00:00:04: Hallo bei Fünfzig über Fünfzig.
00:00:06: In diesem Podcast geht es um die zweite Lebenshälfte.
00:00:09: Hier hörst du persönliche Geschichten und Gespräche mit Expertinnen rund um die großen Themen des Elternwerdens.
00:00:16: Heute habe ich zwei inspirierende Frauen zur Kast, die mit ihrer Arbeit etwas schaffen, das man nicht kaufen kann.
00:00:21: Zeit.
00:00:22: Nina Vo und Regina Wenzel sind die Gründerinnen von Zeitfreunde.
00:00:27: Ihr Ziel?
00:00:28: Älteren Menschen Gesellschaft schenken, Einsamkeit begegnen und Alltag wieder mit Begegnungen füllen.
00:00:34: Dabei geht es nicht um große Gesten, sondern um etwas sehr menschliches.
00:00:38: Zuhören, begleiten, da sein.
00:00:41: Wir sprechen heute darüber, wie die Idee zu den Zeitfreunden entstanden ist, was die beide an dem Thema Einsamkeit so bewegt und welche besondere Momente sie in ihrer Arbeit erleben.
00:00:50: Es geht um Vertrauen, Humor, kleine Gesten, die Großes bewirken und darum, was wir alle von älteren Menschen lernen können.
00:00:57: Freut euch auf persönliche Geschichten bewegende Erfahrungen und den Blick nach vorn.
00:01:02: Was wünschen sich Nina und Regina für die
00:01:03: Zukunft,
00:01:04: für die Zeitfreunde und für ein Miteinander, in dem niemand mehr alleine sein muss?
00:01:09: Lasst uns eintauchen in das Gespräch mit den beiden Gründerinnen der Zeitfreunde.
00:01:16: Wie ist es zu der Idee der Zeitfreunde gekommen?
00:01:20: In den letzten Jahren sind die Zeitfreunde entstanden und ich habe als Sozialarbeiterin gearbeitet in einer Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen und habe einfach gemerkt, dass viele Menschen, die dort waren, sich nicht mit dem klassischen Pflegedienst, Betreuungsdienst identifizieren konnten.
00:01:38: Und so ist dann die Idee, nach und nach entstanden, ein Angebot zu schaffen, was diese Menschen abholt.
00:01:44: Was waren denn die ersten Schritte, damals, als es angefangen hat?
00:01:49: Die ersten Schritte waren sich erst mal zu überlegen, was möchte ich überhaupt?
00:01:52: Also, was ist mein Ziel mit dem Angebot?
00:01:54: Und dann hat meine Schwester mir ein Insta-Link geschickt und da hat Leonie von Minimenschlein so ein Gründerin-Coaching verlost.
00:02:02: Das habe ich gewonnen.
00:02:04: Und dann sind wir mit der Familie in die Schweiz gefahren und haben da zusammen an der Idee gearbeitet.
00:02:11: Und das waren so die ersten Steps.
00:02:13: Das ist natürlich toll, wenn man direkt so eine Unterstützung hat.
00:02:16: Das war wirklich schön.
00:02:18: Und dann hat sich das nach und nach entwickelt.
00:02:19: Also ich hatte nicht direkt das fertige Konzept.
00:02:22: Das kam dann wirklich pöpö.
00:02:24: Ich habe ja auch noch weiter gearbeitet in meinem angestellten Verhältnis.
00:02:28: Und dann hat sich das nach und nach entwickelt.
00:02:31: Die ersten Kunden kamen, die ersten Mitarbeiter auf Minijobbasis kamen.
00:02:35: Genau.
00:02:36: Und irgendwann bin ich dann aus dem angestellten Verhältnis ausgestiegen, weil es immer mehr wurde.
00:02:41: Genau.
00:02:42: Und dann habe ich NINA- Und dreiundzwanzig haben wir dann ja gemeinsam die GmbH gegründet.
00:02:51: Erklär doch vielleicht mal ganz kurz das Konzept von den Zeitfreunden.
00:02:55: Wir unterstützen Menschen im Alltag und in ihrer Freizeit die Unterstützung benötigen.
00:03:02: Ganz individuell und flexibel.
00:03:04: Wir schauen uns immer das Individuum an.
00:03:06: Was braucht die Person?
00:03:08: Was möchte sie?
00:03:09: Bedarfsgerechte Unterstützung im Alltag.
00:03:12: Okay.
00:03:12: Und vielleicht könnt ihr mal einen konkreten Fall nennen.
00:03:15: Ja, man kann sagen, dass ungefähr achtzig, fünf und achtzig Prozent unserer Kunden und Kundinnen schon so achtzig, fünf und achtzig plus sind.
00:03:23: Die jüngste Person, die wir begleiten dürfen, ist aber eineinhalb, also von bis und die älteste Dame ist gerade einhundert Eins.
00:03:30: In dem Bereich ist alles möglich und man kann gar nicht so ein Beispiel nennen, weil es so individuell und unterschiedlich ist.
00:03:38: Was wir tagtäglich machen, ist Menschen zum Arzt beispielsweise zu begleiten, mit ihnen ein Kaffee zu trinken, spazieren zu gehen, Gespräche zu führen.
00:03:46: Also all das, wofür die Zeit manchmal fehlt.
00:03:50: Den Angehörigen, den ambulanten Pflegediensten oder anderen.
00:03:54: und genau da setzen wir an.
00:03:57: Wenn die Zeit fehlt, dann kommt es ja zu Einsamkeit.
00:04:01: Was hat euch beide so stark an diesem Thema fasziniert, dass ihr gegründet habt?
00:04:07: Wir haben einfach den Bedarf gesehen und vor allem hat Corona noch mal deutlicher gemacht, was das so ausmacht.
00:04:13: Ich habe mich damals, im Jahr zwanzig, in meiner Elternzeit befunden.
00:04:17: Ich bin auch eine Sozialpädagogin und habe mit psychisch kranken Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen gearbeitet.
00:04:23: Und habe dann einfach gemerkt, was das so mit einem Macht, also diese Einsamkeit, auch selbst erfahren.
00:04:30: Also mit kleinem Kind.
00:04:31: Alle Angebote wurden eingestellt.
00:04:33: Das heißt, das Babykrabbeln, was wir vorher gemacht haben, konnten wir nicht machen.
00:04:37: Ich konnte mit ihm keinen Schwimmkurs machen und so weiter.
00:04:39: Und dann dachte ich, Okay, wenn es mir schon so geht, mit eigentlich einem guten sozialen Netzwerk, wie ist es dann bei Menschen, die das vielleicht gar nicht so haben?
00:04:47: Und habe mich dann an Pflegeheime gewandt und wollte einfach einen Nachmittagsangebot anbieten, so was wie Spiele spielen oder vielleicht auch mal mit jemanden spazieren gehen oder ähnliches.
00:04:57: Und leider war es so, dass aufgrund von der Corona-Pandemie ich nirgendwo anfangen konnte.
00:05:02: Also es war so, dass die Pflegeheime geschlossen waren in sich, weil man halt so Angst hatte vor dieser Erkrankung.
00:05:09: Ja, und dann musste ich ein bisschen kreativ werden und habe Instagram mal geguckt.
00:05:12: Was gibt es denn für ähnliche Angebote?
00:05:15: So bin ich auf die Zeitfreunde gestoßen und Regina und ich haben uns dann zusammengesetzt.
00:05:19: So viel Kundenkontakt hatte ich im Endeffekt dann gar nicht, sondern wir waren gleich irgendwie Feuer und Flamm und haben mir belegt, wie kann man das noch größer aufziehen?
00:05:27: Wie kann man noch mehr Menschen erreichen?
00:05:28: Wie kann man noch mehr auf die individuellen Bedürfnisse eingehen?
00:05:33: Und ja, da haben wir so nach und nach immer weiter ein Konzept gearbeitet und das ausgebaut und konnten dann glücklicherweise auch mehr Mitarbeitende für uns gewinnen, mehr Leute, die wirklich gesellschaftlich mehr wert schaffen wollten, die unterstützen möchten.
00:05:47: und so haben auch immer mehr Kunden glücklicherweise Kunden und Kundinnen zu uns gefunden.
00:05:51: Ja, das war so step by step, dann wurde es immer größer und jetzt merken wir einfach, wie wichtig das ist.
00:05:58: Absolut.
00:05:59: Wie war denn dieser Moment, als Nina jetzt mit noch dazukam, Regina, wenn ihr sagt, wir wollten das jetzt größer machen, wie habt ihr das denn geschafft, wie habt ihr das denn gemacht?
00:06:08: Also, ich muss sagen, es war gerade so ein Zeitpunkt, wo ich gemerkt habe, ich bin total überfordert als Mama von drei Kids.
00:06:13: und dann noch die Teilzeitstelle, weil man kann ja nicht alle finanziellen Mittel so über Bord werfen, wenn man sich selbstständig macht, wenn man Verantwortung hat, war einfach so ein Punkt erreicht, wo ich dachte, ich brauche ganz dringend Unterstützung.
00:06:25: Und als Nina dann kam, Hat gepasst wie Arsch auf Eimer.
00:06:30: Also das war einfach toll.
00:06:32: Wir haben ähnliche Werte.
00:06:34: Wir sind in vielen Bereichen uns sehr ähnlich.
00:06:36: Was unsere Denke angeht, was unsere Ziele angeht, sind trotzdem natürlich unterschiedliche Menschen und Individuen.
00:06:43: Aber ja, die Basis hat gepasst und wir hatten beide diesen Ansporn, mehr erreichen zu wollen, mehr Menschen erreichen zu wollen und dieses Projekt mit Herz wachsen zu lassen.
00:06:53: Und das hat uns angetrieben.
00:06:54: und dann natürlich dieses ganz positive Feedback, was wir von unseren Kunden, die wir bis dahin hatten, haben, so viel Dankbarkeit und so viel Zuspruch.
00:07:04: Es ist ja nicht so, dass nur die Kunden von unserem Angebot profitieren, auch unsere Mitarbeiter profitieren davon.
00:07:10: Wir uns erreichen jeden Tag Geschichten von Menschen, also von Kunden und Mitarbeitern, die sagen, Durch euch habe ich wieder mehr soziale Kontakte.
00:07:20: Ich bin raus aus der Isolation.
00:07:22: Ich habe einen schönen Ausflug gemacht.
00:07:23: Ich habe meine ehemalige Arbeitsstelle besucht.
00:07:26: Oder ich war mal wieder Kaffee trinken.
00:07:27: Ich war mal wieder im Theater.
00:07:29: Es gibt so viele schöne Geschichten, von denen wir jetzt erzählen könnten.
00:07:33: Und das ist das, was uns auch immer wieder antreibt und was uns dazu gebracht hat, weiterzumachen.
00:07:38: Dann erzähl doch mal, was war denn so die schönste oder berührendste Geschichte, die euch jetzt gerade so einfällt?
00:07:45: Ja, wir haben jetzt gerade auf dem Weg hierhin tatsächlich im Auto noch darüber gesprochen.
00:07:49: Da sind eigentlich so viele Geschichten, so viele Erlebnisse, von denen wir berichten könnten.
00:07:55: Ein besonderer Moment oder eine besondere Reise tatsächlich, die jährt sich jetzt bald in den nächsten Tagen irgendwie.
00:08:03: Da hat eine Mitarbeiterin von uns eine Kundin, die im Rollstuhl sitzt.
00:08:10: auf ihrer Reise nach Irland begleitet.
00:08:12: Und zwar wollte die Kundin schon ganz lange nach Irland reisen, hat sich das alleine nicht zugetraut.
00:08:16: Ihr Sohn lebt dort auf einer Farm und hat auch ein Schäfchen nach der Mama benannt und die wollten sich gerne kennenlernen.
00:08:23: Und die Dame hat sich das alleine einfach nicht zugetraut.
00:08:26: Die Mitarbeiterin, die für sie zuständig ist, das ist noch relativ jung gefraubt.
00:08:31: Anfang dreißig, die war voller Energie und hat gesagt, warum machen wir das nicht einfach?
00:08:35: Das ist doch was Tolles.
00:08:37: Und dann haben wir das natürlich alles medizinisch abklären lassen, mussten uns vom Hausarzt da auch ein Go geben lassen.
00:08:42: Das haben wir glücklicherweise bekommen.
00:08:44: Dann sind wir in die Planung gegangen und die Mitarbeiterinnen und die Kunden sind dann für eine Woche nach Irland geflogen und hatten da eine ganz tolle Zeit und kamen beide total glücklich wieder.
00:08:54: Ein Mehrwert für beide Seiten tatsächlich.
00:08:56: Auch die Mitarbeiterin sagte, dass sie so viel da mitgenommen hat nach dieser Reisesfeier natürlich sehr intensiv, weil man dann vierundzwanzig Stunden zusammen ist.
00:09:05: Das ist ja nicht die Regel in unserem Angebot, aber das war auf jeden Fall richtig.
00:09:09: was fürs Herz, weil wie viel Dankbarkeit dann auch.
00:09:12: zurückkommen von Kundinnenseite, aber auch von der Seite des Sohnes, der sich darüber so sehr gefreut hat, dass die Mutter ihn endlich auf seiner Farm besucht hat.
00:09:22: Und ja, das war so ein richtiger Herzensmoment, an dem wir total gerne zurückdenken.
00:09:26: Wie schön.
00:09:28: Und wie viele Mitarbeiter habt ihr mittlerweile?
00:09:30: Ja, aktuell haben wir fünfzig Mitarbeiter, die für uns tätig sind.
00:09:34: Und
00:09:34: von der Altersspanne, dreißig, meine ich nur, dreißig bis fünfund achtzig Jahre.
00:09:40: Ach so, das geht so hoch da noch.
00:09:42: Wie schön.
00:09:43: Genau,
00:09:43: also wir versuchen unser Team wirklich sehr bunt zu halten, weil die Kunden, die wir bekommen, natürlich auch total unterschiedlich sind.
00:09:51: Und so ist es immer schön, wenn wir dann schauen können, wer passt zu wem.
00:09:55: Wir machen das nicht immer nach einem gewissen Schema, sondern ich für die Erstgespräche lerne die Kunden immer im Vorfeld kennen, mache mir ein Bild darüber, wer sitzt davor, mir was braucht dieser Mensch.
00:10:06: Und Danina bei uns für Personal zuständig ist, sitzen wir uns beide zusammen und überlegen dann, wer passt gut zu diesem Kunden.
00:10:13: Unser Anspruch ist immer für jede Person das passende Gegenüber zu finden.
00:10:18: Weil einige Kunden sind so Kundinnen, dass die eher jemanden brauchen, der so ein bisschen ruhiger ist und sich sehr.
00:10:25: natürlich sind alle unsere Mitarbeitenden sehr empathisch und einfühlsam.
00:10:29: Aber manche brauchen auch einfach jemanden, die sagen.
00:10:31: Komm, wir machen das jetzt und ich pack dich und wir gehen raus und erleben was Tolles miteinander.
00:10:37: Da ist dann immer unser Anspruch, die passende Person zu finden und so wie auch tatsächlich die Gründung unseres Unternehmens eine Bauchentscheidung im Endeffekt war.
00:10:45: Also wir saßen uns gegenüber und dachten, ja, das passt einfach.
00:10:49: Das machen wir jetzt.
00:10:51: ist es auch bei den Mitarbeitenden so.
00:10:52: Also wenn ich da im Kennlerngespräch sitze, also ich nenne das auch nicht Bewerbungsgespräch, sondern mir geht es darum, ein Gegenüber kennenzulernen, ein Gefühl zu entwickeln, zu schauen, passt es von den Wertevorstellungen, passt es vom Mensch.
00:11:06: Und als die Dame, die fünfundachzig ist, sich bei uns beworben, hat sie auch gesagt, ja, ich glaube, ich bin eigentlich viel zu alt.
00:11:12: Und ich sagte, wir lernen es einfach mal kennen, wir schauen mal.
00:11:15: Und es hat einfach menschlich gepasst und deshalb haben wir sie eingestellt und sie ist ein... großer Mehrwert aufgrund ihrer Erfahrung und vom Alter, wie gesagt, viele Menschen, die sich in Rente befinden, finden den Weg zu uns häufig so nach einem Jahr.
00:11:30: Das ist irgendwie so die Erfahrung, die wir gemacht haben, dass die sagen, oh, ich merke jetzt irgendwie irgendwas fehlt.
00:11:35: Ich möchte gerne was tun und etwas Sinnvolles aus meiner Sicht.
00:11:40: Ja, und dann finden die glücklicherweise den Weg zu uns und dann setzen wir uns zusammen und dann nimmt das alles zu seinen Lauf.
00:11:46: Ja, es geht ja vielen Leuten so beim Übergang.
00:11:49: vom Arbeitsleben ins Rentner da sein sozusagen, ne?
00:11:52: Das ist so ein Jahr lang, ne?
00:11:54: Macht man schnell alles, was man noch erledigen wollte und dann wird irgendwie die Gartenhecke irgendwie mal ordentlich geschnitten und was weiß ich irgendwie alles aufgeräumt und dann steht man aber da und weiß nicht so genau, was man machen soll.
00:12:07: Wie alt sind denn eure Mitarbeiter so im Schnitt?
00:12:09: Sind das auch viele Leute, die schon in Rente sind?
00:12:12: Tatsächlich, ja.
00:12:13: Überwiegend.
00:12:15: Also wir haben auch junge Menschen, die für uns beschäftigt sind, aber Die meisten befinden sich in Rento oder Altersteilzeit, genau.
00:12:24: Und kann man sich einfach bei euch melden, wenn man mitarbeiten möchte?
00:12:27: Ja, am besten per Mail.
00:12:29: Dann nehme ich die Person immer so in der Bewerberdatenbank auf.
00:12:33: Wir versuchen immer, die Wege möglichst kurz zu halten, weil wir ja bei uns, wir sind ja in der Nähe vom Bielefeld ansässig, einfach nicht so eine gute Infrastruktur haben.
00:12:44: Das heißt, die Menschen sind auf ihre Pkw ist angewiesen und viele finden auch, also viele Kunden und Kundinnen finden den Weg zu uns, weil sie merken, ich bin jetzt nicht mehr mobil, ich kann jetzt nicht mehr selber Auto fahren, ich brauche da Unterstützung, das ist häufig so der erste Schritt in die Richtung, okay, ich muss mich damit auseinandersetzen, wie komme ich gut in meinem Alltag zurecht?
00:13:04: und dann finden die den Weg zu uns.
00:13:06: Auf Mitarbeiterseite, die sind dann auch darauf angewiesen.
00:13:09: Wir versuchen dann einfach, dass die Wege natürlich nicht so lang sind.
00:13:12: Allein der Umwelt zu liebe, dass man halt nicht eine Stunde zum Kunden oder der Kundin fahren müsste.
00:13:18: Genau.
00:13:19: Und als jemand, der betreut werden möchte, meldet man sich auch einfach.
00:13:22: Ja, genau.
00:13:24: Wir haben das Glück, dass mittlerweile auch andere Dienstdohns empfehlen oder Mund-zu-Mund-Propaganda.
00:13:30: Viele Kunden, Kundinnen machen ganz fleißig Werbung für uns.
00:13:32: Das
00:13:33: ist ganz toll.
00:13:34: Ansonsten ganz klassisch auch Flyerverteilung.
00:13:38: Da freuen sich die älteren Menschen häufig, wenn die dann so sagen, ja, ich hab einen Brief von ihnen erhalten oder ich hab Post von ihnen erhalten, ich dachte, ich meld mich mal.
00:13:46: Aber man muss auch sagen, in den meisten Fällen sind das eher die Angehörigen.
00:13:50: Die Kinder, Enkelkinder, die sagen, hey, ich find es eigentlich ganz gut, wenn du ein bisschen mehr soziale Kontakte hättest, wenn da jemand vor Ort ist, weil häufig ist es auch einfach so, dass die Angehörigen, die Familien ... nicht in der Nähe leben.
00:14:04: Also vor allem die jüngeren Generationen zieht das dann in die Großstädten zum Studieren oder warum auch immer Job, Liebe, was einen so irgendwie umziehen lässt und die wünschen sich dann einfach jemanden, der vor Ort ist und einfach mal nach der Mutter, dem Vater, der Oma, dem Opa schaut.
00:14:21: Und welche Betreuungsumfang ist so machbar bei euch?
00:14:26: Das ist ganz unterschiedlich.
00:14:28: Also in dem Erstgespräch wird ja immer besprochen, wie der Bedarf ist.
00:14:32: Und wir haben ja als Betreuungsdienst auch die Möglichkeit, über die Pflegekasse abzurechnen.
00:14:37: Da wird auch immer geschaut, wie sind da die Möglichkeiten gegeben?
00:14:40: Denn je höher der Pflegegrad, desto mehr Kapazitäten hat man über die Pflegekasse.
00:14:45: Und wir haben Kunden, die nutzen uns zwei Stunden im Monat.
00:14:49: Wir haben eine Kundin, die nutzt uns fünfzehn Stunden in der Woche.
00:14:53: Also das ist wirklich sehr unterschiedlich.
00:14:55: Das kann man so pauschal nicht sagen.
00:14:58: Und habt ihr auch Pflege mit dem Angebot?
00:15:02: Nein.
00:15:02: Also Pflege und Hauswirtschaft ist ausgeschlossen.
00:15:06: Wir bieten Pflege fürs Herz an, das sagen wir immer.
00:15:10: Es geht wirklich um die Zeit, die man mit jemandem verbringt und die Qualität der Zeit sozusagen zu steigern.
00:15:18: Genau.
00:15:18: Manchmal sind es Termine, die stattfinden müssen.
00:15:22: Beispielsweise jemand befindet sich gerade in Chemotherapie und muss einmal die Woche zur Behandlung.
00:15:27: Dann sind das natürlich Termine, die einfach stattfinden müssen.
00:15:31: Dennoch versuchen wir auch daraus, was besonderes zu machen bzw.
00:15:36: den Menschen ein gutes Gefühl zu geben.
00:15:38: Man hat nicht einfach nur ein Taxi-Service, der einen in die Praxis fährt und wieder abpult, sondern wirklich einen lieben Menschen an seiner Seite, der einen begleitet, der schaut, kommt man selber gut in die Jacke, muss man vielleicht gestützt werden, braucht man vielleicht auch nach der Behandlung noch was, muss eingekauft werden oder zur Apotheke oder ähnliches, also wirklich mit dem Herzen einfach dabei sein und den Menschen sehen.
00:15:59: Und dann gibt es auch, wie gesagt, ganz viele, die uns nutzen, wirklich fürs Spazierengehen, Kaffee trinken, einfach was Nettes machen.
00:16:07: Viermal im Monat, also einmal pro Woche bieten wir auch so Gruppenaktionen an.
00:16:11: Das ist, da sind keine Kaffeefahrten oder ähnliches, sondern auch da werden die Kunden ganz bequem von einer Person abgeholt.
00:16:19: Und da trifft man sich dann in der Gruppe und kommt einfach in Interaktion.
00:16:23: Also wir haben auch Kundinnen und Kunden, die ... nur unsere Ausflüge buchen.
00:16:28: Die dürfen ganz individuell entscheiden, spricht mich das Angebot jetzt an oder nicht.
00:16:32: Die haben jetzt keinen Zwang da an diesen Veranstaltungen teilzunehmen, sondern das ist sehr individuell.
00:16:38: Manche sagen aber ganz klar, wenn wir unsere Ausflüge raus schicken, ich nehme alle im Teil, das finde ich ganz toll.
00:16:43: Da hat sich auch mittlerweile so eine Gruppe irgendwie gebildet, die sich dann auch anspauen und die sagen, Mensch, das ist so schön unter Leute zu kommen.
00:16:50: Weil da muss man ganz klar sagen, das ist eher so für unsere Eltern.
00:16:54: älteren Kunden und Kundinnen.
00:16:56: Nicht, dass die anderen ausgeschlossen sind, aber die treffen sich dann einfach zusammen, die sagen, okay, mein Ehepartner ist vielleicht vor einigen Jahren gestorben oder meine Freundinnen und Freunde leben hier nicht mehr und ich bin, ja, einsam, ich bin eher so für mich und da kommen die zusammen.
00:17:10: Es gibt immer eine nette kleine Aktion, so was wie ein kleiner Bummel oder ein Spaziering an einem See und am Ende setzt man sich immer ein Kaffee, trink Kaffee und isst Kuchen und da sind die immer ganz glücklich.
00:17:24: Also wenn wir versuchen, den Kaffee und Kuchen wegzulassen, dann wird das nichts.
00:17:29: Also das ist wirklich sehr beliebt.
00:17:31: Das gehört einfach dazu.
00:17:32: Und das ist auch das, was die Leute so gut abholt.
00:17:35: Also Einsamkeit ist ein großes Thema, nicht nur im Alter, auch in jungen Jahren.
00:17:39: Aber wir merken das immer wieder bei den Erstgesprächen, dass die Leute sagen, ja, meine Familie, ich habe meine Familie, die ist für mich da, aber der Tag hat einfach vierundzwanzig Stunden.
00:17:49: Und meine Freundin ist verstorben vor kurzem, mein Mann ist verstorben.
00:17:54: Die Nachbarn, die können selber nicht mehr, sind nicht mehr mobil und die sind so dankbar für diese Ausflüge, weil sie sich dort einfach auch mit Gleichgesinn, also Gleichaltrigen treffen und sich austauschen können.
00:18:05: Es entstehen auch Kontakte, die tauschen Telefonnummern, ausrufen sich auch mal an und das ist wirklich sehr, sehr wertvoll.
00:18:12: Ja, wir haben da schon beobachtet, dass zwei Personen beide über neunzig mit ihren Smartphones dahin saßen und irgendwie die Nummern ausgetauscht haben, sich vernetzt haben.
00:18:21: Das fanden wir natürlich total schön.
00:18:23: Wir haben selber auch gesagt, die werden sich so nicht begegnet.
00:18:27: Das ist echt
00:18:28: schon ein schöner Job, den ihr euch da geschaffen habt.
00:18:30: Ja, deshalb sind wir auch echt mit ganzem Herzen dabei.
00:18:35: Werbung.
00:18:37: Ich nehme euch jetzt mal mit in meinen Badezimmer.
00:18:40: Es ist morgens nicht dramatisch früh, aber früh genug, dass es schnell gehen sollte.
00:18:45: Der Kaffee steht schon da und ich denke okay, bitte nichts kompliziertes.
00:18:50: Ich war lange ziemlich überfordert von Make-up.
00:18:52: Zu viele Produkte, zu viele Trends, ständig dieses Gefühl, man müsste mehr machen.
00:18:57: und irgendwann habe ich gemerkt, Ich möchte mich schminken, aber es soll sich leicht anfühlen.
00:19:02: Unaufgeregt und nach mir.
00:19:04: Und genau aus diesem Grund schminke ich mich tatsächlich am liebsten mit Käsberlin.
00:19:08: Einfach, weil die Produkte so easy in der Anwendung sind.
00:19:11: Kein großes Nachdenken, kein Perfektionismus.
00:19:14: Sie funktionieren auch an Tagen, an denen alles ein bisschen schneller gehen muss.
00:19:18: Was ich besonders mag?
00:19:19: Viele Produkte sind multifunktional.
00:19:22: Mein absoluter Favorit ist der Duo Stick.
00:19:24: Den benutze ich für Wangen, Lippen, manchmal auch für die Augenlieder.
00:19:28: Ein Produkt, mehrere Möglichkeiten und ganz ehrlich, man kann dabei nicht viel falsch
00:19:32: machen.
00:19:32: Das
00:19:33: ist für mich extrem entspannend.
00:19:35: Die Sachen sind kompakt, passen in jede Handtasche, laufen nicht aus, schmieren nicht.
00:19:40: Ich trage vieles einfach mit den Fingern auf und dank der cremigen Textur verschmilzt der Blasch so schön mit der Haut.
00:19:47: Kein Pinsel, kein Aufwand und trotzdem sehe ich frisch aus.
00:19:50: Und vor allem noch wie ich selbst.
00:19:52: Man kann bei den Farben zwischen dreizehn verschiedenen Wählen.
00:19:55: Wenn ihr euch unsicher fühlt, auf der Webseite gibt es einen AI Shade Finder, der wirklich hilft.
00:20:01: Das nimmt viel Druck raus.
00:20:03: Meine Lieblingskombination zurzeit ist übrigens Rose
00:20:06: als Blush
00:20:06: und Champagne Glow als Highlighter.
00:20:10: Wenn ihr neugierig seid, schaut gerne mal bei Cas vorbei.
00:20:13: Den Link findet ihr natürlich in den Show Notes.
00:20:15: Mit dem Coach Stephanie-Zwanzig bekommt ihr zwanzig Prozent auf alle Produkte, gültig bis zum einbreißigsten März, zwanzigzechsten zwanzig.
00:20:23: Mein persönlicher Tipp schaut euch auch die Sets an.
00:20:27: Ich mag zum Beispiel das Your Duo plus CC Set mit dem Duo Stick und der
00:20:32: CC Cream.
00:20:33: CC steht für Color Correction.
00:20:36: Zwei Produkte, die bei mir einfach immer gehen.
00:20:39: Für mich hat es meine Makeup Routine deutlich entspannter gemacht und genauso darf sich das Monks auch anfühlen.
00:20:49: Was habt ihr in den Jahren über Einsamkeit gelernt?
00:20:54: Einsamkeit ist sehr subjektiv.
00:20:56: Also nicht jeder, der alleine ist, fühlt sich einsam.
00:20:59: Manche genießen alleine sein, weil sie einfach vielleicht mal den Kopf freikriegen müssen oder dann gehen die wandern oder sonst irgendwas.
00:21:07: Aber Einsamkeit kann sich für jeden Menschen anders anfühlen.
00:21:11: Für manche, die sind ja auch in der Gruppe einsam, zum Beispiel.
00:21:15: Aber wir haben einfach gemerkt, dass dieses Angebot, was wir haben, wirklich einen Mehrwert bietet und die Leute abholt.
00:21:22: Für manche sind auch beispielsweise diese Gruppenausflüge gar nichts.
00:21:25: Die sagen, ich brauche eine Person ein gegenüber, da fühle ich mich wohler.
00:21:30: Wir haben auch festgestellt, dass junge Menschen davon betroffen sind.
00:21:35: Also, dass es nicht nur die älteren sind, so wie man das früher dachte, auch durch Corona, nach Corona hat man ja noch mal gesehen, wie stark dieses Thema geworden ist.
00:21:44: Und häufig kriegen wir auch zurückgemeldet von der älteren Generation.
00:21:47: Naja, irgendwie alle sind so an den Handys und ich komme damit aber gar nicht zurecht.
00:21:52: Also, ich kann darüber keinen Kontakt schließen und so.
00:21:55: Was bleibt mir übrig?
00:21:56: Was kann ich tun?
00:21:58: Und wie gesagt, die Infrastruktur bei uns im Bereich ist halt nicht so gut.
00:22:01: Das heißt, man kann auch nicht unbedingt immer, selbst wenn man das körperlich könnte, in den Bus steigen, in die Bahn steigen und jemanden besuchen oder so.
00:22:10: Und es ist nicht immer die Quantität, die zählt, also auch die Qualität der Beziehung.
00:22:14: Also man muss jetzt nicht unbedingt zehn tolle Freunde haben.
00:22:18: Es reicht den Menschen oft ein oder zwei wichtige Kontakte zu haben, mit denen sie eine gute Bindung eingehen können.
00:22:25: Denn am Ende wollen wir uns ja alle angenommen fühlen, wollen zugehörig sein.
00:22:29: Und das ist was einigen wirklich komplett fehlt, wenn der Freundeskreis dann verstirbt.
00:22:35: Und ja, durch unsere Ausflüge oder andere Angebote, durch die eins zu eins Betreuung mit den Mitarbeitern entstehen echte zwischenmenschliche Beziehungen.
00:22:43: Wenn ihr jetzt sagt, dass Einsamkeit nicht nur ein Thema des Alters ist, wir haben ja alle die Bilder im Kopf wie Einsamkeit im Alter aus, sieht aber wie sieht es denn bei jüngeren Menschen aus?
00:22:54: Also wir haben zum Beispiel einen jungen Mann, den wir begleiten und da hat es auf klassischem Wege einfach nicht funktioniert, aufgrund einer psychischen Erkrankung.
00:23:03: Also dass er keine Anbindung gefunden hat in einem Sportverein oder Beziehung mit Freunden eher schwierig wurden, als es ihm nicht gut ging, sein Freundeskreis das nicht auffangen konnte und er dadurch eigentlich nicht mehr aus dem Haus gegangen ist.
00:23:18: Und die Eltern dann gesagt haben, hier muss irgendetwas passieren.
00:23:22: Und die haben unseren Flyer gesehen, es gab einen Ken-Learn-Ers-Gespräch und wir haben eine Mitarbeiterin gefunden, die gut zu ihm passt, in einem ähnlichen Alter ist und die dann wirklich mit ihm ganz unterschiedliche Dinge unternommen hat.
00:23:35: Und er jetzt wirklich aufgeblüht ist.
00:23:38: Konnt er das gleich annehmen, frage ich mich dann.
00:23:41: Nein, das dauert.
00:23:43: Aber das muss man sagen, ist nicht nur bei den jüngeren Menschen so.
00:23:46: In der Regel dauert das.
00:23:47: Einige Termine, also mehr mal weniger natürlich für Menschen, sind hier alles sehr unterschiedlich, aber ein paar Monate dauert das in der Regel.
00:23:55: Es ist häufig ein Prozess und man muss ja auch Vertrauen gewinnen.
00:23:59: Also da ist jetzt ein Gegenüber, das ich nicht kenne.
00:24:02: Okay, ich verstehe, das ist für mich da, aber es fühlt sich manchmal vielleicht trotzdem komisch an.
00:24:06: Und dann hat er aber gemerkt, dass es wirklich um ihn geht und das, was er machen möchte.
00:24:10: Und dann waren die abends Essen, dann waren die bei einer Brauerei-Besichtigung.
00:24:14: Also es ging wirklich darum, es geht nicht um den klassischen Weg, sondern darum, was braucht das gegenüber und erst.
00:24:20: wirklich aufgeblüht.
00:24:21: Das hat ihm richtig gut getan.
00:24:23: Mittlerweile hat er auch eine
00:24:24: Freundin.
00:24:24: Ja, genau, das ist so schön.
00:24:26: Er braucht uns nicht mehr.
00:24:27: Also
00:24:28: deutlich weniger, aber total.
00:24:30: In dem Fall freuen wir uns natürlich, wenn er irgendwie Kontakte knüpfen konnte.
00:24:35: Und das hat an seinem Selbstvertrauen einfach auch nochmal richtig was bewirkt.
00:24:39: Oder wir haben eine auch jüngere Kundin, die hat eine Autismuserkrankung.
00:24:45: Und die sagte, ja, ich würde so gerne shoppen gehen einmal im Monat, aber mit meiner Mutter, na ja, ist halt trotzdem meine Mutter, wenn ich sie mag.
00:24:54: Und sie hatte mit sozialer Interaktion einfach Schwierigkeiten.
00:24:58: Und ihr haben wir auch eine junge Mitarbeiterin zur Seite gestellt, weil das so ihr Wunsch war.
00:25:02: Und die machen das jetzt immer einmal im Monat und die ist auch total aufgeblüht.
00:25:05: Da haben auch die Eltern die Rückmeldung gegeben.
00:25:07: Mensch, das ist so toll, das ist so viel Wert.
00:25:10: Und für sie fühlt es sich einfach ... an wie Freundschaft bzw.
00:25:14: einfach gesehen und angenommen werden.
00:25:16: Und das ist einfach was ganz Tolles.
00:25:19: War ich das vorher so bewusst, bevor ihr diese Arbeit gemacht habt, wie extrem wichtig und transformativ zwischen menschlicher Beziehung sein können?
00:25:29: Also ich glaube teilweise schon, weil wir beide kommen ja aus dem sozialen Bereich und arbeiten auch schon lange in diesem Bereich.
00:25:35: Also ich habe zehn Jahre in der Einrichtung, wo ich vorher tätig war, gearbeitet und Nina ja auch schon viele Jahre.
00:25:43: Aber trotzdem sind wir immer wieder überrascht und bewegt darüber, was ist, wie es sich entwickelt hat und wo die Reise hingegangen ist.
00:25:51: Damit haben wir nicht gerechnet.
00:25:53: Also mir war das Ausmaß nicht bewusst.
00:25:56: Das muss ich schon sagen.
00:25:57: Es war irgendwie klar, dass soziale Interaktion auch ein Grundbedürfnis ist, genauso wie Essen, Trinken und so weiter, dass der Mensch das braucht zum Überleben.
00:26:07: Vorher, dadurch, dass ich Kinder Jugendliche begleitet habe, im psychischen Erkrankungen auch schon gemerkt, was macht das, wenn man vielleicht nicht so seine Peer-Groups hat oder soziale Kontakte.
00:26:19: Aber wie wichtig das ist und wie grundlegend das ist, das ist mir tatsächlich erst durch die Zeitfreunde bewusst geworden.
00:26:27: Wenn man jetzt überlegt, bei euch zu arbeiten, was würdet ihr sagen, sind die Voraussetzungen, die man mitbringen muss, um diese Arbeit zu tun?
00:26:36: Das Wichtigste ist ein positives Menschenbild, dass man empathisch ist, dass man gut zuhören kann und dass man nicht urteilt.
00:26:44: Also wir nehmen jeden Menschen so, wie er ist.
00:26:47: Wir begleiten Menschen, die altersbedingt auf Unterstützung angewiesen sind, aber wie gesagt auch Menschen mit psychischen Erkrankungen, mit verschiedenen Unterstützungsbedarfen.
00:26:59: Und das ist einfach wichtig, dass man jeden Menschen gleich als gleich empfindet, als gleichwertig und als Teil der Gesellschaft.
00:27:08: Und wir sagen mal, es muss im Herzen stimmen.
00:27:10: Dann gibt es natürlich darüber hinaus noch andere Richtlinien, an die wir uns halten müssen, also alle Mitarbeiter, die für uns tätig sind.
00:27:18: Wenn sie nicht schon Fachkräfte sind, beispielsweise Krankenpfleger, Krankenschwestern oder ähnliches, dann muss man eine Ausbildung zum Alltagsbegleiter machen.
00:27:26: Das ist notwendig.
00:27:27: Das ist ein Kurs, den man absolviert und abschließt.
00:27:31: Natürlich wie überall im sozialen Bereich ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge.
00:27:38: Aber das klären wir tatsächlich immer alles im zweiten Schritt.
00:27:42: Also wir haben ganz viele Quereinsteiger, die noch nie in dem Bereich gearbeitet haben.
00:27:46: Von IT-Lan über Vertriebler, Bäckereifachverkäuferinnen haben wir eigentlich alles.
00:27:53: Das Wichtigste ist wirklich, dass es im Herzen stimmt, dass man Menschen helfen möchte, Menschen unterstützen möchte.
00:28:00: Und wie beobachtet ihr, wie sich die Beziehung zwischen dem Alltagshelfer und dem Zubetreunen mit der Zeit so verändert?
00:28:08: Wir beobachten, dass sich da wirklich echte zwischenmenschliche Beziehungen entwickeln und es in Richtung Freundschaft geht und über die Zeit sehr viele Erlebnisse ein natürlich auch zusammenschweißen und die Menschen ja also wirklich innig miteinander werden.
00:28:27: Es ist natürlich wichtig, dass eine gewisse professionelle Distanz gewahrt wird, weil wir auch keine falschen Versprechungen machen können.
00:28:34: Also wir können keine Familien ersetzen oder Freunde, die da sind, wenn man nachts jemanden anrufen möchte.
00:28:41: Das muss schon klar sein.
00:28:42: Aber trotzdem ist es einfach wichtig und das merken unsere Kundinnen und Kunden, dass sie der Person am Herzen liegen.
00:28:49: Also da wird schon mal mitgedacht.
00:28:51: Ich hatte eine Mitarbeiter, die hatte irgendwie ... Rotkohl gekocht und wie ein Kasselau oder so.
00:28:58: Und dann hatte sie mit ihrer Kundin darüber gesprochen.
00:29:00: Und die hatte das Essen immer von einem Service geliefert bekommen, weil sie selber nicht mehr kochen konnte und sagt auch, Mensch, ich würde gerne mal wieder so was essen.
00:29:09: Und dann halt die Mitarbeiter und ich gesagt, kann ich ihr da was vorbeibringen?
00:29:11: Ich koche eh immer zu viel.
00:29:13: Oder bleibt quasi eine Portion über.
00:29:15: Ich würde das so gerne machen.
00:29:16: Die sagt natürlich.
00:29:17: Ich war vorbei, die damals sich total gefreut.
00:29:20: Also es geht auch wirklich darum.
00:29:22: mitzudenken und vielleicht auch manchmal so ein bisschen mehr zu tun.
00:29:26: Also es gibt ja einige Betreuungsdienst oder andere Dienste, die Alltagsbegleitung anbieten.
00:29:33: Ich glaube, das, was uns unterscheidet, ist wirklich dieser Wunsch für jeden Menschen, das passende Gegenüber zu finden und einfach auch so ein bisschen mehr Herz reinzustecken in die ganze Sache.
00:29:44: Es ist auch so, wir haben einen älteren Kunden, den wir begleiten jetzt schon seit vielen Jahren, also fast seit Gründung, glaube ich.
00:29:49: Wir haben jetzt noch Zoreginas Alleingangzeit.
00:29:54: Er hat seine Frau verloren in der Zeit, wo wir ihn begleitet haben.
00:29:58: Also, da musst du die Mitarbeiter noch wirklich intensiv vor Ort sein.
00:30:02: Und er war ihm eine Stütze.
00:30:03: Er war immer sehr, sehr dankbar.
00:30:05: Und er sagte, dass nach diesem Tod seiner Frau er sich auch so damit auseinandergesetzt hat.
00:30:10: Okay, wie kann mein Lebensende aussehen?
00:30:14: Hat sich mit Themen beschäftigt.
00:30:15: Wie möchte ich das das?
00:30:17: selbstbestimmt stattfindet, war dazu auch im Ausland, hat sich informiert.
00:30:21: Also wirklich auch Themen, wo man vielleicht nicht unbedingt im Alltag immer so konfrontiert wird.
00:30:27: Und er hat uns dann die Rückmeldung gegeben.
00:30:30: Okay, durch die Unterstützung und das, was ich jetzt erfahre, der nimmt auch in den Ausflügenteil, ist dieses Thema nach hinten gerückt.
00:30:37: Und das... macht natürlich ganz viel mit uns, wenn wir so was hören.
00:30:40: Das ist
00:30:41: natürlich eine sehr große Sache, ne?
00:30:43: Das hat uns sehr bewegt.
00:30:44: Ja.
00:30:45: Das hat uns wirklich sehr, sehr bewegt.
00:30:47: Und er hat so tolle Erlebnisse haben dürfen.
00:30:49: Er ist mit einer Mitarbeiterin fliegen gewesen, weil er früher Pilot war.
00:30:54: Also das war total klasse.
00:30:55: Er
00:30:55: ist auch schon über neunzehnt.
00:30:57: Und da mussten wir auch erst mal ein bisschen schlucken, weil das war so sein großer Wunsch.
00:31:02: Und dann haben wir irgendwie alle Hebel im Bewegung gesetzt, beziehungsweise unser Netzwerk einfach mal angefragt.
00:31:08: können wir da was ermöglichen?
00:31:09: und dann sind die Fliegen gegangen.
00:31:11: Ja,
00:31:12: das ist
00:31:13: sehr herrlich.
00:31:13: Wie schön.
00:31:14: Ja, aber wenn jetzt solche großen Themen kommen, wie du sie gerade angesprochen hast, was macht das denn mit den Alltagshelfern?
00:31:22: Sind die auch ausgebildet?
00:31:24: quasi?
00:31:24: oder gibt es dann Mediationen bei euch, wenn solche großen Themen wie Leben und Tod dann im Raum stehen?
00:31:30: Also wir bieten immer das offene Gespräch an.
00:31:32: Für uns ist auch ganz wichtig, dass die Mitarbeitenden wissen, dass sie sich immer an uns wenden können.
00:31:38: Egal welches Thema sie haben, wir versuchen dann beispielsweise über ein Gespräch über Supervision ihn weiter zu helfen.
00:31:45: Es ist dabei auch so.
00:31:47: dass man in der Ausbildung zum Alltagsbegleiter auch lernt, wo die eigenen Grenzen sind.
00:31:52: Und da motivieren wir natürlich auch, unsere Mitarbeitenden gut auf sich selbst achten zu geben und zu schauen, was kann ich, welche Themen tun mir gut und welche tun mir nicht gut.
00:32:02: Trotzdem ist es natürlich so, dass wir häufig Menschen bis zu ihrem Lebensende begleiten und dann auch mit dem Tod konfrontiert sind.
00:32:09: Und da schauen wir immer, dass wir wirklich versuchen, unsere Mitarbeitenden gut aufzufangen.
00:32:15: dann auch wirklich individuell gucken, was braucht die Person?
00:32:18: Weil für die einen die können ein bisschen besser damit umgehen, die anderen brauchen dann mehr Unterstützung.
00:32:23: Und wir holen dann andere Dienste an Bord.
00:32:26: Also wir kennen auch unsere Grenzen.
00:32:28: Wir sagen nicht pauschalt, das übernehmen wir.
00:32:31: Also wir sagen dann auch wirklich ganz offen, hier hört unsere Zuständigkeit auf und hier ist jemand anders für sie der bessere Ansprechfaden.
00:32:39: Also bei den Kunden und Kundinnen.
00:32:43: Und dann geht aber die Alltagsbegleitung trotzdem weiter mit vielleicht dann noch Besuchen, obwohl viel mehr Pflege und so weiter mit sich
00:32:50: ist.
00:32:52: Seid ihr irgendwie mit der Gründung oder jetzt mit eurem Weg auch auf Schwierigkeiten gestoßen?
00:32:58: Ja, ich glaube, das geht jeder, der irgendwie ein Unternehmen gründet, dass es so einige Stolpersteine gibt und das dann auch... Lehrgeld gibt, was man zahlen darf beispielsweise.
00:33:11: Wir haben uns irgendwie zu Anfang total darauf fokussiert, dass wir dachten, wir brauchen ein Logo.
00:33:16: Jedes Unternehmen hat irgendwie ein Logo, damit man uns wieder erkennt.
00:33:20: Und dann haben wir aber drei unterschiedliche Unternehmen irgendwie beauftragt bzw.
00:33:26: uns mit denen zusammengesetzt und nichts hat uns irgendwie... wirklich zugesagt.
00:33:31: oder wo wir das Gefühl hatten, das spiegelt uns wieder und im Endeffekt sind wir wieder bei unserem ganz schlechten Schriftzug gelandet und sind da eigentlich.
00:33:42: Ja, total zufrieden.
00:33:43: Aber das war jetzt nicht so ein selbstgewählter Stolperstein quasi, weil wir dachten, das braucht man ja unbedingt.
00:33:49: Aber natürlich, wir sind ein anerkanter Dienst für das Land Nordrhein-Westfalen und da muss man natürlich ein Konzept einreichen und gewisse Richtlinien befolgen, dass man eben, wie Regina gesagt hat, über die Pflegekasse abrechnen kann.
00:34:04: Das versuchen wir, weil unser Angebot soll sich nicht nur ein Menschen richten, die sich das privat leisten können, so ein Dienst zu nutzen, sondern der erste Schritt ist immer, dass wir versuchen.
00:34:14: das über die Pflegekasse zu machen.
00:34:15: Das heißt, schauen, welche Möglichkeiten gibt es bei der Beantragung.
00:34:19: Auch häufig ist das ja auch so ein großer bürokratischer Akt einfach.
00:34:23: Die Menschen, die sich erstmalig damit auseinandersetzen, merken, das ist so viel, was da auf mich zukommt.
00:34:29: Ich weiß nicht, was ich ausfüllen soll.
00:34:31: Ich weiß nicht, wie ich das machen soll.
00:34:33: Dann kommt eine Fachperson des medizinischen Dienstes zum Beispiel vorbei.
00:34:37: und begutachtet ein und man.
00:34:40: häufig sind die Leute auch einfach unsicher und wollen dann unbedingt zeigen, weil Hilfe zulassen ist ja auch einfach sehr schambehaftet, wollen unbedingt diese Person überzeugen, was sie denn alles können.
00:34:51: Das ist meistens nicht hilfreich, weil das nicht die Realität wieder gibt, also wo die Unterstützung tatsächlich im Alltag notwendig ist.
00:34:59: Da sagen uns dann die Angehörigen, die hat sich schon irgendwie Ein Jahr lang nicht selbst die Strickbluse zugeknöpft.
00:35:06: Und dann sitzt sie da und macht das.
00:35:09: Und da versuchen wir im Vorfeld zu beraten.
00:35:11: Wir unterstützen auch bei der Antragsstellung, bei den Pflegekassen und so weiter.
00:35:18: Und gibt es irgendwas jetzt zurückblickend, was ihr gerne vor der Gründung gewusst hättet, was euch die Gründung einfacher, leichter gemacht
00:35:25: hätte?
00:35:26: Also ich glaube, jeder Schritt war irgendwie notwendig, um da zu sein, wo man jetzt gerade ist.
00:35:32: Also ich glaube, wenn man manche Stolpersteine und Herausforderungen weglassen würde, wären wir nicht da, wo wir sind.
00:35:39: Und Nina hat jetzt gerade über diesen einen Stolperstein Pflegekasse und so weiter gesprochen, aber es ist oft auch eine emotionale Herausforderung.
00:35:46: Kunden kommen und gehen, Mitarbeiter kommen und gehen.
00:35:49: Es gibt so viele andere Dinge, mit denen wir tagtäglich uns auseinandersetzen müssen.
00:35:54: Stressmanagement.
00:35:55: Wir beide haben ja auch Familie.
00:35:57: Das ist alles eine große Herausforderung.
00:35:59: Deswegen ist es schön, dass es auf zwei Schultern aufgeht.
00:36:01: geteilt ist.
00:36:03: Vier sogar.
00:36:04: Ja, vier.
00:36:09: Ich glaube, ich bin ganz froh, dass ich nicht wusste, was auf mich zukommt.
00:36:12: Also ich habe im Vorfeld immer gesagt, ich werde mich niemals selbstständig machen.
00:36:16: Also ich habe erst in einer stationären Jugendhilfe-Einrichtung gearbeitet und dann im allgemeinen sozialen Dienst des Jugendamtes.
00:36:23: Also weil Kinderschutz für mich ein ganz wichtiges Thema ist.
00:36:26: Ich hab immer gesagt, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
00:36:28: Dann kam Regina mit der Idee, die Ecke und ich war eigentlich schon Feuer und Flamme für die Zeit.
00:36:33: Freunde stand da schon hinter und das war irgendwie für mich auch so eine Herzensangelegenheit.
00:36:37: Und lang überlegt natürlich auch mit meinem Mann.
00:36:40: Ich hatte damals ein kleines Kind, also hab ich immer noch jetzt Kind Nummer zwei unterwegs.
00:36:45: Das macht ja schon was aus beziehungsweise wiegt sich natürlich auch aufs Familienleben aus.
00:36:50: Und ich glaube, wenn ich gewusst hätte, wie groß der Umfang ist, hätte ich es vielleicht nicht gemacht, aber ich bin froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin.
00:37:00: Und bei dir ist es die Zeit, was ist bei dir so die größte Herausforderung?
00:37:04: Ich glaube, das Dschunglieren mit diesen ganzen unterschiedlichen Dingen, also die Termine mit den Kindern, dann Organisation, bei den Zeitfreunden, also man ist ja mit... Tausend Gedanken jederzeit irgendwie unterwegs und hat immer so viele Dinge.
00:37:20: Das Abschalten fällt mir sehr schwer, muss ich sagen.
00:37:23: Also man ist wirklich mit dem Kopf irgendwo in der wieder zu Hause oder bei der Arbeit oder Parallel bei allem gleichzeitig.
00:37:30: Ich glaube, davon kann jede Mama ein Lied singen.
00:37:33: Und das ist für mich so die größte Herausforderung, dass man so ein bisschen zerrissen ist, ja.
00:37:38: Und wie gehst du damit um?
00:37:40: Ich bin ein Mensch, der ... so Kraft in der Ruhe findet.
00:37:45: Also ich lese sehr viel, ich gehe gerne wandern oder ich gehe in die Wanne und versuche mich da so ein bisschen rauszunehmen und dann ein bisschen Zeit mit mir zu haben.
00:37:53: Und das hilft mir wirklich sehr viel.
00:37:55: Und die bekomme ich auch.
00:37:56: Also ich habe das Glück, ein Dorf zu haben.
00:37:58: Also meine Schwiegermutter, meine Mama, mein Mann, die sind alle toll und alle helfen mit und von daher ist das auch möglich.
00:38:05: Super.
00:38:05: Ja.
00:38:06: Gibt es irgendwas, ihr seid ja nun viel umgeben mit alten Menschen oder bekommt viel die Geschichten dann mit zugetragen?
00:38:12: Irgendwas, was ihr gelernt habt für euer jetziges Leben, also was die anderen vielleicht schon so durch haben und was ihr euch nehmen könnt daraus?
00:38:21: Das hört sich ein bisschen abgedroschen an, aber ganz oft, wenn ich in Erstgesprächen sitze, sagen die Kunden oder Kundinnen zu mir, genießen sie die Zeit, die sie haben.
00:38:31: Diese Zeit, die sie gerade haben, ist die Beste in ihrem Leben.
00:38:35: Und dann genießen sie jede Minute mit ihrem Partner, mit ihren Liebsten.
00:38:39: Also das ist wirklich das, was die meisten sagen.
00:38:43: Und auf jeden Fall, wie wichtig es ist, zuzuhören ohne zu urteilen.
00:38:47: Weil wir sind ja häufig mit ganz vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt.
00:38:52: Und man kann aber auch durch ältere Menschen sehr, sehr viel lernen, wie man aufs Leben schaut, was tatsächlich wichtig ist.
00:39:00: Weil häufig, wenn man sich so in seinem Alltag irgendwie verliert, dann, ich meine, ja, man hat tausend To-do-Listen, und dann hat man noch dies, was man erledigen muss, und dann ist Konsum ja auch ein großes Thema, was man alles braucht.
00:39:11: Aber wenn man das so runterbricht, was braucht man wirklich?
00:39:15: Das habe ich gelernt.
00:39:16: Also Zeit ist ein... Du bist wirklich so das kostbarste Gut, was wir haben.
00:39:21: Gemeinsame Zeit, gemeinsame Erlebnisse.
00:39:24: Sehr schönes Schlusswort, würde ich sagen, nur in unserem Podcast.
00:39:27: Ich würde trotzdem noch ganz gerne wissen, wie es mit eurem Unternehmen so weitergeht, weil ihr seid jetzt in Bielefeld und so im Raum drum herum tätig.
00:39:36: Wir brauchen aber natürlich Zeit, Freunde, worldwide.
00:39:39: Wie sieht es aus?
00:39:41: Also wir sind auf jeden Fall motiviert.
00:39:44: Wir haben jetzt deutschlandweit, ja bisher, weltweit noch nicht.
00:39:48: Worüber wir nachdenken, ist auch ein Servicewohn zu etablieren.
00:39:52: Oh,
00:39:53: genau.
00:39:54: Das haben wir schon in deinem Podcast hören dürfen, dass es hier so auch darum geht.
00:40:00: Und das haben wir einfach im Alltag auch gemerkt, dass die Kundinnen und Kunden uns ansprechen, sagen, ach, ich wünsche mir was.
00:40:06: Passen das?
00:40:06: Und ich sehe mich nicht in einer klassischen Pflegeeinrichtung.
00:40:09: Und daraus ist diese Idee entstanden, die jetzt aber ein bisschen ruhen darf, bis ich dann wieder voll einsteigen kann.
00:40:17: Aber das auf jeden Fall haben wir uns so vorgenommen.
00:40:21: Aktuell ist es so, dass man eine Zulassung immer nur für sein Bundesland bekommt.
00:40:25: Das heißt, wir sind aktuell noch auf Nordrhein-Westfalen beschränkt.
00:40:29: Aber das möchten wir auf jeden Fall nach und nach ausweiten.
00:40:32: Das ist schon unser Ziel, um einfach noch mehr Menschen erreichen zu können.
00:40:35: Toll, genau.
00:40:36: Viel Erfolg dabei und vielen Dank für eure tolle Arbeit.
00:40:39: Danke.
00:40:40: Und danke, dass ihr extra hergekommen seid.
00:40:42: Danke, dass wir kommen dürfen.
00:40:43: Vielen Dank.
00:40:44: Sehr
00:40:44: gerne.
00:40:46: Wenn du bis hierhin zugehört hast, dann danke ich dir wirklich von Herzen.
00:40:49: Dieser Podcast lebt von Zeit, von Aufmerksamkeit und davon, dass wir uns gegenseitig zuhören.
00:40:55: Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat, dann freue ich mich riesig, wenn du den Podcast abonnierst, eine Bewertung da lässt oder ihn mit jemandem teilst, für den er gerade wichtig sein könnte.
00:41:06: Du findest mich auch auf Instagram, dort teile ich Gedanken, Einblicke und Themen, die hier im Podcast weitergehen.
00:41:13: Und wenn du tiefer einsteigen möchtest, in meinem Buch, so alt war ich noch nie, findest du viele der Fragen, Gefühle und Perspektiven wieder, die wir hier besprechen.
00:41:23: Danke, dass du da bist und bis zur nächsten Folge.