00:00:03: Hallo bei «Fünfzig über Fünfzig».
00:00:05: In diesem Podcast geht es um die zweite Lebenshälfte.
00:00:08: Hier hörst du persönliche Geschichten und Gespräche mit Expertinnen rund um den großen Themen des Elternwerdens.
00:00:15: Was passiert, wenn der innere Umbau beginnt während der Tagesbetrieb weiterlaufen muss?
00:00:20: Mit der «fünftig» auf dem Radar verändert sich etwas fundamentales – Die Frage ist nicht mehr was wird von mir erwartet sondern…was in mir will endlich gelebt werden!
00:00:30: Rang hält Struss, Expertin für Persönlichkeitsdiagnostik erklärt in diesem Gespräch warum die Lebensmitte keine Krise ist sondern die größte Chance auf Authentizität.
00:00:41: Wir sprechen über die Wut, die plötzlich hochkommt wenn wir uns jahrelang angepasst haben – über Männer, die in Führungspositionen innerlich leer sind und darüber warum Mut unperfekt zu sein die wichtigste Kompetenz der Zukunft
00:00:54: ist.
00:00:55: Ein Gespräch über ungelebte Anteile, neue Rollenbilder und die Frage Wer bin ich eigentlich wenn niemand mehr zuschaut?
00:01:03: Viel Spaß bei dem Gespräch mit Rangel Struss.
00:01:09: Was bedeutet es für dich persönlich langsam auf die Fünfzig zuzugehen?
00:01:15: Ich habe heute Morgen gedacht Mensch vielleicht ist das jetzt hier so ein Anzeichen.
00:01:19: Und zwar war ich ein bisschen früher und war noch im Café einen Kaffee trinken.
00:01:22: Dann hab' mich mit meinem kleinen Rollkoffer raus und dann habe ich nach ungefähr zweihundert Metern gemerkt Ich hab meine Jacke vergessen.
00:01:29: Du musst den nochmal zurücklaufen!
00:01:31: Dann dachte ich, Brainfork ist das vielleicht jetzt hier so das erste Anzeichen?
00:01:35: Ich glaube für mich persönlich ist es vor allen Dingen spannend im Kontakt mit Frauen die weil ich ja viel Executive Coaching mache in Führungspositionen sind, die zu begleiten dabei wie sie quasi diese innere und äußere Verhandlung nochmal neu vornehmen.
00:01:54: Und das finde ich irgendwie super spannend!
00:01:56: Es ist super spannend, kommen wir gleich ganz ausführlich drauf.
00:01:59: Mich wird aber trotzdem noch mal interessieren wie sich das bei dir so gestaltet.
00:02:03: diese Umbruchsphase also Wie erlebst du dieses auf die fünfzig zugehen in deinen umbrüchen?
00:02:11: Innen und außen?
00:02:12: Also ich glaube, dass es irgendwie für mich so eine verdichtete Phase ist.
00:02:16: Erst mal merke ich das im Freundeskreis als das Thema an sich mehr besprochen wird.
00:02:20: Früher hatte ich das gar nicht auf dem Schirm vielleicht auch weil's mich jetzt selbst nicht betroffen hat.
00:02:24: aber ich merke, dass zunehmend Bücher gelesen werden die in dieses zyklische Denken gehen und die aufklären überhaupt erst einmal sich das Wissen anzueignen und das finde ich auch super spannend.
00:02:36: also das mache ich auf jeden Fall auch.
00:02:38: Und dann merke ich schon, dass vielleicht manchmal der Geduldsfaden ein bisschen kürzer
00:02:43: wird.
00:02:44: Dass die Lunte irgendwie leichter entflammbar ist sozusagen... Ja!
00:02:48: Ich habe auch das Gefühl, dass sich körperlich einfach was verändert also dass vielleicht manche Prozesse ein bisschen langsamer werden oder dass man vielleicht auch hier und da mal ein kleines Gelenkthema hat oder so.
00:03:00: Und dass natürlich dann auch viel im Freundeskreis die Frage diskutiert wird welche Art von Supplements und Hormonen nimmt man um dem vielleicht auch entgegen?
00:03:07: zu wirken.
00:03:09: Ich habe ja bei mir das ganz große Glück, dass ich meine Arbeit wirklich immer total darauf anpassen kann was mein Inneres betrifft und worauf jetzt gerade Lust hab und so.
00:03:17: aber ich merke auch, dass da bestimmte Anpassungsmechanismen nicht mehr so leicht von der Hand gehen wie vielleicht früher.
00:03:24: Kannst du da mal ein Beispiel nennen?
00:03:26: Also zum Beispiel gibt es ja in, ich hab ein Unternehmen mit meinem Geschäftspartner Jorgen Klausen zusammen und wir sind irgendwie dreißig Leute.
00:03:32: Und da gibts natürlich immer mal wieder auch mitarbeitenden Gespräche die dann von bestimmten Forderungen gekennzeichnet sind oder eine bestimmte Art von Kritik irgendwie erbringen.
00:03:43: Da merke ich schon dass ich heutzutage viel selbstwert stärker mich innen fühle auch mal zu sagen hey du darfst das doof finden und das ist in Ordnung!
00:03:51: Das wird auch weiterhin so gemacht.
00:03:56: oder solche Ambivalenzen überhaupt aushalten zu können.
00:03:58: Das war mir früher vielleicht nicht so einfach möglich, weil ich da eventuell noch mehr an diesem Anpassungs-Gefallen-Erwartungsthema orientiert war.
00:04:07: Also das merke ich schon deutlich.
00:04:09: Gibt es sonst noch Bereiche?
00:04:11: Weil das klingt jetzt so als wäre der Druck ein bisschen weniger geworden durch die Erfahrung vielleicht oder durch irgendwas was sich im Inneren verändert Gibt es das sonst noch irgendwo bei dir im Leben, dass du dich nicht mehr so gestresst oder unter Druck gesetzt fühlst?
00:04:26: Deshalb meine ich gerade, dass ich glaube da ziemlich privilegiert zu sein.
00:04:29: Weil durch die Selbstständigkeit und das Unternehmertum habe ich natürlich andere Freiheiten als andere Menschen haben.
00:04:35: Also diese sozusagen zwänge Erwartung der gesellschaftliche Perfektionismus, der an Menschen herangetragen wird, betrifft mich ja gar nicht so doll.
00:04:43: Das ist das eine und das andere ist, dass sich seit meines Lebens mich mit Persönlichkeitsentwicklung auseinandergesetzt hat.
00:04:49: da empfinde ich mich wahrscheinlich jetzt eher als Ausnahme, dass sich diese feinen Merkmale oder Anzeichen vielleicht auch ein bisschen früher merke und dann früher darauf reagieren kann.
00:05:00: Und man muss auch sagen, die Personen, die mich kennen.
00:05:03: Ich habe generell einen starken Charakter.
00:05:05: Das heißt ich bin generell eher eine Person, die vielleicht ein bisschen mehr ausbockt ist was ihren eigenen Willen angeht und von daher glaube ich hab dieses Stressmoment von Spannung dadurch dass sich das innere im Umbau befindet und die äußeren Anforderungen aber gleich bleiben.
00:05:22: Das habe ich gar nicht so doll weil ich mein Leben generell schon so gestaltet hat, dass ich einen recht hohen Freiheitsgrad habe
00:05:29: Klingt super.
00:05:30: Und man muss auch sagen, ich hab keine Kinder!
00:05:32: Das heißt auch da fällt natürlich eine ganz große Anspruchsgruppe in meinem Leben weg ne?
00:05:37: Also auch da bin ich nicht in irgendeiner Verhandlung mit pubertierenden jungen Menschen oder so.
00:05:43: von daher habe ich auch da nochmal einen anderen Freiheitsgrad.
00:05:49: Ja kann ich nachvollziehen.
00:05:50: also ich muss nach dem Interview ganz schnell nach Hause weil mein Sohn ganz krank geworden ist und mein Mann... den nächsten Termin hat.
00:05:56: Es ist auf jeden Fall schon ein Faktor, der eine große Rolle spielt im Leben und wenn diese Kapazität ... Darauf verwendet frei ist, könnt mir schon vorstellen.
00:06:05: Dass das auch ein ganz gutes Gefühl ist!
00:06:07: Ich glaube dass es ja in dieser Umbruchsphase vor allen Dingen auch darum geht, dass bestimmte Rollen neu verhandelt werden.
00:06:12: Also zum Beispiel eben als Mutter, als Partnerin, als Tochter, als Arbeitnehmende oder Arbeitgebende und ich hab halt sagen wir mal weniger rollen weil auch meine Eltern nicht mehr in meinem Leben sind.
00:06:26: und so habe ich einfach glaub ich auch ein paar weniger Spielfelder an denen ich das so auszuagieren habe.
00:06:34: Du und dein Partner arbeitet viel mit der Persönlichkeitsdiagnostik.
00:06:39: Kannst du einmal beschreiben, was das ist?
00:06:42: Persönlichkeitsdiagnostik ist darauf ausgerichtet, dass du dich im Kern deiner Persönlichkeit der eher unverändert ist und in den variablen Teilen der Persönigkeit besser kennenlernst.
00:06:54: Und warum wir das machen is?
00:06:55: Weil wir glauben, dass es vor allen Dingen eine gestaltende bewusste Lebensführung geben kann wenn du dich sehr gut kennst also wenn du nicht so stark aus dem Autopiloten gesteuert wirst.
00:07:06: Und der unveränderbare Teil, das ist so das Temperament mit dem du auf die Welt gekommen bist.
00:07:09: Das sind die Eigenschaften, die irgendwie in dir angelegt sind und natürlich noch reifen.
00:07:13: Sag mir mal, du hast jetzt eine hohe emotionale Stabilität damit bist du irgendwie gesegnet, damit bist Du zur Welt gekommen?
00:07:19: Dann kann sich das ja trotzdem im Laufe deines Lebens noch weiterentwickeln sodass du vielleicht auch hier und da nochmal ein höheres Dringlichkeitsempfinden entwickelst oder dass du deine Aufmerksamkeit noch ein bisschen Feintunes für die Zwischentöne oder so.
00:07:33: Und dann gibt es aber auch den veränderbaren Teil und das ist genau der Teil, der vor allen Dingen so interessant ist um die Fünfzig herum.
00:07:41: Weil dass zum Beispiel die Werte betrifft deine Interessen, deine Visionen vielleicht auch den inneren Mut mehr zu dir zu stehen und mehr das nach außen zu bringen was du für dich in deinem Leben gestalten möchtest und ich eben nicht so stark quasi unterzuordnen in bestimmten Rollenerwartungen oder so.
00:07:59: Und das zu benennen also dafür eine Sprachfähigkeit zu verstehen, warum du wie in welcher Situation agierst oder reagierst.
00:08:08: Wie du fühlst, denkst und handelst.
00:08:10: Und was das sozusagen überdauernd?
00:08:12: typisch für dich auszeichnet.
00:08:15: Das hat den ganz großen Vorteil, dass du nicht mehr so viel im Affect reagieren musst.
00:08:18: also wenn du zum Beispiel verstehst warum dich bestimmte Träger immer wieder irgendwie wütend machen oder warum du immer mal wieder in eine Art von Selbstzweifel gerätst dann hast ja ne ganz andere Chance darauf einzuwirken als wenn du darauf keinen Zugriff hast wenn dir das nicht bewusst ist was da eigentlich bei dir passiert.
00:08:36: Und ich glaube darüber hinaus auch daran, dass wenn wir uns besser kennenlernen und uns wertschätzen also eine bessere Beziehung zu uns selbst aufbauen dann wird die Güte der Beziehungen zu anderen steigen.
00:08:48: Das ist ja letztendlich ein gesellschaftlicher Beitrag ehrlich gesagt!
00:08:51: Und gerade wenn es jetzt um diese Phase der Perimeno-Pause zum Beispiel geht, ist glaube ich auch im Sinne des Rollenvorbilds und im Sinne der Beziehungsgestaltung total wichtig, dass du auch für dich ein bisschen mehr verstehst.
00:09:02: Okay?
00:09:03: Was sind die Anteile, die schon immer da waren und was ist das, was sich jetzt auch in mir irgendwie neu entdecken und kennenlernen darf?
00:09:09: ne?
00:09:10: Es gibt ja in jedem Leben ungelebte Anteilen!
00:09:14: Also es gibt in jedem Leben Teile deiner Persönlichkeit, die noch keinen Ausdruck finden.
00:09:18: In deinem täglichen Leben.
00:09:19: Sagen wir mal du bist jetzt in einem Projektmanagenden Job und Du bist aber eigentlich im Kern ganz freigeistig und kreativ gewesen und wolltest vielleicht auch sogar künstlerisch gestalten Mal was machen oder so.
00:09:30: Und hast das ganz lange zur Seite gelegt?
00:09:33: Dann ist das vielleicht so ein Anteil Deiner Persünlichkeit der sich jetzt nochmal nach neuem Ausdrucks sehnt.
00:09:39: und das zu messen also da wirklich in die Tiefe zu gehen Diese Türen, diese Verschlossenen im Herzen quasi wieder zu öffnen.
00:09:47: Das sorgt einfach für einen viel höheren Freiheitsgrad im Leben.
00:09:52: Ich habe viele Fragen zu dem was du gesagt hast.
00:09:54: Du hast ja gesagt wenn ich mich besser kenne durch die Persönlichkeitsanalyse sozusagen meine Anteile entdecke und weiß warum ich zum Beispiel getriggert werde kann ich darauf anders reagieren.
00:10:05: Ich hab immer das Gefühl, dass ganz viele Leute gerade so in unserem Alter schon auch wissen, warum sie getriggert werden und wie die Dinge zusammenhängen.
00:10:12: Und warum Sie so gekommen sind, wie Sie nun mal jetzt sind.
00:10:15: Aber was vielen, glaube ich fehlt ist dieser Schritt dann tatsächlich in diese ... Ja, ich weiß nicht... Ist es die Lösung in der Akzeptanz zu gehen?
00:10:23: Die Dinge einfach anzunehmen um dann anders handeln zu können?
00:10:26: Also ich finde so Erkenntnis, wie du gesagt hast, der erste Schritt.
00:10:29: aber Wie geht es denn weiter um wirklich etwas zu verändern?
00:10:33: Also ich glaube, dass ein gewisses Krisenmoment ja vor allen Dingen dadurch entsteht.
00:10:37: Dass du ein bisschen in Konflikt mit der Außenwelt bist.
00:10:40: also sagen wir mal Du hast jetzt das Gefühl ok die eine Kollegin die triggert mich jedes Mal weil nach jedem Meeting will sie mich in persönliches Gespräch verwickeln.
00:10:50: und jetzt weißt du okay das stresst mich weil ich irgendwie gemerkt habe Ich bin gar nicht so kooperativ.
00:10:56: Distanz im beruflichen, ich trenne das private und das berufliche lieber.
00:11:01: Vielleicht stellst du auch fest dass es eine unverarbeitete emotional aufgeladene Beziehungssituation aus deiner Kindheit gibt wo irgendwie die übergriffige emotionale Tante Erna dir immer ein bisschen zu viel wurde ne?
00:11:13: Also du hast jetzt alles verstanden.
00:11:15: du verstehst okay warum ist diese Situation so obernervig für mich?
00:11:18: Dann hast du recht, das wird natürlich ein bisschen besser wenn du das einordnen kannst.
00:11:23: Also wenn du sagst ach ja guck mal jetzt weiß ich auch warum es mich nervt.
00:11:26: okay ich schalte jetzt irgendwie ab geht drei Minuten in meine happy place und lass mich hier voll texten.
00:11:31: aber richtig cool wirst in der Lebensgestaltung erst wenn du dann auch dir selbst die Wirksamkeit gibts darauf einzuwirken also dann zu sagen ok Wie würde es mir dann besser gehen?
00:11:42: Wie ist denn für mich ein Arbeiten, eine Kommunikation und eine Beziehungsgestaltung in der Arbeit so, dass ich in mir das Gefühl habe eben nicht im Konflikt zu stehen sondern in Frieden zu sein also mich selbst ausleben zu können.
00:11:57: Und dann geht es natürlich im zweiten Schritt darum zu sagen okay Welche Methoden, Maßnahmen oder Hilfsmittel habe ich denn jetzt?
00:12:03: Also wie spreche ich denn mit meiner Kollegin.
00:12:05: Wie gehe ich das dann an?
00:12:07: und da liegt auch immer der Entwicklungsweg der eigenen Persönlichkeit drin Denn es ist ja häufig eine Anpassung die uns dazu zwingt einen Teil unserer Persönlichkeit entweder nicht auszuleben Oder etwas zu tun was uns nicht gefällt.
00:12:20: Und diese Anpassungen zu überwinden bedeutet dass sich mir innerlich die Frage stellen muss wie würde Ich denn agieren wenn ich voll authentisch sein würde?
00:12:28: und das kostet Mut weil du wahrscheinlich dein Leben lang eher in Anpassung gelebt hast.
00:12:33: Weil du die Erwartungen immer erfüllt hast und immer irgendwie, also wir haben ganz viel auch gerade in Führungspositionen von Frauen so dieses Good Girls Skript ne?
00:12:43: Dieses Ohr bloß keine Schiere rein machen nicht negativ auffallen schön nach den Regeln spielen immer nett sein so.
00:12:50: Und dann riskierst Du natürlich genau den Teil der dir das auch positiv gebracht hat zu verlieren.
00:12:55: Also dann riskiest du vielleicht dass du auch mal durf gefunden wirst.
00:12:58: ja dass deine kolleginnen sagt Mensch, also was hat sie denn heute?
00:13:01: Und da entstehen ja genau diese Abwertungsmechanismen die auch viel mit der Perimeno Pause verbunden sind.
00:13:06: Das dann so auf Hormone geschoben wird und dann auch sie ist wieder schwierig ein bisschen und so.
00:13:10: aber letztendlich geht es viel mehr um eine Selbstwertung als in dieser angepassten Ich-Funktionalität von beruflichen Rollen zum Beispiel zu bleiben.
00:13:18: und deshalb Genau!
00:13:20: Es reicht nicht in der Erkenntnis zu bleiben.
00:13:21: das macht dich vielleicht insgesamt ein bisschen ruhiger weil du es einordnen kannst Aber richtig cool ist natürlich dann wenn du den nächsten Schritt gehst.
00:13:27: Ich glaube, es macht noch nicht mal ruhiger.
00:13:29: Mich macht sowas fuchsiger.
00:13:30: Es gibt so Bereiche in meinem Leben wo es viel Erkenntnis gibt aber diese Umsetzung vielleicht noch nicht und das macht mich eigentlich ungeduldig... ...und auch sauer!
00:13:39: Dann ist aber schon der innere Kompass, also da sagt die Nadel schon ordentlich eine Richtung an.
00:13:45: Weil das zeigt ja dann dass du nicht mehr bereit bist die Kosten deines Anpassungsverhaltens zu tragen.
00:13:50: Also man kann sich das so vorstellen und das geht jetzt noch mal zurück auf die Persönlichkeit.
00:13:54: Du bist halt sehr facettenreich total komplex im Kern Aber wirst du verstehen können wie deine innere Architektur aufgebaut ist.
00:14:02: Ja Und jetzt kannst du dir die Peruminopause auch nochmal ein bisschen vorstellen Wie als wäre quasi einen Total Umbau am Laufen, während gleichzeitig der Tagesbetrieb irgendwie aufrecht erhalten werden muss.
00:14:15: Das heißt diese innere Architektur hat ein bestimmtes Muster und das zu verstehen ist eine Sache.
00:14:22: Dann gibt es von außen die Rollenanforderungen an dich, die Erwartung, die gestellt werden auch die, die du da einbildest.
00:14:28: also nicht alle von denen stimmen ja?
00:14:30: Und dann claschen sie vielleicht aneinander und einen ganz kleinen Teil davon zu verhandeln über deine Persönlichkeit hinaus zum Beispiel in dass du da vielleicht ab und zu mal ein bisschen gegen den Widerstand arbeitest oder dein Energiesystem mal etwas mehr hoch fährst.
00:14:45: Das ist ganz normal, aber wenn das zu doll wird dann entstehen genau solche Emotionen wie die, die du gerade beschrieben hast – und das sind wie Wegweiser, ja?
00:14:53: Das sind wie Botschafters, die dir sagen okay Wut zum Beispiel, ne?
00:14:57: Du sagst sie macht dich fuchssig!
00:14:58: Fuchssich ist im Aggressionsfeld, das hat einen Wutanteil und es ist auch warme Wut.
00:15:03: also du bist ja nicht unterdrückt und wirst zynisch sondern das ist eine heiße Wut.
00:15:09: Und dieses ich bin fuchssig, dass sagt ey!
00:15:13: Ich bin in meiner Möglichkeit mein Ich auszuleben eingeschränkt.
00:15:18: Irgendjemand geht über meine Grenzen.
00:15:20: Meine Bedürfnisse werden nicht gehört oder ich lebe in irgendeinem Regel- oder Wertekonflikt, also irgendwas passt nicht mehr und je foxiger du wirst, desto mehr ist das Anzeichen deines Inneren dass du eben nicht mehr bereit bist dich in der Form anzupassen.
00:15:33: Das ist aber je nach Biografie und je nach Persönlichkeit auch unterschiedlich.
00:15:38: es gibt ja auch Leute die reagieren mit noch mehr Anpassungen oder mit Rückzug oder Mit Traurigkeit oder so.
00:15:43: Also das ist eben das Spannende einer Persönlichkeitsanalyse dann genau raus zu finden was sagen dir deine Emotionen denn?
00:15:49: Was ist denn angezeigt jetzt, wie darfst du diese Krise nutzen?
00:15:53: Darf ich mal ein Beispiel geben um das so... Auf jeden Fall.
00:15:56: Also zum Beispiel ist es so dass ich oft Anfragen bekomme von Menschen die gerne hier zu Gast sein wollen und ich finde das ganz toll!
00:16:06: Und manchmal passt es aber einfach nicht aus ganz verschiedenen Gründen, die ich ja auch nicht alle darlegen muss weil es ja auch mein Produkt ist.
00:16:14: Und dann zum Beispiel neulich eine Frau, die hat so nicht locker gelassen.
00:16:18: Dann habe ich auch mit der telefoniert und so.
00:16:21: Ich fand sie sehr nett aber ich hab halt einfach gemerkt es passt nicht.
00:16:23: Und dann bin ich mich so über mich geagert weil ich dann gesagt habe okay lass uns doch nächstes Jahr noch mal sprechen vielleicht fast ist das dann irgendwie ins Konzept?
00:16:32: Weil ich so ein Problem habe damit Menschen zu enttäuschen.
00:16:36: Weil ich denke wie macht ihr was ganz Tolles.
00:16:39: Aber ich habe ein ähnliches Thema schon gehabt.
00:16:41: ich muss ja auch an meine Hörer denken Genau und vielleicht bei der anderen Gast, der schon da war.
00:16:46: Vielleicht auch ein Tick spannender dann für die und so.
00:16:48: Und ich möchte aber die andere Person nicht verletzen weil ich ja ihre Intention super finde und das gar nicht in Frage stellen will was sie macht und dass irgendwie schmälern will dadurch, dass ich dazu nein sage.
00:17:00: Dann bin ich doch jetzt im Grunde an dieser Stelle meiner Persönlichkeitsentwicklung wo ich da in meine Kraft gehen müsste und eine Grenze setze liebevoll Und dann zu mir stehe, weil ich merke wie mir das Energie saugt.
00:17:12: Dieser Tab ist sozusagen noch offen und es ist nicht geklärt weil ich mich nicht getraut habe ganz authentisch zu sein.
00:17:19: Was wäre denn da jetzt zum Beispiel in so einem konkreten Fall mal deine Handlungsanweisung?
00:17:24: Also... Erst mal gebe ich keine Handlungsanweisung, so übergriffig will ich nicht sein.
00:17:30: Ich würde da total gerne wenn das für dich in Ordnung ist einmal ein bisschen einsteigen weil du hast ja schon ganz viel gesagt.
00:17:36: also erstmal fühlst du dich innerlich verpflichtet die Gründe irgendwie darzulegen.
00:17:40: das heißt und dass es für jede Person jetzt zuhört super spannend.
00:17:44: Immer dann, wenn wir ins Recht fertigen, ins Entschuldigen, ans Erklären oder ins Kleinermachen gehen.
00:17:52: Dann ist der Selbstwert noch nicht da wo er sein möchte.
00:17:55: also dann gibst du dir noch nicht den Wert den Du eigentlich brauchst ne?
00:17:59: Weil letztendlich müsste es ja total okay für Dich sein zu sagen in meiner Rolle habe ich das Recht darüber zu entscheiden wer hierhin kommt und wer nicht.
00:18:08: Jetzt liegt an meines Erachtens aber ein zweiter Aspekt drin nämlich dass Du irgendwie eine Art Verantwortung übernimmst Gefühle der anderen Person, du sagst ich will sie ja nicht verletzen.
00:18:17: Ich will sie nicht enttäuschen.
00:18:18: da liegt auch ein Anpassungsthema drin ne?
00:18:20: Ein inneres Gefallen wollen.
00:18:23: das heißt wir haben jetzt hier mehrere kleine Themen die definitiv mit dem Selbstwert verbunden sind und die mir auch schon eine kleine Information darüber geben wie du damit umgehst wenn du andere nicht verlesen möchtest.
00:18:35: offensichtlich gehst du nicht nur in eine Anpassungs sondern also im Sinne des Liebseins, sondern irgendwie auch in der Anpassung der Leistungen.
00:18:42: Das heißt du übernimmst Verantwortung für deinen Gegenüber.
00:18:44: Du wirst irgendwie aktiver.
00:18:46: und jetzt ist die Frage nicht nur, wie werde ich das jetzt los?
00:18:52: Die Psyche ist ein intelligente System, die macht schon was richtig Gutes für dich weil sie einen Schmerz verhindern möchte.
00:19:00: Und deshalb ist jetzt die Frage erstmal, was würdest du denn verlieren?
00:19:04: Wenn du dich trauen würdest zu sagen weißt du was.
00:19:06: Es ist richtig schwer für mich dir das zu sagen und gleichzeitig wirst du in der nächsten Zeit oder eben gar nicht in meinen Podcast kommen so Was was verlierst du dann?
00:19:17: Was ist die Angst dahinter?
00:19:22: Naja ich glaube ich würde dieses Ich kann es nicht so gut ausdrücken, aber einfach dieses nett sein und offen sein.
00:19:28: Und unterstützend sein für andere Menschen, damit ich denke, dass dann davon was verloren geht.
00:19:34: Da haben wir jetzt schon ganz spannende Aussage über dein eigenes Ich-Verständnis.
00:19:39: Also du sagst, ich bin eine Frau die eben unterstützenden und liebevoll und offen ist, die irgendwie Integrität hat... Und das heißt, du machst ein Teil von dieser Selbstbildbestätigung vom Außenabhängig.
00:19:54: Man könnte das ja jetzt auch umdrehen und sagen hey es gibt vielleicht eine ganze Reihe anderer Leute die in der Zahl sogar noch viel zähliger sind nämlich deine Hörerinnen eher den Eindruck von dir bekommen würden, dass du eben offen und integer und nett und liebevoll und hilfreich bist.
00:20:12: Wenn du deine Themen so auswählst das es keine Wiederholung gibt.
00:20:17: Also was hier auch deutlich wird ist, dass es dir zum Beispiel schwerer fällt im Direktkontakt diese Absage zu erteilen als wenn das eine neutrale Masse ist sozusagen.
00:20:26: Und daran ohne da jetzt zu tief einzusteigen würde man jetzt genau arbeiten.
00:20:30: Das geht glaube ich ganz vielen Menschen so.
00:20:32: Diese Frage danach bin ich bereit?
00:20:35: die Anerkennung, die ich mir über ein bestimmtes Verhalten was meistens in Anpassungsverhalten ist bis hier her erarbeitet habe loszulassen um für mich authentischer zu sein.
00:20:46: Weil was nämlich total spannend ist an deinem Beispiel ist dass du in dem Moment ja für dich selbst viel weniger die Person bist die du sein willst aber stattdessen für jemand anderen weil im Grunde genommen schneidest du ein kleines Stück deiner Authentizität ab Spiegel des Gegenübers wohlgefallen zu erhalten.
00:21:07: Und da würde man dann genau ansetzen, zu sagen okay wie definiere ich denn mein Ich Bin und wer ist dafür eigentlich die Referenz?
00:21:16: Dann würde man sicher noch ein bisschen weitergehen weil die Frage dann auch sein wird Wer war denn eigentlich die erste Person der du gefallen wolltest und wie hast du das gemacht?
00:21:26: So.
00:21:26: Und das würde jetzt zu weit gehen, aber da kann man eben an der Persönlichkeitsanalyse sehr gut sehen okay ich gehe nicht nur in eine Bestandsaufnahme sondern ich gucke auch mal wie sind diese Diskrepanzen zwischen Innen und Außen denn qualitativ aufgestellt?
00:21:41: In meinem Leben worauf geht das zurück und was in meinem selbst oder meiner Psyche oder meine Seele ist auch egal wie du es nennst will dann eigentlich wachsen.
00:21:48: und das ist nämlich das spannende an dieser Phase dass wir von dieser Ich Funktionalität also von dem ich funktioniere im leben was mir erwartet wird, ich reagiere da irgendwie performant drauf.
00:21:59: Gehen wir zu einer
00:22:00: Selbstwertung.".
00:22:02: Das heißt es baut sich innerlich eine Frage um nämlich nicht mehr, was wird hier von mir erwartet?
00:22:08: Was muss man machen?
00:22:10: Was ist angebracht?
00:22:12: Sondern was in mir und durch mich will sich in meinem Leben Ausdruck verleihen?
00:22:19: Und dann ist es nämlich nicht mehr von außen nach innen und dann wieder rückspielen.
00:22:24: Im Sinne des Auftrags der Erwartung, der Anforderungen oder der Beschreibung.
00:22:30: Sondern dann ist das wirklich von innen nach außen und dann wird eben neu aufgestellt.
00:22:34: Weil dann würde man jetzt genau noch einen Schritt zurückgehen sagen okay wenn du für dich weißt welche Person du sein willst Wie könntest du das denn ausdrücken, ohne dass du dich anderen zu doll anpassen musst?
00:22:46: Weil das Problem bei dieser Anpassungsstrategie ist natürlich, wenn morgen jemand anders anruft, dann fühlst du dich ja immer noch genauso.
00:22:52: Selbst wenn diese Person ein ganz anderes Anliegen hat und dann wirst du irgendwann dieses innere Zerrissenheitsgefühl haben, dieses Erschöpfungsgefühl weil immer dann, wenn man in die Überverantwortung geht dafür, dass andere Menschen sich gut fühlen, da ist man halt irgendwann erschöpft.
00:23:04: also das ist absehbar
00:23:06: Werbung.
00:23:08: Gerade in der Lebensmitte merken viele von uns, Schlaf ist nicht mehr selbstverständlich.
00:23:13: Wir wachen nachts auf, denken über alles Mögliche nach, drehen uns von Seite zu Seite und am Morgen fehlt genau das was wir eigentlich brauchen Klarheit und Energie.
00:23:23: Für mich war es immer wichtig morgens wirklich frisch zu sein.
00:23:26: Deshalb habe ich Melatonin ehrlich gesagt nie ausprobiert.
00:23:30: Ich hatte von vielen gehört dass man sich am nächsten morgen eher noch müde fühlen kann Und genau das wollte ich nicht.
00:23:37: Dann habe ich den Serenizer von Avea kennengelernt.
00:23:40: Was mich sofort angesprochen hat, im Sereniser ist kein Melatonin.
00:23:44: stattdessen kombiniert Erinnheitsstoffe wie Safran, heiliges Basilikum, Ltianin und Magnesium die den Körper dabei unterstützen wieder in seine natürliche Balance zu kommen.
00:23:54: Kein Melatoninen sondern ein ruhiger natürlicher Ansatz.
00:23:59: sehr sympathisch und effektiv.
00:24:01: Ich nehme den Serenizer inzwischen seit über einem Jahr.
00:24:05: Und zwar in Phasen, in denen es mir besonders wichtig ist wirklich gut zu schlafen!
00:24:09: Ich merke ich schlafe ruhiger ein oft einfach durch und wache morgens klarer auf.
00:24:15: Für mich ist der Sereniser wirklich von ganzem Herzen das Mittel der Wahl wenn ich weiß morgen brauche ich Energie.
00:24:21: Wenn du also merkst dass guter Schlaf nicht mehr selbstverständlich ist, schau dir den Serenerser von Avia immer an.
00:24:28: Mit dem Code «Fünfzig Fünfzig» als Ziffern geschrieben, bekommst du fünfzig Prozent auf deine erste Bestellung.
00:24:35: Es gibt eine neunzig Tage Geld-Zurückgarantie.
00:24:37: also einfach ausprobieren!
00:24:39: Serenizer kein Melatonin nur Du in Balance.
00:24:43: Mehr Info findest Du auf www.aweaminuslife.com.
00:24:47: Danke an meinen Werbepartner Awea Life für die Unterstützung dieses Podcasts.
00:24:53: In dieser Folge habe ich auch noch einen zweiten
00:24:55: Werbepartner.
00:24:57: Es ist morgens
00:24:58: nicht dramatisch früh, aber früh genug dass es schnell gehen sollte.
00:25:01: Der Kaffee steht schon da und ich denke okay bitte nichts kompliziertes!
00:25:06: Ich war lange ziemlich überfordert von Make-up.
00:25:08: zu viele Produkte so viele Trends ständig dieses Gefühl man müsste mehr machen und irgendwann habe ich gemerkt ich möchte mich schminken aber es soll sich leicht anfühlen unaufgeregt und nach mir.
00:25:20: Und genau aus diesem Grund schminke ich mich tatsächlich am liebsten mit Kes Berlin.
00:25:24: Einfach, weil die Produkte so easy in der Anwendung sind!
00:25:28: Kein großes Nachdenken, kein Perfektionismus – sie funktionieren auch an Tagen, an denen alles ein bisschen schneller gehen muss.
00:25:34: Was sich besonders mag?
00:25:36: Viele Produkte sind multifunktional.
00:25:38: Mein absoluter Favorit ist der Duo Stick.
00:25:40: Den benutze ich für Wangen und Lippen manchmal auch für Augenlieder.
00:25:44: Ein Produkt, mehrere Möglichkeiten und ganz ehrlich man kann dabei nicht viel falsch machen.
00:25:49: Das ist für mich extrem entspannend.
00:25:52: Die Sachen sind kompakt, passen in jede Handtasche, laufen nicht aus, schmieren nicht!
00:25:57: Ich trage vieles einfach mit den Fingern auf und dank der cremigen Textur verschmilzt der Blush so schön mit der Haut.
00:26:03: Kein Pinsel, kein Aufwand – trotzdem sehe ich frisch aus… und vor allem noch wie ich selbst.
00:26:09: Man kann bei den Farben zwischen drei zehn verschiedenen wählen.
00:26:11: Wenn ihr euch unsicher fühlt, auf der Webseite gibt es einen AI Shade Finder, der wirklich hilft!
00:26:17: Das nimmt viel Druck raus.
00:26:19: Meine Lieblingskombination zurzeit ist übrigens Rose als Blush und Champagne Glow als Highlighter.
00:26:26: Wenn Ihr neugierig seid schaut gerne mal bei Cas vorbei – Den Link findet Ihr natürlich in den Show Notes.
00:26:32: Mit dem Coach Stephanie-Zwanzig bekommt ihr zwanzig Prozent auf alle Produkte, gültig bis zum eindreißigsten März.
00:26:40: Mein persönlicher Tipp?
00:26:41: Schaut euch auch die Sets an!
00:26:43: Ich mag
00:26:43: z.B.,
00:26:44: das Your Duo plus CC Set mit dem Duo Stick und der CC Cream.
00:26:50: CC steht für Color
00:26:51: Correction –
00:26:52: zwei Produkte ,die bei mir einfach immer gehen.
00:26:55: Für mich hat es meine Makeup Routine deutlich entspannter gemacht und genauso darf sich das Monks auch anfühlen.
00:27:02: Werbung Ende.
00:27:04: Jetzt hast du in einem Nebensatz auch erwähnt, dass das eben auch das Spannende an dieser Phase ist.
00:27:09: Das heißt ich bin nicht alleine damit sozusagen auf dem Weg in diese Selbstwertung.
00:27:14: Warum?
00:27:14: Warum ist es in der Lebensmitte so?
00:27:17: Also ich glaube es eine soziale Entkopplung gibt.
00:27:21: Also durch die Lebensphase quasi alters ist meistens so, dass dann die Kinder schon ein bisschen selbstständiger sind, dass du vielleicht schon einigermaßen materiell abgesichert bist also nicht für immer aber sodass du das Gefühl hast Mensch ich habe das im Griff.
00:27:33: das Thema Du hast irgendwie so die Rush Hour des Lebens wo diese Anforderungen auch für dich innerlich so spürbar waren auf unterschiedlichen Rollen.
00:27:42: Die hast du meistens dann durchschritten.
00:27:44: Das heißt diese soziale entkopplung führt schon ein bißchen dazu weniger Zwänge hast.
00:27:49: Und wenn du weniger Zwänger hast, kannst du ja auch mehr offene Fragen stellen.
00:27:52: Das zweite ist und das hast du gerade sehr gut beschrieben dass wir natürlich einfach auch wirklich rein neurologisch durch eine Umbaufase gehen,
00:28:02: d.h.,
00:28:02: wir erleben ein Krisenmoment.
00:28:04: also wir erlebten uns eben nicht mehr so wie wir uns vor fünf Jahren oder vor zehn Jahren erlebt haben und wir haben damit auch innere Unsicherheiten weil wir irgendwie merken man ich kann mich vielleicht in manchen Punkten gleich mal so doll auf mich selbst verlassen dann habe gute Stimmungsregulation wie vorher, das heißt ich habe vielleicht auch die einen oder anderen Konflikte.
00:28:21: Das heißt es ist nicht nur eine soziale Entkopplung, die ja eigentlich gut tut sondern es ist gleichzeitig auch ein Krisenmoment und Krise ist immer ne Lernchance.
00:28:31: also bei Krise geht's ja immer um die Frage hey warte mal soll es so in Zukunft noch sein wie es in der Vergangenheit war?
00:28:37: Also das heißt es kommt irgendwie sozusagen das körperliche auf der einen Seite dann dieses Krisen Moment auf der anderen Seite auch einfach manchmal die Schnauze voll von dem, was du immer unterdrückt hast.
00:28:51: Also das kommt von unten hoch.
00:28:53: ja wir können eben Energie nicht unterdrücken.
00:28:56: und wenn ich die ganze Zeit so ein inneres Ausgleichen vornehmen musste zwischen... Ich meine eigentlich nein!
00:29:04: Und ich habe aber immer Ja gesagt dann wird das irgendwann so doll innerlich dass es einfach nicht mehr im Druck Kochtopf unter den Deckel zu bringen ist.
00:29:15: Das heißt, es ist auch so eine kumulierte Phase von Nicht-Authentizität die dann einfach irgendwann ein Maß erreicht hat indem's nicht mehr geduldet werden kann.
00:29:24: und wie kann man das gut für sich begleiten?
00:29:26: also dass nicht dieser dieser Deckel irgendwann von dem Topf abspringt sondern die Luft vielleicht langsam entweicht.
00:29:34: du siehst harmoniesichtig bin ich.
00:29:38: Also das ist ja auch total noble und das passt auch zu deiner Identitätsbeschreibung von eben, denn dieses Druck-Kochtopfbild.
00:29:45: Das ist natürlich nochmal im Aggressionsfeld.
00:29:48: Das is so ein bisschen heißer ne?
00:29:50: Und wir müssen uns auch überlegen.
00:29:51: Wir sind sonst viel von Emotionen geprägt die auf soziale Verbindung ausgerichtet sind also dass wir wieder den Gruppenzusammenhalt suchen, dass wir vielleicht mediierend tätig sind oder so und Wut es hier eine der ganz wenigen Emotionen die eine Distanz herstellt.
00:30:07: Deshalb hat man vor dieser Wut noch mal mehr Angst.
00:30:09: Aber wichtig, Energie geht nicht verloren!
00:30:11: Die sucht sich immer irgendwo ihren Weg und deshalb ist das vielleicht auch manchmal gar nicht so schlimm wenn einmal der Deckel irgendwie hoch... hochkommt.
00:30:19: Also wenn es einmal so ein bisschen explosiveres Moment gibt, es gibt ja in stabilen Beziehungen auch immer Gestaltungsmöglichkeiten und das ist glaube ich auch total wichtig jetzt nicht zu denken oh ich merke Gefühle in mir die mir irgendwie unwohl sind weil sie vielleicht auch unbekannt sind vor deren Heftigkeit Ich mich fürchte dass es glaube ich auf deine Frage zurückzukommen Das Wichtigste sich nicht vor den eigenen Emotionen zu schämen oder sich zu ängstigen oder so sondern dann als allererstes mal Ausdruck dafür zu finden.
00:30:49: Also, eine Emotion in den Ausdrucks zu bringen muss ja auch gar nicht unbedingt mit einer anderen Person sein.
00:30:54: Das kannst du ja auch machen indem du mal das für dich aufschreibst oder aufmalst, indem du überhaupt erstmal beginnst Worte dafür zu finden und natürlich auch das Therapeut im Coaching begleiten lässt.
00:31:06: Auf jeden Fall glaube ich geht es darum in dieser Phase liebevoll mit sich selbst im Fluss zu bleiben.
00:31:13: also dass ist wirklich das allerwichtigste weil manchmal machen wir genau dann den Fehler das mit uns zu tun, was mit uns gemacht wurde und wir mochten es nicht.
00:31:22: Also wenn wir zum Beispiel immer, wenn wir irgendwie klein waren und ein bisschen wütender wurden gehört haben, Mensch jetzt das macht man nicht!
00:31:29: Jetzt mach mal ruhig, komm, sei mal wieder lieb ne?
00:31:32: So jetzt muss nicht sein, muss nicht, musst nicht wütend sein so, ne?
00:31:37: Wenn du das viel gehört hast und dass eigentlich nicht mocht ist und dich im Grunde genommen heute darüber aufregst, dass du dich dem dann unterworfen hast im Laufe deines Lebens Paradoxerweise machst du in diesem Gefühl dann das Gleiche mit dir noch mal.
00:31:50: Also, da ist es die introjizierte Mutterstimme oder Vaterstimme, die dann ... Oder Kindergärtnerinnen- oder Lehrerinnenstimme ,die dann sagt jetzt Kommsch!
00:31:59: Hab dich nicht so?
00:32:01: Und da zu verstehen okay ich möchte mit mir anders sein als die Personen, die ich heute eigentlich gerne mal zur Rede stellen würde für das was sie mit mir gemacht haben oder wie ich's interpretiert habe Und da dann in den liebevollen Dialog zu gehen, einfach wirklich erst mal sich bewusst zu machen.
00:32:19: Also es geht ja um eine Form der emotionalen Intelligenz und das erste dabei ist Gefühle überhaupt mal wahrzunehmen.
00:32:25: Vielleicht auch Empfindungen also körperliche Gefühlen.
00:32:27: manchmal merken wir uns ja vielleicht gar nicht emotional so schnell sondern erstmal körperlich durch ein enge Gefühl oder durch ne Hitze oder so... ...und dann Raum für diese Emotionen zu machen!
00:32:37: Und das übrigens hat nicht nur was mit Frauen um die Fünfzig zu tun.
00:32:41: Das sollte mal jeder machen und da können wir vielleicht dann auch Vorbildfunktion sein, sowohl für jüngere Generationen als auch eben für das andere Geschlecht.
00:32:52: Ich finde bei Kindern kann man das eigentlich auch besser begleiten als bei sich selbst.
00:32:56: komischerweise.
00:32:58: Also es geht ins Außen viel smoother sozusagen rein weil man das für die eigenen Kinder sozusagen nicht so will Als dass man es für sich selber anwenden kann, also das beobachte ich auch viel.
00:33:10: Ja und das ist so interessant weil warum geht's mit Kindern gut?
00:33:13: Weil es eine Mischung gibt aus auf der einen Seite größter Liebe und auf der anderen Seite auch dem Verlangen, dass diese Kinder eben selbst wirksam werden.
00:33:24: Also dass sie sich emotional so erleben, dass Sie sich regulieren können, dass ja aber auch die Botschaften ihrer Emotionen verstehen Und das erarbeit ich eben ganz viel auch im Coaching, dass diese Art der Liebe ja auch sich selbst gegenüber gebracht werden darf.
00:33:41: Denn vielleicht ist es ja auch das innere Kind in dir was den Topsuchsanfall heute bekommt weil es den vierzig Jahre vorher nicht haben durfte.
00:33:48: Deshalb ist es eben genau die Frage danach, mit welchem Blick schaue ich eigentlich auf mich und andere?
00:33:53: Welche Skripte habe ich entwickelt über mein Selbstbild, das Weltbild oder meinen Gegenüber.
00:33:59: Und ich meine, das sind dann Situationen wo Frauen irgendwie in einem Meeting nachdem sie jahrelang sich von derselben Person immer haben unterbrechen lassen ausrasten.
00:34:11: Und dann sind die natürlich beschämt bis ins Letzte danach, aber letztendlich ist dieser eine Wutausbruch ein kumulierter Haufen von Unverschämtheiten, die nicht mehr geduldet werden dürfen und da dann zu sagen hey okay ich bin jetzt einmal über die Strenge geschlagen und dann nicht zurückzubounzen in dieses jetzt bin ich aber doppelt und dreifach liebt damit ich es wieder ausgleiche sondern dazu zustehen zu sichzustellen zu sagen ok Mein Verhalten war nicht in Ordnung, aber mein Gefühl hatte eine Berechtigung.
00:34:40: Und jetzt möchte ich verhandeln wie wir die Meeting-Situation gestalten damit das eben nicht mehr vorkommt und dann eben nicht sich abwerten zu lassen weil das ist natürlich auch das soziale Druckmuster.
00:34:53: dann zu sagen also dass ja ein bisschen unangenehm und peinlich gewesen zu sagen Ja!
00:34:58: Das war mir selbst peinlig und... Die Ursache dafür ist
00:35:02: voll berechtigt.
00:35:04: Geht es Männern auch so, dass sie sich um die Fünfzigzig nochmal neu ausrichten?
00:35:08: Ja.
00:35:09: Hundertprozentig!
00:35:10: Was sind da so die größten Themen?
00:35:13: Genau andersrum eigentlich, also dass diese Rolle und das ist ja zum Beispiel auch spannend.
00:35:18: Frauen die jetzt um die fünfzig in der Perimino Pause sind, die sind ja in den achtziger, neunzigern oder vielleicht noch ein bisschen darüber hinaus auch gerade beruflich sozialisiert worden.
00:35:30: Das bedeutet, dass sie nach einem alten männlichen Erfolgskonstrukt beruflich sozialisiert wurden.
00:35:37: Und damit meine ich nicht Männer per se, sondern damit mein ich männlich konnotierte Eigenschaften wie Durchhalten, Erkämpfen, Hartsein keine schwäche zeigen körperliche Themen sowieso vollkommen außerhalb der beruflichen Orientierung zu betrachten und Männer sind genauso sozialisiert.
00:35:54: Und es geht eben nicht darum zu sagen, okay, Männer haben per See X- und Frauen per See Y-Eigenschaften.
00:36:00: Es geht darum zu sein, wer bin ich denn eigentlich im Kern meiner Persönlichkeit?
00:36:04: Ich erlebe so viele Männer mit achtzehn neunzehntzwanzig eine Karriereentscheidung gefällt haben die im Grunde genommen auf Anerkennung von einem Elternteil ausgerichtet war und eben nicht an der eigenen inneren Orientierung vorgenommen wurden.
00:36:21: Schwieriger stelle ich zumindest in meinen Coachings fest, wenn die dann eben eine Führungsposition haben und natürlich auch einen gewissen Status damit erreicht haben.
00:36:29: Dann eine bestimmte Erwartung auch an diese Rolle geschürt wird übrigens nicht nur beruflich sondern auch im Privatleben also eine bestimmten Kohle nach Hause zu bringen eine Reichweite zu haben prestiget zu haben, auf irgendwelche Sachen eingeladen zu werden oder so.
00:36:42: Und die dann innen in dieser Diskrepanz anders als Frauen weniger Wutgefühle haben sondern mehr Scham empfinden Frustration Traurigkeit, die vielleicht auf einmal ein inneres Gefühl der Lehre haben und so Fragen stellen wie hey war das jetzt schon alles?
00:36:59: soll das jetzt immer so weitergehen?
00:37:00: Die Zeit ihres Lebens Quaranpassung im Sinne des Erfolgsmotivs darauf gehofft haben wenn sie endlich ankommen, von der sie sich versprochen haben dass sie dann innerlich erlöst werden weil der Weg dahin ja schon schwierig war.
00:37:15: dann da sind und merken, okay, Schrott.
00:37:18: Das was ich dachte, was ich hier empfinden würde, das tritt überhaupt nicht ein!
00:37:22: Und das ist super, super spannend weil dass Menschen sind die häufig eine Persona also eine Außenwirkung ihrer selbst aufgebaut haben, die gar nicht mehr wirklich in Kongruenz mit ihrem Inneren stattfindet und das es für Männer sogar noch schwieriger davon finde ich zumindest aus meiner Erfahrung zurückzutreten Weil wir Frauen ja wenigstens das Glück haben, dass diese ganzen Themen jetzt auch öffentlich wesentlich viel mehr besprochen werden.
00:37:51: Und der Mann, der sich nicht mehr wohl fühlt, der muss ja auch ein ganz neues Männlichkeitsbild entwickeln.
00:37:58: Wie viele Menschen da draußen sind einfach sanfte Krieger?
00:38:03: Die aber ständig das Gefühl haben sie müssten auf dem Affen felsen besonders hart auf die eigene Brust trommeln.
00:38:08: also Ja ist ein Thema was auf jeden Fall auch Männer betrifft.
00:38:11: wie begleitest du das?
00:38:14: Ich stelle mir das ganz schwer vor, gerade auch wegen dieser ganzen äußerlichen Dinge die da mit rein spielen.
00:38:19: Die du grade alle beschrieben hast ne?
00:38:21: Dass es nicht nur im beruflichen dann schwierig ist sondern auch in dem familiären Umfeld und den Freunden und so und dieses ganze Status Dingen abzulegen ist wahrscheinlich irre schwer also aus ganz ganz vielen Gründen.
00:38:35: Das klingt sehr verstrickt Und verzwickt, wie dröselst du das auf mit den Männern?
00:38:40: Also erst mal gibt es ja eine bestimmte Weltanschauung die auch auf das Individuum zutreffend ist.
00:38:47: Nämlich dass die Wahrhaftigkeit letztendlich immer zu einem höheren Freiheitsgrad führt als die Anpassung.
00:38:53: also das ist ganz klar.
00:38:56: Das Schritt für Schritt zu vermitteln ist auf jeden Fall schon mal ein theoretisches Konstrukt, in das man so reinwachsen darf.
00:39:01: Und dann finde ich gerade bei Männern und auch auf die Gefahr hin jetzt klischeehaft zu wirken aber ich kann es wirklich aus dem Vergleich von Frauenentführungspositionen und Männerentführungsposition sagen, die sprechen viel weniger darüber.
00:39:15: Das heißt eine Sprachfähigkeit zu entwickeln Raum zu haben wo das Ausdruck bekommt und vielleicht gespiegelt wird, ernst genommen wird.
00:39:24: Wo dann auch ganz analytisch in der Biografiearbeit nahvollzogen werden kann, woher das kommt wie es ausgebildet wurde was da das Überlebensmuster war.
00:39:32: Das sorgt für innere Erleichterung weil Männer ganz häufig so das Thema haben zu sagen oh hier so Psycho ne?
00:39:39: Das ist ja alles so wishy-washy Gehen wir mal ganz tief in uns rein und so.
00:39:43: Und wenn ich im Führungskraftekoaching mit männlichen Executives oder Unternehmern oder Vorständen daran arbeite, dass das alles kausal ist?
00:39:54: Also das es ein Weil deshalb einen.
00:39:56: Wenn dann gibt... Persönlichkeitspsychologie und das eigene Verhalten fühlen und denken viel mathematischer ist, viel logischer als diese Denken.
00:40:05: Dann findet schon mal so eine innere Erleichterung statt.
00:40:08: Und letztendlich sprechen ja die Ergebnisse dann auch für sich.
00:40:11: Das ist das Eine.
00:40:12: Und das andere ist dass diese gesellschaftliche Entwicklung, die wir gerade gerade durch KI auch durchmachen, das begünstigt weil letztendlig diese ganzen Eigenschaften und Herangehensweisen, die so mehr an die Hard Facts geknüpft waren, die rücken ja vielmehr in den Hintergrund Und es geht viel mehr darum, emotionale Intelligenz zu entwickeln und soziale Kompetenzen aufzubauen.
00:40:33: Geistige Fähigkeiten zu revitalisieren also sowas wie kritisches Denken moralisches Bewusstsein, Intuition überhaupt emotionale Resonanz-Räume zu schaffen.
00:40:43: das heißt die Männer die wir eben beschrieben eigentlich keinen Bock mehr haben auf das alte Rollenbild sie haben auf einmal natürlich auch eine ganz neue Bühne und Möglichkeit ein anderes sein auszuleben, was eben wirklich mehr ums Sein geht als um's Haben.
00:41:01: Und das begünstigt das.
00:41:02: und dann begleite ich natürlich auch dabei, dass auch in den Unternehmen ins Gespräch zu bringen und der Effekt, den das hat, der ist so... Rücken stärkend und so unterstützend für das eigene Vorhaben mehr Authentizität ins Leben zu bringen.
00:41:19: Dass der Ball, wenn er dann erstmal ins Rollen gekommen ist nicht mehr aufzuhalten ist.
00:41:22: also ich finde das so so faszinierend gerade eben auch mit Menschen die sich am Anfang des Coachings gar nicht vorstellen können dass das mal so verändert und aufgebrochen wird.
00:41:33: siehst du ein Muster gibt es einen Punkt einen Auslöser bei deinen Coaches bei dem du merkst Okay, jetzt ist der Ball wirklich am Rollen.
00:41:43: Jetzt ist der Wille zur Veränderung da!
00:41:46: Das ist meistens der Punkt, an dem eine selbstwertstarke innere Ausdrucksfähigkeit entsteht.
00:41:54: Die dann auch in den Dialog gebracht wird.
00:41:55: also wirklich auch Emotionen zu benennen in dem Meeting vielleicht mal zu sagen hey ich möchte das heute anders machen als bisher und ich steige ein mit einer Frage die vielleicht ein bisschen ungewöhnlicher ist.
00:42:06: ja wenn vorher immer nur Ergebnisse abgehakt wurden oder sehr hierarchisch vielleicht vorgegangen wurde oder so dann einfach mal etwas anders zu machen und auch ne eigene Selbstauskunft zu geben.
00:42:16: Zum Beispiel zu sagen, Mensch diese Entwicklung hat mir irgendwie Angst gemacht und wie ich damit umgegangen bin ist so und
00:42:22: so.".
00:42:23: Und sich verletzlicher zu zeigen, sich eben echter zu zeigen war letztendlich, ist ja dann auch immer die Frage okay wer stellt denn eigentlich diese Rollenbilder auf?
00:42:31: Also wer formuliert denn eigentlich dieser Erwartung an Männern und an Frauenvorkommen egal?
00:42:36: Und dann mal zu merken hey eigentlich ist es niemand in meinem Umfeld!
00:42:39: Weil eigentlich sich jeder selbst danach sehnt, mal die Rüstung fallen lassen zu dürfen.
00:42:45: Weil sich jeder in meinem Umfeld auch nach authentischem Kontakt sehend.
00:42:50: Ja aber trotzdem ist es ja da!
00:42:52: Also trotzdem sind diese Erwartungen irgendwie auch in uns selbst total... stark ausgeprägt.
00:42:59: Das muss ja noch nicht die eigenen sein, ne?
00:43:01: Es gibt ja ganz viele Skripte, die wir wenn wir auf die Welt kommen und unser Gehirn unfertig ist einfach so runter laden.
00:43:08: Und das ist eben diese Phase.
00:43:09: um fünfzig herum kann man wie so ein Software Update sehen Während aber die Anforderungen an das alte Betriebssystem quasi immer noch gleich sind dass es auch eine Generation infrage.
00:43:20: Also ich merke mal jetzt total auch völlig egal ob männliche oder weibliche Führungskräfte sind Die vielleicht um die sind, die führen ja jetzt Jen Zettler.
00:43:30: Und da prallen ja totale Welten aufeinander was zum Beispiel Anforderungen angeht, was Work-Life Balance oder Work-Live Separation betrifft und so.
00:43:39: Da sieht man sehr gut diese Triggerpunkte, dass z.B.
00:43:42: diese Generationen um die Fünfzig sich vielleicht manchmal auch heraus gefordert.
00:43:46: davon fühlt das jemand dann auf seine Mental Health und so achtet.
00:43:50: Die werden ja dann häufig als ein bisschen Labil oder so dargestellt.
00:43:54: Aber letztendlich setzt es ja auch Träger für unsere Generation, weil wir uns das eventuell nicht erlaubt haben.
00:43:59: und da merken wir so dass es nicht nur darum geht, dass diese Rollenbilder weitergetragen werden, weil irgendjemand im Außen die aufrecht erhält sondern weil wir dieses Kripte übernommen haben.
00:44:09: Weil wir irgendwie innerlich denken Suck it up Buttercup.
00:44:13: wenn du irgendwelche körperlichen Probleme hast Dann gibt es natürlich auch so diese Momente von, ey wenn ich hier die Zähne zusammenbeiße dann will ich aber auch nicht dass irgendjemand anders hier einen auf Ich brauche jetzt aber mal schonen Zeit macht.
00:44:26: Also das ist halt auch die Herausforderung in sich dann eben diese Fürsorge zu entwickeln Das eigentlich ein Persönlichkeitsentwicklungsprozess Und auch das Nicht zu verwechseln mit Stärke.
00:44:39: Durchhalten ist nicht stark per se.
00:44:42: Also durchhalten kann eben auch ein Wahnsinnskompensationsmechanismus sein, weil ich einen inneren sei Starkantreiber habe.
00:44:47: Weil ich mich dafür fürchte, mich in meiner Emotionalität zu zeigen und dann ist das aber nicht stark, da ist einfach eine Kompensation.
00:44:54: Dann ist es viel stärker zu sagen Ich weiß grad nicht!
00:44:58: Ich möchte gerade mal zwei verschiedene Meinungen in den Meeting nebeneinander stehen lassen.
00:45:02: wir müssen doch nicht immer sofort eine Lösung finden.
00:45:03: lasst doch erstmal gucken was sich entwickelt.
00:45:07: Merkst du dass für deine Coaches Beim Älterwerden der Sinn in der Arbeit eine andere Rolle spielt?
00:45:14: Hundertprozentig.
00:45:15: Ich glaube, dass das aber an mehreren Faktoren liegt.
00:45:18: Also erst mal ist es ja auch gesellschaftlich so, dass wir in einer extrem unsicheren Zeit leben also abgesehen von geopolitischen Schwierigkeiten ja auch die KI-Ära, die jetzt wahnsinnige Zukunftsunsicherheit birgt.
00:45:30: Das heißt je instabiler das Außen wird desto mehr sehne ich mich nach Stabilität im Innen oder eben nach Kontrolle.
00:45:36: Aber Kontrolle ist eben im Moment schwer zu erreichen Und Stabilität im Innen wird vor allen Dingen durch ein stabiles Beziehungskonstrukt, aber auch durch dieses innere Sinnempfinden hergestellt.
00:45:48: Das heißt ich stelle mir viel mehr die Frage na ja wofür mache ich das dann überhaupt alles?
00:45:52: Wie passt das mit meinen Werten zusammen?
00:45:55: dann überhaupt mal rauszufinden, was sind derzeit eigentlich meine Werte?
00:45:58: Und wie würden die wiedergespiegelt.
00:46:01: Und es geht ja auch und das ist auch ein Thema der Lebensmitte viel mehr um Wirksamkeit.
00:46:06: also jetzt haben wir schon eins einmal gesagt dass eben darum geht weniger etwas im Außenhaben zu wollen und weniger statusorientiert zu sein sondern eben mehr im Innen.
00:46:15: das seien Die Authentizität dieses ruhige Gefühl von Ich bin echt ich bin mir nah herzustellen Und das bezieht sich dann eben auch auf den Beruf, wirklich zu sagen okay wie werde ich wirksam und nicht nur wie wirkele ich.
00:46:28: Und deshalb ist diese Sinnorientierung, glaube ich eine die ganz maßgeblich dazu beitragen kann dass wir insgesamt noch ein bisschen authentischer und erfüllter leben.
00:46:37: Das hängt auch damit zusammen das Erfolg in der Lebensmitte eben weniger im Außen definiert wird weil diese ganzen Boxen auch zum größten Teil schon getickt wurden also da gibt es auch einen Sättigungsgefühl sondern dass dann der Blick nach Innen gerichtet wird und sich eben gefragt wird wie erfüllt bin ich denn eigentlich oder wie definiere ich überhaupt Erfolg?
00:46:56: Und deshalb ist diese Sinnorientierung, glaube ich ein ganz wichtiger Punkt
00:47:00: da.
00:47:01: Was würdest du sagen können Arbeitnehmer oder vielleicht Führungskräfte auch um die fünfzig besonders
00:47:06: gut?
00:47:09: Ich glaube dass diese Phase in der ich mich mehr mit dem Sein, mit dem Empfinden und mit der Persönlichkeit als Kern beschäftige einen unfassbaren Wettbewerbsvorteil in der heutigen Welt darstellt weil sich Ich meine, wir befürchten ja immer das Jobs wegfallen.
00:47:27: Aber ich glaube es geht jetzt erstmal darum zu sehen dass Rollen viel fluider werden und dass sich Tätigkeitsprofile verändern also innerhalb von Rollen.
00:47:36: Und ein ganz wichtiger Aspekt wird sein, dass wir viel mehr ins Mentoring, ins Unterstützen.
00:47:41: Ins Mediieren, ins Vertiefen gehen als das vorher der Fall war, als wir alle so hard-fact orientiert waren.
00:47:48: Das heißt, wir sagen ja immer Soft Skills was ich vollkommen bekloppt finde.
00:47:52: also Wir nennen sie Core Skills weil es eben die entscheidenden Zukunftskompetenzen sind Dass die viel viel wichtiger werden und das ist etwas was natürlich auch mit einer gewissen Reife vielleicht kommt Ja egal wie schlau du bist Die Frage ist ja, wie viel Rational der Entscheidungsfähigkeit hast du?
00:48:09: Also wie gut bist du darin, gute Entscheidungen zu fällen und wie emotional reif bist du.
00:48:15: Und wenn Du richtig auf die Tube drückst mit Deiner Persönlichkeitsentwicklung dann kommst Du vielleicht aus der Reife auch irgendwann in dieses Thema von Weisheit.
00:48:23: also wirklich ne Auch mit einer Sinnorientierung mitnehmen übergeordneten Zusammenhang an Entscheidungen heranzugehen.
00:48:31: Und das ist etwas, was man in der Lebensmitte qualbiographischer Verarbeitung, wenn man sie dann wirklich macht viel besser kann als am Anfang zwanzig ist und das natürlich ein wahnsinns Vorteil.
00:48:41: Das sollte glaube ich nicht nur individuell vorbildlich gelebt werden sondern da geht es auch um eine organisationale Perspektive.
00:48:48: also ein Organisationsdesign sollte meines Erachtens dafür sorgen dass es Strukturen schafft die auch Reife belohnen Stabilität auch im emotionalen Sinne in Unternehmen vorantreiben und als einen Wert definieren.
00:49:02: Und ist es nicht so im Moment?
00:49:05: Nein, wir haben immer noch alte hierarchische Logiken.
00:49:08: Wir sind jetzt auch gerade in dieser Phase wo die technische Revolution, die ja eigentlich darauf ausgerichtet ist, die Welt funktionaler zu beherrschen um mehr Zeit fürs Wesentliche zu haben, eigentlich falsch nutzen, nämlich dafür noch mehr an den Hustle zu gehen, noch mehr Fast-Work und noch mehr Produktivität, Betriebsamkeit Ergebnisse erzielen.
00:49:28: Guck mal wer will ich schon schneller beim Sprechen?
00:49:32: Also nee, wir nutzen das noch nicht richtig.
00:49:34: Weil wir uns noch nicht trauen!
00:49:35: Weil wir noch keine gute Messbarkeit für diese unsichtbaren Faktoren haben weil wir noch nicht verstanden haben dass das energetische... Die Resonanz, die Berührbarkeit, die Verbindung.
00:49:48: Dass das maßgebliche auch unternehmerisch Erfolgsfaktoren in der Zukunft sein werden.
00:49:53: Also dass Employer Branding wird definitiv in diese Richtung gehen müssen.
00:49:58: Das sind die menschlichen Megatrends.
00:49:59: Leute sehnen sich nach Softspaces.
00:50:02: Leute sehenen sich nach Verbindungen, Netzwerk Und zwar mit echter Verbundenheit und nicht einfach nur vernetzt zu sein.
00:50:10: Menschen sehen sich nach Bedeutung, Menschen sehnen sich danach, sich auch authentisch entfalten zu können als Menschen gesehen zu werden und nicht als Produktivitätsmaschine.
00:50:19: Das befindet sich gerade erst im Umbau weil jetzt natürlich so viel Druck in den Unternehmen ist diesen technischen Anschluss zu meistern also für sich selbst auch sichern zu können.
00:50:28: und das im Moment finde ich erhöht noch ein bisschen dieses Betriebsamkeits.
00:50:34: Ich würde mal sagen, die Betriebsamkeitsverschwörung.
00:50:37: Ja gut und man muss sich natürlich auch erst einmal sortieren.
00:50:42: Und es braucht auch Vorbilder und deshalb ist das ja so toll da heute auch drüber zu sprechen, die in ihrer Führungsfunktion den Mut haben ganzheitlicher zu denken und zu kommunizieren auf.
00:50:53: Es geht ja um eine ganz andere Beziehungsgestaltung und die Führungskräfte, die zu mir kommen haben im allerwenigsten ein fachliches Thema.
00:51:01: Die meisten Konflikte im Arbeitsumfeld sind Beziehungsthemen.
00:51:05: also das muss man ganz klar so sagen.
00:51:06: Was sind die häufigsten Fragen, die dir so gestellt werden?
00:51:10: Die Frage ist ja, wie findet Veränderung statt?
00:51:13: Also man sagt ja so schön es gibt die drei C's of Change.
00:51:16: Also Crisis wenn irgendwas richtig schlecht läuft und das passiert häufig dass die Leute dann immer wiederkehrende Konflikte im Job haben oder nicht gehört werden oder erschöpft sind also irgendeine Art von Krise.
00:51:29: ich komme gleich nochmal darauf zurück.
00:51:31: Das ist auch so Chaos könnte man auch sagen.
00:51:33: Dann gibt es Chance, also den Zufall.
00:51:36: Das gibt's auch häufig dass die von irgendjemandem hören der schon bei achtzehn verschiedenen Coachings war und dann zu mir gekommen ist und dann sagt die Person eben hey geh da auch mal hin oder Es gibt noch Choice.
00:51:47: Also das du eben innerlich weil du jetzt zum Beispiel so ein Podcast wie diesen gehört hast sagst Hey vielleicht muss ich da auch Mal hingucken also so die freie Wahl zu treffen Die meisten kommen im Krisenmoment.
00:51:59: Warum?
00:52:00: Weil das Leben immer da auf sich Aufmerksam macht, wo es nicht authentisch gelebt wird.
00:52:05: Also wenn du dir vorstellst, du hast irgendwie so zwei Bereiche Das eine ist deine Persönlichkeit, das andere ist dein gelebtes Leben Dann wäre's natürlich schön Wenn die möglichst übereinstimmen.
00:52:12: also da wo sie sozusagen Schnittmenge haben Da ist ein authentisches sein.
00:52:17: Da, wo dein gelebtes Leben nicht deiner Persönlichkeit entspricht – also man könnte das jetzt aufmalen.
00:52:22: Das macht es ein bisschen klassischer.
00:52:24: dann!
00:52:24: Wo das gelebte Leben nicht deine Persönlichkeit entspreecht, da spricht's mit dir.
00:52:28: Und das heißt du hast zum Beispiel unangenehme Gefühle wie gut oder trauer, langeweile Frust oder so... Oder du hast tatsächlich auch Konflikte.
00:52:37: Du stößt äußerlich gegen Grenzen, weil vielleicht auch selbst in Fremdbilder irgendwie kollidieren.
00:52:42: Es geht sogar so weit dass du eben physische Themen hast.
00:52:44: also der Körper reagiert natürlich.
00:52:46: Schlaflosigkeit, Sodbrennen Verspannungen Kopfschmerzen Bluthochdruck oder sind typische Sachen und ich erlebe auch ganz viele Leute die dann auch bestimmte Arten von Unfällen immer wieder haben.
00:52:57: das hört sich ein bisschen komisch an aber es ist tatsächlich so.
00:53:00: Also vor allen Dingen so Knieverletzung oder sowas also überall da wo quasi bisschen zu viel zugemutet wird, ohne sich ausreichend selbst zu schützen.
00:53:08: Und das ist eben dieser Bereich des Lebens wo es auf sich Aufmerksam macht und da kommen die meisten Leute.
00:53:14: Es gibt aber ja auch noch den anderen Bereich nämlich da wo deine Persönlichkeit Noch nicht Ausdruck in deinem gelebten Leben findet also wo dieser bereich noch unausgefüllt ist und Das sind die eher leisen Entwicklungsankündige.
00:53:29: das ist sowas wie innere Lehre Sehnsucht auf einmal so fragen wir War das jetzt schon alles?
00:53:36: Ist da nicht noch mehr, wie war es eigentlich früher?
00:53:39: Vielleicht manchmal so eine Antriebslosigkeit die man nicht definieren kann.
00:53:44: Eine diffuse Unzufriedenheit.
00:53:46: aber noch nicht so dass es wirklich mit hartem Widerstand verbunden ist sondern dass es eher so leise flüstert.
00:53:51: und das ist der Bereich des ungelebten Lebens.
00:53:55: Wenn man jetzt das ein oder das andere empfindet was sind so die ersten Fragen die man sich für sich selbst schon mal stellen kann?
00:54:03: Das ist eine super spannende Frage, weil ich glaube das Teil des Coachings auch ist die Fragen umzuformulieren.
00:54:08: Also es gibt zum Beispiel ganz viele Leute, die zu mir kommen und sagen wie werde ich X, Y oder Z los?
00:54:14: Und das ist super spannend, weil in dem Moment wo ich mich das frage habe.
00:54:17: Ich den Fokus ja voll auf dem was ich nicht will.
00:54:19: Ich gucke da immer hin und sage wie werde ich jetzt los?
00:54:22: Warum ist es immer noch hier?
00:54:23: Ich hab da keinen Bock mehr drauf und so.
00:54:25: und dann ist das erste Mal überhaupt Fragen um zu definieren.
00:54:29: also statt Wie werde ich das los vielleicht mal zu fragen Was an mir hält daran fest Weil es ohne dieses Noch Nicht Leben Kann?
00:54:39: Also Weil.
00:54:39: Dann Kommen Nämlich Die Richtigen Fragen.
00:54:41: Was ist der Effekt davon, dass das in meinem Leben ist?
00:54:44: Welche Benefits habe ich vielleicht primär oder sekundär.
00:54:48: So etwas was du gerade gesagt hast!
00:54:49: wen müsste ich vielleicht auch enttäuschen, wenn ich das nicht mehr hätte in meinem Leben.
00:54:53: Das heißt die Psyche noch mal als intelligente System, die sabotiert uns nicht einfach aus Lust an der Freude sondern diese Arten des... Ich halte an irgendwas fest oder ich bin in irgendeinem Umstand, der mir eigentlich nicht mehr gefällt.
00:55:06: Das hat immer was damit zu tun dass ein bestimmtes Bedürfnis noch nicht anders befriedigt werden kann und das muss man als allererstes rausfinden.
00:55:15: und da spielt die Persönlichkeitsdiagnostik wieder eine große Rolle bei das emotionale Mapping im Leben, weil erst wenn ich dieses Bedürfnis rauskristallisiert habe und mir dann eine Strategie dafür überlege wie ich das stelle.
00:55:28: dessen erfüllen kann, erst dann kann ich loslassen.
00:55:33: Also wenn ich zum Beispiel an einer bestimmten Arbeitsbeziehung festhalte ja?
00:55:36: Ich hatte jetzt neulich zum Beispiel ein Unternehmer erfolgreiches Unternehmen.
00:55:40: die haben das zusammen aufgebaut und jetzt seit mehreren Jahren ist er eigentlich nicht mehr ganz zufrieden weil im Kern ist er nämlich keiner der dann irgendwie managed sondern es ist eine Person die lieber gründet also diese Anfangsphase so toll fand.
00:55:52: Und genau das Thema was du gerade genannt hast hat dieser Mensch
00:55:55: auch
00:55:56: Nämlich.
00:55:57: er will seinen Co-Gründer.
00:55:58: Er kann sich nicht vorstellen, dieses Gespräch zu führen.
00:56:01: Obwohl sein seelisches schon lange weißes ansteht aber weil wir die inneren Konflikte so schwer aushalten können verdrängen wir das dann irgendwann bis es uns nicht mehr bewusst ist.
00:56:12: Wir sind leider am Ende unserer Zeit aber ich kann mir vorstellen als ganz viele Hörerinnen jetzt auch noch mehr von dir wissen wollen wo kann man dich denn finden?
00:56:20: Du hast geschrieben du hast eine Internetpräsenz erzählt auch mal ein bisschen.
00:56:26: Ich führe zusammen mit Johann Klausen das Unternehmen Struss und Klauson Personal Development.
00:56:30: Und wir sind mit ungefähr dreißig Leuten damit beschäftigt, Menschen zu analysieren sie sich selbst näherzubringen und dann daraus analytisch sinnvolle Karriere Entscheidungen zu treffen.
00:56:42: Und das machen wir zwischen fünfzehn und achtzig so ungefähr.
00:56:45: Also auch die, die sich irgendwie fragen welche Ausbildungs- oder Studienwege soll ich denn wählen?
00:56:50: Wie steige ich den Beruf ein wie mache ich vielleicht den ersten beruflichen Wechsel?
00:56:53: oder so kommen zu uns.
00:56:55: Ich habe einen Buch geschrieben über das Thema Job Crafting also Die bewusste Einwirkung auf dem bestehenden Job.
00:57:00: Das ist in diesem Zusammenhang auch übrigens ein super spannendes Thema weil es ja für viele Frauen auch gar nicht darum geht Den Job zu verändern oder zu kündigen zu wechseln Sondern Es geht hier einfach auch Darum innerhalb des bestehnden Jobs wieder eine größere Passung zwischen sich selbst und dem Unternehmen oder der Rolle herzustellen.
00:57:16: Und wir haben auch diverse Online-Kurse, die genau auf diese Themen einzahlen.
00:57:20: Jetzt im Februar geht wieder der inner voice in the choice Kurs los.
00:57:24: das ist genau ein Thema was ich damit beschäftigt der eigenen Persönlichkeit auf den Grund zu gehen sich selbst besser zu verstehen das eigene Leben authentisch entsprechend zu gestalten.
00:57:32: und wer vor allen Dingen Job Fokus setzen möchte kann auch unseren Job Jobcraft den Kurs buchen.
00:57:39: Und das findet man alles auf der Seite www.strussundklausen.de.
00:57:45: Vielen Dank, dass du da warst!
00:57:46: Vielen Dank für deine ganz tolle Arbeit!
00:57:49: Danke
00:57:49: dir!
00:57:51: Wenn Du bis hierhin zugehört hast dann danke ich Dir wirklich von Herzen.
00:57:54: Dieser Podcast lebt von Zeit und Aufmerksamkeit und davon, dass wir uns gegenseitig zuhören.
00:58:00: Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat, dann freue ich mich riesig wenn du dem Podcast abonnierst.
00:58:05: Eine Bewertung da lässt oder ihn mit jemandem teilst für den er gerade wichtig sein könnte!
00:58:11: Du findest mich auch auf Instagram.
00:58:13: dort teile ich Gedanken, Einblicke und Themen die hier im Podcast weitergehen.
00:58:18: Und wenn du tiefer einsteigen möchtest in meinem Buch So alt war ich noch nie Findest du viele der Fragen Gefühle und Perspektiven wieder Die wir hier besprechen.
00:58:27: Danke dass du da bist Und bis zur nächsten Folge!