50 über 50 - Gesund und entspannt älter werden

50 über 50 - Gesund und entspannt älter werden

Transkript

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00:00:04: Hallo und herzlich willkommen bei Fünfzig über Fünfzig, dem Podcast für die zweite Lebenshälfte und gesundes Älterwerden.

00:00:12: Heute geht es um ein Thema das gerade überall auftaucht – longevity!

00:00:16: Also die Idee Gesundheit nicht erst zu behandeln wenn wir krank sind sondern sie aktiv zu gestalten und möglichst lange zu erhalten.

00:00:25: Mein heutiger Gast ist Markus Naumann Gründer von Recover Society.

00:00:30: Er baut gerade ein Konzept auf, das genau diese Idee ins Zentrum stellt.

00:00:35: Ein System aus Diagnostik, Regeneration, Training und mentaler Gesundheit.

00:00:40: Inspiriert von dem was wir eigentlich aus dem Spitzensport kennen also strukturierte Erholung präventive Routinen und eine professionelle Begleitung für Gesundheit.

00:00:51: Die Vision dahinter ist ziemlich

00:00:52: groß

00:00:54: Gesundheits soll nicht mehr nur im Krankenhaus oder in der Arztpraxis stattfinden, sondern im Alltag.

00:00:59: In Hotels und Communities – in neuen Orten der Regeneration!

00:01:04: Nicht Wellness als kurzfristiges Vielgutangebot, sondern präventive Gesundheitsarbeit.

00:01:10: Ich finde das Konzept spannend.

00:01:12: Gleichzeitig sehe ich es aber auch kritisch Denn viele dieser Angebote sind im Moment vor allem für eine sehr privilegierte Zielgruppe zugänglich Für Menschen die Zeit und Geld haben in ihre Gesundheit zu investieren.

00:01:25: Und deshalb stellt sich für mich eine zentrale Frage, ist das die Zukunft unseres Gesundheitssystems oder bleibt es ein Luxuprodukt für weniger?

00:01:34: Auf der anderen Seite glaube ich auch neue Wege entstehen selten im Mainstream – sie beginnen oft als Leuchtturmprojekte und Experimente, die erst einmal nur wenigen nutzen können.

00:01:45: aber genau dort entstehen manchmal Ideen, die später breiter zugänglich werden.

00:01:50: Vielleicht braucht es solche Orte, um zu zeigen wie ein anderes Verständnis von Gesundheit aussehen kann.

00:01:56: Präventiv statt reaktiv Regeneration statt Dauerstress Gesundheit als Ressource Nicht als Reparaturfall.

00:02:04: Die große Frage ist also Wie kommen wir dahin ohne dass Gesundheit zum exklusiven Lifestyle für wenige wird?

00:02:12: Darüber spreche ich heute mit Markus Naumann Und wir reden über Dinge, die viele von uns betreffen.

00:02:17: Warum Pausen in unserer Gesellschaft oft noch als Schwäche gelten?

00:02:21: Warum so viele Menschen erst merken dass sie auf einen Burnout zu steuern wenn es fast zu spät ist?

00:02:27: und warum?

00:02:28: Markus sagt vielleicht gehen wir in Zukunft nicht erst zum Arzt sondern an Orte an denen wir aktiv an unsere Gesundheit arbeiten.

00:02:36: viel Spaß bei dieser Folge von fünfzig über fünfzig.

00:02:45: Du hast die Recover Society gegründet.

00:02:47: erklär doch mal so in Drei setzen, was das ist.

00:02:52: Sehr gerne!

00:02:53: Wir bringen mit der Recover Society professionelle Erholung in die Luxusindustrie oder in die luxushotellerie.

00:02:58: Das eigentlich die Grundidee weil wir glauben oder ich glaube dass sich das ganze System dahingehend verändert dass diese proaktiven präventiven Orte entstehen müssen.

00:03:07: also die Frage die man sicher beantworten muss es wo materialisiert sich longevity?

00:03:11: Das finde ich eine ganz spannende frage.

00:03:13: wo er wo materialisiert sich Prävention Und einer der Antworten, die wir explorieren und versuchen zu bauen ist, Hotels die Möglichkeit zu geben halt aus passiven Wellness aktivere Erholung zu machen.

00:03:26: Also passives Wellness typisch Massage, Fangopackungen hinzu systemischer Erholungs, professionelle Erholungen so ein bisschen das Basswort oder das Keyword was wir versuchen zu nutzen dafür was am Ende meint, dass man viel systemischer an das ganze Thema rangeht.

00:03:41: Also Datengetriebene, Evidenzbasierter und Hotels einfach die Möglichkeit gibt ihre bestehenden Facilities, Spa-Facilities weiterzuentwickeln auf das nächste Level zu bringen oder den Gästen die Möglichkeit gebt eine ganz andere Art der Erholung zu finden im Hotel.

00:03:58: Das ist eigentlich so.

00:03:59: die Grundidee sozusagen, man geht mit einem System, mit einer Systemlösung sozusagen in bestehende Orte Und Hotels ist aus meiner Sicht ein ganz fantastisches Umfeld, weil Hotels natürlich immer daran interessiert sind eine gute Aufenthaltsqualität zu schaffen.

00:04:14: Weil Hotels in ganz grundsätzlich international sind und man deswegen per se auch eine internationale Brille auf das Thema hat und nehmen muss.

00:04:22: Und weil den Gästen dort einfach die Möglichkeit geboten wird ganz neue Sachen zu erleben und zu sehen.

00:04:29: Ich glaube dass das Thema immer auch damit zu tun hat gerade in Europa finde ich den Leuten dass so ein Stück weit auch vor die Nase zu setzen, wenn sie es vielleicht noch nicht kennen.

00:04:38: Wir haben immer einen Bildungsauftrag für das Thema und so ein Auftrag, das zu zeigen was möglich ist.

00:04:44: Wenn wir mal einen Schritt zurückgehen, professionelle Erholung?

00:04:47: Was kann ich mir darunter vorstellen?

00:04:49: Ich weiß ja, was passiert, wenn ich ins Bar gehe im Hotel, da habe ich mein Bademantel an, da hab' ich eine Massage gebucht, ich kann in den Whirlpool gehen oder in die Sauna... Was passiert bei euch?

00:04:59: Bei

00:04:59: uns ist es tatsächlich direkt so, dass wir mit Ärzten zusammenarbeiten.

00:05:02: Das heißt du hast bei uns die Möglichkeit sofort auch mit einer Ärztin zu sprechen, mit einer Partnerärztin von uns beispielsweise in Frankfurt.

00:05:08: Und wir haben das Hotel quasi ausgestattet mit sehr viel mehr Hardware erst mal – mit überbara Sauerstoffkammer, wir haben Cop-Lunches installiert, Rotlichttherapie ganz breites Infusionsangebot geschaffen und starten eigentlich die Erholungsreise bei einem Anamnesegespräch.

00:05:25: Wie geht es dir?

00:05:25: Was hast du vor?

00:05:27: Was ist dir wichtig im Hotelkontext zum Beispiel?

00:05:29: Das große Learning ist jetzt nach einem Jahr Es geht immer um Schlaf, es geht um Erholung.

00:05:34: Es geht um den guten Schlaf so einen Moment endlich zur Ruhe zu kommen.

00:05:40: was auch finde ich irgendwie da eine große Rolle spielt ist einfach den Leuten, den Menschen und den Gästen die Möglichkeit zu geben das Thema bei so aus einer wissenschaftlicheren Sicht zu begreifen und nicht nur aus einer... Ich mache das irgendwie passiv und jetzt gehe buch ich mir das irgendwie sondern da gibt's halt viel darum überhaupt mal über seine Ziele zu sprechen.

00:06:01: So erst mal gar nicht, ne?

00:06:03: Sondern ich bin irgendwie direkt in der Buchung von irgendeinem ... von irgendem Treatment.

00:06:07: Und das passiert eigentlich nicht, sondern du hast immer erst einmal das Gespräch und aus dem Gespräch heraus entsteht die Behandlung und die Routine.

00:06:14: Wir haben das Wort für uns von Anfang an versucht zu definieren einfach weil wir glauben dass du Dinge gut aufeinander aufbauen kannst und so auch Erholungen immer wirksamer wird.

00:06:26: Wenn du nach einem Anamnese-Gespräch, nach dem Gesprächen mit der Ärztin startest, hast du in der Regel einen ersten Schritt, einen zweiten Schritt und den dritten Schritt.

00:06:34: Und die versuchen aufeinander aufzubauen und in eine bestimmte Richtung zu wirken.

00:06:37: Das finde ich etwas ganz anderes eigentlich als dieses passive Wellness wo ich die Dinge jetzt nicht unbedingt über mich ergehen lasse vielleicht ein bisschen zu negativ formuliert aber bei der ich nicht so wirklich eine Direktion habe und sagt das möchte ich jetzt in so einer Richtung entwickeln.

00:06:50: Warum gehe ich nicht zum Arzt?

00:06:52: dann nennst du euch?

00:06:54: Ich glaube, das ist genau der Punkt.

00:06:56: Das herauszulösen aus dem Krankensetting in den Lifestyle-Kontext, der sich nicht nach Krankheit anfühlt.

00:07:03: Die Leute sind ja nicht krank und fühlen sich gesund.

00:07:06: Sie kommen auch nicht mit Beschwerden.

00:07:07: Es gibt es auch.

00:07:08: Wir haben auch Leute, die ganz konkrete Beschwerde haben, Longcovitz ein Riesenthema, Verletzung, OP

00:07:14: usw.,

00:07:15: weil wir die Sauerstoffkammer haben und natürlich ein Treatment dafür.

00:07:19: Aber ganz konzesslich ... glaube ich, der Weg den man da beschreitet und beschreibt einer, der versucht all das in einem Lifestyle-Kontext stattfinden zu lassen.

00:07:30: Der nicht klinisch ist, der sich nicht nach krank sein anfühlt sondern im Gegenteil nach Optimierung der Möglichkeit etwas in mein Alltag zu integrieren was mir gut tut und nicht irgendwo hingehen zu müssen wo ich das so fürabdecke könnte ich auch als hingehen, wenn ich krank bin.

00:07:44: Auch wenn wir mit Ärzten arbeiten ist es ein anderer Umgang.

00:07:48: Es ist sehr viel proaktiver, sehr viel mehr an den Zielen und nicht unbedingt an Symptomen.

00:07:53: Also du arbeitest an deiner Gesundheit und nicht gegen deine Krankheit?

00:07:57: Das gute Formulierung ganz genau.

00:07:59: Jetzt hast Du erwähnt ihr habt eine Sauerstoffkammer.

00:08:01: was gibt's denn bei euch konkret noch?

00:08:03: also wenn man da reinläuft... Was erweitert mich da?

00:08:06: Also es ist erstmal ein ganz toller Ort, was auch eine Rolle spielt.

00:08:09: In den ganzen Hotelkontexts jedes Hotel hat Fläche und einfach Orte die man besser bespielen könnte.

00:08:16: Und in Frankfurt beispielsweise im Rumors in Frankfurt ist das so.

00:08:18: Die haben einen Raum der nennt sich Skylounge.

00:08:21: Es ist ein Raum der tatsächlich einen unheimlichen Ausblick hat auf die Skyline der Stadt Der früher verwendet wurde für so Kaffee und Kuchen.

00:08:28: Ja also da gab's nicht wirklich wahnsinnig viel.

00:08:31: Und was wir da gemacht haben ist sozusagen das erste Trockmodul einzubauen, nämlich die Sauerstoffkammer in Kombination mit einem Infusionsangebot und der Anamnese mit dem Arzt.

00:08:41: Wir haben ein Analysegerät von Techno Gym für die Bioimpedanzanalyse vor Ort für einfach den Bodycheck sozusagen also auch für erste Diagnostik und haben dann im Nassbereich einen Kontrastmodul entwickelt tatsächlich aus Coal Plunges mit Eistab zusammen, also aus einem mit dem Amsterdamer Unternehmen oder Nierländischen Unternehmen und Rotlichtpanels.

00:09:01: und das ist so gebaut dass man nicht unter so einer Rotlichtliege verschwindet.

00:09:06: So ein bisschen wie im Solarium, das man dann einfach zu mir.

00:09:08: Sondern diesen so gebaut, dass man gemeinsam unter dem Rotlicht steht.

00:09:11: Also, dass es wirklich alles sehr auf soziales Miteinander gemeinsames erleben.

00:09:16: Es funktioniert total gut alleine oder als Pärchen wenn man zu zweit im Hotel ist.

00:09:19: aber es passiert oder es funktioniert auch fantastisch, wenn man als Gruppe beispielsweise krupplannt oder ins Rotlicht geht und wir kombinieren das sehr Intensiv mit all dem, was sonst im Hotel da ist.

00:09:29: Und das ist so ein bisschen die Schönheit finde ich in diesem Konzept dass man halt auch alles das nutzen kann, was schon da ist Sauna zum Beispiel für diese ganzen Kompresszykles, die wir aufbauen können.

00:09:38: Wir haben Massage liegen vor Ort es gibt einen Hammam Was wir integrieren können in diesen ganzen Abläufe.

00:09:43: aber wir geben dir eine Guidance mit!

00:09:44: Wir geben dir als Gast sozusagen eine Routine an die Hand Die sagt im ersten Schritt Geht's beispielsweise in die Fusion Im zweiten Schritt gehts in die Sauerstoffkammer Danach gehts ins Rotlicht und danach gehts beispielsweise in das Hammam Als Beispiel.

00:09:57: Und so kannst du, wieso User Journeys bauen eigentlich in dem Hotel und die Leute ein bisschen an die Hand nehmen... ...und ihnen einfach eine gute Zeit schenken, die ihnen zeigt was möglich ist.

00:10:08: Das sehe ich als die Aufgabe von uns allen, die in dieser Industrie arbeiten.

00:10:12: den Menschen zeigen dass das ein Lebensstil sein kann.

00:10:15: Dass es etwas ist, was man jeden Tag in seinem Alltag integrieren kann.

00:10:19: Einfach einen Erlebnisraumschaft der sich gut anfühlt Der wirkt, der eine Richtung hat und nicht so random ist irgendwie.

00:10:30: Sondern er immer versucht ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

00:10:33: Hautschönheit ist Zell-Gesundheit.

00:10:36: Energie, der beste Schlaf... Es gibt immer verschiedene Richtungen finde ich in die man das entwickeln kann.

00:10:41: Und so lernen die Leute und explorieren die Leute.

00:10:43: was heißt eigentlich?

00:10:44: So einen proaktiven Lebensstil dann auch zu führen oder so ein praktisches Angebot anzunehmen

00:10:49: Und es richtet sich dann aber eigentlich weniger an die Hotelgäste, die vielleicht mal ein, zwei, drei Nächte da sind.

00:10:55: Sondern eher an die Frankfurter in dem Fall, die regelmäßig kommen können?

00:10:59: Beides tatsächlich, beides!

00:11:01: Also am Anfang so natürlich als wir gestartet sind waren hundert Prozent aller Gäste vom Hotel und das ändert sich aber, das switcht ein bisschen.

00:11:08: jetzt sind wir schon bei sechszig vierzig und wir merken auch ganz... Es ist super spannend, dass viele Hotelgäste eigentlich ihre Reiseverhalten ändern.

00:11:18: Weil sie sagen ich möchte mehr in Hotels stattfinden oder in Hotells übernachten die mir dieses Angebot vorhalten können weil ich einfach merke wie gut mit es tut und das ist für uns ein ganz essenzielles Signal zu sehen Wie sich das Reiseverhalten des Buchungsverhaltens verändert, weil diese Angebote vorherrschen.

00:11:35: Das heißt es ist so dass wir mittlerweile einen Komma neun Besucher pro Gast haben.

00:11:41: Wir haben sehr viele wiederkehrende Gäste vom Hotel und sehr viele Leute mittlerweile außerhalb von dem Hotel in der Stadt.

00:11:46: Das kommt immer ein bisschen darauf an.

00:11:47: also im Baden-Baden zum Beispiel ist es so die Stadt natürlich kleiner als Frankfurt und mehr saisonal.

00:11:52: da ist so das weniger als es mehr Hotelgäste.

00:11:54: In Frankfurt ist es nahezu auchiglich mittlerweile.

00:11:58: Kannst du mal umreißen, was eure Kern-Zielgruppe ist?

00:12:03: Es gibt dreieinhalb Frauen.

00:12:05: Ganz große Zielgruppe.

00:12:06: Frauen für die wirklich Longevity immer so ein bisschen gerade in dem Kontext indem wir uns bewegen so eine bisschen eine Konservierung von Schönheit ist spielt eine Rolle ja wo es darum geht.

00:12:16: okay was kann ich tun vor Ort um einfach besser zu fühlen und das Gefühl eine Idee davon zu entwickeln was sich langfristig tun kann auf einer Zellgesundheizebene ich der wahrnehme, was danach fragt wird.

00:12:30: Dann in Frankfurt ist es extrem natürlich in Richtung Businessmenschen also Leute die halt viel reisen, die viele im Berufsleben leisten müssen, die einen hohen Output haben.

00:12:40: für die ist das tatsächlich eher ein Anfair Advantage im Leben so'n unfairer Vorteil dass man leistungsfähiger werden mehr Output generiert weil man beispielsweise in einer Sauerstoffkammer anfängt zu aber in seine E-Mails zu schreiben und solche Sachen.

00:12:54: Das sind zwei Zielgruppen die man gerade in Frankfurt schon sehr oft antrifft.

00:12:58: Eine andere Zielgruppe sind Athleten, für die das ganz natürlich ist sich mit ihrem Körper in der Intensität auseinanderzusetzen.

00:13:05: Die wissen wie wichtig Erholung ist im Zusammenspiel mit Leistung.

00:13:09: und die halbe Zielgruppa ist alles das was Generation Z Alpha gerade für sich entdeckt.

00:13:14: also da entsteht ja gerade eine Generation die für sich erkennt irgendwie dass das proaktive gesunde Leben das schöne Leben ist und kein verzicht bedeutet sondern Ganz ganz viel möglich ist, wenn man gemeinsam versucht gesund zu leben.

00:13:29: Das ist für uns noch keine super relevante, super spannende Z-Gruppe weil die natürlich noch zu jung sind, viele noch zu jungen sind und wir einfach in einem sehr hochpreisigen Segment sind.

00:13:39: Man sieht aber was diese Generation mittlerweile an kulturellen Einfluss einfach hat.

00:13:44: Also ich weiß nicht, Sauna Raves als ein Thema Sober Clubbing das sind ja alles Sachen die von dieser Generation getrieben werden.

00:13:50: für die geht es dann gar nicht mehr darum irgendwie mal nichts zu trinken sondern einfach nie zu trinken und so sagen dass ist nicht das wie ich meine Freizeit gestalten möchte und ich finde das unfassbar positiv weil das Signalwirkung hat auf alle anderen Und sie sehen das ja und spüren das und was so.

00:14:03: die Trends entwickeln sich dort Verhalten entwickelt sich dort und wird dann abgeschaut von anderen C-Gruppen, die ein bisschen älter sind.

00:14:10: Die vielleicht in einer anderen Zeit groß wachsen oder groß zu waren sind Und die nehmen es mehr um mehr an.

00:14:14: das sind so die dreieinhalb C Gruppen In Klammern, die ich wahrnehme und Biohacker gibt's auch als C Gruppe.

00:14:20: also wirklich Menschen die unheimlich am optimieren interessiert sind Die gibts auch aber die sind bei uns nicht super präsent.

00:14:27: Wie geht sie denn damit?

00:14:28: du hast ja gerade angesprochen dass ihr sehr hochpreisig seid?

00:14:33: Und auf der anderen Seite wollt ihr so vielen Menschen wie möglich helfen und dieses Angebot zugänglich machen.

00:14:39: Kannst du mich mal mitnehmen in diesen Konflikt, den das vielleicht auch auslöst?

00:14:45: Also die Konflik ist genau das richtige Wort weil eigentlich geht es darum eine Welt zu erbauen, zu erzeugen, zu erschaffen, die es noch nicht gibt.

00:14:54: also wenn man nochmal ganz kurz zurückgehen zu dem was passiert gerade sind wir wirklich ja an diesem Wandel diese Bewegung, Transition von einem Akuten zu dem Präventin-System.

00:15:03: Das ist uns mittlerweile allen bekannt so dass das stattfindet klar ob das mit unserem dazutun oder ohne unseren dazu dazuttun funktioniert.

00:15:12: und es ist happening sozusagen.

00:15:15: Und die Frage finde ich die man sich jetzt beantworten muss ist wo entstehen die neuen Sachen?

00:15:19: wie entstehen den neuen Sachen?

00:15:21: Ich glaube dass du in unserem System immer erstmal einen Angebot schaffen musst was in irgendeiner Form eine Zieggruppe erreicht, die bereit ist dafür zu bezahlen.

00:15:32: Weil die Sachen teuer sind!

00:15:33: Du musst sie überhaupt erst mal entwickeln du musst sie aufbauen.

00:15:36: also die Kammern kosten Vermögen ja das ganze Angebot ist teuer Ärzte sind teuer Du hast einfach mit Kostenfaktoren zu tun, die du irgendwo erstmal die du erst mal so konfektionieren musst, dass sie für eine bestimmte Ziggruppe interessant sind.

00:15:49: Und da bist du immer sozusagen im Marktsegment erstmal oben weiter oben angesiedelt einfach weil du da die Leute hast, die erst einmal bereit sind das auch zu bezahlen.

00:15:57: Die gebildet sind, die das grundsätzliche Weite den weiten Blick haben in der Welt, die es auch schon wahrgenommen haben.

00:16:02: wir haben viele Gäste, die dies aus Amerika kennen zum Beispiel, die in Amerika immer gelebt haben oder die dafür sind und ich glaube du musst dort anfangen um von dort aus immer günstigere, breiten wirksamere Angebote zu schaffen.

00:16:17: Das was du gelernt hast mit dieser C-Gruppe kannst du dann anwenden ins nächste Konzept oder in das nächste Produkt hier sozusagen für andere C Gruppen und Du kannst nicht von unten anfangen sozusagen von der breiten Masse die allen sozusagen das gleiche, die gleiche Infrastruktur zur Verfügung stellt In dem System indem wir sind, in dem wir kein Selbstzahlermarkt haben.

00:16:35: Wir sind kranken Kassensystem im weitesten Sinne.

00:16:37: Das heißt wenn es von dort aus gesteuert worden wäre oder werden würde glaube ich dass sich durchaus als einen breiten Phänomen etablieren könnte.

00:16:47: Longevity und Langlebigkeit als Thema, solange das aber so nicht ist und Selbstzweifel aktuell ist musst du glaube ich ein Angebot schaffen wo die Leute auch bereit sind zu bezahlen.

00:16:57: Wäre es vielleicht eine Idee auf Krankenkassen zuzugehen?

00:17:00: Absolut!

00:17:02: Also hundertprozentig glaube ich muss dahin kommen.

00:17:05: also wir müssen uns da hin entwickeln dass wir Cases bauen können die für Krankenkasten relevant sind und interessant sind.

00:17:12: Effizie und Evidenzforschung muss man rausfinden, was bringt das am Ende?

00:17:16: Welchen Einfluss hat es wirklich?

00:17:17: gibt's ja im Autokontext- und Autoversicherungskontext.

00:17:20: Gibt's das schon bisschen dass man da gibt so Sensoren die man sich einbauen kann, die das Fahrverhalten tracken und dann entsprechend verändert sich die Versicherungspolizei.

00:17:28: Da sind wir genau bei diesem Moment schon.

00:17:29: der sagt okay ich habe einen Datenpunkt der mir echt Zeit eine Idee davon gibt wie du dich verhältst im Verkehr in dem Fall Und daran bemisst sich sozusagen dann die Polis und die Versicherungsprämie.

00:17:41: Das ist ein Modell, das natürlich nicht so ganz uninteressant ist für Krankenkassen.

00:17:44: auch zu überlegen wer viel für sich investiert, wer weiß so, wer diesen Lebensstil für sich erarbeitet in dem Sinne der viel macht und aktiv ist und dass auch zeigen kann Für den sollte es natürlich eine andere Möglichkeit geben anderen Polissen anderes Versicherungsprodukt Da sind wir aber noch nicht meiner Meinung nach da müssen uns hin entwickeln.

00:18:04: Persönlich habt ein unheimliches Interesse daran natürlich zu gucken, was könnte unser Beitrag?

00:18:08: Was kann mein Beitrag sein?

00:18:09: da irgendwie erst Ideen zu entwickeln oder erste Modelle anzubieten wie sowas funktionieren kann.

00:18:14: Wenn es die vielleicht auch schon gibt.

00:18:16: Vielleicht weiß ich sie nicht.

00:18:16: Kann sein dass das irgendwo schon Testmärkte gibt.

00:18:19: Ich glaube aber dass das Auto Beispiel schon ganz gut zeigt ist eigentlich ein Weg.

00:18:23: Und der Weg hat das damit zu tun, messbar und sichtbar zu machen was diejenige derjenige am Ende für seine Gesundheit tut und dann entsprechend dynamisch anzupassen, was es bedeutet für deine Physiopolis.

00:18:35: Es wäre ein Weg aber auch finde ich krass weil es viel mit Überwachung zu tun hat.

00:18:41: Eigentlich wär's doch ein schönerer Weg sozusagen mit den Krankenkassen oder dass die Krankenkasten von sich aus diesen präventiven Ansatz fördern freiwillig den menschen zur verfügung stellen und dann kann man ja auch gucken waren die bei den kursen vielleicht oder so dass sie nicht so daily getrackt werden.

00:18:59: aber weiß also das ist ein dass es erstmal einen angebot gibt, das niedrigschwelliger ist als wenn ich irgendwie summe x bezahlen muss um bei euch das angeboten nutzen zu können.

00:19:11: Aber ich sehe er trotzdem In der Szene auch.

00:19:14: Es gibt diese Leuchtturmprojekte, so nenne ich sie jetzt mal und die muss es natürlich auch geben damit Daten erhoben werden und auch sozusagen gezeigt werden kann dass diese Art von präventiver Medizin nützlich ist.

00:19:28: oder wie siehst du das?

00:19:29: Absolut absolut.

00:19:30: aber du hast ja gerade selbst beschrieben es muss ja irgendein Moment geben wo nachgehalten wird ob dieser Lebensstil lebt wird oder nicht.

00:19:37: also muss ja irgendwo einen Datenpunkt geben der am Ende Entscheidungen und dieses Modell überhaupt möglich machen.

00:19:42: Und ich glaube, das was du schreibst genau richtig ist der Moment wann wird's Überwachung?

00:19:45: Und wann wird es zu viel?

00:19:46: und man wird einfach ein gutes öffentlich wirksames Modell dem ihr irgendwie folgen können was vielleicht nicht an so einen Überwachungs George Orwell moment erinnert.

00:19:56: aber ich glaube irgendwo muss es einen Datenpunkt geben der diese Signale für Versicherung halt einfach messbar macht.

00:20:05: Da kommt man glaube ich nicht drumherum, wenn man versucht so ein Modell zu entwickeln.

00:20:09: Aber kann

00:20:09: man das nicht einfach freiwillig machen?

00:20:12: Dass man es einfach anbetet als Angebot sozusagen dass die Menschen in Anspruch nehmen können weil also wenn man jetzt euer Angebot sich durchliest und anguckt dann hat man ja eigentlich also als Mensch wie Ich habe ich auf jeden Fall Lust dahin zu gehen.

00:20:26: Und jetzt könnte ich mir das vielleicht auch leisten, das zu machen und würde es auch tun weil mir meine Gesundheit super wichtig ist, weil ich lange gesund bleiben möchte und weil mich das Thema total interessiert.

00:20:36: Es gibt so ganz viele Punkte die mich sozusagen dazu befegen euer Angebot in Anspruch nehmen zu können.

00:20:43: und vielen anderen Leuten geht's vielleicht nicht so sei es aus finanziellen Gründen sei es, weil sie nicht so das Interesse irgendwie an dem Thema haben oder Sie gerade keine Zeit dafür haben andere Prioritäten in ihrem Leben haben.

00:20:56: Und ich glaube, wenn wir irgendwo auch ein Angebot hätten was so niedrigschwellig ist und man einfach halt hingehen kann finde ich das sympathischer als diese Überwachungsnummer.

00:21:06: Das sehe ich auch so.

00:21:07: Ich glaube das schließe ich gar nicht aus aber du musst ja trotzdem wenn du es freiwillig machst irgendwo das Signal senden.

00:21:14: also dann muss er trotzdem irgendwo der Weg zur Versicherung gehen.

00:21:19: Das zeigt, dass du das machst und wirkt.

00:21:21: Sonst ist es immer nur eine Motivation.

00:21:24: Die Krankenkasten arbeiten mit Risikomodellen.

00:21:27: Die müssen mathematische Grundlage schaffen, um Polisen zu errechnen.

00:21:32: Deswegen werden wir nicht drumherum kommen ... Uns kann freiwillig sein?

00:21:35: Wie tief lässt du das zu?

00:21:38: Ist es so, dass die irgendwann deine Apple-Watch-Vitaldaten in Echtzeit wecken?

00:21:42: I don't know!

00:21:43: Da muss man gucken.

00:21:44: Also ich überlege, was das am Ende ist.

00:21:46: Aber ich glaube es muss über eine Freiwilligkeit passieren und ich glaube aber dass es dann irgendeinen Punkt braucht an den Krankenkassel einen Signal hat und sagt okay, Stefanie macht das regelmäßig.

00:21:58: Ich sehe das kann das um ihn nachvollziehen und deswegen hast du ein Polissenvorteil davon.

00:22:02: Was du aber ansprichst finde ich ganz spannend Weil wir ja sehen, dass sich ganz andere Sachen demokratisieren und breiten wirksam werden.

00:22:08: Und das ist beispielsweise Diagnostik.

00:22:10: Das finde ich zum Beispiel ein sehr spannendes Feld wo man sieht was eigentlich passiert wenn Diagnostic zur Commodity wird, wenn es überall angeboten wird.

00:22:17: Früher war das so super... Ich weiß nicht, ich bin noch gar nicht so super lange her, wenn du beim Arzt warst und die macht eine Langzeit Ecker geht hast du so einen Ding umbekommen.

00:22:25: Ja und da bist du irgendwie drei Tage mit so einem Gurt rumlaufen Um diesen einen Datenpunkt zu erheben und heute haben wir alle unsere Tracker an der Hand und am Arm und im Ring und worüber.

00:22:35: Ja, das war so der erste Moment finde ich wo man merkt wie das Technologie erlaubt wie das ganz ganz viele Leute on scale sozusagen ihre Vital Datentracken.

00:22:45: was sich jetzt beobachte.

00:22:46: Das finde ich auf dein Argument ein ist das Diagnostik allgegenwärtig wird.

00:22:51: Dass wir nicht nur einen Vital-Datenpunkt haben, sondern dass wir in die Apotheke gehen können für Blut-Tests beispielsweise.

00:22:57: oder ich habe jetzt auf der CS gesehen es gibt so Cortisolmesseräte fürs iPhone.

00:23:02: Wir haben ein Messgerät mit Mist-Viotomex über seismografische Wellen.

00:23:07: Also wir sind in einem technologischen Gallop gerade dieser technologischer Gallop ganz viel demokratisiert meiner Meinung nach und das beginnt bei der Diagnastik.

00:23:19: Wir sind nicht weit davon entfernt, dass wir wirklich alle regelmäßig ein sehr gutes Bild von uns haben und nicht nur einmal oder zweimal in der Dekade beim Arzt waren.

00:23:30: Und sagen wir mal jetzt mal ein großes Blutbild, sondern ich glaube das es eine unheimliche Allgegenwertigkeit geben wird von Daten, eigentlichen diagnostischen Daten.

00:23:38: Das ist für mich ein ganz spezieller Punkt der Demokratisierung.

00:23:40: Dass wir alle in der Lage sind zu sehen, dass über Anbieter wie Neko Health, ihr kennt's ja Spotify Typ, der das macht Ich wirklich anfangen kann, MRI Scans im großen Stil.

00:23:51: Es ist eine unheimliche Explosion an diagnostischen Fähigkeiten und Orte verändern sich.

00:23:56: die, also Apotheken finde ich ein fantastisches Beispiel, ihre Fähigkeit sozusagen nutzen, die sie vor Ort haben, das Fachpersonal um dir dann solche Angebote zu machen.

00:24:05: Und da finde ich es mit Demokratisierung schon total sichtbar.

00:24:08: Ja, das finde ich auch aber trotzdem habe ich das Gefühl dass immer noch so ein Thema ist was in unserer Blase ist Für die breite Masse, die Motivation irgendwie fehlt.

00:24:23: Mal ehrlich über unseren Intimbereich wird oft nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen aber wir bei Fünfzig über Fünfzig reden offen.

00:24:30: Denn Scheitendrockenheit betrifft mehr als jede

00:24:32: zweite

00:24:33: Frau über Fünfundvierzig.

00:24:35: Die Ursachen, meist östrogenmangel in und nach den Wechseljahren oder in der Stillzeit.

00:24:40: Nicht zu vergessen klebstherapien wie Chemo – all das beeinträchtigt die empfindliche Intimhaut!

00:24:46: Die Folge?

00:24:47: Trockenheit, Jucken, Brennen, Schmerzen beim Sex.

00:24:51: Die gute Nachricht ist es gibt eine sanfte hormonefreie Hilfe, die Kadehydroprodukte.

00:24:57: Die gibt es mittlerweile in vier Darreichungsformen und somit für jede Frau eine passende Lösung.

00:25:01: Für alle, die eine einfache und hygienische Anwendung bevorzugen

00:25:05: – das

00:25:05: Kadehydrobefeuchtungsgel mit Aplicator-Spendett gezielt dort Feuchtigkeit, wo sie gebraucht wird.

00:25:11: Innen wie außen!

00:25:13: Oder du willst das Kaderhydro Befeuchtungssgel im praktischen Tosierspender für unterwegs?

00:25:17: Intensive Befeuchten mit hyaluronsäure, frei von Hormonen, Duft & Farbstoffen – ideal bei Trockenheit mit Juckreiz und Wundgefühlen.

00:25:25: Besonders praktisch, als Gleitgeber im Sex sowie einfache vaginale Anwendung dank des Applikators.

00:25:32: Auch in der Stillzeit geeignet und mikropläumfreundlich!

00:25:36: Besonders geeignete für Frauen in den Wechseljahren und für alle die sich in ihrem Körper wieder wohl- und frei fühlen möchten – bei Scheidendrockenheit, Kadehydrobefeuchtung, die begeistert.

00:25:46: Kommt rum ist los gut.

00:25:48: Mehr Infos und die passenden Produkte für dich findest du in den Show Notes.

00:25:52: Danke an Dr.

00:25:52: Kade, für die Unterstützung dieser

00:25:54: Episode!

00:25:56: In dieser Folge habe ich auch noch

00:25:57: einen zweiten Werbepartner.

00:26:00: Gerade in der Lebensmitte merken viele von uns Schlaf ist nicht mehr selbstverständlich.

00:26:04: Wir wachen nachts auf, denken über alles Mögliche nach, drehen uns von Seite zu Seite Und am Morgen fehlt genau das was wir eigentlich brauchen Klarheit und Energie.

00:26:14: Für mich war es immer wichtig, morgens wirklich frisch zu sein.

00:26:18: Deshalb habe ich Melatonin ehrlich gesagt nie ausprobiert.

00:26:21: Ich hatte von vielen gehört dass man sich am nächsten Morgen eher noch müde fühlen kann und genau das wollte ich nicht!

00:26:28: Dann hab' ich den Serenizer von

00:26:30: Avea kennengelernt.

00:26:31: Was mich sofort angesprochen hat, im Serenizer ist kein Melatonin.

00:26:35: Stattdessen kombiniert er Inhaltsstoffe wie Saffran, heiliges Basilikum, L-Termin und Magnesium die den Körper dabei unterstützen wieder in seine natürliche Balance zu kommen.

00:26:46: Kein Melatoninen sondern ein ruhiger, natürlicher Ansatz.

00:26:50: sehr sympathisch und effektiv!

00:26:53: Ich nehme den Sereniser inzwischen seit über einem Jahr und zwar in Phasen in denen es mir besonders wichtig ist wirklich gut zu schlafen.

00:27:01: Ich merke, ich schlafe ruhiger ein, oft einfach durch und wache morgens klarer auf.

00:27:07: Für mich ist der Serenizer wirklich von ganzem Herzen das Mittel der Wahl wenn ich weiß, morgen brauche ich

00:27:12: Energie.".

00:27:13: Wenn du also merkst dass guter Schlaf nicht mehr selbstverständlich ist, schau dir den Sereniser von Avea immer an!

00:27:19: Mit dem Code «Fünfzig Fünfzig» als Ziffern geschrieben bekommst du fünfzig Prozent auf deine erste Bestellung.

00:27:26: Es gibt

00:27:27: eine neunzig Tage Geld zurück Garantie, also einfach ausprobieren Serenizer, kein Melatonin.

00:27:33: Nur du in Balance!

00:27:35: Mehr Info findest Du auf awm-live.com.

00:27:39: Danke an meinen Werbepartner AWL Live für die Unterstützung dieses Podcasts.

00:27:44: Werbung

00:27:45: Ende.

00:27:47: Hast Du denn eine Idee wie man die Leute sensibilisieren kann dafür dass sie jetzt ihre Gesundheit tatsächlich ein bisschen auch selber in die Hand nehmen können und vielleicht auch müssen oder sollten?

00:28:00: Ich glaube es geht darum Orte zu schaffen.

00:28:03: Also das ist natürlich unsere Hypothese am Ende, ja?

00:28:05: Zu sagen es braucht diese Orte an dem das erlebbar wird.

00:28:08: An denen ich sage da wird Proaktivität und Prävention erlebbar.

00:28:11: Weil ich kann natürlich viel erzählen und ich kann viel digital abbilden Ernährungsberatung solche Sachen.

00:28:16: Kann nicht sehr sehr viel machen.

00:28:18: Ich glaube aber es braucht Orte die Wirkung versprechen und an denen Wirkung erlebbart wird.

00:28:23: Und ich sehe das bei uns beispielsweise wenn die Leute kommen und dieses UFO sehen.

00:28:27: Diese Sauerstoffkammer als Beispiel Ja weil die natürlich nach Zukunft schreit.

00:28:31: Die sieht einfach schon so aus, ne?

00:28:33: Und dann sind sie da drin und eratmen und merken okay der passiert was mit mir.

00:28:38: Da entsteht plötzlich eine Aktivität die ich gemeinsam machen kann, mit Freunden machen kann an einem Samstag, die sich gut anfühlt und die einen positiven Effekt hat auf all unsere Gesundheit.

00:28:49: Ich glaube wir müssen Angebote schaffen und Lebenskonzepte entwickeln die das attraktiv machen.

00:28:55: Also ich denke immer in so eine Sehnsuchstistanz, die man aufbauen muss.

00:28:59: Weißt du von dem wo ich jetzt bin?

00:29:02: Wie ich jetzt hier sitze und den wo ich sein könnte.

00:29:04: Und diese Distanz muss man glaube ich beschreiben... ...und ich finde da ist es longevity ein unheimlich gute metaphorische Klammer.

00:29:11: Weil sie sagt irgendwie wenn wir jetzt diese Aufenthaltsqualität schaffen und diesen guten Lebensstil entwickeln dann haben wir ja jetzt was davon weil's Spaß macht, weil sich gut anfühlt und weil ich diese Angebote jetzt problemlos nutzen kann.

00:29:25: Und ich habe diesen Langzeiteffekt, dass sich meine Gesundheitserwartung positiv beeinflusst.

00:29:29: Ich glaube es braucht diese positiven Narrative über das, was ist das Erste?

00:29:33: Deswegen sind die Podcast so wichtig wo diese positive Narrative entstehen über dieses Leben, über diese Möglichkeit.

00:29:39: Und es müssen diese Orte entstehen, die das nachhalten können und dieser Qualität der Erfahrung bieten.

00:29:45: So würde ich es euch zusammenfassen.

00:29:48: Jetzt habt ihr bei euch im Titel ist ja die Erholung ganz groß geschrieben.

00:29:54: Warum geht er speziell so da drauf?

00:29:57: Gibt es vielleicht auch eine persönliche Geschichte, irgendwie ein Moment in deinem Leben wo du gemerkt hast okay so geht's jetzt vielleicht nicht weiter.

00:30:03: ich muss Erholungen mein Leben einladen oder integrieren

00:30:07: Ja aber eher also noch kein Burnout sowas nicht in die Richtung.

00:30:12: Aber Ich merke dass wir in So einem gerade positive Narrative ansprochen, was wir in einem Narrativ sind.

00:30:20: Ich komme aus einer Leistungskultur, in der man viel Output generieren muss und die Pause eigentlich immer die Schwäche war.

00:30:27: Das war das, was man nicht mal so das Übel noch hinten dran hängt.

00:30:30: Muss man sich halt auch einmal erholen irgendwann und irgendwann die Pause machen.

00:30:33: Verschenkte Zeit ein bisschen!

00:30:35: Und ich finde im Sport wird es super deutlich dass das totaler Quatsch ist eine ganz verschrobene Sicht irgendwie auf Leistungen.

00:30:44: professionelle Erholung, unheimlich gutes Vehikel um zu erklären warum es geht.

00:30:49: Nämlich wirklich gut geführte Auszeiten zu schaffen die sich wirklich viel Mühe geben und systemisch versuchen dich zu erholen und dir diesen diese Balance zu geben eigentlich in dieser Balance zu finden ohne dass man in diesem Pendel zu weit ausschlägt.

00:31:03: also es geht nicht darum sozusagen sich komplett überzuoptimieren und nur noch in diesem Optimierungswahn zu sein sag ich mal sondern wirklich einen einen guten Ausgleich zu finden, eine gute Balance zu finden.

00:31:15: Wir haben das irgendwann mal genannt Balancing Opposites.

00:31:17: also Gegensätze sind keine Gegner sondern man kann sie miteinander verhandeln.

00:31:21: und wenn man den Raum schafft in denen professionelle Erholung lebt wird und versucht wird auch zu vermitteln mit Ärzten nachzuhalten systemisch nachzuhalten dann haben nicht nur Sportler was davon die das schon lange lernen sondern jeder kann irgendwie für sich entdecken und verstehen was die Pause eigentlich bedeutet wenn man es gut macht regelmäßig macht und nachhalten kann.

00:31:41: deswegen finde ich dass ein Gute Ich finde es irgendwie eine gute Begrifflichkeit, weil sie auch hier und jetzt funktioniert.

00:31:47: Weißt du das?

00:31:47: Was ich mein Problem mit Langlebigkeit und Longevity als Überthema ist immer dass der erwartbare Gewinn in der Zukunft ist irgendwo dahinten und erst mal noch nicht beweisbar.

00:31:57: Man weiß klar wenn sich jetzt anfangen bestimmte Lebensentscheidungen zu treffen Ernährung kein Alkohol für Bewegung wird diesen Effekt haben aber erst mal nicht beweisbar so unbedingt ja.

00:32:09: also Es kann ja auch immer noch ein Klavier auf dem Kopf fallen.

00:32:13: Genau, es kann immer noch irgendwelche Irrungen passieren und ich finde die Idee, die professionelle Erholung in seinem Leben zu integrieren genauso wie man Leistung in sein Leben lässt und versucht irgendwie Karrieren zu bauen um was auch immer ist für mich der selbst wirksamere Weg so würde ich glaube ich beschreiben geht darum das direkt zu spüren von dort aus den Weg dann in die Zukunft zu gehen.

00:32:36: Und dann gibt es natürlich das Gesundheitsversprechen langfristig, zu sagen du hast wirklich Einfluss auf deine Healthspan.

00:32:43: Was passiert denn mit uns wenn wir Pausen machen?

00:32:48: Es ist eine spannende Frage.

00:32:49: Gibt verschiedene Ebenen tatsächlich also ich glaube es ist ein allererster Linie natürlich irgendwie das Nervensystem der Nerven System Reset.

00:32:55: Das ist der Moment, Ende zu halten.

00:32:57: Es ist reflektierender Moment.

00:32:59: Vielleicht ist das was was ich so bisschen anekdotisch irgendwie beschreiben kann weil ich persönlich habe das Gefühl, ich renne durch mein Leben.

00:33:07: Also es ist ein konstanter Sprint und das ist zum Beispiel was, was ich für mich selber jetzt auch erkenne dass die Pause und der Moment des Innerhaltens einen Moment ist der Reflexion also wirklich eine mentale Komponente hat im Moment der Nervensystemregulierung und man wirklich auch merkt, dass sich ein anderes Energielevel habt danach ja ich glaube die beiden Komponenten sind für mich so die relevantes Neig Also mentale, was ist der mentale Reset?

00:33:34: und den Nervensystem-Reset?

00:33:36: Aber eben auf einer Ebene wo du es professionell geführt machst.

00:33:39: Weißt Du wo du weißt okay das ist jetzt nicht einfach nur die der Nachmittag auf der Couch der irgendwie auch eine Form von Pause ist Sondern dass ist etwas was versucht irgendwie einen Gegenpol zu schaffen zu all dem was sonst an Stresshoren auf dich einwirkt.

00:33:52: so kann ich es wirklich beschreiben.

00:33:54: Und andersrum wenn wir diese Pausen nicht machen was passiert damit uns?

00:33:59: Dann bist du in so einem moment wo du die ich eben nicht mehr runter regulieren kannst, wo du in so einem ständigen Alarmzustand bist.

00:34:07: Also kommt natürlich auch was für ein Lebenskonzept man hat und was mein Leben man führt.

00:34:10: aber ohne Pause bist du in einer konstanten Eskalationskurve irgendwie.

00:34:17: Weißt du es gibt nicht diesen Moment der irgendwie eine Gegenpolschaft zu dem also keine Boundaries irgendwie sondern du bist im permanenten Strom Und ich glaube dass das einfach irgendwann sein toll hat.

00:34:31: Viele Menschen merken das ja erst, wenn sie dann eben zum Beispiel ein Burnout haben.

00:34:35: Aber hast du irgendwie so eine Methode vielleicht?

00:34:39: Wie man das ein bisschen früher merkt also wie man vielleicht mal auch wenn man in diesem Hamsterrad sozusagen läuft, wie man für sich reflektieren kann, wie das Level der Erschöpfung ist und ob es einfach noch eine Runde weitergeht oder man sich mal hinlegen muss.

00:34:55: Ich selber habe das nicht tatsächlich kein Frühwarnsystem für mich selber.

00:35:00: Es ist ganz schwierig, aus meiner eigenen Erfahrung heraus zu einzuschätzen.

00:35:04: Deswegen bin ich sogar mein allerbester Kunde, weil ich dankbar bin, dass es sozusagen einen Framework gibt in das sich mich reinbegeben kann was mir hilft dabei, das zu entdecken und für mich selbst auch irgendwie anzuwenden.

00:35:15: Weil ich persönlich hab's gar nicht.

00:35:17: Für mich ist dann jeder Tag wenn ich das nicht selber machen würde, jeder Tag irgendwie gleich intensiv und ich habe diese Vorzeichen und ich glaube ich bin wirklich so ein Version Burnout-Kandidat bei dem dann einfach irgendwann von heute auf morgen plötzlich gar nichts mehr geht, weil man alle Vorzeichen nicht erkannt hat.

00:35:31: Weil man zu unsensibel ist, wenn man verlernt oder nie gelernt hat die Signale seines eigenen Körpers wirklich so auch auszulesen und zu verstehen.

00:35:39: Da würde ich mich schon mit dazuzählen dass das eine Latente Gefahr ist bei mir selber und ich glaube dass die professionelle Erholung und die Pause sozusagen in dem Moment das Frame ist was ich für mich selber wünsche sonst ein Stück weit zumindest.

00:35:52: Warum glaubst du, dass es zu vielen Menschen so schwer fällt Pausen zu machen und Erholung zuzulassen?

00:35:58: Ich glaube da gibt's einfach eine gesellschaftliche Attitüde.

00:36:01: Diese Pause notwendige Übel und irgendwie der Moment wo du wenig wirklich produktiv bist ich glaube das ist was wir in einer Gesellschaft haben.

00:36:13: weißt du dass man das pause immer was nicht so anerkannt ist.

00:36:17: Also wer wird gelobt dafür, dass er gut Pausen machen kann?

00:36:20: Außer Sportler finde ich.

00:36:21: beim Sportlern oder bei Athleten ist es irgendwie anerkannend und da weiß man so einen Raphael Nadal der das so gut durchoptimiert oder welche Formel eins Fahrer aber den hat man irgendwie erkannt dass die leistungsfähig bleiben und sind weil sie das so gelernt haben und weil Sie das in Ihrem Lebensalltag so integrieren konnten und ich glaube das bei allen anderen Nicht Sportlern ist das eher noch nicht so wirklich angekommen, dass der Ausgleich ist den wir vielleicht brauchen.

00:36:48: Und was hat sich bei dir persönlich verändert seitdem du regelmäßig bei Recover Society eincheckst?

00:36:55: Tatsächlich eine unheimliche Erkenntnis.

00:36:59: also Du siehst ja erst etwas schlechter in dem Moment wo du merkst wie es besser geht und wie es anders sein kann.

00:37:05: und für mich gibt's wirklich diese Erkenntnisreise, was das für mich selber bedeutet.

00:37:09: Also ich bin eigentlich fast jeden Tag in der Sauerstoffkammer und das ist ja auch so ein Moment wo du einfach tief atmen musst oder wirklich runterkommst, wo du eine Stunde weg bist.

00:37:20: Da kommt ja keiner zu dir.

00:37:22: Die tust du, die geht nicht so schnell auf!

00:37:24: Und für mich ist es schon so eine spannende Selbsterkenntnis irgendwie dass mich das ausseglichener macht entspannter, wie durch den Alltag gehen lässt.

00:37:31: Also vielleicht ist das was man anders in Meditation findet?

00:37:34: Was bei mir zum Beispiel schwierig ist für mich so nie entdecken können.

00:37:37: aber ich glaube bei mir beobachte ich tatsächlich diese steigende Außerglichenheit und eine innerente oder eine bessere Idee von wann muss sich wirklich leisten und wann ist es einfach unnötig.

00:37:52: ja und wenn also ich habe glaube ich man sensibilisiert sich mehr dafür wann Schluss sein muss und wann.

00:37:57: ich auch mal sage jetzt ist stop und ich bin nicht in diesem Standing geht, da geht noch was.

00:38:02: Und hier kann ich noch so ... Nee!

00:38:03: Bin ich nicht mehr.

00:38:05: Man kann besser abschalten, man kann besser den Moment genießen irgendwie.

00:38:09: Das ist doch wunderbar?

00:38:10: Absolut Ja.

00:38:11: es gibt andere Sachen die für mich schwierigen sind.

00:38:13: Also Korbland beispielsweise ist etwas, das ja für viele, was so ein Moment ist.

00:38:17: Zum Beispiel kann ich überhaupt nicht.

00:38:19: Das schaffe ich gar nicht.

00:38:22: Ganz schwierig Ich würde super gerne probiere auch immer wieder aber es ist für mich folter tatsächlich.

00:38:30: Also ich kriege das körperlich überhaupt nicht hin und obwohl es mir so wünschen würde, weil ich sehe ja was für Effekte das hat und ich sehe was es bedeutet wenn ich über das kalte Wasser und über die Atmung mein Varus nervt, trainiere... Ich sehe was passiert mit unseren Gästen, wenn sie da drin sind?

00:38:45: Und ich spüre einfach was von Effekt dass auf mich selber haben könnte, wenn ich's in den Himmel käme aber da bin ich zu weit weg.

00:38:52: also das schaffe ich...

00:38:53: Ich empfehle die Kältekammer!

00:38:55: Ja

00:38:56: Das ist eine andere Art von Kälte, das habe ich selbst auch schon einmal geschafft.

00:39:00: Minus fünf, achtzig?

00:39:01: Nein, minus

00:39:02: hundertzehnts Luft.

00:39:04: Genau.

00:39:05: Aber es ist ein anderer, ne?

00:39:06: Minus hundertsehn ist dann eine trockene Kälthe.

00:39:08: Ja

00:39:08: genau!

00:39:09: Wie lange ist man da drin?

00:39:10: drei Minuten?

00:39:10: Ja

00:39:12: genau.

00:39:13: Die nasse Kälте ist noch mal ein bisschen anders.

00:39:16: Die ist

00:39:16: schlimmer.

00:39:18: Wir reden ja hier im Podcast viel über das Älterwerden.

00:39:21: Würdest du sagen, dass sich der Stellenwert der Erholung mit dem älter werden ändert?

00:39:28: Ich glaube schon.

00:39:29: also man hat in jungen Jahren ist man eher an anderen Sachen interessiert.

00:39:35: Man hat auch eine andere Leistungsfähigkeit glaube ich.

00:39:38: deswegen ist die Erholing wird auf jeden Fall wichtiger glaub ich wenn mein Alter wird

00:39:42: und wahrscheinlich braucht man sie auch ein bisschen mehr.

00:39:44: Wahrscheinlich brauchen wir sie auch etwas mehr.

00:39:47: wie alt sind eure Kunden?

00:39:48: Ich würde sagen, alles so ab fünfunddreißig.

00:39:51: Okay und dann aber hoch bis...

00:39:54: ...siebzig

00:39:55: oder so?

00:39:56: Ja sechsfünfundsechzig ja regelmäßig.

00:39:58: also wirklich eine sehr interessante Frage.

00:40:00: ältere Leute fragen da sich ob es noch Sinn macht.

00:40:03: Wirklich!

00:40:03: Es gibt schon das höre ich öfter her, ob es Sinn macht.

00:40:06: und natürlich eine ganz komische Frage weil es immer Sinn macht, jede Aktivität macht Sinn.

00:40:11: Und ne andere Sache die ich selber beobachte ist Das ist für bestimmte Zielgruppen, für bestimmten Menschen so another thing to do.

00:40:18: Also die haben das Gefühl dass es jetzt noch etwas ist was sie tun müssen.

00:40:22: Jetzt muss ich irgendwie das machen und jetzt muss ich auch noch das machen.

00:40:25: Und ich versuch den immer dann zu beschreiben, dass es nicht darum geht... ...dass sie jetzt eine Aktivität irgendwie noch in ihren Kalender aufnehmen, die sie auch tun müssen, sondern dass es eher darum geht.. ..so eine Art Betriebssystem Update eigentlich zu nehmen.

00:40:36: Ja, also sagen es geht darum, dass du die Idee dein Lebenskonzept danach ausrichtest.

00:40:40: Dass du versuchst deinen, weißt du?

00:40:41: So die Denn Lifestyle, die Art und Weise wie du durchs Leben gehst daran anzupassen.

00:40:46: Alles andere findet in diesem Kontext statt und es ist nichts was du hinzuschügst.

00:40:51: Und das sind so die zwei Sachen irgendwie, die ich da so beobachte.

00:40:55: Ich würde gerne zum Ende wissen weil du bist ja ein systematischer Typ habe ich rausgefunden.

00:41:00: Was sind die ersten eins, zwei, drei Schritte als Einstieg in dieses neue Lebenskonzept?

00:41:08: Also du musst erst mal wissen, was ist mögliche.

00:41:10: Das ist ja das Aller erste.

00:41:12: Diese Sehnsuchstanz, die ich vorhin kurz gesprochen habe, muss ja entstehen und sich sehen was möglich wäre.

00:41:18: Ich glaube, es beginnt damit zu verstehen was möglich ist.

00:41:20: Das ist so das aller Erste.

00:41:22: Danach geht's darum einen guten Einstieg zu finden der, ich finde wissenschaftlich sein muss, der idealerweise geführt wird von Profis, von Ärztinnen und Ärzten mit dem ganz anderes Gespräch als es vielleicht sonst so gewöhnt ist weil es eben nicht darum geht... dich zu behandeln, weil du krank bist.

00:41:38: Sondern mit dir eine Idee davon zu entwickeln wie wir Routine bauen können die dir helfen gesund zu bleiben.

00:41:43: Das heißt das muss niedrigschwellig sein es muss sich gut anfühlen Es muss Evidenz haben und es muss wirklich für Dich Sinn machen.

00:41:51: also der erste ist die Erkenntnis die Sehnsucht Distanz des Wollen.

00:41:54: das zweite ist dieser niedrisch wellige Einstieg der versucht es sehr anfassbar zu machen sehr konkret zu machen und ich glaube der dritte ist dann so gut wie möglich nachzuhalten.

00:42:03: Also dass du es sehr einfach hast.

00:42:05: Also es gibt diesen schönen Satz start by starting.

00:42:08: Ich beginne und das ist der Startpunkt, ja?

00:42:10: Und ich finde es gute Startpunkte zu finden und gute Startpunkte zu kreieren die sich nicht komisch anfühlen, die dich nicht überfordern.

00:42:17: Das muss unsere Aufgabe sein.

00:42:19: Möglichst vielen Menschen diese Sehnsustanz zu zeigen ist einfach zu machen einen qualitatives Assessment zu haben einen Einstieg finden, der sich nicht nach Arbeit anfühlt.

00:42:31: Dieses Beispiel ist noch ein anderes Ding was ich jetzt machen muss in meinem Leben sondern es muss sich irgendwie gut anführen schnell zu starten und erst Effekte zu fühlen Und dann kann man von dort aus aufbauen.

00:42:40: Das andere ist wirklich die Frage, wie halte ich das was da ist?

00:42:43: Wie halte sich den Status quo, den ich mit an der Erarbeitung?

00:42:46: Das ist eine andere Frage finde ich.

00:42:47: Weißt du, das habitualisierende... Am Ende geht es doch nur darum zu gucken, wie kriegen wir Leute, wie können wir möglichst viele Menschen in einem proaktiven präventiven Lebensstil.

00:42:54: Das ist die entscheidende Frage!

00:42:55: Ich glaube diese hat diese Herausforderung den Startpunkt zu finden und die hat die Herausforderung das nachzuhalten.

00:43:01: Möglichst lange.

00:43:02: Für immer eigentlich wenn man echt ist soll ja nicht aufhören.

00:43:05: in drei Jahren vorbei sein.

00:43:07: Im Gegenteil, wir reden eigentlich über Dinge die uns bis zum Lebensendern beschäftigen sollten und das ist eine ganz ... Ich finde es eine wahnsinnig verrückte Situation dass man eigentlich ja in einer Welt groß wird was so in der noch alle Artefakte sichtbar sind von der akuten Welt, Krankenhäuser alles ist eigentlich erst auf Symptomen basierend.

00:43:27: wenn du krank bist hast du ein System was dir hilft und alles das was Prävention verspricht was diesen Lebens dir erarbeitet und ermöglicht macht.

00:43:35: Das ist in Ansätzen erkennbar, aber ja noch nicht da.

00:43:39: Deswegen sitzen wir zusammen und versuchen diese Konzepte zu eroieren, zu gucken was passiert da?

00:43:43: Was passiert auf der Forschung, was passiert in der Anwendung, das passiert in all den ganzen Subkategorien.

00:43:48: Nahrungsergänzungsmittel, keine Ahnung.

00:43:52: You name it!

00:43:52: Also alles entsteht vor unseren Augen und wir können immer nur so kleine Screenshots machen von der Situation und haben das ganze Bild noch gar nicht vor uns.

00:44:00: Und deswegen finde ich es wichtig, Formate zu haben indem man sich austauscht, in denen Menschen zusammenkommen und dieses Bild zu skizzieren.

00:44:08: Ja ich finde auch total schön was du am Anfang gesagt hast das es Orte geben muss wo sich diese neue Formen materialisiert.

00:44:14: Deswegen bin ich sehr froh dass ihr bald ein Standort in Berlin habt.

00:44:17: dann gehen wir schön zusammen.

00:44:18: eine Sauerstoffkammer würde ich sagen Vielen Dank dass du da warst.

00:44:22: Danke schön

00:44:24: Wenn du bis hierhin zugehört hast, dann danke ich dir wirklich von Herzen.

00:44:28: Dieser Podcast lebt von Zeit, von Aufmerksamkeit und davon das wir uns gegenseitig zuhören!

00:44:34: Während ihr diese Folge etwas gegeben hat, dann freue mich riesig wenn du dem Podcast abonnierst – eine Bewertung da lässt oder ihn mit jemandem teilst für den er gerade wichtig sein könnte.

00:44:45: Du findest mich auch auf Instagram, dort teile ich Gedanken, Einblicke und Themen die hier im Podcast weitergehen.

00:44:51: Und wenn du tiefer einsteigen möchtest, in meinem Buch – so alt war ich noch nie – findest du viele der Fragen, Gefühle und Perspektiven wieder die wir hier besprechen.

00:45:01: Danke, dass Du da bist!

Über diesen Podcast

Hallo bei 50über50! In diesem Podcast geht es um die zweite Lebenshälfte. Hier hörst du persönliche Geschichten und Gespräche mit ExpertInnen rund um die großen Themen des Älterwerdens.

von und mit Stephanie Hielscher

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