00:00:04: Hallo und herzlich willkommen bei Fünfzig über Fünfzig, dem Podcast für die zweite Lebenshälfte.
00:00:08: Und gesundes Älterwerden!
00:00:11: Heute habe ich einen ganz besonderen Gast bei mir – Susan Sideropoulos.
00:00:15: Die meisten kennen Susan aus den Fernsehnen, sei es als Verena Koch aus GZS-Set oder von diversen Shows wie
00:00:22: Let's Dance oder das große
00:00:24: Promi Backen Aber heute sprechen wir über etwas viel Persönlicheres.
00:00:29: Susan hat ein Konzept für sich entdeckt, dass ihr Leben verändert hat Gleichzeitigkeit.
00:00:34: Die Idee, dass wir gleichzeitig traurig und glücklich sein können erschöpft und voller Vorfreude verletzlich und stark!
00:00:43: Dass wir nicht warten müssen bis alles perfekt ist um uns gut zu fühlen.
00:00:47: Diese Erkenntnis kam in einem der schwersten Momente ihres Lebens nach dem Tod ihres Vaters.
00:00:53: Und genau darüber sprechen wir heute über Verlust und Heilung Über den Mut sich der Trauer zu stellen und warum Susan heute mit forty fünf Jahren So glücklich ist wie nie zuvor.
00:01:04: Es wird emotional,
00:01:06: ehrlich
00:01:06: und inspirierend!
00:01:08: Ich freue mich sehr, dass du dabei bist.
00:01:10: Viel Spaß beim Gespräch!
00:01:35: Also seit ich mich mit dem Thema beschäftige, begegnet es mir eigentlich immer und überall.
00:01:40: Und gerade aktuell bin ich in einem totalen Glückszustand eigentlich weil ich mich sehr auf ein neues Projekt freue und in der Vorbereitung bin und gleichzeitig bin ich so erschöpft und habe tierische Rückenschmerzen und ja das passiert jetzt grade irgendwie
00:02:01: verstehe.
00:02:02: Und du sagst, seitdem du das erkannt hast.
00:02:05: Seitdem du irgendwie dieses Wort für dich geframet und entdeckt hast, kannst du mal beschreiben was es für ein Moment war?
00:02:13: Weil das so ein richtiges Aha-Erlebnis?
00:02:15: Absolut!
00:02:16: Das ist jetzt zwei Jahre her... Das hat mit dem Tod von meinem Papa zu tun und erjährt sich jetzt tatsächlich nächste Woche zum zweiten Mal.
00:02:26: Und parallel dazu habe ich eine TV-Show abgedreht gehabt, das große Promibacken.
00:02:33: Wie das immer so ist bei diesen TV-Shows darf man im Vorfeld nicht darüber reden oder den Ausgang der Sendung.
00:02:38: Ich wusste aber schon wahra!
00:02:40: Ich hab richtig abgerissen und war sehr ne Freude.
00:02:44: Zum ersten Ausstrahlungstag ... Da ist ein paar Tage vorher eben mein Papa gestorben.
00:02:50: Und ich war im Schock, Trauer, Ratlosigkeit, Hoffnungslosigkeit totkrankt dann auch noch.
00:03:00: also es brach irgendwie alles über mich ein und ich lag zu Hause auf dem Sofa und am Abend lief eben diese erste Folge und ich scrollte in meinem Handy und irgendwie musste Lächeln innerlich und habe mich über diese Sendung gefreut.
00:03:17: an dieser Erinnerung.
00:03:18: Und auch an meinen Papa, der mich da noch begleitet hatte zu den Dreharbeiten und der ja irgendwie auch immer so mein allergrößter Fan und supporter war und hab ihn auch so in meinem Ohr gehört wie er jetzt gesagt hätte oh wer sich gefreute hat auf die Sendung und ich habe gedacht ich möchte so gerne das posten dass die Leute das gucken auch am Abend, weil ich mich so gefreut hab.
00:03:40: Und dann habe ich gedacht ... Das kann man das überhaupt machen?
00:03:43: Kann ich jetzt irgendwas posten des Schönes und darf ich mich überhaupt über was freuen in diesem
00:03:48: Zustand?".
00:03:50: Dann habe ich das Foto aus der Sendung gepostet, wo ich sofort lache und eins wie ich genau da lag.
00:03:55: Ich habe darunter geschrieben, ich nehme euch mit in meine
00:03:57: Gleichzeitigkeit.".
00:04:00: Da ist dieses Wort irgendwie aufgeploppt.
00:04:03: In dem Moment fühlte sich das wirklich für mich krasse Erleichterung an und wie so ein Aha-Moment im Leben, der eigentlich beschreibt dass wir ja nur dieses jetzt haben.
00:04:16: Und es ist eigentlich nie einen Zustand von absoluter Perfektion gibt sondern es ist immer irgendwas irgendwo nicht in Ordnung ob's jetzt im Außen ist oder die Weltlage ist oder ob das bei Freunden ist Und gleichzeitig darf eben aber auch das absolute Glück existieren.
00:04:37: So ist es in mein Leben gekommen.
00:04:40: Was hat sich in deinem Gefühl durch diese Erkenntnis verändert?
00:04:44: Ich bin irgendwie gnädiger mit mir und ich kann dankbarer sein für Situationen, auch im Moment wo Dinge nicht gut sind.
00:05:01: Also mich unterstützt das total und es fühlt sich irgendwie so ganz an.
00:05:07: Das beschreibt es für mich am besten, ich hab das Gefühl seitdem ich das auch ausgesprochen habe haben sich ganz viele Menschen damit so connectet und sagen wir dann so krass jetzt checke ich das erst was das eigentlich bedeutet und das nimmt einem das Gefühl von warten Und absitzen.
00:05:24: Also wir sind ja ganz oft in Situationen, dass wir sagen naja nur noch fünf Kilo abnehmen und dann ist alles gut Nur noch den Winter und im Sommer ist wieder gut oder nur noch die größere Wohnung oder jetzt nur noch heiraten und In ganz vielen Zuständen finden wir uns da wieder und Gleichzeitigkeit bedeutet für mich es gibt kein warten mehr.
00:05:44: das finde ich richtig.
00:05:47: Also das ist einfach so eine geniale Idee, weil ich kenne das von mir auch.
00:05:51: Ja also auch das mit den fünf Kilo aber auch sonst schön wenn der Winter vorbei ist.
00:05:56: Aber sozusagen dieses Gefühl anzunehmen dass das einer halt zum anderen gehört und diese Erfahrung dann ganzheitlich machen zu können.
00:06:08: Ich finde aber trotzdem ist es so von diesem Konstrukt, dass man das man irgendwie intellektuell erfasst hin zu dem Schritt dass es so runterwandert und auch da im Körper ankommt, irgendwie zu einer richtigen Erkenntnis wird.
00:06:22: Diesen Schritt gibt's ja eben auch noch.
00:06:24: Hat's den für dich gebraucht oder was?
00:06:27: Hat sie einfach so klick gemacht?
00:06:29: Es hat wirklich klickgemacht.
00:06:31: Vielleicht war ich ja auch genau in dem Moment, in so einer extrem emotionalen Situation war es eben nicht nur zu sagen noch fünf Kilo abnehmen also nicht jetzt sowas pragmatischeres sondern ich war in einer hoch-hoch-hochemotionalen Situation und ich glaube deswegen konnte ich das nicht nur verstehen im Kopf sondern eben total fühlen.
00:06:52: Total fühlen!
00:06:53: Und es war wirklich wie ein Stein vom Herzen.
00:06:57: Oh krass, ich bin gar nicht falsch.
00:06:59: Ich darf mich jetzt auch freuen und ich glaube so grad als Eltern kennen wir das ja sowieso dass irgendwie schlimme Dinge passieren und gleichzeitig geht irgendwie das Leben weiter und Kinder signalisieren einem das ja auch.
00:07:11: und gerade auch mit dem Tod von meinem Papa eine Woche später mein Sohn so... Mama was machen wir jetzt an meinem Geburtstag?
00:07:18: Und natürlich hat der Geburtstag!
00:07:20: Natürlich machen wir auch sein Geburtstage.
00:07:21: ich meine so ist das Leben.
00:07:27: Ich kann mir aber vorstellen, dass es vielleicht nicht bei allen Menschen so ist.
00:07:30: Weil sie nicht in einer ganz hochemotionalen Situation diese Erkenntnis haben.
00:07:35: Hast du denn da ... Du bist ja auch Coach?
00:07:38: Hast du vielleicht irgendwelche Tipps wie man das für sich so internalisieren kann, dass man das tatsächlich begreift?
00:07:46: Also ich glaube, man kann... Ich finde, es hilft immer, sich in Situation zu fragen, dient mir Eine Sichtweise oder blockiert mich eine Sichtweise.
00:08:00: Also was tue ich, wenn ich das nicht tue?
00:08:02: Im Gegenteil bin also ich bin quasi im Warten oder im Absetzen.
00:08:07: Was macht es mit mir energetisch?
00:08:09: Raubt es mir Kraft?
00:08:11: Gibt's mir
00:08:11: Kraft?".
00:08:12: Nein, das raubt mir Kraft logischerweise.
00:08:13: Ich bin frustrierter.
00:08:16: Was macht das mit meinem Umfeld?
00:08:17: Das ist ja auch so ein Butterfly-Effekt und ich finde, dass geht ganz viel um Frequenzerhöhung im Generellen.
00:08:24: Und wenn meine Frequenz eben so unten ist weil ich jetzt so unzufrieden bin mit einer Situation dann sehe ich ja auch oft die guten Dinge gar nicht, weil ich so darauf fokussiert bin.
00:08:37: und deswegen würde ich immer den Menschen sagen, dient mir das?
00:08:41: Wenn ich es eben andersrum mache.
00:08:43: Und dann ist meistens die Antwort...ne.
00:08:47: Okay ne!
00:08:48: Wie geht's denn weiter?
00:08:49: Und dann eben den Fokus schiften also dann immer in der Gleichzeitigkeit sich auch fragen was ist denn gerade da Was ist denn gerade gut in meinem Leben?
00:08:59: Wofür bin ich heute dankbar.
00:09:00: Ich weiß, es klingt immer wie diese Kalendersprüche und Dankpakets-Tagebücher aber ich halte ja auch sehr viel von denen weil sie sich für mich total erwiesen haben.
00:09:09: Und wenn man das erstmal nur hört dann denkt man so Ja okay dann denke ich jetzt eben an das was schönes ja.
00:09:15: und Jetzt da sage ich immer mach's mal also weil Dieter Lange sagt zum Beispiel ist auch ein ganz toller Coach und Autor wissen kriegt den Trostpreis erleben ist der Hauptgewinn.
00:09:27: Also wir müssen das einmal mal tun und einmal auch fühlen, und dann wissen wir auch wovon wir sprechen.
00:09:34: Genau, eben.
00:09:35: Man muss es irgendwie greifbar machen und erfahrbar machen mit dem Körper auch dabei sein und nicht nur mit dem Intellekt.
00:09:43: Deswegen ist das gar nicht so schlecht mit diesen Dankbarkeits-Tagewischen, glaub ich!
00:09:47: Also setz dich einfach mal hin und mach das konsequent für eine Zeit lang.
00:09:51: Genau, und wem's jetzt zu kompliziert ist?
00:09:52: Ich meine man kann einen Zettelchen nehmen und sich das leichtmachen und auf den Posted morgens draufkleben und irgendwo hin... Bappen und so.
00:10:01: Man muss sich jetzt vielleicht nicht das Riesenbuch kaufen, aber wer da irgendwie ein bisschen Freude daran hat... Also ich habe es damals gemacht.
00:10:07: Es kam irgendwie zu mir und in meinem Leben hat es total viel verändert diese Kontinuität auch das jeden Tag zu machen.
00:10:14: Und jeden Tag... Oh Gott!
00:10:15: Für welchen heute dankbar?
00:10:16: Das gleiche wie gestern.
00:10:17: Egal schreib' ich das eben noch mal rein.
00:10:19: Macht ja nix.
00:10:21: Genau, ist einfach sozusagen zu visualisieren und zu erleben.
00:10:24: Und ich glaube wenn die Hand das schreibt, das übersetzt es auch quasi nochmal anders.
00:10:28: aber man muss auch nicht ein Post nehmen.
00:10:30: Man kann ja auch dein Buch kaufen.
00:10:32: Das ist ja total schön aufgebaut weil vorne deine Gedanken sozusagen drin stehen zum Thema Gleichzeitigkeit und danach gibt's eben diesen Übungsteil dieses Journal, wo man halt jeden Tag auch noch mal Impulse bekommt.
00:10:45: Genau!
00:10:46: Ich habe es ein bisschen abgeändert dahingehend dass dadurch mein Buch ja quasi Licht Schatten und diese Gleichzeitigkeit behandelt.
00:10:53: Es ist eben nicht dieses klassische Dankbarkeits-Tagebuch, dass wir uns nur mit dem was gut ist beschäftigen sondern eben auch damit was nicht gut ist und das muss ja auch irgendwo hin.
00:11:02: also diese Emotion braucht auch einen Platz mir es oft begegnet.
00:11:06: in dieser ja ich sag mal in dieser Persönlichkeitsentwicklungsbubble gibt's ja so ein bisschen den Vorurteil es ist alles so positiv und toxische Positivität.
00:11:17: Das hat so ein Feeling von ja, wir müssen jetzt alles beiseite schieben und wir sind alle nur noch happy und ja konfetti ins Leben und wie diese Sprüche nicht alle heißen und ich liebe sie aber es ist faktisch eine Seite und wichtig ist.
00:11:30: also Veränderung können wir nur wirklich erzeugen wenn wir uns alles angucken das ganze Paket Und das ist super wichtig und dann können auch noch authentischer wirklich dieses Glück auch leben und alle Emotionen dürfen halt da sein.
00:11:45: Das ist so wie ... Ich sag immer auch Spaß, ich hab jetzt zwei Söhne und die sind nicht immer beide gleich cool.
00:11:52: Einer tanzt gerne mal aus der Reihe und macht mir mein Leben schwerer.
00:11:56: Deswegen liebe ich den ja nicht weniger.
00:11:58: Und der, der komplizierter gerade Phase hat, was will er?
00:12:03: Aufmerksamkeit!
00:12:04: So ist das mit unseren negativen Emotionen.
00:12:07: Die möchten einfach nur von uns gesehen werden.
00:12:09: Jeder von uns ist mal wütend und neidisch missgünstig und traurig, unmächtig und wütend.
00:12:18: Und das darf alles auch mal da sein!
00:12:21: Was hast du gerade so für Emotionen, die wir von außen eher als negativ bewerten würden?
00:12:27: Was guckst du dir gerade an bei dir?
00:12:30: Zum einen bin ich grad sehr erschöpft und ich bin sehr fleißig und eine zielstrebige Kontrollierte faule sein abgelehnt, also oder nichts tun abgelehnd.
00:12:44: Weil ich das so verbunden hab mit faul sein und Das ist so ein Anteil den ich glaube ich seit meiner Jugend nicht mehr gelebt habe Und dass hatte auch einen Grund.
00:12:55: das habe ich natürlich auch alles bisschen rausgefunden mit meiner reise.
00:12:58: meine mamma ist früh gestorben und Ab diesem moment glaube Ich war ich einfach im überlebensmodus Und ich durfte mir irgendwann mal angucken, okay, faul sein ist auch ein Anteil von mir.
00:13:11: Der darf auch immer da sein und deswegen bin ich kein schlechterer Mensch oder weniger wert oder so.
00:13:17: Das war etwas was ich mir lange angeguckt habe und das ist immer noch da und es kommt doch immer wieder jetzt gerade zum Beispiel.
00:13:25: Da hab' ich eine heiße Phase wo ich mir wenig Pausen gönnen und einfach mal gucken kann ok ist ok Pause machen darf man auch mal
00:13:34: Werbung.
00:13:36: Ihr wisst ja, ich mache hier im Podcast nur Kooperation mit Marken die ich wirklich selbst nutze und hinter denen ich stehe.
00:13:43: Und Hey Soho ist so eine Marke!
00:13:45: Für mich war Hey SoHo direkt mein Perfect Match – das hat sich bis heute nicht geändert.
00:13:51: Ich habe sie nämlich schon vor ein paar Jahren entdeckt und es war sofort diese Mischung aus modern, lässig, gute Qualität, die mich gleich gepackt hat.
00:13:58: Nicht übertrieben oder laut sondern Mode, die einfach funktioniert.
00:14:03: Ich war damals zu neugierig auf die Frau hinter der Marke, dass ich für meinen früheren Podcast fünf zu eins die Gründerin Elyse Seitz interviewt habe.
00:14:11: Mich hat wirklich interessiert wie baut man so ein Label auf?
00:14:14: Wie schafft man es eine klare Handschrift zu haben und trotzdem tragbar zu bleiben?
00:14:19: Seitdem bin ich ehrlich gesagt ziemlich treu!
00:14:21: Ich habe einige Teile im Schrank und sind genau diese Stücke zu denen nicht immer wieder greife.
00:14:27: Diese kleinen It-Beases, die Outfit sofort stimmig machen ohne das man sich verkleidet fühlt.
00:14:32: Was ich mag?
00:14:33: Die Schnitte, die Materialien.
00:14:35: Dieses selbstverständliche und ja... Ich etappe mich regelmäßig dabei dass sich bei den neuen Drops denke okay das passt auch wieder perfekt in meinen Alltag!
00:14:45: Wenn ihr euch selbst ein Bild machen möchtet mit dem Code
00:14:48: Hey-Zwanzig
00:14:50: H
00:14:51: E Y zwanzig alles groß geschrieben bekommt ihr zwanzich Prozent Rabatt auf alle
00:14:56: Hey-Sore
00:14:57: Styles gültig bis einschließlich Mai sechsundzwanzig.
00:15:01: Schaut's euch an!
00:15:02: Gleich ist es ja auch für euch.
00:15:04: so eine Marke, zu der man immer gerne zurückkehrt.
00:15:07: Danke an meinen Werbepartner Jesuhoh für die Unterstützung dieses Podcasts
00:15:11: – in dieser Folge habe ich noch einen zweiten Werbepart.
00:15:16: Mal ehrlich, über unseren Intimbereich wird oft nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen.
00:15:21: Aber wir bei Fünfzig über Fünfzig reden.
00:15:23: offen, denn Scheitendrockenheit betrifft mehr als jede zweite Frau über Vierzig.
00:15:28: Die Ursachen, meist Estrogenmangel in und nach den Wechseljahren oder in der Stillzeit.
00:15:33: Nicht zu vergessen Klebstherapien wie Chemo – all das beeinträchtigt die empfindliche Intimhaut.
00:15:39: Die Folge?
00:15:40: Trockenheit, Jucken, Brennen, Schmerzen beim Sex!
00:15:44: Die gute Nachricht ist es gibt eine sanfte hormonefreie Hilfe, die Kadehydroprodukte.
00:15:50: Die gibt es mittlerweile in vier Darreichungsformen und somit für jede Frau eine passende Lösung.
00:15:55: Für alle, die eine einfache und hygienische Anwendung bevorzugen, dass Kadehydrobefeuchtungsgel mit Aplicator-Spendett gezielt dort Feuchtigkeit, wo sie gebraucht wird.
00:16:04: In wie außen!
00:16:06: Oder du willst das Kadehydrubefeuchtungssgel im praktischen Dosierspender für unterwegs?
00:16:11: Intensive Befeuchtungen mit hyaluronsäure, frei von Hormonen, Duft & Farbstoffen – ideal bei Trockenheit mit Juckreiz und Wundgefühl Besonders praktisch, als Gleitgeber im Sex sowie einfache vaginale Anwendung dank des Applikators.
00:16:25: Auch in der Stillzeit geeignet und Mikrobiumpfreundlich!
00:16:29: Besonders geeignete für Frauen in den Wechseljahren und für alle die sich in ihrem Körper wieder wohl- und frei fühlen möchten – bei Scheidendrockenheit, Kadehydro-, Gefeuchtung, die begeistert.
00:16:39: Kompromisslos gut!
00:16:41: Mehr Infos und die passenden Produkte für dich findest du in den Show Notes.
00:16:45: Danke an Dr.
00:16:46: Kade, für die Unterstützung dieser Episode.
00:16:49: Werbung Ende.
00:16:53: Also es geht mir ähnlich wie dir mit dem Foul sein.
00:16:56: Das finde ich total schwierig das zuzulassen Und ich habe aber vielleicht einen Tipp
00:17:02: Ja sag
00:17:03: Ich hab irgendwann angefangen die Sachen einfach langsamer zu machen Und das ist total gut weil du dadurch so eine Ruhe reinkriegst Und du musst keine komplette Pause machen und nicht nichts tun.
00:17:15: Aber ich nehme mir einfach viel mehr Zeit für die Dinge, wann immer es geht.
00:17:19: Also das geht natürlich oft im Alltag auch nicht weil alles so schnell ist usw.
00:17:26: und eben auch viel auf Zettel ist.
00:17:28: aber wenn ich merke okay ich habe jetzt meinen ersten festen Termin erst um elf oder um zwölf Dann mach ich zu Hause alles viel, viel langsamer.
00:17:36: Geh einfach länger mit dem Hund spazieren und mach mir ganz ein ruhiges Frühstück irgendwie lange duschen usw.
00:17:43: Und nehmt mir dafür Zeit.
00:17:44: und die ist trotzdem aktiv gefüllt.
00:17:48: Aber hat so einen Erholungswert.
00:17:49: Ja gut!
00:17:51: Ich würde ganz gerne noch mal auf die Trauer zurückkommen.
00:17:54: Du hast ja gerade erzählt deine Mutter ist früh gestorben und ich hab mich ein bisschen mit dir beschäftigt und du hast woanders auch erzählt dass du die Trauere darüber ganz lange weg geh.
00:18:04: und die kam halt jetzt mit dem Tod deines Vaters dann dazu.
00:18:09: Genau.
00:18:10: Und hattest du irgendwie das Gefühl, dass du keine andere Wahl mehr hattet als traurig zu sein?
00:18:16: Oder war das eine Entscheidung, all diese Trauer, die lange verdrängt war wirklich zuzulassen?
00:18:25: Beides!
00:18:26: Also mein Papa ist gegangen in diesem Leben bisher.
00:18:35: Wir haben eine ganz, ganz enge Beziehung gehabt weil wir natürlich auch... wir beide zusammen groß geworden sind ohne meine Mama.
00:18:45: und dann war er gegangen und ich bin wirklich in so ein krass tiefes Loch gefallen und ich habe dann gemerkt immer wenn ich irgendwie wieder so starten wollte in mein Alltag ging das nicht.
00:18:59: Also ich bin dann wieder krank geworden oder hab wieder Migräne bekommen.
00:19:02: Ich habe schon mein ganzes Leben Migränen, aber es wurde dann so extrem also dass ich das gar nicht mehr losgeworden bin.
00:19:08: Ich war irgendwie nur noch niedergeschlagen und ich habe einfach gemerkt okay es war wie.
00:19:15: guck mich jetzt an guckt mich jetzt hier bin ich.
00:19:17: hier bin nicht wie jemand der die ganze Zeit an deine Tür klopft und Es ging gar nicht anders als Dass ich dahin gucken musste und wirklich mich damit beschäftigen.
00:19:29: Und dann hab ich so eine Traumotherapie angefangen und bin auch ein bisschen unkonventionelle Wege gegangen.
00:19:37: Ich habe eine psychedelische Reise gemacht.
00:19:40: Oh, spannend!
00:19:42: Und das war sehr, sehr wichtig für mich – sehr schmerzhaft.
00:19:48: Also ich bin wirklich ... Ich hab mich meinen ganzen Schmerz gestellt und da kam im Prinzip auch raus.
00:19:55: was hier passiert ist also dass sich im Prinzip diese Trauer in irgendeine Schublade gepackt habe damals mit sechzehn, wo das passiert ist und hab sie nicht mehr angefasst.
00:20:06: Und hab da eine Überlebensstrategie entwickelt die lautete dann alles ist gut mir geht's gut Alles da draußen ist gut Das Leben ist toll und wir sind alle glücklich und hab wirklich trauerangst all diese Emotionen komplett ausgeklammert Und über die Jahre hat das irgendwie funktioniert.
00:20:25: Es war auch eine gute Lebensüberlebensstrategie für mich, weil ich dadurch natürlich irgendwie lebensfähig war und auch meine Ziele erfüllt habe.
00:20:33: Das war alles gut und richtig aber das Leben zeigt dir immer wieder deine Themen bis du sie dir anguckst.
00:20:38: In meinem Fall war es über Migräne und andere Zeichen und da wurde's immer doller!
00:20:45: Und dann habe ich eben diese Therapie gemacht und konnte zum Ersten in meinem Leben, das ist dann richtig aus mir rausgebrochen.
00:20:50: So muss man sich das wirklich vorstellen.
00:20:52: Da kam ein Trauerschfall raus, dass ich drei Monate dachte, ich bin gar nicht mehr lebensfähig.
00:20:58: Das war so schlimm!
00:21:01: Meine Coaching mit der ich da durchgegangen bin hat mich sehr gut unterstützt und hat immer gesagt, mehr du das jetzt schaffst zuzulassen umso mehr kann es einmal durch dein Körper durchgehen und du wirst merken, alles besser wird.
00:21:15: Und so war das auch, also es musste einmal durch den Körper durch und jetzt würde ich sagen geht's mir viel viel viel besser.
00:21:24: Drei Monate ist eine lange Zeit?
00:21:27: Eine lange Zeit ja, wirklich lange Zeit!
00:21:29: Also es war wirklich schwierig aber ich bin so dankbar dass ich irgendwie das gemacht habe weil es geht meiner Meinung nach nur durch den Schmerz.
00:21:39: Es ist ein bisschen wie Du kannst immer einen Pflaster drauf machen auf die Wunde und immer wieder.
00:21:44: Und dann stößt du da immer gegen, manchmal fällt's ab in Momenten wo du irgendwie denkst oh nein jetzt nicht!
00:21:50: Dann machst du wieder darauf aber einmal musst du es abziehen und einmal muss die Scheiße an der Luft heilen und das dauert halt ein bisschen Aber dann kann wirklich heilen.
00:22:02: Wie war das mit der psychedelischen Reise?
00:22:07: Ja... Das war ein Erlebnis.
00:22:11: Ich würde niemals sagen, hey das müsst ihr jetzt alle machen und so was.
00:22:16: Das ist eine ganz große Vertrauensgeschichte.
00:22:18: man muss sich sehr viel mit dem Thema auch auseinandersetzen.
00:22:21: Das habe ich getan.
00:22:22: Ganz viel darüber gelesen.
00:22:23: Ich hab mich sehr viel informiert.
00:22:25: Es ist eine Jahrtausend alte Geschichte mit der wir uns da beschäftigen Und ich hab da persönlich mehr vertrauen drin als in so ne vollen Akkose die ja bei weitem nicht so lange erforscht ist ohne mit der Wimper zu zucken machen würden, weil sie Leben rettet.
00:22:43: Und hier würde ich aber auch sagen, wir werden auch leben gerettet.
00:22:46: und es gibt eine tolle Doku auf Netflix die heißt Erweitere Dein Bewusstsein.
00:22:50: Die würde ich immer allen empfehlen um überhaupt mal zu kapieren.
00:22:53: worum geht's ja eigentlich?
00:22:54: Weil viele sagen so Haffig Drogen!
00:22:56: Nee nee also wir müssen das unterscheiden.
00:22:59: Also hier gehts wirklich um eine Heilreise.
00:23:04: Die ist komplett im anderen Kontext als irgendwas, was mit Drogen zu tun hat.
00:23:08: Und es gibt so tolle Studien und Ergebnisse, was damit schon alles geheilt wurde ... Weil man kann sich das so vorstellen?
00:23:18: Wir haben ganz viele Schichten!
00:23:19: Und nirgundneinzig Prozent findet ihr hier in unserem Unterbewusstsein statt.
00:23:22: Wir haben da gar keinen Zugang zur Ja-Wäh, es gibt Meditationen Es gibt Hypnose Es gibt Momentsekunden.
00:23:28: Wo wir da mal reinkommen Ist dauert ewig Und das ist eigentlich am Ende des Tages wie eine Abkürzung.
00:23:35: Die ist ein bisschen schmerzhafter, weil einfach mal rein in die Situation.
00:23:41: Aber es zeigt sich das was ich zeigen soll und auch nicht was du nicht schaffst.
00:23:47: Ach, ist das so?
00:23:48: Es ist so.
00:23:48: Und es ist wichtig aber natürlich dass man sich vorher abklärt gesundheitlich ob alles im Körper läuft.
00:23:57: also jetzt nicht irgendwie keine Ahnung.
00:23:58: kannst du irgendein Herzproblem oder eine Psychose oder whatever?
00:24:02: Also das guckt man sich vorher an und wenn Du vertrauen hast und das ist das Wichtigste!
00:24:09: Es hat ja was mit so Ja sagen zu tun.
00:24:13: ich lass mich drauf ein Ich vertraue den Prozess
00:24:17: Aber tiefer möchtest du uns da nicht mit reinnehmen?
00:24:20: wahrscheinlich, ne?
00:24:21: Also was bei mir passiert ist oder wie es generell abläuft so etwas.
00:24:26: Eigentlich interessiert mich ja was bei dir passiert!
00:24:29: Ja das echt viel passiert.
00:24:30: also erst mal war's so dass es sehr lange gedauert hat bis ich dahin gekommen bin wo ich hin sollte weil mein Unterbostern sich dagegen gewährt hat.
00:24:41: Man baut ja wie so Schutzmauern auf und da musst du erst mal irgendwie dahin kommen, das hat gedauert, gedauerd, gedaurat ... Und dann war ich irgendwann dort.
00:24:55: Es ist super schwierig zu beschreiben!
00:24:57: Es macht irgendwie nur Sinn wenn man da drin ist.
00:25:00: Wenn ich es jetzt beschreibe, ist es super schwierig, es zugreifen.
00:25:03: Okay, alles klar?
00:25:05: Ich spreche mit vielen Frauen, die so in unserem Alter tatsächlich anfangen alte Themen aufzuarbeiten.
00:25:11: Glaubst du dass das was mit dem älter werden zu tun hat?
00:25:15: Ja...
00:25:16: Auf jeden Fall!
00:25:18: Ich glaube es geht gar nicht anders als dass wir uns irgendwann ganz bestimmte Fragen stellen.
00:25:23: Die einen machen das halt eben früher und die anderen machen das später und ich glaube du kommst gar nicht durchs Leben ohne.
00:25:29: manche sind dann erst kurz bevor sie sterben.
00:25:32: Es gibt ja auch dieses, was Sterbende am meisten bereuen und so Buch... Und es sind dann halt so ein bisschen diese Lebensfragen!
00:25:41: Wie schön wenn Sie früher dich treffen und du dich etwas früher schon damit beschäftigst?
00:25:47: Die kommen natürlich meistens in Momenten, wenn's dir nicht so gut geht.
00:25:50: Also es gibt ja wenig Leute die irgendwie gerade alles top und dann kaufen sie sich mal ein gutes Buch um.
00:25:57: mal Dinge zu hinterfragen.
00:25:59: Deswegen bin ich grügtblickend immer so dankbar für alle Wendepunkte, weil das ist ja dein Wachstum und ich glaube umso älter du wirst.
00:26:07: und plötzlich denkst du, eigentlich habe ich doch das und das und dass und das?
00:26:13: Wieso bin ich nicht glücklich?
00:26:15: Ist das so eine Frage?
00:26:17: Mit Sicherheit und was ich auch beobachte, ist dass das viel mit körperlichen Themen einhergeht.
00:26:23: Gerade in der Perimenopause
00:26:25: usw.,
00:26:26: wenn dann die Kapazitäten so schwinden und all das, was man sein ganzes Leben lang ... Selbstverständlich erfüllt hat und so, dass einfach nicht mehr so richtig funktioniert.
00:26:37: Hast du schon in Berührung mit dieser Lebensphase gekommen?
00:26:41: Tatsächlich nicht!
00:26:42: Also so körperlich fühle ich mich ja wirklich wie einundzwanzig jetzt heute nicht weil ich so noch Rücken schmerzen habe aber grundsätzlich wurde sagen ich bin fitter denn je auch viel bewusster in meinem körper viel glücklicher viel angekommen.
00:26:58: also was habe ich mich verrückt gemacht zwischen zwanzig und dreißig?
00:27:00: da hab ich immer gedacht acht drei kilo noch drei kilo abnehmen und keine ahnung.
00:27:04: vielleicht auch durch diese omnipräsenz im fernsehen.
00:27:08: Da gab's ja noch nicht mehr Instagram, ne?
00:27:10: Aber ich meine trotzdem war man irgendwie diesen Druck ausgesetzt.
00:27:13: Du warst ja jeden Tag im Fernsehen zu sehen!
00:27:15: Ja
00:27:15: und auch noch halt nackt da immer.
00:27:17: Weißt du, Verena da immer sexy Hexen... Das ist in der Rom
00:27:19: gestrungen.
00:27:19: Und
00:27:20: da war ich wirklich nicht so happy mit ... also nicht so in einem guten Körpergefühl.
00:27:27: Deswegen würde ich sagen heute bin ich wirklich sehr Zuhause in meinem Körper.
00:27:33: Ich mag den auch so wie er jetzt is'.
00:27:37: Nö, eigentlich.
00:27:38: Rheinkörperlich?
00:27:39: Gut!
00:27:40: Wie wirst du da hingekommen, dass du so zufrieden und einverstanden mit dir selber bist?
00:27:44: Ich glaube ganz viele Leute, Frauen vor allem harern ja damit.
00:27:48: Ja...
00:27:49: Gott wir sind auch einfach so ekelhaft unfassbar ekelhaft zu uns selbst.
00:27:53: ne das kann man sich auch gar nicht ausdenken.
00:27:55: ich meine es hat acht Millionen Gründe gesellschaftlich historisch generationsübergreifend whatever.
00:28:03: da kann man jetzt natürlich in so viele Richtungen gucken.
00:28:05: Aber ja, ich glaube es ist wirklich ein sehr guter Weg sich mit sich selbst anzufreunden auch zu gucken.
00:28:11: Wie rede ich eigentlich mit mir?
00:28:13: Wie sind meine Gedanken?
00:28:15: Würde ich so mit meiner besten Freundin sprechen?
00:28:18: Es gibt ganz tolle Übungen, Rituale wo man wirklich in den Spiegel guckt.
00:28:23: Ich find's nämlich immer ganz spannend.
00:28:24: oft ist das doch so dass wir Frauen sagen Ja nur noch der Bauch und dann ist alles gut!
00:28:31: Ich mein du könntest ja auch andersrum sagen Mein ganzer Körper ist ziemlich geil, ne?
00:28:34: Okay der Bauch ja gut.
00:28:36: Der ist jetzt nicht so dolle und ich find's total spannend.
00:28:39: Ich hab auch in meinem letzten Buch einen Kapitel das heißt Lieblingsfrauen macht dich zu einer Lieblungsfreude einer Welt von.
00:28:44: der Liebligsfreude geht sehr um diese ganze Körper.
00:28:47: Frauen warum lieben wir uns nicht und gegenseitig deswegen auch nicht?
00:28:52: und so weiter.
00:28:53: Und da habe ich auch über mich geschrieben.
00:28:55: mein ganzes Leben fand ich immer meine Beine nicht so dolle und meinen Hintern.
00:28:59: Tellulite hab ich schon seit ich dreizehn bin.
00:29:01: Sogar zu Let's Dance, Ich habe Let's dance gewonnen!
00:29:04: Ich glaub so dünn und knackig war ich nie und werde auch nie wieder sein... ...und ich hatte immer noch Zellulite.
00:29:09: Spätestens da hab' ich verstanden okay das Thema Zelluli-Te wird nicht anders es bin ich.
00:29:14: was soll ich machen?
00:29:15: Licht
00:29:15: und Schatten ne?
00:29:16: Und das Lustige daran ist Noch nie.
00:29:21: Also wirklich ich übertreibe mich.
00:29:23: Hat irgendjemand gesagt wenn ich sage ja meine Beine dann sagen alle mir so
00:29:26: Hä?!
00:29:28: Ich verbinde dich immer nur mit deinem Ultra flachen Bauch in deiner krassen, schmalen Teile.
00:29:33: Das ist für mich Susan die immer mit so bauchfrei rumläuft.
00:29:37: ja und deswegen hat nie jemand auf meinen Hintern geguckt.
00:29:41: und bei mir ist genau das gleiche.
00:29:42: ich gucke nur mir dünne Beine an Ob die Frau dazu dicke Arme hat, ein Doppelkinn.
00:29:50: Ich übersehe es komplett!
00:29:51: Ich bin so oh mein Gott diese Beine!
00:29:53: Oh mein Gott sie hat so schmale Knie und guck mal diese Waden Sie kann Stiefel anziehen Und dann bin ich so fokussiert und das ist unser Kopfkino.
00:30:00: Wie absurd oder?
00:30:02: Total absurd ja es ist voll schlimm.
00:30:04: ich finde Es ist so ein krasses Thema dass uns alle Frauen irgendwie täglich begleitet und auch eint.
00:30:10: dadurch genau deswegen hatte ich gefragt wie bist du da hingekommen?
00:30:13: weil also ich bin auf jeden Fall noch nicht
00:30:16: Bist du noch nicht?
00:30:17: Nee.
00:30:17: Was stört dich denn?
00:30:18: Ich denke mir, ich wiege halt zu viel!
00:30:21: Wirklich?!
00:30:21: Ja... ist halt so, aber es ist schon immer so.
00:30:24: Also seit ich Jugendliche bin würde ich mal sagen.
00:30:27: Krass!
00:30:29: Und ist dir das von außen begegnet?
00:30:31: oder würdest du sagen, dass es wirklich aus dir innen drin
00:30:34: ist?
00:30:34: Ich glaube es ist ein Mix.
00:30:36: Also ich fühle das auf jeden Fall und ich fühl mich in meinem Körper zum Beispiel auch besser wenn ich irgendwie drei vier Kilo weniger wiege.
00:30:45: Aber der Aufwand, das durchzuhalten, dass ich konstant auf diesem Gewicht bleibe.
00:30:51: Der entspricht einfach nicht meiner Lebensrealität sozusagen.
00:30:55: und ich finde diese Diskrepanz schon krass weil ich weiß, ich habe einen total gesunden Körper Ich mache viel sportlich, ernähre mich gut, ich achte ganz viele Dinge Und mein Körper fühlt sich anscheinend sowohl deswegen sehr gesund
00:31:10: Genau.
00:31:11: und trotzdem hab' ich ja beim Kopf Boah, das reicht irgendwie alles nicht.
00:31:15: Du musst ja jetzt, du musst ja auch noch irgendwie ... Weil drei, vier Kilo weniger biegen?
00:31:19: Also mir geht's irgendwie... Auch so wie du sagst, mir geht es immer gut wenn ich mich bewege.
00:31:24: Wenn ich mich besser ernähre!
00:31:26: Ich hab immer so Phasen.
00:31:27: Ich bin ja so ein Süßigkeiten-Junkie.
00:31:29: Ich esse aber sonst wirklich sehr wenig.
00:31:31: Ich glaub irgendwie kompensier' ich das dadurch weil die Leute immer sagen hey, wie kannst du so viel Süßigkeit essen und bist so
00:31:34: schlank?!
00:31:35: Ja habe ich esse sonst irgendwie gefühlt nix.
00:31:38: Aber ich merke auch dass Damit geht es mir dann auch nicht so gut, ne?
00:31:41: Wenn man an jeden Abend Sachen reinballert.
00:31:44: Also, mir geht's auch besser!
00:31:45: Ich schlafe besser... ich finde dieses Bewusstsein mehr darüber schaffen.
00:31:50: Ich hab nur diesen einen Körper und bedanke mich bei ihm, dass er das jetzt alles so schön mitmacht.
00:31:55: Ich kümmere mich um ihn, ich mache ein bisschen, ich bewege mich, ich gucke was ich auch esse.
00:32:00: Jetzt bin ich total extrem.
00:32:01: Ich bin kein Freund von diesem ganzen Extrem.
00:32:05: Jetzt musst du dreimal die Woche Sport machen also Mach das, was du kannst.
00:32:11: Eine Woche machst du es nicht und am nächsten Tag fängst du wieder damit an.
00:32:15: Das ist auch so Gleichzeitigkeit für mich.
00:32:17: Es gibt ja keinen ab nächste Woche.
00:32:19: Ist mein Leben komplett anders?
00:32:20: Die Illusion!
00:32:21: Ab nächste Woche mache ich jetzt dreimal die Woche Sport.
00:32:23: Und als ich in der Woche kein Zucker und dann siehst Du Dich schon wie Du aussiehst in zwei Wochen.
00:32:26: Wow!
00:32:27: Das ist eine Illusion.
00:32:29: Also einfach immer indem jetzt heute gönne ich mir etwas geht's mir gut verzichte ich, geht's mir auch gut.
00:32:37: Weil ich tue das auch für mich und meinen Körper also irgendwie in so einer netteren Kommunikation kommen und auch irgendwie sich darüber bewusst werden was wir uns da antun.
00:32:49: Also dass ist so so so schlimm.
00:32:52: Und ja Ich kann jetzt nicht so die Regel sagen wie kommt man dahin?
00:32:55: Das ist immer so schwierig zu sagen.
00:32:58: aber ich glaube schon Dass man einen nettern umgang mit sich selber üben kann.
00:33:05: Ja, und da finde ich ja diese Hilfestellung so würdest du ... Würdest du deiner Freundin diese Sachen auch sagen die du irgendwie in deinem negativen Self-Talk dann da irgendwie verwendet?
00:33:14: Nee natürlich nicht.
00:33:16: Und das merke ich manchmal schon dass sich das dann so unterbrechen kann
00:33:20: und oft was hilft auch immer Proofs zu suchen.
00:33:23: also sozusagen okay das ist mein Gedanke über mich Ich bin drei Kilo zu viel.
00:33:29: Ist mir das schon wirklich irgendwo begegnet?
00:33:32: Also... auch den Gegensatz sich zu beweisen.
00:33:36: Ich bin total gut, wie ich bin!
00:33:38: Wo habe ich das schon erlebt?
00:33:39: Ah ja, guck mal meine Freundin hat mir gestern gesagt was wie hilfsbereitig immer bin und die andere, die hat mir gesagt, wie gut ich immer die Sachen koche und also sich so wirklich die Beweise dafür holen... Was mache ihr eigentlich für coole
00:33:52: Sachen?!
00:33:53: Was bin ich eigentlich für eine coole
00:33:54: Braut?!
00:33:55: Das reiß' ich hier eigentlich alles ab.
00:34:00: Also wir spielen immer so ein Spiel, das empfehle ich hier an der Stelle auch noch mal.
00:34:04: Ich liebe dich weil heißt das?
00:34:06: Das ist mein liebstes Freundelenspiel und zwar wenn ihr mal das nächste Mal zusammensetzt dann fängt ihr mit einer Person an und die muss sagen ich liebe mich weil.
00:34:17: und dann sagt sie eine optische Sache an sich und eine Charaktereigenschaft an sich.
00:34:24: Alle scheitern da schon, alle so wie.
00:34:25: Ich soll was über mich selber sagen?
00:34:27: Nee okay krank daher aber optisch nee hab ich nix.
00:34:31: Da denke ich immer schon, watt nix.
00:34:33: Gützt du mich eigentlich veräppelt?
00:34:34: Natürlich hast du irgendwas!
00:34:36: Ja gut meine Haare ja und irgendwas findet sie und dann ist voll schön.
00:34:40: und dann fangen die anderen an und jeder sagt was dann über sie und sich das so über sich zu ergehen zu lassen.
00:34:47: So eine Love-Shower eigentlich.
00:34:49: Das atet richtig aus wenn man im engen Freundeskreis ist weil dann fang alle an zu heulen und sagen, ich wollte dir schon immer mal sagen, dass du so eines da warst.
00:34:56: Das ist richtig, richtig schön.
00:34:58: Ja super schön Ja, voll gut.
00:35:01: Das machen wir jetzt alle mal.
00:35:03: Wir sind leider schon am Ende aber ich würde voll gerne noch von dir wissen ob du vielleicht noch ein Tipp hast für alle da draußen weil so viele Frauen haben Angst vor dem Alter werden.
00:35:15: Was würdest du sagen?
00:35:16: Was nimmt dir die Angst vom Elterwerden?
00:35:19: oder was ist so'n Tipp den du mit raus geben kannst?
00:35:23: Also mir nimmt total die Angst vorm Elterwerten die Dankbarkeit vom Alter werden.
00:35:30: Ich denke manchmal, oh da muss ich weinen weil ich das sage.
00:35:34: aber also ich denke dann meine Mama ist genau so alt geworden wie ich jetzt bin und kein Tag älter.
00:35:48: und dann denke ich mir wie dankbar wir sein sollten Älter zu werden und dass jede Tappe irgendwie so schön ist und so viel für uns breit hält.
00:36:01: Und wir uns nicht so festhalten an was früher mal ging, sondern es kommen so tolle neue Sachen auf uns zu.
00:36:08: Neue Erfahrungen, neue Sichtweise, neue Weisheiten... Ich freu mich einfach richtig da drauf!
00:36:18: Was für eine coole Braut kann ich dann sein mit Fimo-Sechzig oder Fimo Siebzig?
00:36:22: Dann will ich immer noch meine Pajama Parties machen, mit meinen Mädels.
00:36:26: Und ich hoffe einfach gesund zu sein und ja ein gesundenes nicht nur älter werden sondern ein gesundes älteres Leben führen zu können.
00:36:39: Voll schön!
00:36:40: Jetzt muss ich gleich weinen aber ich würde jetzt ganz gerne sagen... Ich gucke dich einfach nicht an.
00:36:45: Also ich liebe Dich Weiß Oh Gott Mega kitschig jetzt, ne?
00:36:51: Aber weil du lachst auch wenn du weinst.
00:36:55: Und uns dadurch diese Gleichzeitigkeit noch mal viel näher bringst.
00:36:59: Danke!
00:37:00: Dann tue ich ihn auf.
00:37:04: Heul, heul, lachlach.
00:37:06: Oh je, danke dass Du da warst.
00:37:11: Wenn Du bis hierhin zugehört hast dann danke ich Dir wirklich von Herzen.
00:37:15: Dieser Podcast lebt von Zeit und Aufmerksamkeit und davon das wir uns gegenseitig zuhören.
00:37:20: Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat, dann freue ich mich riesig wenn du dem Podcast abonnierst.
00:37:26: Eine Bewertung da lässt oder ihn mit jemandem teilst für den er gerade wichtig sein könnte!
00:37:31: Du findest mich auch auf Instagram.
00:37:33: dort teile ich Gedanken, Einblicke und Themen die hier im Podcast weitergehen.
00:37:38: Und wenn du tiefer einsteigen möchtest in meinem Buch So alt war ich noch nie Findest du viele der Fragen Gefühle und Perspektiven wieder Die wir hier besprechen.
00:37:48: Danke dass du da bist Und bis zur nächsten Folge.