich immer die Erfahrung hatte dass also gerade bei meinem Thema wenn die Leute ein bisschen älter waren als die Zielgruppen die ich ansprechen möchte oder anspreche haben die immer so ganz großes Unverständnis gezeigt.

00:45:13: Meinst du, was ist denn da dran?

00:45:16: Da ist doch alles halb so wild und so ... Und die kamen dann aber total in den Austausch gegangen!

00:45:22: Und die waren da wirklich, die waren siebzig-achtzig Jahre alt und die waren sowas von top wird.

00:45:27: Weil die halt zu Veranstaltungen gehen, die eben auch nicht in ihr Spektrum fallen.

00:45:31: Und dann lernen die was Neues, dann sehen die okay wie geht die nächste Generation damit um?

00:45:35: Dann haben die mehr erzählt wie das damals für die Weine wechseljahr zu sein usw.

00:45:39: Und da dachte ich echt oder ist es so proof of concept?

00:45:42: Das funktioniert da einfach wunderbar!

00:45:45: Ja und was da natürlich wichtig ist der Austausch mit jüngeren Generationen.

00:45:50: also wenn ich jetzt ich bin und ich tue mich schwer damit mit Google oder ChatGPT, überhaupt mein Handy zu bedienen.

00:45:57: Wenn ich dann zum Beispiel einen Enkel habe oder einen jungen Menschen, der mir das mal Schritt für Schritt ganz langsam erklärt ist es gold wert auch überhaupt dieses so an den Trends der Zeit zu bleiben und dann z.B.

00:46:09: bei den Enkeln zu sehen.

00:46:10: da ist jetzt dieser neue Bilderbuch Trend oder diese Puppe die gerade jeder hat so neue Dinge die man vielleicht sonst in seiner Generation gar nicht mitkriegen würde Unheimlich wichtig.

00:46:23: Total, ich fand es ganz schön zu sehen.

00:46:25: Ich dachte so wow das ist ein schönes Konzept.

00:46:28: also das war für mich so ein richtig tolles Vorbild so zu sehen.

00:46:31: okay einfach dranbleiben und im Austausch bleiben und das macht wirklich was.

00:46:38: Also das war ein ganzes Grupp.

00:46:39: Es waren achtzig Leute, die waren alle so.

00:46:41: also es war jetzt kein Einzelphänomen.

00:46:43: Das ist ein super Beispiel für einen starken Selektionseffekt auch gerade bei solchen Veranstaltungen.

00:46:49: nur die sehen Die fit offen interessiert sind so rüstige Rentner wie man sich das im Idealfall vorstellt und die die völlig desinteressiert sind, irgendwie sich selbst schon aufgegeben haben nur noch zu Hause hocken.

00:47:03: Die sehen wir ja gar nicht draußen auf der Straße.

00:47:06: also wir bekommen eigentlich in unserem alltäglichen Leben immer nur so einen kleinen Bruchteil der Gesellschaft auch mit...

00:47:13: Ja das stimmt natürlich!

00:47:15: Hast du denn noch weitere Tipps für ein gesundes und fittes Älter werden?

00:47:21: Ich finde es ganz wichtig einmal diesen Altersprozess anzunehmen und zu akzeptieren und ihn auch nicht so zu verteufeln.

00:47:29: Wir leben ja in einer Gesellschaft, wo es sehr um Jugendliches aussehen geht, Optimierung im perfekten Körper hat, dass man irgendwie versucht weiterhin so auszusehen wie eine zwanzig Jahre, auch wenn man schon Jahrzehnte älter ist.

00:47:44: Und ich finde das eigentlich schade weil Alter ja auch etwas sehr Schönes ist.

00:47:48: also es ist eine kontinuierliche Entwicklung auf wohl gewisse Dinge vielleicht nicht mehr so leicht war ein andere Dinge aber auch hinzukommen Und diese Haltung finde ich sehr wichtig, dass wir Alter nicht so gering schätzen abwerten und versuchen dagegen anzukämpfen.

00:48:04: Sondern sich zu überlegen... Ich nehme das an!

00:48:07: Ich werde älter!

00:48:08: Ich bin gespannt darauf!

00:48:11: Vielleicht auch dankbar für alles was ich schon mitnehmen durfte freue mich darauf was noch kommt und versuche halt möglichst lange aktiv zu bleiben offen auch mich weiterzu entwickeln anstatt da stehen zu bleiben.

00:48:25: Ja, ich finde auch wenn ich daran so denke, finde ich es eigentlich auch total schade.

00:48:29: Wenn du sagst ja man versucht dann die ganze Zeit noch zwanzig zu sein und auf der anderen Seite sagen wir mal ja man muss im Moment leben und das genießen was jetzt gerade da ist, dann verpasst man's vielleicht einfach wie es ist fünfzig oder sechzig zu sein?

00:48:41: Und das ist ja total schadbar weil eigentlich man weiß ja schon wie das mit zwanziger.

00:48:46: also dieser Mut sich auch darauf einzulassen die Veränderungen anzunehmen Das spielt glaube ich auch eine ganz große Rolle, ne?

00:48:55: Ja.

00:48:56: So dieses offensichtlichso und für viele Menschen ja auch sehr schwieriges so der Körper.

00:49:01: Es ist ja klar dass irgendwann die Haut nicht mehr so elastisch ist man bekommt Falten.

00:49:05: Man merkt einfach das man zunehmend weniger so aussieht wie diese ganzen Supermodels die wir überall sehen in unserem Alltag.

00:49:12: also da finde ich diesen Trend einmal sehr schade

00:49:16: und

00:49:16: sind es einfach wichtig so dass auch ein Stück weit anzunehmen zu würdigen vielleicht auch zu sagen irgendwie schön und das sind alles Zeichen eines Lebens auch, der Lebenserfahrung die ich schon machen durfte.

00:49:28: Und finde so eine offene Erhaltung sehr wichtig gesellschaftlich aber auch individuell.

00:49:37: Das ist auch etwas was die Forschung zeigt.

00:49:39: also Alter ist nicht nur Abbau- und Verfall wie es ja häufig dargestellt wird sondern es ist ganz viel auch zugewinn an Erfahrung, an Gelassenheit.

00:49:50: Ich weiß jetzt wo ich hingehöre, was ich will.

00:49:52: Was ich vielleicht auch nicht mehr will an den vielen schönen kleinen Momenten die man vielmehr wertschätzen kann.

00:49:58: ganz vieles kommt auch hinzu und es ist nicht nur negativ sondern das ist einfach ein Wandlungsprozess mit verschiedenen Facetten.

00:50:07: Wenn wir nochmal auf dein Thema zurückkommen von einem tollen Buch.

00:50:12: Es gab ja früher viel mehr Leerlauf Und Jetzt Ist Jede Lücke Die Wir So Haben irgendwie gefüllt.

00:50:20: Was heißt das eigentlich für uns, dass diese Zwischenräume und kurzen Pausen gar nicht mehr da sind?

00:50:25: Dass die verloren gegangen sind.

00:50:27: Was bedeutet das für uns?

00:50:29: Wenn sie gar nicht existieren, dann brennen wir irgendwann aus, weil unser Körper evolutionär biologisch darauf ausgelegt ist, dass wir permanent in dem Wechselspiel sind zwischen Anspannung, Stress- und Endspannungen.

00:50:44: Es gibt Phasen, die sind herausfordernd Bei den Vorfahren, wenn er das raubt hier um die Ecke bucht, da musste man ganz gar schnell handeln reagieren.

00:50:52: Aber es gab eben auch die relaxeden Zeiten wo man den Akku wieder auftanken konnte in der Höhle gemeinsam mit den anderen am Lagerfeuer wie auch immer und auch das ist heute noch so.

00:51:02: Wir brauchen die Phasen der Anspannung wo wir viel Input haben aber wir brauchen auch die Regeneration.

00:51:06: Wenn das wegfällt Auch wenn wir permanent diesen Input habe von Außen dann ja verlieren wir unsere innere Mitte dann erhöht das aus.

00:51:18: Und ich würde sagen, es ist nichts Deterministisches.

00:51:21: also wir sind dem jetzt nicht willlos ausgeliefert sondern wir Menschen haben ja die schöne Eigenschaft dass wir unsere Umwelt auch aktiv gestalten können.

00:51:31: sprich Es wird immer wichtiger, dass wir selbst wählen was wollen wir?

00:51:38: oder wohl richten wir unseren Fokus drauf und was blenden wir aus?

00:51:43: Um diese Selbststeuerung dass ich mir selbst überlege, wann bin ich aktiv?

00:51:47: Wann brauche ich eine Pause.

00:51:49: Wann hole ich mehr Input?

00:51:51: Wanne brauche Ich Zeit für den Müssichtgang?

00:51:56: Das ist glaube ich eine zunehmend wichtige Kompetenz.

00:52:00: Jetzt kommt es mir manchmal so vor, das wenn ich weiß nicht von der Arbeit nach Hause komme und was ich acht oder zehn Stunden gearbeitet, setz mich aufs Sofa.

00:52:08: Das ist für mich manchmal wie so eine Belohnung auch einfach mal kurz durch Instagram zu scrollen und es fühlt sich eigentlich an wie ne Pause!

00:52:17: Und es fühlte sich ja gut an und ich fühle mich danach auch nicht schlecht.

00:52:21: Trotzdem... ...ist das glaube ich schlecht.

00:52:24: Warum?

00:52:26: Ja, also immer eine Sache des Maßes.

00:52:28: Ich würde das jetzt nicht grundsätzlich verteufeln.

00:52:30: Ich hänge auch manchmal sehr gerne bei Instagram.

00:52:34: Über lange Strecken ist das einfach sehr viel, weil diese Social Media Plattformen genauso gestaltet sind dass die uns massiv mit ganz emotionalen intensiven Reizen fluten.

00:52:46: Zum Beispiel so ein Real ist ja ein ganz kurzer Clip der hat ganz viele Gefühle und also der reißt uns direkt in diesen Moment wenn wir natürlich emotional von Moment zu Moment ploppen und da nur reagieren es das sehr kräftezehrend für unser Gehirn, also es ist keine Regeneration.

00:53:05: Und da entsteht auch ganz schnell so eine Art Suchteffekt weil wir bei Social Media mit ganz vielen Mini-Belohnungsreizen konfrontiert sind.

00:53:15: Jedes Mal wenn du die App öffnest und du schaust dann auf deinen Postfach und dann ist das ein blauer Punkt und du siehst ohne Nachricht, dann ist für dein Gehirnsuch Belohnung.

00:53:24: Da wird Dopamin ausgeschüttet Weil da könnte ja jetzt was Superspannendes sein, auch dieser Moment vor dem Klicken bis zum Lesen.

00:53:31: Wer hat da geschrieben?

00:53:32: Was ist das jetzt?

00:53:33: Das ist sehr aktivierend und sehr aufregend für unser Gehirn!

00:53:37: Und genau dieser Mechanismus, dass da ganz viele Belohnungsreize sind – wir aber nicht wissen wann die kommen könnten, das nennen wir auch intermittierende Verstärkung -, der es unheimlich sichtig machend, also dass wir dann ganz schnell immer wieder auf der Jagd sind und wir wollen den nächsten kleinen Kick Viele von uns kennen das ja auch, dass man dann ganz häufig gerade wenn so ein Arbeitstag etwas ernüchternd ist.

00:54:03: Immer wieder die App öffnet hat da vielleicht doch jemand geschrieben wie viele neue Leute haben jetzt mein Post kommentiert?

00:54:11: und diese ganzen Klicks sind ja völlig unnötig.

00:54:13: ich müsste nicht alle zwei Minuten da reingucken ob da jetzt irgendwas passiert ist.

00:54:16: in der Regel passiert da nichts oder nichts Wichtiges.

00:54:19: aber es ist eben dieser Belohnungsreiz dieser Mechanismus der unser Gehirn

00:54:25: hält.

00:54:26: Aber das ist ja echt total tückisch, weil auch wie du es jetzt beschreibst klingt es ja total positiv eigentlich und es tut uns auf Dauer nicht gut.

00:54:35: Es tut uns halt in dem Moment gut?

00:54:37: Genau!

00:54:38: Das ist so eine kurzfristige, nicht zufriedenstellende Belohnung.

00:54:42: Also du kriegst dann einen kleinen Kick und dann brauchst du mehr.

00:54:45: Wie bei jeder Suchterkrankung also... einen Drogenabhängiger, der spritzt sich.

00:54:53: Die Droge fühlt sich kurzzeitig gut braut dann aber immer mehr und so ist das im Kleinen auch bei Social Media.

00:54:59: also diese Befriedigung die es nur ganz kurz danach ist Der Kick, also dieses Verlangen wird dann tendenziell immer stärker und dann kann es passieren im Worst Case dass man einfach immer mehr Zeit da verbringt.

00:55:11: Dass man sich auch abhängig macht zum Beispiel das Gefühl habe ich muss jetzt permanent posten und ich muss dann immer mehr Likes bekommen und mich selbst übertreffen usw.

00:55:19: Und dass man darüber eventuell dann auch sein eigenes Leben vernachlässigt und das sehr viel Zeit und Raum in Anspruch nimmt.

00:55:30: Brauchen wir wenn wir älter sind ein bisschen mehr stille?

00:55:33: Ja, tendenziell schon.

00:55:35: Weil ja auch die gesamte körperliche Belastbarkeit, auch die unseres Gehirns, tendenziell etwas geringer wird als bei jungen Menschen.

00:55:46: ergo brauchen wir mehr Stille um uns zu regenerieren häufig nicht also gerade im höchsten Alter.

00:55:54: nicht nur die akustische Stille weil ja auch Die sind das Organe nicht mehr so sensibel und viele Menschen sind jetzt zum Beispiel im Höchstenalter schwerhörig.

00:56:03: Wenn du natürlich die Dinge weniger gut hörst, weil deine Sündesleistung auch nachlässt dann bist du dadurch ja schon weniger reizüberflutet.

00:56:12: Das ist ganz schlau eigentlich von der Natur, ne?

00:56:16: Eigentlich schon!

00:56:17: Und hast du auch da jetzt nochmal Praxistips vielleicht ohne dass ich direkt Instagram löschen muss.

00:56:22: wie kann ich mir diese Pausen und diese stille Momente irgendwie Schaffen wir.

00:56:27: Ich finde zum Beispiel Instagram ist ja was, das kannst du eher wenigstens noch selber steuern.

00:56:31: ich finde ganz viele Reize von außen kommen ja und Du kannst also du kannst sich eigentlich gar nicht so richtig schützen oder?

00:56:39: Ja gerade bei Social Media kann man sehr gut seine Zeiten auch bewusst eingrenzen.

00:56:44: dass ich mir zb sage tagsüber wenn ich mich um andere Dinge kümmere dann schaue ich nicht bei instagram wer mir da geschrieben hat und ich habe da feste screenzeiten und versucht es wirklich zu begrenzen oder auch abends.

00:56:59: Ich seh zu, dass ich da jetzt dich zwei drei Stunden auf den Sofa versacke und mich von Wheel to Wheel hangle sondern begrenze das auf fünfzehn Minuten und dann wird es mich eine andere Sache.

00:57:13: der erste kleine Schritt ist häufig die Beobachtung, dass sich mal bewusst darauf achte wann öffne ich das eigentlich?

00:57:20: Und wie oft am Tag?

00:57:22: Häufig ist ja die erste Erkenntnis deutlich häufiger als wir denken.

00:57:27: Da gibt es auch schöne Studien zu, die sich zum Beispiel mal angeschaut haben.

00:57:30: Wie häufig Menschen so unbewusst auf ihr Handy gucken?

00:57:34: Das machen wir ja ganz häufig auch wenn wir gerade verlegen sind oder uns das langweilig.

00:57:37: man guckt da immer so drauf und entsperrt den Bildschirm wie so ein Art Reflex.

00:57:42: Und dass tun Menschen unzählige Male am Tag also in Studien häufig achtzig zweihundert Mal ohne Dass Es Uns überhaupt auffällt weil das ist so sehr automatisiert ist.

00:57:53: Das kann man ja zum Beispiel mal versuchen zu zählen, so ein bisschen bewusster wahrzunehmen wie viel Zeit verbringe ich da eigentlich und was davon ist unnötig.

00:58:02: Was dann oft auffällt ist das wir abends da viel zeit verbringen zum beispiel im Bett vor dem schlafen gehen Und dadurch dass Social Media so aktivierend ist und noch dieser helles Queen dazu kommt werden wir natürlich auch nicht müde gehen später ins Bett und am nächsten Tag umso erschöpfter haben dann abends das Bedürfnis, so jetzt muss ich mich wirklich mal belohnen nach dem harten Tag mit Social Media.

00:58:23: Und wenn wir das erkennen diese Muster können wir da eher eingreifen uns zum Beispiel sagen Ich achte darauf dass ich abends vor dem Schlafengehen mir ein Buch nehme ein paar Seiten Lese und dann versuche runterzukommen anstatt es so sinnlos zu verdatteln vor dem Screen.

00:58:43: Es gibt ja ganz, ganz viele tolle Tipps und Handlungsanweisungen und Möglichkeiten in deinem Buch.

00:58:49: Würdest du sagen manche davon sind ganz besonders geeignet für Menschen U-Fünfzig?

00:58:55: Es geht in einem Kapitel zum Beispiel um das Thema Orientierungslosigkeit also dass es heutzutage zunehmend schwer wird sich selbst zu verordnen was da ganz viele Lebensmodelle gibt.

00:59:06: Früher wurde man hineingeboren, zum Beispiel in die Arbeiterfamilie.

00:59:09: Man war Katholik, man war Tochter und wusste ja ich werde Hausrauber nicht, werde zwei Kinder haben und so verläuft mein Leben.

00:59:15: Also der eigene Weg, der war relativ fest vorbestimmt und das hat es natürlich vereinfacht auch wenn es nicht mal leicht war für Menschen sich zu verorten.

00:59:24: und heutzutage ist es sehr viel schwieriger seinen Platz zu finden und sich zu überlegen wer bin ich denn eigentlich?

00:59:32: Wo gehöre ich dazu?

00:59:33: Und was ist für mich ein erfülltes Leben, wo ich am Lebensende auch sage.

00:59:38: Das war gut so wie es war und gerade als Mit-Ager ist das natürlich ein Thema, was viele umtreibt weil das Leben noch mal im Umbruch ist.

00:59:49: die Kinder sind vielleicht gerade pflücke geworden ausgezogen.

00:59:52: man weiß Ich werde in einigen Jahren in Rente gehen oder beruflich kürzer treten.

00:59:59: Wie ist mein Leben bis jetzt eigentlich verlaufen und was möchte ich danach noch machen?

01:00:03: Was möchte ich anfangen, wo stehe ich, wo gehöre ich hin.

01:00:07: Ich glaube dieser Teil bietet viele Impulse.

01:00:10: da geht es hier so um dieses Thema Werte.

01:00:12: wie kann ich mir neben nach meinen Werten ausrichten, was gibt mir Orientierung, was erfüllt mein Leben?

01:00:18: und ja ich glaub das ist ein Thema was gut für Menschen ü-fünfzig passt.

01:00:23: Super!

01:00:24: Eva, vielen Dank, dass du da warst.

01:00:25: Vielen Dank für deine tolle Arbeit und ein tolles Buch.

01:00:28: Too Much – wir haben echt nur angerissen was alles darbesprochen wird.

01:00:31: also ganz große Empfehlung für alle die mal wieder ein gutes Buch lesen wollen.

01:00:37: Too much von Professor Dr.

01:00:40: Eva Asselmann.

01:00:41: Ja ich danke dir für die Einordnung.

01:00:42: Tolles Gespräch.

01:00:44: Danke.

01:00:46: Wenn du bis hierhin zugehört hast, dann danke ich dir wirklich von Herzen.

01:00:49: Dieser Podcast lebt von Zeit, von Aufmerksamkeit und davon das wir uns gegenseitig zuhören!

01:00:55: Während ihr diese Folge etwas gegeben hat, dann freue mich riesig wenn du dem Podcast abonnierst eine Bewertung da lässt oder ihn mit jemandem teilst für den er gerade wichtig sein könnte.

01:01:06: Du findest mich auch auf Instagram.

01:01:08: dort teile ich Gedanken Einblicke und Themen die hier im Podcast weitergehen.

01:01:13: Und wenn du tiefer einsteigen möchtest, in meinem Buch – so alt war ich noch nie – findest Du viele der Fragen, Gefühle und Perspektiven wieder die wir hier besprechen.

01:01:22: Danke, dass Du da bist!

01:01:24: Bis zum nächsten Folge.

Über diesen Podcast

Hallo bei 50über50! In diesem Podcast geht es um die zweite Lebenshälfte. Hier hörst du persönliche Geschichten und Gespräche mit ExpertInnen rund um die großen Themen des Älterwerdens.

von und mit Stephanie Hielscher

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